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Gewerke

 

Gewerke

12. Mauerer


12.10. TOP TEN


12.20. BAUSTOFFINDUSTRIE

12.50. DIENSTLEISTUNGEN

12.21. - Mauerziegel, Ziegel (49)

12.51. - Baustoffhandel (163)

12.22. - Klinker, Backsteine (36)

12.52. - Bauunternehmen (77)

12.23. - Kalksandstein, KS (24)

12.53. - Sachverständige (31)

12.24. - Porenbeton (15)

12.54. - Verbände, Bauindustrie (191)

12.25. - Betonsteine (14)

12.55. - Verbände, Baustoffhandel (59)

12.26. - Bimssteine (14)

12.56. - Verbände, Mauerwerk (157)

12.27. - Isolierklinker (10)

12.57. - Initiativen (18)

12.28. - Lehmziegel, Lehm (15)

12.58. - Publikationen, Verlage (411)

12.29. - Glasbausteine (12)

12.59. - Institute, Lehre (77)


12.30. - Schornsteine, Kamine (23)

12.60. - Museen, Museum (23)

12.31. - Rolladenkästen (21)

12.61. - Messen, Veranstaltungen (380)

12.32. - Fertigteile, Elemente (83)

12.62. - Portale (72)

12.33. - Systemergänzungen (225)

12.34. - Mauermörtel (31)

12.35. - Grundmauerschutz (22)

12.36. - Einbauelemente (69)

12.37. - Dämmstoffe (56)

12.38. - Hilfsmittel (56)


12.40. MASCHINEN, TECHNIK

12.41. - Maschinen (25)

12.42. - Handmaschinen (20)

12.43. - Mauerwerkzeuge (18)

12.44. - Software (9)


Gewerkespezifische News

Quelle: http://www.kalksandstein.de

Baukindergeld: Unbedingt auf die Fristen achten!

Bei verpassten Fristen verfällt Anspruch auf den Zuschuss

Formalitäten sind lästig, aber auch wichtig. Und oft bedeuten sie bares Geld! So auch beim Baukindergeld - hier sind Antragstellung und Hochladen der Nachweise an Fristen geknüpft. Diese Termine sollten Bauherren und Immobilienkäufer unbedingt ernst nehmen! Denn werden die Fristen verpasst, verfällt der Anspruch auf die Förderung.

In den letzten Tagen häufen sich bei uns die Anfragen von Familien, deren Antrag auf Baukinderkeld von der KfW abgelehnt wurde. Ob verunsichert von Medienberichten, die von bald ausgeschöpften Fördermitteln schrieben, oder einfach in Unkenntnis der genauen Förderbedingungen haben offenbar mehrere Familien ihren Antrag auf Baukindergeld zu früh (das heißt noch vor dem Einzug in die neue Immobilie) gestellt - und prompt von der KfW eine Absage erhalten.
Diese Fristen sind wichtig beim Baukindergeld

Beim Baukindergeld gilt: Der Antrag auf den Zuschuss kann grundsätzlich erst nach dem Einzug gestellt werden! Erst wenn sich die Familie an den neuen Wohnsitz umgemeldet hat, sind die Voraussetzungen für die Förderung erfüllt, denn die Meldebestätigung ist einer der Nachweise, die für den Zuschuss eingereicht werden müssen. Ab dem Einzugsdatum auf der Meldebestätigung haben Familien 3 Monate Zeit, ihren Antrag auf Baukindergeld zu stellen.
Die zweite einzuhaltende Frist für das Baukindergeld betrifft das Hochladen der Nachweise wie Meldebestätigung, Steuerbescheide und Grundbuchauszug. Wenn der Antrag auf Baukindergeld von der KfW bestätigt wurde, haben die Antragsteller ab diesem Zeitpunkt drei Monate Zeit, ihre Nachweise im Zuschussportal der KfW hochzuladen. Für alle Baukindergeld-Anträge, die bis zum 31.03.2019 gestellt wurden, endet diese Frist einheitlich am 30.06.2019. Für alle später gestellten Anträge greift die 3-Monats-Regelung.

Was tun, wenn der Antrag auf Baukindergeld zu früh gestellt wurde?Wird der Antrag auf Baukindergeld zu früh gestellt - also noch vor dem Einzug - wird der Antrag von der KfW abgelehnt. Familien, die sich noch in der Frist (3 Monate ab Einzugsdatum auf der Meldebestätigung) befinden, haben Glück: Sie können nach Auskunft der KfW erneut einen Antrag auf Baukindergeld stellen. Anders sieht es leider für Familien aus, deren 3-Monats-Frist inzwischen abgelaufen ist - sie gehen beim Baukindergeld leider leer aus.Fazit: Damit Familien beim Baukindergeld nicht leer ausgehen, sollten sie unbedingt die Fristen aus den Förderbedingungen der KfW einhalten! Dazu gehört auch, dass der Antrag auf Baukindergeld erst nach dem Einzug gestellt wird und die Nachweise rechtzeitig hochgeladen werden. Denn werden die Fristen nicht eingehalten, verfällt der Anspruch auf Baukindergeld!
Quelle und weitere Informationen:aktion-pro-eigenheim.de
 


Theorie und Praxis, Technische Schulung bei der Handwerkskammer Mannheim

Seit Jahren besteht die Kooperation zwischen der Handwerkskammer Mannheim und dem Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V. Die 15 Lehrlinge des 2. Ausbildungsjahres wurden auch in diesem Frühjahr wieder technisch geschult und über die aktuellen technischen Themen von Kalksandstein-Mauerwerk informiert. Zusätzlich lernten die angehenden Maurer auch die baupraktische Anwendung des großformatigen Steinsystems KS-QUADRO kennen.

Beim Vortrag am Vormittag durch Herrn Dipl.-Ing. (FH) Oliver Keil wurde fachliches Wissen zum Kalksandstein-Mauerwerk mit Praxisbeispielen aufgezeigt. Die Verarbeitungsempfehlungen wurden ausführlich erklärt und Detailfragen intensiv behandelt.
Nach der Mittagspause sind die Lehrlinge in die Verarbeitung von großformatigem Mauerwerk eingeführt worden. Vom nahegelegenen Kalksandsteinwerk: aus Ludwigshafen dem Hessisches Bausteinwerk Dr. Blasberg GmbH & Co. KG wurde bereits im Vorfeld ein Minikran und großformatige KS-XL-Steine des KS-QUADRO- Bausystems kostenlos zur Verfügung gestellt. Somit konnten die Lehrlinge bereits frühzeitig eine exakte KS-Kimmschicht angelegen. Nachdem die sicherheitstechnischen Belange besprochen waren wurde der Minikran aufgebaut. Es erfolgte eine ausführliche Einführung in das Bausystem KS-QUADRO und dann legten die Jugendlichen selbst Hand an. Jeder durfte eigenständig mehrere Quadratmeter großformatiges Mauerwerk "mauern".
Unter baupraktischen Bedingungen haben die Auszubildenden die Steine gesetzt und ausgerichtet. Jeweils in Zweier-Teams wurden ¬Ĺ m¬≤ große Flächen gesetzt. Die oberen Steinreihen blieben unvermörtelt, so konnten die Lehrlinge durch Auf - ¬†und Abbau den Umgang mit dem Minikran üben. Bei bestem Wetter hatten die Nachwuchsmaurer sichtlich Spaß daran im Freien moderne Arbeitstechniken eigenständig zu nutzen und nicht nur kleinformatige Kalksandsteine mit Normalmörtel in der Arbeitshalle zu vermauern. Ihr handwerkliches Können werden die Lehrlinge auch auf dem Mannheimer Maimarkt zeigen. Auch hier unterstützt der KS-Süd die Handwerkskammer durch Bereitstellung des passenden Kalksandsteinmaterials.


Das Fachforum Zukunft Bauen 03.

Zum 2. Mal fand das Fachforum unter dem Motto "Zukunft Bauen 03" im Konferenzzentrum der BASF SE in Ludwigshafen statt.

Bei der Kooperationsveranstaltung mit der Firma sto referierten Experten aus Wissenschaft, Wohnungswirtschaft und dem Architekturbereich zum Thema Gebäudehülle von morgen. Spannende Themen wie WDVS im planerischen und konstruktiven Alltag eines Immoblilenunternehmens, bauaufsichtliche Regelungen für den Wärmeschutz bis hin zu energetischen Ertüchtigungen von WDVS-Systemen wurden den rund 200 interessierten Teilnehmer fundiert vermittelt.
Am Stand des Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V. wurden durch Herrn Dipl.-Ing. (FH) Oliver Keil und Herrn M. Eng. Sebastian Warken die technischen Fragestellungen der Teilnehmer kompetent beantwortet. So lassen sich mit den KS-Funktionswänden die wärmetechnischen und schallschutztechnischen Anforderungsniveaus optimal und stufenlos anpassen. "Zusätzlich bieten die KS-XL-Systeme die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg, die Effizienz zeigt sich in der schlanken KS-Bauweise und in der schnellen Rohbauerstellung von Bauprojekten", so Keil.


DGfM veröffentlicht FIW-Studie ";Graue Energie von Einfamilienhäusern in Niedrigstenergie -Gebäudestandard"

Mit der Auswahl des Wandbaustoffs allein wird noch kein Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet. Eine Modelluntersuchung des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e. V. München (FIW) für ein Einfamilien-Typengebäude zeigt: Für die Bewertung der Grauen Energie ist nicht nur das Bauteil selbst, sondern dessen Rolle im gesamten Gebäudelebenszyklus entscheidend. Auf lange Sicht gebe es bezüglich Grauer Energie keine signifikanten Unterschiede zwischen Holz- und Mauerwerkskonstruktionen, so die FIW-Forscher um Professor Andreas Holm.

Langlebigkeit definiert NachhaltigkeitMögliche Differenzen werden umso kleiner, je länger ein Gebäude steht. Dagegen spielt der Primärenergiebedarf in der Nutzungsphase nach wie vor die entscheidende Rolle in der Energiebilanz. Sein Anteil sei im Vergleich zum Anteil der Grauen Energie deutlich höher und nehme mit steigendem Nutzungszeitraum weiter zu, heißt es in der Studie. Die Forscher können weder einen Baustoff uneingeschränkt empfehlen noch verwerfen. Vielmehr verweisen sie darauf, dass der ideale Baustoff in einem ausgewogenen Verhältnis hinsichtlich ökologischer, ökonomischer und bautechnischer Aspekte stehe und auch weiteren Anforderungen wie Schall- und Brandschutz gerecht werden müsse.
Bauweisen sind keine Glaubensfragen"Ich hoffe, dass die FIW-Studie zu einer Versachlichung der Diskussion über die energetische Bilanzierung von Gebäuden beiträgt", kommentiert Ronald Rast, Geschäftsführer der DGfM, die Studienergebnisse. "Die Wahl einer bestimmten Bauweise ist keine Glaubensfrage. Die ideologische √úberhöhung einzelner Bauweisen ‚Äď zuletzt der Holzbauweise durch die Politik ‚Äď ist kein Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele", so Rast weiter. "Die aktuell noch sehr heterogene Datengrundlage kann ohnehin nur eine Orientierung und keine verbindlichen Aussagen zur Treibhausgasemission und Energiebilanzierung über den gesamtem Lebenszyklus geben. Die wissenschaftliche Untersetzung der Daten ist für eine gesetzliche Förderung in der Vielfalt aller möglichen Bauweisen noch völlig unzureichend". Zudem könne die FIW-Studie helfen, überhaupt erst einmal eine verbindliche Definition des Begriffs Graue Energie zu finden, welche es in Deutschland bislang nicht gebe. "Dies wäre im Hinblick auf eine Lebenszyklusbetrachtung im Rahmen kommender Klimaschutzgesetze wichtig", unterstreicht Rast.
Bewertungssystem des BundesDie FIW-Forscher verglichen auf der Basis ihrer Definition zur "Grauen Energie" für ihre Untersuchung fünf Wandkonstruktionen aus verschiedenen Mauersteinen und zwei Holzbaukonstruktionen. Die Analysen wurden für das Typengebäude Einfamilienhaus im EnEV 2016-Standard sowie des Bewertungssystems für nachhaltige Bauten des Bundes durchgeführt. Als Grundlage der Berechnungen dienten die öffentlich verfügbaren Daten der Baustoffdatenbank √Ėkobaudat ergänzt um eigene Datensätze.
Die Studie "Graue Energie von Einfamilienhäusern in Niedrigstenergie-Gebäudestandard" (Forschungsbericht FO 2019-02) des FIW München steht als Download zur Verfügung (Link).
Quelle und weitere Informationen:mauerwerk.de


KS-Schallschutzrechner in der Version 6.01 erschienen

In der Version 6.01 des Kalksandstein-Schallschutzrechners wurden neben der Behebung einiger Bugs folgende Neuerungen und √Ąnderungen gegenüber der Vorgängerversion 6.00 realisiert.


Beurteilung Trittschallschutz für Balkone (DIN 4109-1, Tabelle 2, Zeile 8.1 aufgenommen
Deaktivierte Flanken werden nun farblich im Formular markiert
bewertetes Verbesserungsmaß der Vorsatzkonstruktion(en) ‚ąÜR Dd,w in Report unter Einzelergebnisse aufgenommen

Den KS-Schallschutzrechner © [6.01] finden Sie im Downloadbereich der KS-Homepage (Link).
Zeitgleich mit der Desktop-Version ist der KS-Schallschutzrechner Online in der überarbeiteten Version 1.01 erschienen. Neben der Behebung einiger Bugs wurden folgende Neuerungen und √Ąnderungen umgesetzt:

Bei der Eingabe eines Dezimalkommas wird nun automatisch ein Dezimalpunkt gesetzt
Maus-Doppelklick auf Grafik stellt die Ausgangssituation wieder her
Beurteilungsgrundlage (Gebäudetyp/Bauteiltyp) wird nun auch oberhalb der Grafik angezeigt
Reportausgabe √† neuer Dialog zur Reportausgabe. Es ist nun ‚Äď wie in der Desktop-Version ‚Äď möglich die Luft- u. Trittschallausgabe zu unterbinden

Den KS-Schallschutzrechner Online finden Sie unter www.ks-schallschutzrechner.de


Bauindustrie zu Baugenehmigungen 2018: Wohnungsbau stagniert, Nichtwohngebäude mit zweistelligem Wachstum

"Die Entwicklung der Baugenehmigungen im Vorjahr bestätigt uns in unserer positiven Einschätzung der baukonjunkturellen Entwicklung für das laufende Jahr". Mit diesen Worten kommentierte Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Werte.

