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Gewerke

 

Gewerke

12. Mauerer


12.10. TOP TEN


12.20. BAUSTOFFINDUSTRIE

12.50. DIENSTLEISTUNGEN

12.21. - Mauerziegel, Ziegel (49)

12.51. - Baustoffhandel (163)

12.22. - Klinker, Backsteine (36)

12.52. - Bauunternehmen (77)

12.23. - Kalksandstein, KS (24)

12.53. - Sachverständige (31)

12.24. - Porenbeton (15)

12.54. - Verbände, Bauindustrie (191)

12.25. - Betonsteine (14)

12.55. - Verbände, Baustoffhandel (59)

12.26. - Bimssteine (14)

12.56. - Verbände, Mauerwerk (157)

12.27. - Isolierklinker (10)

12.57. - Initiativen (18)

12.28. - Lehmziegel, Lehm (15)

12.58. - Publikationen, Verlage (411)

12.29. - Glasbausteine (12)

12.59. - Institute, Lehre (77)


12.30. - Schornsteine, Kamine (23)

12.60. - Museen, Museum (23)

12.31. - Rolladenkästen (21)

12.61. - Messen, Veranstaltungen (380)

12.32. - Fertigteile, Elemente (83)

12.62. - Portale (72)

12.33. - Systemergänzungen (225)

12.34. - Mauermörtel (31)

12.35. - Grundmauerschutz (22)

12.36. - Einbauelemente (69)

12.37. - Dämmstoffe (56)

12.38. - Hilfsmittel (56)


12.40. MASCHINEN, TECHNIK

12.41. - Maschinen (25)

12.42. - Handmaschinen (20)

12.43. - Mauerwerkzeuge (18)

12.44. - Software (9)


Gewerkespezifische News

Quelle: http://www.kalksandstein.de

Kalksandstein Workshop 2017 - Wärmebrückennachweis

Das Team des Kalksandsteinindustrie Ost e.V. lädt Sie herzlich im November zu der diesjährigen Workshops Reihe zum Thema Wärmebrückennachweis ein.

Der KS-Wärmebrückenkatalog Online bietet die folgenden Möglichkeiten:

schnelles Auffinden der benötigten Anschlussdetails
Führen von detaillierten Wärmebrückennachweisen (Berechnung von őĒUWB)
Automatische Interpolation von Dämmschichtdicken und/oder Wärmeleitfähigkeiten (bei Abweichungen vom Katalog)
Integration von numerisch (selbst) berechneten Details oder von Angaben aus anderen Wärmebrückenkatalogen
Druckausgabe mit Dokumentation des detaillierten Wärmebrückennachweises
Detailzeichnungen stehen im PDF-, CAD- (.dxf) und Nemetschek-Format zur Verfügung

Dieser Workshop soll den Teilnehmern einen Einstieg in diese Thematik erleichtern.
Inhalt:

Kurzüberblick zum Stand der Normung und theoretische Grundlagen
Praktische √úbungsaufgaben mit dem KS-Wärmebrückenkatalog online

Termine:
07. November 2017 - Schwerin 09. November 2017 - Radebeul 14. November 2017 - Berlin 16. November 2017 - Dresden 23. November 2017 - Rostock 23. November 2017 - Berlin
Genauere Informationen zum Inhalt und zur Anmeldung finden Sie hier.


Schallschutzseminare im Westen

Schallschutzseminar

Wir laden herzlich zu unseren Schallschutz-Workshops ein, die von der Ingenieurkammer und der Architektenkammer NRW als Fortbildung mit je 3 Unterrichtsstunden à 45 Minuten anerkannt sind.