Danach hätten die Baugenehmigungen für neue Gebäude (veranschlagte Baukosten) 2018 Jahr um 8¬†% zugelegt. "Dies verschafft uns eine solide Basis für das laufende Jahr. Wir halten an unserer Prognose fest, wonach die nominalen Umsätze im Bauhauptgewerbe 2019 um 6¬†% zulegen werden", so Babiel.
Ein Wermutstropfen sei zwar die unbefriedigende Entwicklung bei der Zahl der genehmigten Wohnungen. Diese hätten im vergangenen Jahr lediglich auf dem Niveau von 2017 stagniert. "Dazu haben aber auch die Personalprobleme in den kommunalen Bauämtern beigetragen", so Babiel. Er verwies zudem darauf, dass sich seit dem Wiederanspringen der Wohnungsbaukonjunktur im Jahr 2009 ein √úberhang von mehr als einer halben Million genehmigter, aber noch nicht fertiggestellter Wohnungen aufgestaut habe. Dies entspreche nahezu zwei Jahresproduktionen. Damit sei die Nachfrage im Wohnungsbau auf hohem Niveau gesichert.
Als erfreulich stuft Babiel die Entwicklung bei den Nichtwohngebäuden ein. Hier seien im vergangenen Jahr die Genehmigungen (veranschlagte Baukosten) um immerhin 13¬†% gestiegen, was gleichermaßen öffentlichen wie privaten Auftraggebern zu verdanken sei. Die abgeschwächten Konjunkturerwartungen hätten sich zumindest im Vorjahr noch nicht in den Genehmigungen niedergeschlagen.
√úber alle Sparten hinweg hätten 2018 die Genehmigungen (veranschlagte Baukosten) mit 90 Milliarden Euro doppelt so hoch gelegen wie zum Beginn des aktuellen Bauaufschwungs im Jahr 2009. Dies unterstreiche die anhaltend positive Entwicklung in der Branche.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debauindustrie.de
 


Kalksandstein Bauseminare 2019 im Norden: Wieder eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe!

Die traditionellen Kalksandstein Bauseminare im Norden sind auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich verlaufen. Mehr als 500 Teilnehmer besuchten die Veranstaltungen in Norderstedt, Bremen, Papenburg, Osnabrück und Hannover und folgten mit großem Interesse den Vorträgen der Referenten.

Die Bauseminare boten wieder ein umfassendes Programm mit aktuellen Themen.Den Einstieg in die Veranstaltungen gestaltete Herr Prof. Karl-Heinz Schonebeck von der Anwaltspartnerschaft von Appen, Prof. Dr. Fischer, Prof. Schonebeck aus Oldenburg mit einem Vortrag zu den Grundzügen des neuen BGB-Bauvertragsrechts 2018. Prof. Schonebeck erläuterte das Anordnungs- und Vergütungsrecht sowie die Sicherungsrechte des Unternehmers. Er ging zudem auf die Themen Kündigung des Bauvertrages und "fiktive" Abnahme der Werkleisung ein und gab einen √úberblick zum neu geregelten Verbraucherbauvertrag.Im zweiten Vortrag stellte Dr.-Ing. Martin Schäfers vom Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. Hannover unter dem Thema "Bauen mit Kalksandstein - Neuerungen in Normen und Regelungen" den Status quo des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und die neuen Regeln zu Wärmebrücken (DIN 4108 Beiblatt 2) vor. Herr Schäfers informierte zudem über den Schallschutz im Hochbau (DIN 4109) und den erhöhten Schallschutz. Er gab einen Einblick in die Regelwerke und die wirtschafliche Umsetzung mit Kalksandstein.Herr Dipl.-Ing. Architekt Harald Luger vom Siedlungswerk GmbH Stuttgart zeigte unter dem Titel "Wohnungsbau wirtschaftlich Planen & Bauen" anhand von Beispielen aus verschiedenen Wohnungsbauprojekten auf, wer welche Kostengruppen wann aktiv beeinflussen kann und welche Bedeutung die Leistungsphase Null hat. Zudem ging er auf die aktive Kostensteuerung in den weiteren Leistungsphasen der HOAI ein.Mit dem Vortrag "Building Information Modeling - Digitale Abwicklung von Bauprojekten" erläuterte Herr Prof. Dr.-Ing. Markus König von der Ruhr-Universität Bochum das Arbeiten mit der BIM-Methode. Herr König informierte über Auftraggeberinformationsanforderungen (AIA) und BIM-Abwicklungspläne (BAP) sowie die Sicherstellung der Modellqualität. Anhand von Beispielen zeigte er die √úbernahme von BIM-Modellen für den Betrieb auf.Das Tagungshandbuch zu der Veranstaltungsreihe steht Ihnen hier zum kostenfreien Download zur Verfügung:


KALKSANDSTEIN Bauseminare 2019 im Süden - erfolgreich beendet!!!

KS-Bauseminare 2019 vom Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V. mit positiver Resonanz

Der KS-S√úD freut sich über die sehr erfolgreich durchgeführte Bauseminarreihe 2019. Die Teilnehmer der Bauseminare im Süden nahmen durch die aktuellen Themen wieder einen großen Wissensvorsprung mit.

Zum Gelingen dieser Veranstaltungsreihe mit über 300 Teilnehmern trugen in erster Linie unsere sechs namhaften Referenten bei. Sie sorgten für ein abwechslungs-reiches Programm, welches in Freiburg, Filderstadt, Karlsruhe, Frankenthal und Neu-Isenburg verfolgt werden konnte.
Die Veranstaltungsreihe begann mit dem Vortrag von Herr Dipl.-Ing. Andreas Schlundt vom Bundesverband der Kalksandsteinindustrie e.V. über die aktuellen Entwicklungen in der Normung. Die Auswirkungen auf den Mauerwerksbau wurden dargelegt und die Erleichterungen und Lösungsansätze der KS-Industrie für die tägliche Arbeit aufgezeigt.
Darauffolgend sprach Herr Dr. Frederik Neyheusel oder ein Kollege von der Kanzlei SGP Schneider Geiwitz Rechtsanwaltsgesellschaft mbH kurzweilig zu dem Thema Baurecht für die Praxis. Neues aus Rechtsprechung, Gesetz und Lehre wurde anhand von Beispielen praxisorientiert vermittelt. Der Schwerpunkt lag dabei auf den baurechtlichen √Ąnderungen, die durch das neue Bauvertragsrecht resultieren.
Danach berichtete Herr Prof. Dr.-Ing. Christoph Butenweg von SDA Engineering als ausgewiesener Fachmann zu dem aktuellen Thema Erdbebenauslegung von KS Mauerwerksbauten nach DIN EN 1998-1. Praxisgerecht wurden die Regeln und Rechenverfahren für Erdbebengerechte Bauweisen vorgestellt und an Beispielen erläutert.
Bei der Veranstaltung in Neu-Isenburg sprach Herr Rechtsanwalt Frank Junker von der Geschäftsführung der ABG FRANKFURT HOLDING über die Zukunft des Wohnungsbaus unter dem Aspekt von Energieeffizienz und Klimaschutz aus Sicht der Immobilienwirtschaft.
An den anderen Tagungsorten referierte Herr Dipl.-Ing. Gerold Köhler, Inhaber und Geschäftsführer des Wohnungsunternehmen Köhler & Meinzer GmbH & Co. KG. Er gab Einblicke in ein europäisches Forschungsprojekt, bei dem die Energiever-bräuche von Wohnungen mit unterschiedlichen Dämmstandards und Energie-systemen analysiert und die tatsächlichen Heizenergieverbräuche mit den errechneten Werten der KFW-Standards verglichen wurden. Die interessanten aber auch überraschenden Ergebnisse wurden an Hand aktueller Projekte erläutert.
Den Abschluss der Tagesveranstaltung übernahm Herr Architekt Henrik Nowak vom Architekturbüro Nowak. In seinem Vortrag, einem Praxisbericht über die KFW 40-Plus-Bauweise mit Elektro-Direkt Heizung, wurden anhand seiner baupraktischen Erfahrungen mit KS-QUADRO-E konkrete Lösungsansätze für die Planung und Realisierung von Gebäuden mit geringen Betriebskosten nachgewiesen.
Um die Wartezeit bis zu den Bauseminaren 2020 zu verkürzen, veranstaltet der KS -S√úD im Herbst wieder seine praxisorientierte Workshop-Reihe. Nähere Infos zu den Terminen und zum Programm finden Sie hier in Kürze.


Kooperationsforum "Herausforderungen in der Baulogistik"
am 09. Mai 2019 in Aschaffenburg

Das Netzwerk innovativer Massivbau in Bayern (NiM) greift mit dem Kooperationsforum die Thematik "Herausforderungen in der Baulogistik" auf.

Erfahren Sie mehr, wie das Thema Baulogistik mit innovativen Ansätzen effizient gestaltet werden kann.


Wir möchten Sie¬†gerne aufmerksam machen auf das Kooperationsforum¬†"Herausforderungen in der Baulogistik"am 09. Mai 2019 bei der IHK Aschaffenburg.
Nutzen Sie die Möglichkeit, sich über Innovationen und aktuelle Entwicklungen zu informieren sowie Ihr Unternehmen, Ihr Institut oder Ihren Standort im Rahmen der begleitenden Fachausstellung zu präsentieren.
Bitte beachten Sie, dass nur eine begrenzte Ausstellerzahl zugelassen werden kann! Der Bewerbungsschluss ist der 18. April 2019, die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier: www.bayern-innovativ.de/veranstaltung/baulogistik2019#!ausstellung
Geplante Inhalte des Kooperationsforums sind "Die digitale Lieferkette in der Bauwirtschaft" ‚Äď "Digitale Bestellvorgänge" ‚Äď "Innovative Baustellenlogistik im Hochbau" sowie "Kreislaufwirtschaft im Rahmen der Baustellenlogistik".
Im Zuge einer Exkursion zu zwei Baustellen können an dem Tag die Themenstellungen zur Baulogistik aktiv erlebt und vertieft werden. Auch hier steht ein begrenztes Teilnehmerkontingent zur Verfügung. First come, first serve!
Alle aktuellen Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website unter:
www.bayern-innovativ.de/veranstaltung/baulogistik2019
 


dena: √Ąltere Energieausweise werden ungültig

Bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung von Immobilien ist ein aktueller Energieausweis Pflicht ‚Äď dena empfiehlt Bedarfsausweis statt Verbrauchsausweis

In diesem Jahr laufen die ersten Energieausweise von Wohnhäusern mit Baujahr 1966 und jünger ab. Sie haben eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren und sind seit Anfang 2009 ausgestellt worden. Die Pflicht, einen aktuellen Energieausweis vorzulegen, gilt für Hauseigentümer, die ihr Haus in naher Zukunft verkaufen, vermieten oder verpachten wollen. Darauf verweist die Deutsche Energie-Agentur (dena).

Die ersten Energieausweise von Nichtwohngebäuden laufen ab 1. Juli 2019 ab. Auch hier gilt die Gültigkeitsdauer von zehn Jahren. Wer einen neuen Energieausweis erstellen lassen möchte, wendet sich am besten an einen qualifizierten Energieberater aus der Energieeffizienz-Expertenliste. Bei der Wahl des Energieausweises rät die dena zum Bedarfsausweis. Denn nur der ist wirklich aussagekräftig und macht unterschiedliche Häuser vergleichbar.
Warum ein Bedarfsausweis empfehlenswert ist
In Deutschland gibt es zwei Arten von Energieausweisen: den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Letzterer basiert auf den Verbrauchswerten der vergangenen drei Jahre. Damit hängt das Ergebnis des Ausweises stark vom Verhalten der jeweiligen Bewohner ab.
Aus diesem Grund empfiehlt die dena den Bedarfsausweis. Hierfür berechnet ein Energieberater anhand einer technischen Analyse aller Gebäudedaten den Energiebedarf. Anschließend dokumentiert er den energetischen Zustand des Gebäudes, und zwar unabhängig vom Nutzerverhalten: Die Qualität der Gebäudehülle (Fenster, Decken und Außenwände) sowie der Anlagen für Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung und die Art des Energieträgers werden dabei berücksichtigt. Der Bedarfsausweis stellt folglich den energetischen Zustand des Gebäudes genauer dar als der Verbrauchsausweis. Auch mögliche Sanierungsmaßnahmen, mit denen der Zustand verbessert und der Wert der Immobilie gesteigert werden kann, lassen sich exakter aufzeigen.
Generell haben Eigentümer die Wahl zwischen einem Bedarfs- und einem Verbrauchsausweis. Einzige Ausnahme: Ein Bedarfsausweis ist verpflichtend für Bestandsgebäude mit bis zu vier Wohnungen und einem Bauantrag, der vor dem 1. November 1977 gestellt wurde, wenn sie bislang nicht energetisch saniert worden sind.
Erste Energieausweise für ältere Wohnhäuser und Neubauten bereits abgelaufen
Wohnhäuser mit einem Baujahr bis 1965 brauchen seit Juli 2008 einen Energieausweis, Neubauten oder umfassend modernisierte Gebäude seit Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2002 am 1. Februar 2002. In diesen Fällen liefen die ersten Energieausweise entsprechend früher ab und mussten bereits erneuert werden.


Update Statiksoftware VWall: Ausnutzungfaktoren im Brandfall ergänzt

Das Programm VWall bietet eine anwenderfreundliche Möglichkeit zum vereinfachten rechnerischen Nachweis von Mauerwerkswänden nach Eurocode 6. In der neuesten Programmversion 1.6.1 wurde für Kalksandsteine die Berechnung der Ausnutzungsfaktoren im Brandfall afi und a6,fi ergänzt.

Hierdurch wird die Brandschutzbemessung in der praktischen Anwendung deutlich vereinfacht, da mit diesen Eingangswerten die brandschutztechnisch erforderliche Wanddicke nunmehr direkt aus den Norm-Tabellen ermittelt werden kann.
VWall in der Version 1.6.1 finden Sie in unserem Downloadbereich.


Bauhauptgewerbe mit fulminantem Schlussquartal 2018

Das Bauhauptgewerbe hat im letzten Quartal 2018 intensiv an der Umsetzung von Bauvorhaben gearbeitet. So haben die Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten nach den Daten des Statistischen Bundesamtes im Schlussquartal 2018 ca. 7 % mehr Stunden geleistet als im letzten Quartal 2017. Die Order legten im letzten Quartal um ca. 15 % zu.

Pakleppa: "Dies spiegelt die hohe Nachfrage an Bauinvestitionen wider; ob im Wohnungsbau oder bei der Infrastruktur. Und es zeigt, mit welch hohem Engagement die Bauunternehmen die Aufträge abwickeln. Um den volkswirtschaftlich gestellten Herausforderungen zu entsprechen, haben die Unternehmen in den letzten Jahren in erheblichem Maße in Geräte und Personal investiert. Dabei konnten sie sich auf die Politik des Investitionshochlaufes des Bundes ebenso stützen, wie den Willen der Bundesregierung, Investitionen in den Wohnungsbau durch verbesserte Rahmenbedingungen zu fördern. Diese Signale dürfen jetzt nicht infrage gestellt werden, Deutschland braucht die Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Wohnungsbau." Mit dem fulminanten Schlussquartal schließen die Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten das Jahr 2018 mit einem Umsatzplus von knapp 11¬†%. Zu dieser nominalen Umsatzentwicklung hat nach den Daten des Statistischen Bundesamtes eine Steigerung der Baupreise um knapp 6 % beigetragen. Pakleppa: "Den Bauunternehmen gelingt es, dank der großen Nachfrage besser, die Risiken des Baugeschäfts angemessen zu einzupreisen. Die höheren Baupreise resultieren aber zuvorderst aus erhöhten Kosten für Baustoffe und Baumaterial. Die Kosten steigen hier auf breiter Front; so z.B. bei Betonstahl im Jahresverlauf 2018 um über 10¬†%, und für Bitumen um knapp 30¬†%. Zudem wurde im Jahr 2018 eine Tariferhöhung von 6¬†% wirksam."
Quelle und weitere Informationen:presseportal.dezdb.de
 


Bauseminare 2019 im Westen erfolgreich beendet

1450 interessierte Teilnehmer an 8 Standorten

Sehr zufrieden schloss der KS-West e.V. mit der Veranstaltung in Duisburg ihre diesjährige Bauseminarreihe 2019 erfolgreich ab und konnte so die Teilnehmer mit ihren praxisnahen Themen wieder auf hohem Niveau begeistern.

Den Ausführungen der Referenten Dr. Eden, Prof. Dr.-Ing. Alfred Schmitz und Herrn Prof. Dr. habil. Volker Eichener folgt die interessierte Zuhörerschaft.
Das es beim Kalksandstein um mehr geht als nur weiße achteckige Steine, brachte Herr Dr. Wolfgang Eden, Leiter der Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V., Hannover eindrucksvoll auf den Punkt. Mit seinem Vortrag "Zukunft Bauen mit Kalksandstein ‚Äď ein Blick hinter die Kulissen" fesselte er die Zuhörer vor allem mit laufenden Zukunftsprojekten, wie zum Beispiel der Mauerwerksrobotik oder einem System der vertikalen Wandbegrünung ‚Äď natürlich aus Kalksandstein. ¬† Die Reihe der Fachvorträge setzte Herr Prof. Dr.-Ing. Alfred Schmitz TAC Technische Akustik, Grevenbroich fort. Unter dem Titel "Schallschutz im Wohnungsbau ‚Äď Grundlagen, Planung und Ausführung" sensibilisierte er die Zuhörerschaft eindrucksvoll über die in der DIN 4109 gestellten Anforderungen an den Luftschallschutz nicht zuletzt dadurch, dass er verschiedene Qualitätsstufen hörbar machte. Einvernehmlicher Tenor in den Diskussionen und im Pausengespräch: Die Mindestanforderungen obliegen einzig dem sozialen Wohnungsbau! Bei allen anderen Bauten gilt es die Anforderungen höher zu legen. Zum "Wie" gab es sowohl konstruktive als auch Vorschläge der Materialwahl. ¬† Nach einer kurzen Kaffeepause mit Kuchen, die intensiv zum Austausch untereinander, mit den Referenten und den Vertretern der Kalksandsteinindustrie genutzt wurde, bildete der Vortrag von Prof. Dr. habil. Volker Eichener, Hochschule Düsseldorf ‚Äď University of Applied Sciences "Design sells. Urbanität durch gute Gestaltung - von außen, innen und drum herum" den Abschluss des Seminars. Er nahm die Teilnehmer mit auf eine anregende visuelle Reise durch eine Vielfalt von Designstilen, die √úberraschendes und Neues bot. Gutes Design verkauft sich gut und hat in den letzten Jahren in den Märkten für Miet- und Eigentumsimmobilien nicht nur neue Kundengruppen sondern auch neue Nachfragestrukturen gebracht.


Mechthild Heil (CDU) sieht Bauausschuss als Impulsgeber für den Wohnungsbau

"Oberste Bau-Frau" bei 30 Akteuren der Bau- und Immo-Branche

Die "parlamentarische Nummer 1" fürs Bauen bei der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau": Für Mechthild Heil (CDU) ist der Wohnungsmangel "Berufsproblem". Hohe Mieten und ein schleppender Wohnungsbau rangieren bei der Vorsitzenden des Bauausschusses ganz oben auf der "To-do-Liste". Bei ihrem ersten Arbeitstreffen mit der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau" hielt die Architektin mit Kritik nicht hinterm Berg: "Die Bilanz sieht nicht gut aus. Nach einem Jahr GroKo steht fest: Es ist zu wenig passiert. Der Bauausschuss wird der Bundesregierung hier stärker auf die Finger gucken und klare Vorgaben machen müssen."

Worte, die bei den rund 30 Verbänden und Organisationen der Bau- und Immobilienwirtschaft, die sich zur Aktion "Impulse" zusammengeschlossen haben, auf offene Ohren stießen: "Die Unzufriedenheit bei allen, die mit der Praxis zu tun haben, liegt auf der Hand. Die GroKo ist mit dem Ziel gestartet, dass 1,5 Millionen Wohnungen bis 2021 neu gebaut werden. Davon sind CDU/CSU und SPD meilenweit entfernt", sagte Dr. Ronald Rast. Der Koordinator der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau" machte gegenüber Heil deutlich, dass die Branche für das vergangene Jahr mit nicht einmal 300.000 Neubauwohnungen rechne. Bedarfsgerecht seien dagegen 400.000. Zudem seien die Baugenehmigungen bei den Ein- und Zweifamilienhäusern bereits wieder rückläufig. Und das trotz des von der GroKo eingeführten Baukindergeldes ‚Äď der bislang einzigen klar Bundesbauminister Horst Seehofer (CSU) zuzuordnenden Maßnahme im Kampf gegen Wohnungsmangel und explodierende Mieten.
Dass Mechthild Heil den Bauausschuss als "Instrument und Impulsgeber für die Wohnungsbaupolitik" sieht, stieß bei der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau" auf offene Ohren. "Was am Kabinettstisch nicht erledigt wird, muss vom Parlament gemacht werden", so Ronald Rast. Dazu zähle auf jeden Fall ein deutlich schlankeres Baurecht und eine Beschleunigung bei den Genehmigungen. Zudem müsse der Staat endlich die finanziellen Anreize für den Wohnungsbau spürbar verbessern. "Seit Jahren warten wir auf die Anhebung der AfA von 2 auf 3 Prozent. Diese Forderung hat sich mit der von der GroKo ‚Äď als ‚Äöwohnungsbaupolitisches Trostpflaster‚Äė ‚Äď vorgesehenen befristeten Sonder-AfA alles andere als erledigt", so Rast. Das "wohnungsbaupolitische Aktivitätenbudget" habe sich damit im ersten GroKo-Regierungsjahr auch schon erschöpft. "Jetzt bauen wir aufs Parlament. Der Bauausschuss muss neue und effektive wohnungsbaupolitische Pflöcke in die Erde hauen. Sonst wird der Wohnungsmangel zum politischen Dauerproblem und für die Menschen zum Dauerleiden", sagte der Koordinator der Wohnungsbau-Aktion.


Leerlauf nach dem Wohngipfel wäre fatal: Wohnungsmangel ist sozialer Sprengstoff

34 Organisationen und Verbände legen 7-Punkte-Katalog zum Wohnungsbau vor

Ein Wohngipfel macht noch keine Wohnungen: Der Wohnungsbau in Deutschland braucht dringend eine Förder-Offensive ‚Äď und zwar jetzt. Das fordern 34 Organisationen und Verbände der Architekten und Planer, der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

Zusammengeschlossen in der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau" legten sie jetzt einen Maßnahmenkatalog zum Wohnungsbau mit sieben Punkten vor. Hinter den Forderungen steht die Befürchtung, Bund, Länder und Kommunen könnten nach dem Wohngipfel vor fünf Monaten im Kanzleramt die Dringlichkeit, den Neubau von Wohnungen politisch voranzutreiben, erneut aus den Augen verlieren. ¬†
"Leerlauf wäre fatal. Der Staat muss Gas geben und den Wohnungsbau wesentlich stärker fördern als bisher. Schon jetzt hinkt der Bund mit seinem selbst gesteckten Ziel, 1,5 Millionen Neubau-Wohnungen bis 2021 zu schaffen, enorm hinterher. Der Wohnungsbau gehört auf die politische √úberhol- und nicht auf die Standspur", sagt Dr. Ronald Rast. Der Koordinator der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau" geht davon aus, dass im vergangenen Jahr nicht einmal 300.000 Wohnungen neu entstanden sind ‚Äď statt der 375.000, die notwendig gewesen wären, um die von der GroKo angekündigten Wohnraum-Offensive umzusetzen. Zur Zielerreichung müssen jetzt 400.000 Wohnungen jährlich neu gebaut werden. ¬†
"Der Bedarf an neuen Wohnungen ist da ‚Äď und er ist enorm. Genug Wohnungen, die sich die Menschen auch leisten können, sind die Voraussetzung für den Erhalt des sozialen Friedens. Oder anders herum: Wohnungsmangel ist sozialer Sprengstoff", so Rast. Auch deshalb steht er ganz oben auf der Liste: der Soziale Wohnungsbau. Unter Punkt eins im Maßnahmenpaket fordert die Wohnungsbau-Aktion von Bund und Ländern die Förderung von mindestens 80.000 neuen Sozialmietwohnungen pro Jahr. Und konkret: mindestens 3 Milliarden Euro für den Sozialen Wohnungsbau ab dem kommenden Jahr. Das Aktionsbündnis sagt auch, warum: "Jahr für Jahr schrumpft die Zahl der Sozialwohnungen. Nach der aktuellsten Statistik sind allein im vorletzten Jahr bundesweit 45.000 vom Markt verschwunden", sagt Ronald Rast. Wichtig sei auch, dass es rasch eine Grundgesetzänderung gebe, die es dem Bund erlaube, auch nach 2019 den Sozialen Wohnungsbau weiter mit Bundesmitteln zu unterstützen.¬†
Ebenfalls im Fokus der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau": das bezahlbare Wohnen ‚Äď mit mindestens 60.000 Neubau-Wohnungen pro Jahr. Damit das gelinge, müsse die steuerliche Abschreibung deutlich attraktiver werden: Die Branchenvertreter sprechen sich dabei für die Erhöhung der linearen AfA von 2 auf 3 Prozent aus. "Gerade die Gebäudetechnik hat heute eine deutlich kürzere Lebensdauer als früher. Die 2-Prozent-AfA hängt damit der Entwicklung am Bau hinterher. Die Finanzpolitiker müssen sich schon beide Hände vor die Augen halten, um das nicht zu sehen", sagt Koordinator Rast. Die von der GroKo eingeführte befristete Sonder-AfA bezeichnete er als "finanzpolitisches Feuerwerk" ‚Äď schnell verpufft, ohne nachhaltige Wirkung für den Bau, der dauerhaft verlässliche Zusagen brauche. "Wohnungsbau funktioniert nicht per Knopfdruck. Der Bau wird seine Kapazitäten ‚Äď Beschäftigte genauso wie Maschinen ‚Äď erst dann nach und nach weiter hochfahren können, wenn er eine solide Perspektive hat. Und das setzt eine solide und damit auch langfristig angelegte Wohnungsbauförderung voraus", macht Koordinator Ronald Rast deutlich. ¬†
Ohne Bauland kein Wohnungsbau. Das Aktionsbündnis fordert deshalb die Kommunen auf, dafür zu sorgen, dass es mehr Baugrundstücke gibt und dass diese rasch bebaut werden können. Länder und Kommunen sollen zudem kostengünstiges Bauland gezielt für den bezahlbaren Wohnungsbau bereitstellen. Der Bund gehe hier mit den Flächen, die die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) bereitstelle, mit gutem Beispiel voran. Sollte es dabei dennoch zu einem Missbrauch ‚Äď nämlich zu Baulandspekulationen durch die Käufer ‚Äď kommen, dann müsse es ein Recht des Staates geben, die Preissteigerungen voll zurückzufordern. "Der Baulandspekulation muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Sie ist eine der größten Bremsen beim Wohnungsbau", so Ronald Rast. ¬†
Eine andere "Bau-Bremse" ist, so Rast, staatlich gemacht ‚Äď und der Branche seit langem ein Dorn im Auge: Immer wieder neue Gesetze und Normen, die das Bauen komplizierter und vor allem auch teurer machen. "Es wird deshalb höchste Zeit, dass bei allen Gesetzen und Normen klar ein Preisschild drangeklebt wird. Die Folgen von kostentreibenden Auflagen müssen den Politikern klar vor Augen geführt werden. Nur so kann es gelingen, sie davon abzubringen, die Hürden beim Bauen immer höher zu legen", fordert Rast. ¬†
Im Fokus der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau" auch: das Klima und das Wohnen im Alter. Die 34 Organisationen und Verbände sprechen sich für eine deutlich bessere und breitere Förderung der energetischen und altersgerechten Sanierung von bestehenden Gebäuden aus. So soll es künftig eine "Kombi-Förderung" für das Energiespar-Sanieren und den Umbau zum Senioren-Wohnen geben ‚Äď eine "Sanierungspaket-Förderung Energie + Alter". Notwendig seien hier steuerliche Anreize. Ebenso aber auch direkte Zuschüsse, die beispielsweise von älteren Menschen in der Regel bevorzugt würden. "Und wenn sich herausstellt, dass die energetische und altersgerechte Sanierung nicht mehr wirtschaftlich ist, dann müssen Abriss und Neubau ebenfalls von der KfW gefördert werden", fordert der Koordinator des Aktionsbündnisses, Dr. Ronald Rast. Voraussetzung sei, dass das Gebäude leer stehe und nicht prägend für das Ortsbild sei. Auf einem solchen Ersatzneubau dürften allerdings nicht die hohen Auflagen des Baurechts, wie sie für einen Neubau gelten, lasten. Er müsse vielmehr wie eine Vollsanierung behandelt werden. ¬†
Darüber hinaus soll der "Wohnungsbau 4.0" forciert werden: Für sämtliche Prozesse ‚Äď von der Planung über die Genehmigung im Bauamt bis zum Bau und dem anschließenden Gebäudemanagement ‚Äď fordern die 34 Akteure der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau" eine rasche und vom Staat offensiv unterstützte Digitalisierung. "Der Digitale Wandel im Wohnungsbau schafft Beschleunigung. Und er vermeidet Kosten und Fehler", so Ronald Rast. Dabei dürfe allerdings nicht nur an die Großen der Branche gedacht werden. Auch kleinere Planungsbüros und Baufirmen müssten bei der Digitalisierung mitgenommen werden.
Das Positionspapier mit den sieben Maßnahmen steht Ihnen nachfolgend zum Download bereit.