Themen:
- Stand der Normung (Kurzüberblick)- Regelwerke zum erhöhten Schallschutz- Rechenverfahren E DIN 4109-2016- Detaillösungen zum Schallschutz- Neuheiten KS-Schallschutzrechner- Praxisübungen
Die aktuelle Version des Kalksandstein-Schallschutzrechners steht im Downloadcenter, Bereich Schallschutz, zur Verfügung. Ihre Referenten sind Beratungsingenieure und Fachberater der Mitgliedswerke des KS-West e.V.
Termine (jeweils 14.00 bis 17.00 Uhr):
Anmeldung Schallschutzworkshop


Erster Kalksandstein-Azubitag in Hannover

Am 14. und 15. September fand der erste Kalksandstein-Azubitag im Haus der deutschen Kalksandsteinindustrie in Hannover statt. An zwei Tagen bekamen rund 40 Auszubildende aus dem gesamten Bundesgebiet einen Einblick in die vielseitigen Aufgaben des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e. V. (BV KSI) mit seinen drei angegliederten Organisationen Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V., Qualitätsgemeinschaft Mauerwerksprodukte e. V. und KS-Dienstleistung GmbH.

Die Auszubildenden aus den Mitgliedsunternehmen des BV KSI absolvieren ihre jeweilige Ausbildung in den verschiedensten Fachrichtungen wie Industriekaufmann, Elektroniker für Betriebstechnik oder Industriemechaniker.


Aktuelle Zinsänderung bei KfW-Förderung

Die KfW hat zum 01.09.2017 die Zinsen im Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen geändert. Die Zinsen wurden im Wohneigentumsprogramm gesenkt. KfW-Darlehen für selbstgenutztes Wohneigentum - egal ob Eigenheim oder Eigentumswohnung - werden für Bauherren so noch attraktiver.

Die aktuelle Zinssenkung der KfW Bankengruppe betrifft folgende Programme aus dem Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen:

KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134)

Mit dem KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134) fördert die KfW den Kauf oder Bau von selbstgenutztem Wohneigentum (Eigenheim oder Eigentumswohnung). Auch Privatpersonen, die Genossenschaftsanteile für selbstgenutzten Wohnraum erwerben, können von diesem Förderprogramm profitieren (134). Die¬†Förderung¬†wird in Form von günstigen Förderkrediten bereitgestellt, pro Vorhaben gibt es bis zu 50.000 Euro.¬†
Quelle und weitere Informationen:aktion-pro-eigenheim.dekfw.de


KS-Wohnungsbau-Workshop 2017 im Norden: Bauphysik am realen Objekt

Seit Jahren steigen die Genehmigungen im Wohnungsbau kontinuierlich. Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen ist 2016 nach Angaben des Statistischen Bundesamts auf 278.000 gestiegen, so viele wie seit 2004 nicht mehr. Forderungen, schnell und wirtschaftlich bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, haben auch in der Politik einen sehr hohen Stellenwert.

Mehr Wohnungsbau ist das wichtigste Mittel gegen steigende Mieten und Wohnungsknappheit in den Ballungsräumen.Dabei soll natürlich die Qualität der Wohnungen nicht leiden! Dies wird für Planer und Ausführende vor dem Hintergrund sich weiter entwickelnder Normen und Verordnungen immer mehr zum Spagat.Aus diesem Grund¬†möchten wir Sie bei unserem KS-Wohnungsbau-Workshop 2017 über aktuelle Grundlagen des Wohnungsbaus informieren. Wir werden ein reales Objekt vorstellen, bei dem wir den Planungs- und Nachweisgedanken aufnehmen und praktische Berechnungsmöglichkeiten mit vorhandenen Tools aus der KS-Industrie kompakt aufzeigen.Weitere Informationen zu Terminen, Inhalten und zur Anmeldung finden Sie hier.


Neue Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) veröffentlicht

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat am 31.08.2017 die endgültige Fassung der "Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB)" veröffentlicht. Grund ist die Umsetzung des EuGH-Urteils vom 16.10.2014 zum Verstoß Deutschlands gegen die europäische Bauproduktenverordnung.

Es ist nunmehr davon auszugehen, dass die neue Verwaltungsvorschrift in den kommenden Monaten von den Bundesländern ‚Äď gemeinsam mit den jeweiligen, an die neue Musterbauordnung angepassten Landesbauordnungen ‚Äď als Ersatz für die Bauregelliste und die Liste der Technischen Baubestimmungen eingeführt wird.
Abgesehen von inhaltlichen Aspekten durch die Vielzahl der in der MVV TB zitierten neuen Normausgaben, wird sich für Kalksandsteine die prinzipielle Vorgehensweise bei der Planung, Ausschreibung und Erstellung von Gebäuden gegenüber dem bisherigen Stand nicht grundlegend ändern. Die neue Muster-Verwaltungsvorschrift ist auf der Homepage des DIBt¬†erhältlich.


Wahlprogramm-Check Wohnungsbau

Keine Partei packt Wohnungsbau umfassend an ‚Äď Programme machen Bogen um Wohnungsmangel

Vier Wochen vor der Bundestagswahl ‚Äď ernüchternder Blick in die Wahlprogramme der Parteien in Sachen Wohnungsbau: Keine Partei würde die Probleme des bestehenden Wohnungsmangels und explodierender Mieten in den Griff bekommen.

Vorausgesetzt, die Parteien würden sich bei ihrer Regierungsarbeit tatsächlich eins zu eins an die Wahlprogramme halten, die sie zur Bundestagswahl vorgelegt haben. Das ist das Ergebnis eines "Wahlprogramm-Checks zum Wohnungsbau". Vorgelegt hat ihn die Aktion "Impulse für den Wohnungsbau".
Das Branchen-Bündnis, in dem sich 30 Organisationen und Verbände der Architekten und Planer sowie der Bau- und Immobilienwirtschaft zusammengeschlossen haben, hat dabei die Wahlprogramme aller im Bundestag vertretenen Parteien und zusätzlich die von FDP und AfD analysiert. Untersucht wurden von Branchen-Experten ‚Äď u.a. auch vom Mieterbund und der IG BAU ‚Äď festgelegte Kriterien. Dazu gehören u.a. mehr sozialer Wohnungsbau (80.000 Sozialwohnungen zusätzlich pro Jahr), steuerliche Vorteile für den Neubau bezahlbarer Wohnungen, ein einheitliches und schlankeres Baurecht, weniger Auflagen und damit weniger Kostentreiber beim Wohnungsbau, günstigeres Bauland sowie eine bessere Förderung für das altersgerechte und energetische Sanieren. Bei der Wahlprogramm-Untersuchung wurde per "Wohnungsbau-Ampel" geurteilt: Rot bedeutet, die Partei erfüllt die Kriterien nicht, packt den Punkt im Wahlprogramm nicht einmal an. Bei Gelb hat die Partei das Thema zwar auf dem Schirm, bietet aber keine umfassende Lösung an. Und das "Ampel-Haus" in Grün steht für das politisch richtige Ziel.
Die geringsten √úbereinstimmungen zwischen den Wahlprogrammen und den Verbändeforderungen waren dabei bei FDP und AfD zu verzeichnen. Ernüchternd ist, so der Koordinator der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau", Ronald Rast, dass beim Abgleich von Schnittmengen keine Partei im Wahlprogramm die dringend notwendigen √Ąnderungen in der Wohnungsbaupolitik umfassend angehen will. "Das wiederum nimmt viel Illusion, wenn man bedenkt, dass Deutschland dringend einen radikalen Kurswechsel bei der Wohnungsbaupolitik braucht", so Rast. Denn in den vergangenen vier GroKo-Jahren habe es eine deutliche Zunahme des Wohnungsmangels gegeben. Ebenso steigende Mieten. Auch die im vergangenen Jahr gestiegene Zahl an neu gebauten Wohnungen dürfe nicht über die "insgesamt unbefriedigende Wohnungsbau-Bilanz der Koalition von CDU/CSU und SPD" hinwegtäuschen. "Fakt ist: 400.000 neue Wohnungen braucht Deutschland pro Jahr. Das bedeutet: Selbst 2016 sind 120.000 zu wenig gebaut worden", rechnet Rast vor. Ein "Weiter so" könne und dürfe es hier nicht geben.