Baukonjunktur zieht zum Jahresende an - Arbeitsvolumen steigt im Dezember kräftig

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im Dezember 2018 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat kräftig um 1,8 % gestiegen ist.

Im November waren die geleisteten Arbeitsstunden noch gesunken. Zu der positiven Entwicklung des Arbeitsvolumens dürfte auch die milde Witterung beigetragen haben.
Auch die Frühindikatoren fielen zuletzt positiver aus. Die (volumenmäßigen) Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe sind im November bereits den dritten Monat in Folge gestiegen (+¬†6,1¬†%). Auch die Baugenehmigungen im Hochbau stiegen im November an (+¬†3,4¬†%). Allerdings war dies allein von einem Anstieg der Genehmigungszahlen im Wohnungsbau getrieben, im Wirtschaftsbau sanken die Baugenehmigungen dagegen bereits zum dritten Mal in Folge.
Die unterschiedliche Entwicklung in den Bausparten dürfte auf absehbare Zeit anhalten. So haben sich die Finanzierungskonditionen für den privaten Wohnungsbau angesichts schwindender Zinserhöhungserwartungen zuletzt wieder verbessert. Der Zinssatz für Hypothekenkredite mit einer Laufzeit von mehr als zehn Jahren ist auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Jahres 2018 zu-rückgefallen. Bei den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes haben derweil stark sinkende Neuaufträge zu einem neuerlichen Stimmungseinbruch gesorgt.
Die vorherrschende Unsicherheit aufgrund des bevorstehenden EU-Austritts Großbritanniens sowie die ungeklärten Handelskonflikte drücken dabei insbesondere die Aufträge aus dem Ausland. Damit dürften auch Investitionen in Wirtschaftsbauten vorerst aufgeschoben werden. Im öffentlichen Bau stützt auch in diesem Jahr der Investitionshochlauf des Bundes. Für das Gesamtjahr erwarten der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) einen Anstieg des nominalen Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 6,0¬†%.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.desoka-bau.de


Neue PMBC-Richtlinie erschienen

Ab sofort steht die neue "Richtlinie für die Planung und Ausführung von Abdichtungen mit polymermodifizierten Bitumendickbeschichtungen (PMBC)" (4. Ausgabe, Dezember 2018) auf der Internetseite der Deutschen Bauchemie zum Download bereit. Sie ersetzt die bisherige KMB-Richtlinie.

Auf der¬†Internetseite der Deutschen Bauchemie können neben der PDF-Version ebenso gedruckte Exemplare bestellt werden. Auch der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. hat an der Richtlinie mitgearbeitet und ist deshalb auch Mitherausgeber dieser PMBC-Richtlinie


9. Auflage der KALKSANDSTEIN Maurerfibel erschienen

Anfang Januar ist die 9. Auflage der KALKSANDSTEIN Mauerfibel erschienen. Inhaltsanpassungen im KALKSANDSTEIN Planungshandbuch und das neu eingeführte Broschürenlayout machten eine √úberarbeitung der Maurerfibel notwendig.

Die KALKSANDSTEIN Maurerfibel ist seit 1979 eines der bekanntesten Fachbücher für den Bereich des konstruktiven Mauerwerksbaus. Der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. hat als Herausgeber in Zusammenarbeit mit einem Redaktionsteam aus der Kalksandsteinindustrie die bewährte Form der Darstellung von Arbeitstechniken und -abläufen an die sich in den letzten Jahren veränderten Vorschriften und Entwicklungen im Mauerwerksbau angepasst. ¬†
Besonderen Wert wurde auf die Verknüpfung von handwerklichen Regeln mit den immer weiter steigenden Ansprüchen der Bauphysik (Wärmeschutz, Schallschutz) gelegt. Auch für die Aus- und Weiterbildung im Mauerwerksbau stellt die KS-Maurerfibel mit den eingeführten handlungsorientierten Lernfeldkonzepten der berufsbildenden Schulen ein Grundlagenwerk dar. ¬† Aber insbesondere auch in der täglichen Baustellenpraxis ist die KS-Maurerfibel für die Ausführenden ein wichtiges Nachschlagewerk, das es erlaubt, sich schnell und anschaulich zu informieren.
Die KALKSANDSTEIN Maurerfibel können Sie sich unter¬†www.kalksandstein.de/maurerfibel herunterladen.


Baustellenexkursion mit Studenten der Leibniz-Universität Hannover

Im Rahmen der Vorlesung zum Mauerwerksbau im Studiengang Bauingenieurwesen der Leibniz-Universität Hannover veranstaltete der Kalksandsteinindustrie Nord e.V. mit dem Institut für Massivbau eine Baustellenexkursion zum einem Wohnungsbauprojekt nach Langenhagen.

Die 35 Studenten des 5. Semesters wurden von Dr.-Ing. habil. Michael Hansen, Institut für Massivbau und Dipl.-Ing. Hinrich Schulze, KS-Nord e.V. fachkundig über die Baustelle geführt. Die Verwendung und Verarbeitung von KS-Planelementen wurde den Studenten praxisnah vorgestellt. Diese Exkursion stellt eine optimale Ergänzung zu der Vorlesung zum Thema Mauerwerksbau dar, bei der¬† Block Baustoffe, Verbände, Bauteile von Dipl.-Ing. Hinrich Schulze bestritten wird.


KS-Schallschutzrechner: Online-Variante und Softwareupdate auf Version 6.00 veröffentlicht

Ab sofort können Sie unter www.ks-schallschutzrechner.de den Schallschutz von einschaligen Trennbauteilen auch online berechnen. Der KS-Schallschutzrechner Online ist vollständig kompatibel zur weiterhin bestehenden installierbaren Softwareversion. Online erstellte Projektdateien können lokal abgespeichert und in der Softwareversion geöffnet werden - und umgekehrt.

Mit der Entwicklung der browserbasierten Online-Variante, wird dieses Modul zukünftig ohne die Notwendigkeit einer Installation und unabhängig vom Betriebssystem auf Desktop-Rechnern und mobilen Endgeräten (Tablets) anwendbar sein.
Den neuen KS-Schallschutzrechner Online finden Sie ab sofort unter www.ks-schallschutzrechner.de.


Baukonjunktur erneut etwas schwächer - Arbeitsvolumen gibt im November leicht nach

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im November 2018 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat leicht um 0,6 % gefallen ist. Bereits im Vormonat hatten die geleisteten Arbeitsstunden abgenommen. Auch die Zahl der Beschäftigten sank im November, während die Bruttolöhne weiter zulegen konnten.

Die Frühindikatoren fielen zuletzt uneinheitlich aus. Zwar sind die (volumenmäßigen) Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Oktober dank höherer Aufträge im Tiefbau den zweiten Monat in Folge gestiegen (+¬†1,0¬†%). Die Baugenehmigungen im Hochbau haben allerdings im Oktober deutlich nachgegeben (-¬†9,6¬†%) und sind auf das niedrigste Niveau seit September 2017 gefallen. Dabei sanken die Genehmigungszahlen in allen Bausparten deutlich, so auch im Wohnungsbau.
Zwar haben sich die Finanzierungskonditionen in den vergangenen Wochen kaum verändert. Allerdings steigen die Immobilienpreise nach wie vor deutlich stärker als die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte und der Immobilienpreisanstieg scheint sich zuletzt sogar beschleunigt zu haben. Bei den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes haben derweil sinkende Exportaufträge zu einer erneuten Eintrübung der Stimmung gesorgt und die Kapazitätsauslastung ist laut Umfrage des ifo-Instituts zum Jahresende 2018 bereits das dritte Quartal in Folge gesunken. Damit verschlechtern sich die Vorzeichen für den Wirtschaftsbau. Für dieses Jahr erwarten der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) einen Anstieg des nominalen Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 6,0¬†%.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.desoka-bau.de
 


KS-Wohnungsbau-Workshops im Norden ein großer Erfolg

Im November hat die Kalksandsteinindustrie im Norden wieder die KS-Wohnungsbau-Workshop durchgeführt. Knapp 500 Teilnehmer folgten in den 15 zum größten Teil ausgebuchten Veranstaltungen den Ausführungen der Referenten.

Unter dem Titel "Planungsansätze für den kostengünstigen Wohnungsbau" informierten die Referenten die Teilnehmer über aktuelle Grundlagen des Wohnungsbaus. An Hand der Planung eines realisierten Wohngebäudes wurden Planungsansätze, Konstruktionen und Berechnungsvarianten dargestellt. Die Planungs- und Detaillösungen wurden dabei anhand der Kalksandstein-Arbeitshilfen erarbeitet.Die Schwerpunkte des Workshops lagen in den Bereichen Mauerwerksgerechte Konstruktionen mit Detaillösungen, dem baulichen Brandschutz mit Mauerwerk und der Abdichtung von Mauerwerk im Wandfußbereich. Zudem wurden die aktuellen Regelwerke vorgestellt.Als Grundlage für die Workshops diente die Neuauflage des Kalksandstein Planungshandbuches, das allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt wurde.


Gewerbeschule Schwäbisch Hall zu Besuch bei Kalksandstein

Am 05.12.2018 besuchten die Schüler der gewerblichen Schule Schwäbisch Hall das Kalksandsteinwerk E.Bayer in Esslingen.

Die Schüler (Maurer, Betonbauer, Straßenbauer) verfolgten mit Interesse die Produktion der Kalksandsteine.
 
 


Maurermeisterschüler der Bildungsakademie Rottweil zu Gast bei Kalksandsteinwerk in Esslingen

Die Maurermeisterschüler der Bildungsakademie Rottweil verfolgten am 22.11.2018 mit großem Interesse die Kalksandsteinproduktion im Kalksandsteinwerk E.Bayer in Esslingen.



Nachbericht - KS WORKSHOP 2018 im Süden "Wirtschaftliches Planen und Bauen'"

Jedes Jahr im Herbst lädt der Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V. ‚Äď KS-Süd zu seiner Veranstaltungsreihe "den Kalksandstein Workshop" ein.

Mit der großen Resonanz von über 315 Teilnehmern ist der KS Süd e.V auch in diesem Jahr wieder sehr zufrieden.
Angefangen von den konstruktiven Hinweisen bei der Planungsoptimierung bis zu Effizienzsteigerungen auf der Baustelle wurden alle Aspekte für den wirtschaftlichen Mauerwerksbau mit KALKSANDSTEIN detailliert aufgezeigt. "Gerade die großformatigen KS-XL-Systeme bilden als - effizientestes Mauersysteme ‚Äď die Basis für kostensparendes Bauen", so Referent Dipl.-Ing. (FH) Oliver Keil. Damit sind sie die wesentlichen Faktoren für eine Kostenreduktion und garantieren dabei zusätzlich eine sehr hohe Ausführungsqualität und statische Sicherheit. Zahlreiche Prozessoptimierungen wurden aufgezeigt und mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen belegt.
Für die bauphysikalischen Nachweisführungen stehen kostenlose Programme von KALKSANDSTEIN zur Verfügung. Die Möglichkeiten der Wärmebrückenberechnung-Online wurden live durchgeführt. Zusätzlich wurde den Teilnehmern der aktuelle Stand der Schallschutznormung aufgezeigt und die schallschutztechnischen Lösungen mit dem KS-Schallschutzrechner detailliert verdeutlicht. Ebenso bekamen die Teilnehmer einen intensiven Einblick über die Verbesserungsmaßnahmen beim Schallschutz gegen Außenlärm für die wirtschaftlich schlanken Außenwand-Konstruktionen.
KALKSANDSTEIN mit seinen 100% ökologischen Rohstoffen ist der bewährte Baustoff, der sowohl nachhaltig als auch rationell ist und damit das moderne Bausystem, das alle Anforderungen der Zukunft ohne Kompromisse effizient ermöglicht, lautete das Fazit.