Immerhin sprechen sich, so der Koordinator der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau", Union und Sozialdemokraten in ihren Wahlprogrammen klar für eine Vereinfachung des Baurechts aus. "Es drängt sich allerdings die Frage auf, warum sie das in den letzten vier Jahren nicht längst angepackt haben?", so Rast. Bei der FDP stehe die Bewertung der Wohnungsbaupolitik nur ein einziges Mal auf Grün: bei der Erhöhung der steuerlichen Abschreibung von derzeit 2 auf künftig 3 Prozent. "Immerhin ein wichtiger Punkt, den beispielsweise SPD und Linke so nicht fordern. Und das, obwohl die deutlich abnehmende technische Nutzungsdauer der modernen Wohngebäude die AfA-Erhöhung dringend erforderlich macht", sagt Rast.
Zudem gibt es, so die Aktion "Impulse für den Wohnungsbau", Aspekte, die "die meisten Parteien erst gar nicht auf der Agenda haben." Dazu gehöre die Förderung vom Ersatzneubau ‚Äď also der Abriss und der anschließende Neubau von leer stehenden und nicht denkmalgeschützten Wohnhäusern, bei denen das Sanieren wirtschaftlich keinen Sinn mehr macht. "Dabei steckt gerade hier ein enormes Potenzial für neuen, energieeffizienten und altersgerechten Wohnraum ‚Äď insbesondere auch in den Innenstädten", so Rast.
Bei einem Kriterium erhalten alle betrachteten Parteien die "rote Wohnungsbau-Karte": "Erschreckend ist, dass keine der untersuchten Parteien sich in der nächsten Legislaturperiode für ein eigenständiges Bauministerium ausspricht. Der Wohnungsbau soll damit weiterhin ‚Äöpolitisches Anhängsel‚Äė bleiben und trotz der aktuellen Probleme nicht in einem umsetzungsstarken Ressort gebündelt werden", sagt Dr. Ronald Rast.
Der Koordinator der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau" kommt zu dem Schluss, dass "alle Parteien die Brisanz, die im Wohnungsbau steckt, offensichtlich noch nicht erkannt haben". Es sei ein Fehler, das bezahlbare Wohnen, das den Menschen als drängendes Problem auf den Nägeln brenne, im Wahlkampf "auf die Kriechspur zu schieben". Rast: "Wenn die neue Bundesregierung nicht wirklich entschlossen und effektiv etwas tut, dann hat der Wohnungsmangel in Deutschland das Potenzial, zu sozialem Sprengstoff zu werden. Wenn die Parteien hier einen Bogen um das Thema machen, dann müssen eben die Menschen den Bundestagskandidaten in den verbleibenden vier Wochen bis zur Wahl klarmachen, dass sie mehr erwarten ‚Äď nämlich politische Lösungen, die ihnen genug Wohnungen garantieren ‚Äď und zwar gute und bezahlbare."
Das Ergebnis des "Wahlprogramm-Checks Wohnungsbau" ist auf der Homepage der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau" zu sehen:¬†www.impulse-fuer-den-wohnungsbau.de.


SAVE THE DATE: Wohnungsbau-Tag 2018

Donnerstag, 1. März 2018 in Berlin

Sobald uns detaillierte Informationen zum 10. Wohnungsbautag 2018 vorliegen, werden wir Sie an dieser Stelle informieren.
Hier finden Sie Impressionen vom 9. Wohnungsbau-Tag 2017.
 


Wohnungsneubau in Europa ‚Äď Deutschland weiterhin nur im Mittelfeld

Der Vergleich mit Nachbarländern zeigt: Trotz steigender Fertigstellungszahlen bleibt erheblicher Nachholbedarf

Nach Jahren rückläufiger und (zu) stark eingebrochener Bautätigkeit befindet sich der Wohnungsneubau in Deutschland seit 2010 wieder im Aufwind. Im vergangenen Jahr wurden 278.000 Wohnungen neu errichtet, ein Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie LBS Research mitteilt, sei der Wohnungsbau damit quantitativ auf dem richtigen Weg, um perspektivisch die Wohnungsmarktsituation zu entspannen. Allerdings sei er noch weit entfernt vom tatsächlichen Neubaubedarf, der auf 350.000 bis 400.000 Wohnungen pro Jahr geschätzt wird. Dass Deutschland bei der Bautätigkeit noch "Luft nach oben" habe, verdeutliche auch der Blick über die Grenzen.
Wie LBS Research auf der Grundlage aktueller statistischer Daten und Infor-mationen von Euroconstruct (ein europäisches Forschungs- und Beratungsnetzwerk) mitteilt, liegt Deutschland mit einer Fertigstellungsquote von 3,2 Wohnungen pro 1.000 Einwohner nunmehr im europäischen Mittelfeld der 19 Euroconstruct-Länder. Viele Jahre bildete die Bundesrepublik mit einer Quote von unter 2 das Schlusslicht in Europa.
Wie die LBS-Experten hervorheben, zeige der Blick über die Grenzen, dass in vielen europäischen Ländern ‚Äď bezogen auf die Bevölkerungszahl ‚Äď immer noch deutlich mehr gebaut wird als in der wirtschaftsstärksten Volkswirtschaft Europas. So lag 2016 die Wohnungsbauintensität in Polen und Belgien fast um ein Drittel, in Frankreich und Schweden um fast zwei Drittel und in der Schweiz und Norwegen um das Doppelte höher als hierzulande. Drei Wohnungen pro 1.000 Einwohner und mehr seien eher als "normal" einzustufen, wie z. B. auch in den Niederlanden, das Deutschland mit einer Quote von 3,7 weiterhin übertrifft, so die Experten der LBS.
Leicht unter der "Norm" mit einer Wohnungsbauintensität zwischen 2,9 und 2,5 liegen Irland, die Slowakei, Dänemark und Großbritannien. Dies reiche dort jedoch aus, um den Ersatzbedarf zu decken und den Wohnungsbestand nicht allzu sehr altern zu lassen. Deutlich weniger als 2 Wohnungen pro 1.000 Einwohner wurden in den von der Finanz- und Staatsschuldenkrise besonders betroffenen Ländern Italien und Spanien fertiggestellt. Das Schlusslicht bildete 2016 Portugal mit einer Quote von 0,6.
Traditionell wagen nach Informationen von LBS Research die Forscher zu-gleich einen Blick in die Zukunft. Nach dieser Prognose dürften 2017 die Neubauzahlen (einschließlich genehmigungspflichtige Um- und Ausbauten und neu errichtete Wohnungen in Nichtwohngebäuden) hierzulande weiter ansteigen, und zwar um 13 Prozent auf 315.000 neu gebaute Wohnungen. Nach der Prognose der Bauexperten des ifo-Instituts (es vertritt Deutschland bei "Euroconstruct") würde die Quote damit leicht auf 3,3 fertiggestellte Wohnungen pro 1.000 Einwohner steigen. Am europäischen Ranking würde dies allerdings zunächst nichts ändern: Deutschland würde auch weiterhin nur eine Position im Mittelfeld einnehmen, da sich nach der Prognose die meisten Länder im oberen Feld bezüglich ihrer Bauintensität ebenfalls verbessern. Besonders hohe Fertigstellungsquoten mit Werten über 6 sagen die Euroconstruct-Experten für die Länder Schweden, Schweiz und Norwegen voraus.
Besonders kräftig fällt laut Aussage von LBS Research dabei der Anstieg der Wohnungsfertigstellungen für Schweden aus, das aus einer Position im Mittelfeld (mit einer Quote von nur 2,8 Wohnungen pro 1.000 Einwohner im Jahr 2013), bereits 2016 ins obere Drittel vorrückte (mit einer Quote von 5,3) und sich 2017 mit einer Bauintensität von 6,5 an die Spitze des Rankings katapultieren soll. In Schweden, so die Erklärung der Immobilienexperten, hätten niedrige Zinsen, eine hohe Wohnraumnachfrage ‚Äď auch aufgrund einer steigenden Zuwanderung ‚Äď sowie steigende Einkommen zu einer spürbaren Belebung der Bautätigkeit geführt. Hinzu käme die Umsetzung wichtiger Reformen. So seien beispielsweise die Genehmigungsverfahren beschleunigt, regionale Auflagen zurückgestutzt und der Mietwohnungsmarkt schrittweise dereguliert worden, so dass sich die Anreize für den Wohnungsbau deutlich verbesserten.
In Deutschland gibt es bezüglich der Nachfragesituation und der Rahmenbedingungen zwar eine ähnliche Ausgangslage. Allerdings bestehen nach Einschätzung der LBS-Experten hierzulande immer noch zu viele Hemmnisse, die den Wohnungsneubau bremsen. Dazu gehören hohe Baukosten aufgrund vie¬¨ler Vorschriften und Auflagen, eine zurückhaltende Baulandausweisung und eine in der Bevölkerung fehlende Akzeptanz für die Entwicklung neuer großer Wohngebiete. Für private Erwerber komme hinzu, dass sie sich aufgrund gestiegener Preise in Ballungsräumen häufig kein Wohneigentum mehr leisten können. Gleichzeitig habe sich der Staat aus der Wohneigentumsförderung zurückgezogen und Belastungen, etwa bei der Grunderwerbsteuer, erhöht.
Quelle und weitere Informationen:lbs.de
 