Publikation "Architektur und Kalksandstein" erneut erschienen

Kalksandstein ist ein Baumaterial, das vielfältigen Ansprüchen gerecht wird. Das macht auch die jetzt erschienene 5. Ausgabe der Publikation "Architektur und Kalksandstein" einmal mehr deutlich. Der Kontext gegenwärtiger urbaner Entwicklungen zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Publikation, welche der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. (BV KSI) jetzt unter www.kalksandstein.de/architektur-und-ks veröffentlicht hat. Anhand von vier prägenden Referenzobjekten werden die Trends und Herausforderungen der architektonischen Entwicklung im mehrgeschossigen Wohnungsbau anschaulich dargestellt.

In Nürnberg beispielsweise bot ein ehemaliges Industriegelände in unmittelbarer Nähe zur Altstadt die Gelegenheit, ein Quartier aus unterschiedlich gruppierten Baublöcken zu entwickeln. In Berlin wiederum schließt ein wohl durchdachtes Wohnkarree eine Baulücke und fügt sich stilvoll in die heterogene Umgebung ein. Am Winterhafen in Mainz säumen hochwertige Wohnkomplexe die Rheinpromenade und bilden die Kulisse für eine belebte Hafenatmosphäre, während in Jena ein gemeinschaftliches, grünes Wohnkonzept die Konversion eines ehemaligen Kasernenareals beschließt. All diese Projekte stehen exemplarisch für den mehrgeschossigen Wohnungsbau mit Kalksandstein einerseits und für Lösungen zur Schaffung lebenswerten Wohnraums in innerhalb urbaner Gefüge andererseits.
"Die Architekten heben in den dargestellten Projekten die massive Bauweise mit Kalksandsteinen aus den jeweils eigenen Blickwinkeln hervor. Welche Möglichkeiten das vielseitige Baumaterial Kalksandstein Architekten und Planern bietet, möchten wir mit unserer Publikation auch dem Nachwuchs dieser Fachdisziplinen aufzeigen. Nachwuchsförderung ist für unsere Industrie eine Verpflichtung und daher ein ganz besonderes Anliegen", erläutert Roland Meißner, Geschäftsführer des BV KSI. "Daher setzen wir uns in jüngster Zeit verstärkt für die Wissensvermittlung in Zusammenhang mit Kalksandstein an Hochschulen und Universitäten ein und nehmen eine neue Generation von Gestaltern zukünftiger Stadt- und Lebensräume bewusst in den Fokus."
Auf die Entscheider von morgen bauen!
"Aus diesem Grund befindet sich in der Publikation, neben den Fachinformationen zu den vier Referenzobjekten, erstmals ein gesondertes Kapitel zum Thema 'Kalksandstein in der akademischen Lehre'. Darin lassen wir Architekturstudenten aus München zu Wort kommen. Sie beschreiben, in welcher Form Kalksandstein in ihrem Studium vorkommt und welche Potenziale sie für zukünftige Entwurfsarbeiten in diesem Baustoff sehen", erläutert Katharina Lennig, die die akademische Nachwuchsförderung beim BV KSI koordiniert. Ebenso werden Professoren und Lehrende der Architektur nach ihren Erfahrungen bezüglich der Material- und Entwurfslehre gefragt. Abschließend präsentieren zwei junge Architekten ein von ihnen geplantes, vielprämiertes Gebäude in Hannover und nennen die Gründe für ihre Materialwahl.
Die neueste Ausgabe der Serie "Architektur und Kalksandstein" verdeutlicht erneut, dass den aktuellen städtebaulichen Herausforderungen mit Diversität, Innovation, Verantwortung, wirtschaftlicher Effizienz, bautechnischer Funktionalität und, nicht zuletzt, mit gestalterischem Anspruch durch das Baumaterial Kalksandstein begegnet werden kann.
Der Urbanisierung lebenswerte (Wohn-)Räume geben!
Erstmals in der Geschichte der Menschheit leben mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. In der Prognose entwickelt sich dieser Trend sogar noch weiter. So soll im Jahr 2050 der Anteil der Stadtbevölkerung auf über zwei Drittel anwachsen. Selbst wenn der Megatrend "Urbanisierung" einer globalen Betrachtung unterzogen werden muss und dieser in solch hoher Dichte in erster Linie Schwellen- und Entwicklungsländer betrifft, spüren wir auch in hoch entwickelten Ländern die Zunahme urbaner Strukturen deutlich. Wirtschaftliche und kulturelle Ballungszentren ziehen Menschen ungebrochen an. Gleichzeitig ist hierzulande ein Bestreben nach Freiraum, Individualität, Entschleunigung und lokaler Identifikation innerhalb verdichteter Wohn- und städtischer Lebensformen zu verzeichnen.
Die lebenswertesten Orte spiegeln daher eine Vielzahl an Qualitäten wider, die sich als Mischung aus urbanen und ländlichen Lebensformen verstehen: Das sind beispielsweise Grünflächen, Naturnähe oder ein individuelles Wohnumfeld auf der einen Seite und kulturelle Vielfalt, soziale Infrastruktur, mobile Unabhängigkeit oder Nähe zu wirtschaftlichen Zentren auf der anderen Seite. Innerhalb dieses Konglomerats aus gesellschaftlichen und letztlich stadtplanerischen Entwicklungen, die nicht ohne die Schlagworte Verdichtung, Ausdehnung oder Sanierung auskommen, ist der Architekt bzw. die Architektin eine Schlüsselfigur inmitten vieler weiterer planerischer Instanzen. Jenseits von Bebauungsplänen, Bauherrenwünschen und baurechtlichen Regularien bleibt den Architekten ein Spielraum in der Umsetzung lebenswerter Räume und zeitgemäßer Wohnumgebungen, der mit einer steten Optimierung von verfügbaren Mitteln der Bauindustrie einhergeht.


Impulse für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg: Wohnungsbausymposium 2018

Ende November fand in Stuttgart ein Symposium der Aktionsgemeinschaft "Impulse für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg" statt, bei der sich auch der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. aktiv beteiligt. Unter dem Motto "Wohnungsbau in Baden-Württemberg ‚Äď qualitätsvoll, schnell, bezahlbar?" wurden gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Lösungsansätze für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum diskutiert.

Ein Thema, das weiterhin viele beschäftigt, dies zeigte auch die positive Resonanz im Vorfeld der Veranstaltung. √úber 400 Interessenten hatten sich angemeldet, weit mehr als die räumlichen Kapazitäten im Haus der Architekten zuließen und so konnten schließlich "nur" 180 Teilnehmer, Architekten, Planer, Vertreter aus Städten und Kommunen sowie Bauträger, den Ausführungen der Referenten folgen.
In seiner Begrüßung forderte der Sprecher der Aktionsgemeinschaft und Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V., Jochen Bayer, von Bund, Land und Kommunen die Aufnahme gezielter Maßnahmen um das Bauen in Baden-Württemberg einfacher, schneller und damit kostengünstiger zu gestalten. Er wies auf die zentralen Forderungen im neuen Positionspapier des Verbändebündnisses hin: die Vereinfachung der Baulandausweisung, eine Beschleunigung der Baugenehmigungsverfahren, die Vermeidung kostentreibender Verschärfungen von Gesetzen und Normen, eine stärkere Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums sowie den Start einer Mietwohnungsbauoffensive. Gleichzeitig äußerte er sein Unverständnis über die aktuelle Diskussion im Land, Holz beim Bau von staatlichen Gebäuden aufgrund seiner vermeintlichen ökologischen Vorteile verstärkt einzusetzen.
"Im Markt konkurrieren unterschiedliche Baustoffe und Bauweisen miteinander. Dieser Wettbewerb trägt dazu bei für die einzelnen Problemstellungen am Bau die bestmögliche Lösung sprich den bestmöglichen Baustoff in Anwendung zu bringen und den Preisauftrieb in Grenzen zu halten", so Bayer. Die Bevorzugung eines einzelnen Baustoffes widerspräche diesem Prinzip. ¬†
Dr. Markus Müller, Leiter der Abteilung Infrastruktur und Wohnungsbau im Wirtschaftsministerium, der als Vertretung für die verhinderte Staatssekretärin Katrin Schütz kam, ging nicht explizit darauf ein, betonte jedoch, dass die Maßnahmen des Landes zur Wohnbauförderung alle baustoffunabhängig seien. Er führte als Beispiel das Förderprogramm Wohnungsbau Baden-Württemberg auf, mit dem der Bau von Miet- und Sozialwohnungen angekurbelt wird. Bis Ende 2019 stehen rund 500 Millionen dafür zur Verfügung. Mit dem Städtebauförderungsgesetz konnten aus Bundes- und Landesfinanzmittel zudem bisher rund 255 Millionen Euro in die städtebauliche Erneuerung investiert werden. Für das Jahr 2018 seien außerdem 900.000 Euro in das Förderprogramm "Flächen gewinnen durch Innenentwicklung" geflossen.
"Ungenutzte Flächen im Siedlungsbestand für Wohn- und Arbeitszwecke wieder zugänglich zu machen, trägt entscheidend zur Attraktivität unserer Dörfer und Städte bei. Allerdings ist das Ausschöpfen der vorhandenen Potenziale nicht immer leicht, daher spielt auch die Außenentwicklung eine wichtige Rolle", so Dr. Müller. Die beste Antwort auf den Wohnungsmangel sei das Vorhandensein eines ausreichenden Angebots an Wohnraum, hierfür müssen auch die Rahmenbedingungen für die Investoren stimmen. Die Einführung des Baukindergeldes und der Sonder-AfA durch den Bund seien wichtige Schritte um diese zu verbessern. ¬†
Matthias Günther, Geschäftsführer des Eduard Pestel Instituts in Hannover, gewährte in seinem Vortrag Einblick auf die Fakten des Wohnungsbaus. Trotz einem Anstieg der Baugenehmigungen und der Fertigstellungen liegt der erzielte Wert der gebauten Wohneinheiten weiterhin unter dem jährlichen Bedarf. ¬†Rund 135.000 Wohnungen fehlten Ende 2017 in Baden-Württemberg, berücksichtigt man die erhöhte durchschnittliche Zuwanderung von über 100.000 Personen pro Jahr. Des Weiteren wird das Bauen immer teurer. Die Verantwortung für die erhöhten Kosten und die damit einhergehenden steigenden Mieten sieht der √Ėkonom im Wesentlichen beim Gesetzgeber und die höheren, insbesondere energetischen, Anforderungen. Außerdem werde zu wenig Bauland bereitgestellt. Die Baulandpreise ließen bezahlbaren Wohnungsbau in den Ballungsräumen nicht mehr zu. Er forderte eine zumindest temporäre Aufgabe der restriktiven Baulandpolitik, um die spekulativen Preisübertreibungen zu bremsen. Bereits heute lägen in den Großstädten 35 % bis 50 % der privaten Haushalte unterhalb der Einkommensgrenzen, die zum Bezug einer Sozialwohnung berechtigen. Das ¬†Angebot an Sozialwohnungen mache bundesweit dagegen nur 6 % des Mietwohnungsbestandes aus. "Der 'Markt' produziert seit Jahren unterhalb des Bedarfes, es muss jetzt gefördert werden, um den Wohnungssuchenden eine Perspektive zu geben", mahnte der Wohnungsbauexperte.
"Boden ist ein Schatz. Mit diesem muss sorgsam umgegangen werden", mit diesen Worten eröffnete Prof. Aring vom Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung seinen Beitrag zur Bodenpolitischen Agenda 2020-2030. Eine nachhaltige Stadtentwicklungspolitik und eine soziale Wohnungspolitik seien ohne eine aktive Liegenschaftspolitik langfristig nicht umsetzbar. Dies beinhalte unter anderem eine gemeinwohlorientierte Vergabe von Grundstücken der öffentlichen Hand, die Einrichtung eines Boden- und Infrastrukturfonds sowie die Einräumung eines Vorrang von kommunalen Zwischenerwerb und strategischer Bodenbevorratung vor städtebaulichen Verträgen. Außerdem müsse die Handlungsfähigkeit der Kommunen gestärkt und die planungsrechtlichen Instrumente verschärft werden. Er sprach sich dabei für eine Weiterentwicklung des kommunalen Vorkaufsrechts¬† und die Stärkung der Gemeinwohlziele in der Innenentwicklung aus. Wichtig sei es auch, dass die Städte und Gemeinden ihre verlorene Steuerungskraft zurückgewinnen. "Steuern durch Steuern", so der Experte, der für die Einführung einer Bodenwertsteuer und die Absenkung der Grunderwerbssteuer auf 3,5 % plädierte.
Interessante Impulse für zukunftsweisende Wohnungsbaukonzepte lieferte Architekt Bernd Hullak. Er präsentierte das Projekt OPTIMUS. Das Büro Hullak Rannow Architekten GbR aus Ulm gehört zu den insgesamt neun Bietergemeinschaften, die den Zuschlag im Rahmen des europaweiten Ausschreibungsverfahrens für serielles und modulares Bauen erhielten. Dadurch, dass Teile der Projektausschreibung und -vergabe sowie der Planung durch die Rahmenvereinbarung vorweggenommen werden und durch die kürzeren Bauzeiten dank der Vorfertigung, ergeben sich unter anderem Zeit- und damit Kostenersparnisse. Die für fünf Jahre festgeschriebenen Angebotspreise liegen hier zwischen 2.000 und 3.200 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und damit unter den durchschnittlichen Herstellungskosten für Mehrfamilienhäuser in Deutschland. ¬†
Das serielle Bauen kann jedoch nur ein kleiner Teil der Lösung sein, um den herrschenden Wohnungsmangel zu bekämpfen. Vielmehr gibt es zahlreiche weitere Stellschrauben, an die es zu drehen gilt. Dies zeigte auch die abschließende Podiumsdiskussion. Als Vertreter der Landesregierung standen die Abgeordneten Andrea Lindlohr, Vorsitzende des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau der Fraktion GR√úNE und Tobias Wald, wohnungsbaupolitischer Sprecher der CDU Rede und Antwort. Sie wurden aufgefordert die zahlreichen ordnungspolitischen und rechtlichen Einflussfaktoren, die das Bauen verteuern und die Mieten nach oben treiben zu hinterfragen und flexibler zu handhaben.
Dirk Braune, Geschäftsführer Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH, zeigte die Problematik von überzogenen baulichen Anforderungen für die Bauausführenden anhand von Praxisbeispielen auf.
Wilfried Hajek, Baubürgermeister der Stadt Heilbronn, und Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt Tübingen, berichteten über ihre Erfahrungen und den Herausforderungen vor denen ihre Städte stehen. Sie verlangten unter anderem mehr Selbstbestimmung für Städte und Kommunen. Einen legalen, aber nicht unumstrittenen Weg mehr Wohnraum zu schaffen, kündigte Herr Palmer an: Nach dem Bundesbaugesetzbuch können Kommunen ein Baugebot anordnen. Damit können sie Eigentümer zwingen, ausgewiesenes Bauland zu bebauen. Kommen diese der Aufforderung nicht nach und verkaufen sie ihr Land auch nicht, könnten sie enteignet werden. "Es muss Schluss sein mit den Enkelgrundstücken", so Palmer.
Udo Casper, Geschäftsführer Deutscher Mieterbund Baden-Württemberg, beklagte das Fehlen von ausreichenden Sozialwohnungen. Die Erhöhung der Landesmittel für die Wohnraumförderung sei richtig, es müsse allerdings noch viel mehr getan werden. Er begrüße daher die geplante Zusage vom Bund den sozialen Wohnungsbau auch nach dem Auslaufen der Kompensationszahlungen im Jahr 2019 zu unterstützen und die dafür notwendige Grundgesetzänderung auf den Weg zu bringen. ¬†
Nur gemeinsam können die Herausforderungen am Wohnungsmarkt gestemmt werden, um langfristig ausreichenden, qualitätsvollen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, dies war auch das Fazit des Symposiums. ¬†
Einige Weichen sind bereits richtig gestellt worden, der "Werkzeugkoffer der Wohnraumförderung" enthält jedoch noch viele weitere Instrumentarien, die zum Einsatz kommen müssen.¬†
Das Positionspapier und die Vorträge können auf¬†www.impulse-fuer-den-wohnungsbau.de unter der Rubrik¬† "Länderinitiativen" heruntergeladen werden.


Hochschule Karlsruhe zu Besuch bei Kalksandstein

Im Rahmen einer Exkursion folgten diesmal 51 Studenten der Hochschule Karlsruhe mit ihrem Professor der Einladung von KS-Süd e.V. Besichtigt wurde das Kalksandsteinwerk Peter in Rheinau-Freistett.

Die gute Zusammenarbeit mit der Fakultät für Architektur der Hochschule Karlsruhe besteht seit nun 18 Jahren durch den Kontakt zwischen Herrn Professor Liem und dem Technischen Bauberater Herrn Möhler, der durch den Tag führte.
Bei einer Werksbesichtigung wurde anschaulich der Herstellungsprozess von Kalksandsteinen erklärt sowie allgemeine Fragen rund um KS beantwortet. Im Anschluss folgte ein 1-stündiger Fachvortrag zu Mauerwerk der das Informationsangebot abrundete. Hierbei wurde z.B. die √Ėkologie und Nachhaltigkeit von Kalksandstein sowie die sichere Einhaltung der heutigen bauphysikalischen Anforderungen bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit der Konstruktionen erläutert.


Hochschule Würzburg zu Gast im Kalksandsteinwerk Zapf Daigfuss in Schwaig bei Nürnberg

Die Kalksandstein-Bauberatung Bayern konnte 55¬†Studenten der Hochschule Würzburg¬†als Gast¬†im Kalksandsteinwerk Zapf Daigfuss in Schwaig b. Nürnberg begrüßen.

Herr Oliver Betz nahm die Studenten in Empfang und begrüßte sie zusammen mit dem Geschäftsführer des Kalksandsteinwerks, Herrn Wolfgang Zapf.
Der Geschäftsführer¬†ging auf die Geschichte des Werks ein und veranschaulichte die¬†heutige Produktvielfalt. Diese verschiedenen¬†Produkte konnten an der Musterbaustelle besichtigt werden, was den nächsten Programmpunkt darstellte. Im Nachgang konnte¬†selbst Hand angelegt werden und das maschinelle versetzten von KS-XL Produkten wurde gezeigt.
Weitere Inhalte des Besuchs war eine Führung durch das Werk bei der die Herstellung der Kalksandstein Produkte gezeigt wurde und¬†durch die Historienausstellung mit über 111 Jahre Kalksandsteingeschichte.
Der Abschluss war ein gemeinsames Mittagessen. Danach ging es für die Studenten noch zu einer Führung des Neuen Museums in der Innenstadt von Nürnberg mit einem architektonischen Hintergrund.
 


Schallschutzworkshops im Westen

Auch die diesjährigen Schallworkshops in der Region des KS-West e.V. waren wieder schnell ausgebucht. Das regionale Feedback bestätigt auch immer wieder großes Interesse an dem Thema.

Der KS-Schallrechner ist und bleibt auch weiterhin das Instrument, einfach und übersichtlich die geforderten Anforderungen nach aktueller Norm vernünftig und übersichtlich darzustellen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung dieses Tools und die abgestimmte Schulung in Bezug auf die Möglichkeiten des Rechners werden von den Teilnehmern immer wieder hervorgehoben. Und das soll auch in Zukunft so bleiben!


Auf die Entscheider von morgen bauen!

"Kalksandstein-Musterkoffer" macht Vorlesungen anschaulicher

Um Studierenden den Baustoff Kalksandstein praktisch und möglichst konkret näher zu bringen, hat der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e. V. (BV KSI) einen Kalksandstein-Musterkoffer entwickelt. Gedacht ist er für den Einsatz in Vorlesungen, bei Laborübungen oder für Ausstellungszwecke. Dieser Koffer wird derzeit allen Universitäten und Hochschulen in Deutschland mit den Studiengängen Architektur und/oder Bauingenieurwesen zur Verfügung gestellt.

Highlight des Koffers sind Kalksandsteine im Maßstab 1:10. Durch die Miniatur-Kalksandsteine in den drei Formaten "8DF", "Rasterelement" und "Planelement" können sich die angehenden Architekten und Bauingenieure mit dem Material vertraut machen und so ein gutes Gefühl für dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten entwickeln. So lässt sich mit den Miniatur-Kalksandsteinen zum Beispiel eine kleine Wand erstellen, mit der unter anderem das Einhalten des Fugenüberbindemaßes anschaulich dargestellt werden kann.
Im Koffer befinden sich darüber hinaus alle relevanten Grundsatzpublikationen des BV KSI wie zum Beispiel das neue KALKSANDSTEIN Planungshandbuch, das Statikhandbuch oder die Broschüre "Architektur und Kalksandstein", aber auch zahlreiche digitale Medien.
Einer der ersten Professoren, die nun einen Kalksandstein-Musterkoffer erhalten haben, ist Univ.-Prof. Dr.-Ing. Carl-Alexander Graubner vom Massivbauinstitut der Technischen Universität (TU) Darmstadt. "Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit zwischen der Kalksandsteinindustrie und unserem Institut. Deshalb freue ich mich besonders, einer der ersten Kofferbesitzer sein zu dürfen", freut sich Graubner bei der √úbergabe des Musterkoffers. "Bereits jetzt finden bei uns regelmäßig Gastvorträge durch Technische Berater der Kalksandsteinindustrie statt und wir organisieren auch Führungen durch Kalksandsteinwerke."
Auslöser für die Entwicklung des Musterkoffers ist der zunehmend spürbare Fachkräftemangel, der es für Unternehmen und Verbände unabdingbar macht, sich auch der akademischen Nachwuchsförderung aktiv und mit Nachdruck anzunehmen. "Denn gut ausgebildete Architekten und Bauingenieure sind eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz und die Realisierung hochwertiger Konstruktionen aus Kalksandsteinmauerwerk und damit von großer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit der Kalksandsteinindustrie", so Roland Meißner, Geschäftsführer des BV KSI. "Weiterhin haben wir eine umfassende Umfrage an allen Universitäten und Hochschulen durchgeführt, die entweder Bauingenieurwesen und/oder Architektur als Studienfach anbieten. Das Ergebnis war, dass der Massivbau und speziell der Mauerwerksbau nur noch einen äußerst geringen Anteil in der Ausbildung zum Architekten oder Bauingenieur einnimmt, seitens der Studierenden aber viel mehr Lehrmaterial, Gastvorträge und Werksbesuche gewünscht werden."
Auch aus diesem Grund hat sich die Kalksandsteinindustrie dazu entschlossen, die akademische Nachwuchsförderung nachhaltig zu stärken. In enger Zusammenarbeit mit Professoren und Studierenden verschiedener Hochschulen und Universitäten wurde unter dem Namen "Auf die Entscheider von morgen bauen!" ein nachhaltiges Konzept zur Stärkung der akademischen Nachwuchsförderung entwickelt und beim BV KSI die Stelle des "Koordinators akademische Nachwuchsförderung" geschaffen.
Diese zukunftsweisende Position nimmt seit Herbst 2017 Katharina Lennig ein. "Zu meinen zentralen Aufgaben gehören unter anderen der Aufbau und die Förderung eines nachhaltigen Netzwerkes in Lehre und Forschung und die Entwicklung und Durchführung studienrelevanter Veranstaltungen, Vorträge, Events und Wettbewerbe. Alles in enger Abstimmung mit den Universitäten und Hochschulen", fasst Lennig zusammen. "Hierbei werden die Bedürfnisse der Lehrenden und Studierenden gleichermaßen berücksichtigt. Gefördert werden auch Praktika oder Bachelor- und Masterarbeiten."


Besichtigung des Kalksandsteinwerks in Schwaig/OT Behringersdorf

64¬†Studenten der Hochschule Coburg wurden als Gast der Kalksandstein-Bauberatung Bayern im Kalksandsteinwerk Zapf Daigfuss in Schwaig b. Nürnberg begrüßt.

Oliver Betz nahm die Studenten in Empfang und begrüßte sie zusammen mit Wolfgang Zapf. Der Geschäftsführer¬†erläutert die Historie des¬†Kalksandsteinwerks und die Produktvielfalt.
 
Danach konnten sich die Teilnehmer einen √úberblick über die verschiedenen¬†Produkte an der Musterbaustelle machen. Im Nachgang wurde selbst Hand angelegt und das maschinelle versetzten von KS-XL Produkten gezeigt. Eine Führung durch das Werk bei der die Herstellung der Kalksandstein Produkte gezeigt wurde war genau so Inhalt,¬†wie die Historienausstellung mit über 111 Jahre Kalksandsteingeschichte.
 
Der Abschluss war ein gemeinsames Mittagessen.
 


Aktuelle Zinsänderung bei KfW-Förderung

Die KfW hat zum 16.10.2018 die Zinsen im Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen geändert.

Die Zinsen wurden u. a. im Wohneigentumsprogramm erhöht. Die Förderprogramme der KfW-Bank bleiben für Bauherren dennoch attraktiv.
Die aktuelle Zinserhöhnung der KfW Bankengruppe betrifft folgende Programme aus dem Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen:

Wohneigentumsprogramm (124, 134)
Altersgerecht Umbauen - Kredit (159)
Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167)

Wohneigentum mit günstigem Kredit finanzierenMit dem KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134) fördert die KfW den Kauf oder Bau von selbstgenutztem Wohneigentum (Eigenheim oder Eigentumswohnung). Auch Privatpersonen, die Genossenschaftsanteile für selbstgenutzten Wohnraum erwerben, können von diesem Förderprogramm profitieren (134). Die Förderung¬†wird in Form von günstigen Förderkrediten bereitgestellt, pro Vorhaben gibt es bis zu 50.000 Euro.¬†
Förderung für energieeffizientes EigenheimIm Programm "Energieeffizient Bauen" (153) vergibt die KfW-Bank zinsgünstige Kredite für den Bau oder Ersterwerb eines Hauses, das den energetischen Standard eines KfW-Effizienzhauses 40 Plus, 40 und 55 oder den eines Passivhauses erfüllt. Bis zu 50.000 Euro Kredit erhalten Bauherren pro Wohneinheit, dazu kommt ein Tilgungszuschuss, der sich nach dem erreichten Effizienzhaus-Niveau richtet.
Barrierefreiheit für den WohnraumIm Programm Altersgerecht Umbauen (159) erhalten Hausbesitzer einen Kredit für die barrierefreie Gestaltung des Hauses oder den Kauf umgebauten Wohnraums. Bis zu 50.000 Euro Kredit je Wohneinheit sind möglich.¬†
Förderung für HeizungsmodernisierungIm Programm Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167) erhalten Hausbesitzer, die eine Sanierung angehen, von der KfW bis zu 50.000 Euro Förderkredit pro Wohneinheit für die Modernisierung der Heizung, wenn sie dabei auf erneuerbare Energien umstellen.¬†
Die aktuellen Konditionen für die KfW-Programme aus dem Bereich Bauen, Wohnen und Sanieren finden Sie in der Konditionenübersicht.
Quelle und weitere Informationen:aktion-pro-eigenheim.dekfw.de
 
 


Bauseminar im Herbst 2018 in Nürnberg und Schweinfurt mit Erfolg beendet

Themen:
"Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) in der Debatte"
"Baulicher Schallschutz"

Im Oktober 2018 lud die Kalksandstein-Bauberatung Bayern GmbH zu Bauseminaren an zwei Standorten in Bayern ein. Auch in diesem Jahr erwartete wieder ein interessantes Programm mit zwei namhaften Referenten die Teilnehmer.

Dipl.-Ing. Werner Eicke-Hennig ¬†mit dem Thema "Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) in der Debatte"
sowie Herr Prof. Dr.-Ing. Alfred Schmitz  zum Thema "Baulicher Schallschutz".
Die Vorträge können¬†Sie¬†hier einsehen.
Bei Rückfragen dazu steht Ihnen Herr Peter Schmid jederzeit gerne zur Verfügung.


Baukindergeld: Auf den richtigen Einsatz kommt es an

Seit dem 18. September können Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren das neue Baukindergeld bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.

Rückwirkend zum 1. Januar 2018 erhalten sie dann für den Kauf oder Bau einer Immobilie 10 Jahre lang jährlich 1.200 Euro Unterstützung pro Kind. Voraussetzung: Das zu versteuernde Jahreshaushaltseinkommen darf mit einem Kind 90.000 Euro nicht überschreiten. Mit jedem weiteren Kind erhöht sich der Betrag zudem um 15.000 Euro.
Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer von Baufi24.de, dem unabhängigen Beratungs- und Vermittlungsportal für Baufinanzierungen, begrüßt die Entscheidung: "Selbst in Ballungszentren gibt es Stadtteile mit Immobilien, die auch für Familien mit kleinerem Budget finanzierbar sind. Für sie sind 12.000 Euro eine große Unterstützung."
Einen grundlegenden Anreiz zu investieren, sieht er in dem neuen Baukindergeld hingegen nicht. "Wer sich einen Hauskauf erst mithilfe von 1.200 Euro zusätzlich im Jahr leisten kann, sollte genau abwägen, ob er die finanzielle Belastung eingehen möchte", so Scharfenorth.
Mehr rausholen aus dem BaukindergeldZukünftige Immobilienbesitzer sollten den Zuschuss indes überlegt einsetzen. "Wer nicht zwingend auf die Bezuschussung angewiesen ist, sollte das Baukindergeld als Sicherheitsrücklage für weitere Ausgaben nutzen - und die kommen garantiert", rät Scharfenorth. Ebenfalls sinnvoll kann es sein, das Baukindergeld für Sondertilgungen einzusetzen. Scharfenorth empfiehlt deshalb: "Die Beträge über 5 Jahre zunächst als Puffer anzusparen und anschließend für eine Sondertilgung des Darlehens zu nutzen." Wer sich für diese Variante entscheidet, sollte auf die genauen Darlehenskonditionen achten. Einige Banken erheben höhere Zinsen bei Sondertilgungen. Daher rät der Experte zu einem Vertrag, der auch Sonderzahlungen ohne Zusatzkosten zulässt.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debaufi24.de
 


Massiv gebaut ‚Äď günstig versichert

Vergleichsstudie belegt: Versicherungsprämie fällt bei massiv errichteten Gebäuden deutlich geringer aus

Die Deutschen gelten als Versicherungsweltmeister. Rund 431 Millionen Verträge laufen derzeit hierzulande. Ob Sinn oder Unsinn: Für jede Eventualität im Leben gibt es eine entsprechende Police. Neben Rechtsschutz, Hausrat, Leben und Automobil werden sogar Smartphones und Lesebrillen versichert ‚Äď gerade letztere sind schlichtweg unnötig. Für Hausbesitzer ist eine Absicherung in Form einer Wohngebäudeversicherung aber unumgänglich. Handelt es sich um ein kreditfinanziertes Objekt, ist ein Versicherungsschein sogar obligatorisch. Welche unterschiedlichen Kosten auf den Bauherren zukommen, je nach dem in welcher Bauart er sein Eigenheim errichtet hat, zeigt jetzt eine neue Kurz-Studie des renommierten Pestel-Instituts aus Hannover.

Wenig Risiko mit massivem Mauerwerk
Hagel, Feuer, Blitzeinschlag oder Schäden durch Leitungswasser sind Risiken, die man durch eine gute Versicherung abdecken sollte. Dass die Bauweise des zu versichernden Gebäudes ausschlaggebend für die Höhe der jährlichen Kosten ist, konnte jetzt in einer Studie im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) durch eine Herausstellung von Preisunterschieden bei der Wohngebäudeversicherung belegt werden. Im Ergebnis hat das beauftrage Pestel-Institut 15 Angebote gefunden, die im Rahmen eines Tarifes zwei Gebäudearten mit identischer Risikoabdeckung versichern. Dabei handelt es sich um massive, mit Mauerwerk gebaute Häuser und solche in Holzbauweise. Im Vorfeld stellten die Experten fest, dass bei manchen Versicherern Fachwerk- und Holzhäuser grundsätzlich nicht versichert werden und wenn, dann mit separaten Tarifen und unterschiedlichen Leistungen.
Ein Vergleich, der sich lohnt
Bei den 15 untersuchten Anbietern unterschied man zur Einstufung des Risikos nur zwischen "massiv" und "nicht massiv". Zudem wurden mit Lübeck, Cottbus, Asperg und Münster zusätzlich vier Standorte unter die Lupe genommen, um auch regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. Neben den ortsabhängigen Kosten zeigt der Vergleich auch die Preisunterschiede zwischen Massivbauten und Holzkonstruktionen. Beispielsweise liegt in Lübeck die Jahresprämie für massiv gebaute Eigenheime im Durchschnitt 44 Prozent unter dem Beitrag für nicht-massive Einfamilienhäuser. Wobei der Mittelwert für massive Bauten bei 284,90 Euro liegt und der für nicht-massive bei 409,50 Euro. Asperg in Baden-Württemberg verzeichnet mit 267,70 Euro den geringsten Mittelwert für Massivbauten, während die Beiträge in Münster mit 341,50 Euro in der Untersuchung am höchsten liegen.
Das Fazit der Kurz-Studie zeigt deutlich: Neben Vorteilen wie Nachhaltigkeit und Wertbeständigkeit liegen die vier Steinarten Ziegel, Kalksandstein, Poren- und Leichtbeton auch in Sachen Kosten für die Wohngebäudeversicherung weit vorne: Denn alle Versicherer, die für den Vergleich herangezogen wurden, verlangen einen um 40 bis 50 Prozent niedrigeren Jahresbeitrag für Massivbauten im Vergleich zu den Prämien bei Holzhäusern.
Weitere Informationen zum Bauen mit massivem Mauerwerk sowie die ausführliche Studie, in der übrigens auch Mehrfamilienhäuser berücksichtig wurden, gibt es unter www.massiv-mein-haus.de.


Auftragseingang im Bauhaupt­gewerbe im November 2016

- 1,0 % saison­bereinigt zum Vormonat

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2016 um 1,0 % niedriger als im Oktober 2016. Dennoch erreichte das Volumen der Auftragseingänge nach dem Oktober 2016 den zweithöchsten Wert seit März 2002. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich nahm das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von September bis November 2016 gegenüber Juni bis August 2016 um 4,3 % zu.

Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November 2016 um 4,9¬†% höher. In den ersten¬†elf Monaten 2016 stieg er um 13,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.¬†
Bezogen auf die nominalen Ergebnisse lag der Wert des Auftragseingangs im Bauhauptgewerbe im November 2016 um 7,6¬†% über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vergleich zu den ersten elf Monaten 2015 stiegen die Auftragseingänge in den ersten elf Monaten 2016 nominal um 15,3¬†%.¬†
Der Umsatz des Bauhauptgewerbes in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lag im November 2016 nominal mit rund 7,4 Milliarden Euro um 6,3¬†% höher als im November 2015. Ein höherer Umsatz in einem November war zuletzt im Jahr 1999 erreicht worden (7,8 Milliarden Euro). Für die ersten elf Monate des Jahres 2016 ergab sich ein Anstieg um 6,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Quelle und weitere Informationen:destatis.de


Genehmigte Wohnungen von Januar bis September 2016

+ 24,0 % gegen¬≠über Vorjahres¬≠zeitraum

Von Januar bis September 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 276.300 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 24,0 % oder rund 53.500 Baugenehmigungen für Wohnungen mehr als in den ersten neun Monaten 2015. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es in den ersten neun Monaten eines Jahres zuletzt im Jahr 1999 gegeben (331.600)

Von den in den ersten neun Monaten 2016 genehmigten Wohnungen waren 232.500 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+¬†21,5¬†% gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Dieser starke Zuwachs zeigte sich vor allem in Mehrfamilienhäusern (+¬†27,5¬†% beziehungsweise +¬†26.700 Wohnungen). Die Anzahl genehmigter Wohnungen in Zweifamilienhäusern stieg um 12,6¬†% beziehungsweise 1.900 Wohnungen und in Einfamilienhäusern um 3,0¬†% beziehungsweise 2.100¬†Wohnungen. Prozentual am stärksten stiegen die Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen mit +¬†129,6¬†% beziehungsweise +¬†10.400 Wohnungen. Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Damit wurden von Januar bis September¬†2016 mehr Wohnungen in Wohnheimen (18.400 Wohnungen) genehmigt als in Zweifamilienhäusern (17.100 Wohnungen). Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stiegen die Baugenehmigungen in neuen Wohngebäuden um 16,8¬†%.
Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, erreichte in den ersten neun Monaten 2016 mit 39.000 Wohnungen den höchsten Wert seit 1998 (43.200).¬†
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich von Januar bis September 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20,8 Millionen Kubikmeter auf 159,5 Millionen Kubikmeter (+¬†15,0¬†%). Diese Entwicklung ist sowohl auf einen Anstieg der Genehmigungen bei den öffentlichen Bauherren (+¬†34,1¬†%) als auch bei den nichtöffentlichen Bauherren (+¬†13,3¬†%) zurückzuführen.
Quelle:destatis.de


Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2016: Deutsche Wirtschaft gut ausgelastet

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung. Davon gehen die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute aus. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im kommenden Jahr um 1,4 Prozent zulegen. Im Jahr 2018 dürfte die Expansionsrate bei 1,6 Prozent liegen. Die gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten sind damit im Prognosezeitraum etwas stärker ausgelastet als im langjährigen Mittel.

Dennoch sind es derzeit weniger die Unternehmensinvestitionen, die den Aufschwung tragen: Von der Weltkonjunktur gehen nur geringe stimulierende Effekte aus, so dass die Exporte nur moderat steigen; zudem dürften sich in den außerordentlich niedrigen Kapitalmarktzinsen nicht nur die derzeitige Geldpolitik, sondern auch niedrige Wachstumserwartungen widerspiegeln.
All dies hemmt die Ausrüstungsinvestitionen. So ist es weiterhin in erster Linie der Konsum, der den Aufschwung trägt. Der private Verbrauch profitiert dabei insbesondere vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau, beim öffentlichen Konsum machen sich weiterhin die hohen Aufwendungen zur Unterbringung und Integration von Flüchtlingen bemerkbar.
Der Wohnungsbau wird durch die niedrigen Zinsen angeregt. Insgesamt werden die Bauinvestitionen im Prognosezeitraum merklich ausgeweitet. Für das laufende Jahr ist ein Zuwachs um 3,2 Prozent, für die Jahre 2017 und 2018 sind Raten von 1,9 Prozent beziehungsweise 2,8 Prozent zu erwarten. Die Bauprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute für 2016 deckt sich mit den Einschätzungen des Bundesverbands Baustoffe ‚Äď Steine und Erden e.V. (bbs) Insbesondere die gegenüber der vorherigen Prognose vorgenommene Korrektur der gewerblichen Bauinvestitionen (Frühjahr: +1,8%) erscheint realistisch. Auch die Einschätzungen für 2017 erscheinen aus heutiger Sicht nachvollziehbar.
Das vollständige Gutachten und weitergehende Informationen finden sie auf den Internetseiten der beteiligten Institute unter www.cesifo-group.de.


Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet

Das Land Baden-Württemberg hat zusammen mit der Wohnungswirtschaft, den kommunalen Spitzenverbänden, den Landtagsfraktionen, Banken sowie Natur- und Umweltschutzverbänden die Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet. Die neue Wohnraum-Allianz soll alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen, um schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können.

Auf Einladung der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut, ist die Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet worden. Zur Auftaktveranstaltung für eines der wichtigsten Projekte der Landesregierung in dieser Legislaturperiode begrüßte sie rund 50 Vertreterinnern und Vertreter der Wohnungswirtschaft, der kommunalen Spitzenverbände, der im Landtag vertretenen Fraktionen sowie von Banken oder auch des Natur- und Umweltschutzes.
Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen
"Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung, das sich als nötiger denn je erweist", erklärte Hoffmeister-Kraut. In den Ballungsräumen Baden-Württembergs, aber auch in vielen Regionen des ländlichen Raums seien Mieten und Immobilienpreise drastisch gestiegen. Es fehlten insbesondere günstige Wohnungen für Menschen mit geringerem Einkommen, so die Ministerin. Die Anstrengungen zur Schaffung von Wohnraum müssten daher mit Nachdruck intensiviert werden. Sie strebe daher an, dass das Land die für die Wohnraumförderung zur Verfügung stehenden Mittel auf 250 Millionen Euro in 2017 erhöhe.
Hoffmeister-Kraut: "Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, dieses Ziel erreichen wir nur, wenn wir alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen. Die neue ,Wohnraum-Allianz‚Äô ist dafür das beste Mittel, mit dem wir Leitlinien für die verstärkte Schaffung von Wohnraum gemeinsam zügig erarbeiten und uns über Schritte zur Umsetzung auf allen Ebenen verständigen wollen."
Der Bogen der Themen spanne sich dabei von den rechtlichen Grundlagen des Bauens und der Planung bis hin zu Förderinstrumenten und der Finanzierung. In den Blick zu nehmen seien bei der Schaffung von mehr Wohnraum zudem gleichermaßen die Interessen der Mieter als auch von Vermietern, betonte die Ministerin.
"Wohnraum-Allianz"
Die "Wohnraum-Allianz" hat konsultative und beratende Funktion und soll in vier Arbeitsgruppen in regelmäßigen Sitzungen drängende mit dem Wohnungsbau zusammenhängende Fragen diskutieren. Darüber hinaus werden in diesem Jahr weitere Spitzengesprächs-Runden zur Reflektion der Ergebnisse stattfinden, um noch in 2016 erste mögliche Vorschläge zu präsentieren, die schnell umgesetzt werden könnten.
Quelle:baden-wuerttemberg.de


Neue Website des Bundesverbandes Baustoffe ‚Äď Steine und Erden online

Mit neuem Look sowie einer klaren und benutzerfreundlichen Navigation präsentiert sich der überarbeitete Internetauftritt des Bundesverbandes Baustoffe ‚Äď Steine und Erden (bbs).

Unter www.baustoffindustrie.de sind Informationen zu branchenrelevanten Themen wie Konjunktur und Produktion, Bauwirtschaft, Energie, Klimaschutz, Rohstoffe, Technik/Normung oder Umwelt zusammengefasst. Die Vielfalt der Produkte und Anwendungen sowie der Gewinnungs- bzw. Produktionsstätten wird durch spannende Bilder deutlich.
"Wir freuen uns, den Besuchern im Netz ein frisches Layout und eine `aufgeräumte¬ī Seite präsentieren zu können, die das Aufgabenspektrum des bbs ebenso abbildet wie Daten und Fakten zur Branche," so bbs-Hauptgeschäftsführer Michael Basten.
Der Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V. vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen der deutschen Roh- und Baustoffindustrie. Die Branche erwirtschaftet mit 145.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von rund 31 Milliarden Euro.


Gesetzentwurf zur Sonder-AfA für Mietwohnungsbau gestoppt

Desaster für den Mietwohnungsbau

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus ist zunächst gescheitert, da sich die Koalitionspartner diese Woche u.a. nicht auf Nachbesserungen bei der Höhe der Fördergrenze einigen konnten.

Der ursprüngliche Gesetzentwurf sah ‚Äď zusätzlich zur regulären AfA in Höhe von 2% jährlich ‚Äď eine steuerliche Sonderabschreibung in Höhe von insgesamt 29% der Anschaffungs- oder Herstellungskosten verteilt auf die ersten drei Jahre nach Baufertigstellung vor. Voraussetzungen sollten u.a. sein, dass das Gebäude zur Wohnungsvermietung bestimmt ist, in einer Region mit besonders angespannter Wohnraumsituation liegt und die maximalen Baukosten von 3.000 Euro je m¬≤ Wohnfläche nicht überschritten werden, wovon jedoch nur 2.000 Euro förderfähig sein sollten.
Nachdem im Rahmen der öffentlichen Anhörung im Bundestags-Finanzausschuss am 25.04.2016 von Seiten der bestellten Sachverständigen Kritik am Gesetzentwurf insbesondere in Bezug auf mögliche Mitnahmeeffekte und eine fehlende Mietendeckelung geäußert wurde, haben die Koalitionspartner über Nachbesserungen verhandelt. So wollte die SPD-Fraktion eine Absenkung der maximalen Förderhöhe und eine Begrenzung der durch den Vermieter maximal zu verlangenden Miete durchsetzen. Die Hausspitze des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ging bis vor kurzem noch von einer Einigung bis zur Sommerpause aus, diese konnte jedoch letztlich nicht erzielt werden.
Alternativ werden sollen in den Bundeshaushalt nun 500 Mio. Euro zusätzlich eingestellt, die für ein gesondertes Investitionsförderprogramm zum bezahlbaren Wohnen vorgesehen sind. Das Programm soll vom BMUB umgehend erstellt und veröffentlicht werden.
Es besteht zwar noch immer die Chance, dass die steuerliche Mietwohnungsbauförderung doch noch nach der Sommerpause in einem modifizierten Gesetzentwurf verabschiedet wird. Es ist jedoch in jedem Fall ein negatives Signal, dass trotz des erheblichen Mangels an bezahlbarem Wohnraum in Ballungszentren, der aufgrund der zu geringen Fertigstellungszahlen weiterwächst, keine kurzfristige Einigung über eine wirksame Sonder-AfA im Mietwohnungsneubau möglich war.
Zusammenfassend ist es sicher besser, dass anstelle einer vollständigen Ablehnung einer Sonder-AfA nun zumindest zusätzliche 500 Mio. Euro für ein Investitionsförderprogramm sowohl für private wie auch kommunale Bauherren freigegeben wurden. Allerdings wird dies zur Ankurblung des sozialen Wohnungsbaus nicht ausreichen. Wir werden daher weiterhin im Rahmen des Verbändebündnisses "Impulse für den Wohnungsbau" aber auch über die DGfM für steuerliche Anreize im Wohnungsbau eintreten.


Impulse für Wohnungsbau ‚Äď Baden-Württemberg: Bezahlbarer Wohnraum (un)möglich?

Aktionsgemeinschaft fordert verbesserte Rahmenbedingungen für den
Wohnungsbau in Baden-Württemberg

"Bezahlbarer Wohnungsbau (un)möglich?" unter diesem Titel hatte die Aktionsgemeinschaft Impulse für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg zu einem Symposium nach Stuttgart eingeladen.

Der Mangel an bezahlbaren Wohnraum, insbesondere in Ballungsräumen, ist derzeit in aller Munde und beschäftigt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. Dies zeigte auch die große Resonanz auf die Veranstaltung. √úber 230 Vertreter aus der Architektenschaft, der Wohn- und Bauwirtschaft sowie den Kommunen nahmen teil, zahlreichen Interessenten musste man im Vorfeld aufgrund der begrenzten Raumkapazität sogar absagen. Wie kann man bezahlbaren Wohnraum schaffen? Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Ist bezahlbarer Wohnungsbau angesichts der steigenden technischen und gesetzlichen Anforderungen überhaupt möglich? All diese Fragen standen im Fokus des Symposiums.
Jens Kuderer, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen, Stuttgart, skizzierte zunächst die Entwicklung des Wohnungsbedarfs. Die hohe Zuwanderung aus dem In- und Ausland, die wachsende Zahl der Singlehaushalte ‚Äď die Nachfrage in Baden-Württemberg steigt und steht einem angespannten Wohnungsmarkt gegenüber. Laut einer aktuellen Studie des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung e. V., Dresden, werden rund 62.000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt, nur knapp über 30.000 werden jedoch gebaut. Besorgt zeigte er sich auch über die rückläufige Tendenz bei den Fertigstellungen im Jahr 2013. Zudem seien die Baugenehmigungen im vergangenen Jahr zurückgegangen. Dies alles würde zu einer weiteren Verschärfung des Problems führen, so Kuderer. Er forderte daher die Schaffung eines ausreichenden Angebots als effektivstes Mittel für bezahlbaren Wohnraum.
Matthias Günther vom Eduard Pestel Institut für Systemforschung e.V., Hannover, unterstrich in seinem Vortrag die Aussagen seines Vorredners und zeigte anhand der Studie¬†"Mietwohnungsbau 2.0 ‚Äď Bezahlbarer Wohnraum durch Neubau" auf, was sich ändern muss, um einen mit niedrigeren Mieten attraktiven Wohnungsneubau zu erreichen. Eine Verbesserung der steuerlichen Abschreibungsbedingungen, eine Reduzierung der Baulandkosten und verbesserte Finanzierungskonditionen hätten einen enormen Preiseffekt auf dem Mietwohnungsmarkt, rechnete der Volkswirt vor.
Die Kosten im Blick, hatte auch Dietmar Walberg, Arbeitsgemeinschaft zeitgemäßes Bauen ¬†¬†e. V., Kiel. Er stellte das Ergebnis der ARGE-Untersuchung¬†"Optimierter Wohnungsbau" vor. Insbesondere die gestiegenen Energiesparauflagen und kommunalen Vorgaben ‚Äď beispielsweise für Stellplätze ‚Äď haben die Baukosten in den vergangenen Jahren deutlich nach oben getrieben. Hinzu kommen höhere logistische Kosten, die das Bauen in Innenstädten mit sich bringt. So schlage ein Mehrfamilienhaus, das in der Innenstadt mit den hohen gesetzlichen Energiesparauflagen (EnEV ab 2016) gebaut werde, mittlerweile mit Baukosten von 2.422 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zu Buche. Hierbei seien noch nicht einmal die Grundstückskosten berücksichtigt. Zudem präsentierte er einen detaillierten Kostenkatalog, der transparent macht, was beim Neubau von Mehrfamilienhäusern durchschnittlich pro Quadratmeter Wohnfläche wie viel kostet ‚Äď von der Tiefgarage (292¬† Euro/m¬≤) über das Kellergeschoss (122 Euro/m¬≤) und den Aufzug (68 Euro/m¬≤) bis zur Dachbegrünung (41 Euro/m¬≤). Um in den Wachstumsregionen kostengünstiger bauen zu können, seien verbesserte Rahmenbedingungen zwingend erforderlich, so auch sein Fazit.
Wo es derzeit hakt und welche Lösungsansätze es gibt, diskutierten in der anschließenden Podiumsrunde Jochen Bayer, Sprecher der Aktionsgemeinschaft in Baden-Württemberg, und Harald Luger vom Siedlungswerk Stuttgart mit den Vertretern der vier Landtagsfraktionen. Tobias Wald, wohnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, kritisierte die neue Landesbauordnung. Durch überzogene Anforderungen wie die Schaffung von Fahrradstellplätzen oder von Fassadenbegrünung würde sich das Bauen unnötig verteuern. Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer trage ebenfalls dazu bei. Das landeseigene Förderprogramm aufzustocken sei wichtig, helfe bei den derzeit niedrigen Zinsen allerdings nur wenig.¬†
Dr. Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender der FDP, teilte seine Meinung. Er forderte mehr Deregulierung statt Regulierung. Maßnahmen, wie die Einführung der Mietpreisbremse bekämpfen nur die Symptome, nicht die Ursache. Der Wohnungsbau müsse für Investoren wieder attraktiv gemacht werden. Harald Luger konnte dies aus seiner Erfahrung in der Praxis nur bestätigen. Der Mietwohnungsbau sei nicht mehr rentabel. Grund seien die gestiegen Baukosten. Vor allem die Preise für die Grundstücke machen den Investoren zu schaffen. Günstiges Bauland sei auf dem freien Markt kaum zu bekommen, bezahlbare Wohnungen somit immer schwerer zu realisieren. Land und Kommunen müssten Grundstücke in ausreichender Anzahl und zu vernünftigen Preisen bereitstellen, so seine Forderung. Auch die Verknappung der Deponiekapazitäten und die damit einhergehenden Kostensteigerungen, stellen das Bauen vor neuen Herausforderungen.
Andrea Lindlohr, wirtschafts- und wohnungsbaupolitische Sprecherin der GR√úNEN-Landtagsfraktion, verteidigte die Wohnungspolitik der Landesregierung. Der soziale Wohnungsbau hätte in Baden-Württemberg seit vielen Jahren brachgelegen, das Thema nun voranzubringen mache zwar Mühe, räumte sie ein, man sei jedoch auf einem guten Weg. Durch die Neugestaltung der Förderkonditionen habe sich der Mittelabfluss deutlich besser, betonte auch ihr Kollege Johannes Stober von der SPD. Was die Mietpreisbremse angehe, so gelte diese nur bei Wiedervermietung in angespannten Wohnlagen. Eine neu errichtete Wohnung könne der Eigentümer auch in Zukunft ohne Beschränkung vermieten. Nachbesserungsbedarf sähe er lediglich bei der Erstellung der sog. "Gebietskulisse". Frau Lindlohr wies außerdem darauf hin, dass Kommunen Grundstücke nicht zu Höchstpreisen verkaufen müssen. Hierzu habe man im vergangenen Jahr eine Verwaltungsvorschrift verabschiedet, nach der der Kaufpreis für landeseigene Grundstücke, die für sozial orientierten Förderungen von Wohnraum abgegeben werden, ermäßigt werden kann. Auch der Bund sei gefordert, etwa bei der Konversion ehemaliger Militärflächen.
Jochen Bayer von der Aktionsgemeinschaft sieht noch mehr Stellschrauben an denen man drehen kann. Er forderte die Erhöhung der linearen Abschreibung von 2 auf mindestens 3 Prozent. Dies würde den Werteverzehr realistischer abbilden. Die Abnutzung, insbesondere der Gebäudetechnik, liege heutzutage weit unter den angenommen 50 Jahren. Auch müsse man den Ersatzneubau nicht wirtschaftlich sanierungsfähiger Wohnungen in der KfW-Förderung sowie bauordnungsrechtlich durch eine Anpassung des Baugesetzbuches einer Vollsanierung gleichstellen.


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KS-VERTRIEBSSEMINAR 2014: ";Noch erfolgreicher mit KS ‚Äď Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien"

Der Einladung der Kalksandstein-Bauberatung Bayern GmbH zum Seminar "Noch erfolgreicher mit KS ‚Äď Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien" mit Hans J. Gärtner folgten am 28. November 2014 in Greding diverse Teilnehmer.

Der TRAINER HANS J. G√ĄRTNER, Stuttgart referierte¬†das praxisnahe Seminar mit folgenden Inhalten:¬†¬†
Werbung, die "echte" Käuferkontakte schafft:
·       Was muss die unterscheidende Werbung beinhalten und was nicht?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬† Welche Informationsmöglichkeiten sind in der Presse¬†sinnvoll?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬† Wie viele und welche Informationen bringen echte Käufer?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†Welche Fotos oder Darstellungen sprechen echte Käufer an?¬†¬†¬†Wir haben uns über Ihren Besuch und Ihre¬†aktive Teilnahme sehr gefreut.
Vielen Dank.
 


"Erfolgreicher mit KS ‚Äď
Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien"

Traditionelles Verkaufstraining mit dem Erfolgstrainer Hans J. Gärtner

In Denkendorf an der Autobahn A9 fand wieder das traditionelle Verkaufstraining mit dem Erfolgstrainer Hans J. Gärtner aus Stuttgart statt. Inhaber von Immobilien- oder Bauträgerunternehmen sowie Vertriebsmitarbeiter trainierten das professionelle Filtern von Interessenten, die richtige Werbung, die Argumente gegen Rabattforderungen und den Weg zum Kaufabschluss.
Das Seminar war mit 20 Teilnehmern ausgebucht.




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Stand: 2006-02-22 | © by bauliste.de & Klinger webDESIGN