Wohnungsbaugenehmigungen im 1. Halbjahr 2017 rückläufig

Im ersten Halbjahr 2017 wurden in Deutschland 7,3 % oder rund 13.400 weniger Baugenehmigungen von Wohnungen erteilt als in den ersten sechs Monaten 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurde von Januar bis Juni 2017 der Bau von insgesamt 169.500 Wohnungen genehmigt.

Die Zahl der Baugenehmigungen von Neubauwohnungen in Wohngebäuden insgesamt hat im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,9¬†% beziehungsweise 7.500 Wohnungen abgenommen. Gegen den allgemeinen Trend lagen die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern leicht im Plus (+1,8 % beziehungsweise +1.400 Wohnungen). Damit erreichte die Anzahl genehmigter Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit 82.100 Wohnungen den höchsten Wert in einem ersten Halbjahr seit zwanzig Jahren (1997: 117.400 Wohnungen). Die Baugenehmigungen von Wohnungen in Einfamilienhäusern (-9,5¬†% beziehungsweise -4.800 Wohnungen) und in Zweifamilienhäusern (-2,2¬†% beziehungsweise -200 Wohnungen) gingen dagegen zurück. Die Genehmigungen von Wohnungen in Wohnheimen sind ebenfalls gesunken (-31,8¬†% beziehungsweise -3.900 Wohnungen). Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Auch die Zahl der Wohnungen, die durch im ersten Halbjahr genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, ging zurück(-22,2¬†% beziehungsweise -5.700 Wohnungen).¬†
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude verringerte sich von Januar bis Juni 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,5 Millionen Kubikmeter auf 101,6 Millionen Kubikmeter (-2,4¬†%). Diese Entwicklung ist sowohl auf einen Rückgang der Genehmigungen bei den öffentlichen Bauherren (-15,3¬†%) als auch bei den nichtöffentlichen Bauherren (-1,0¬†%) zurückzuführen.
Quelle und weitere Informationen:destatis.de


Maurermeister-Schüler zu Besuch im Kalksandsteinwerk E.Bayer in Esslingen

Auch in diesem Jahr konnten die Maurermeisterschüler der Steinbeisschule Stuttgart wieder die Gelegenheit nutzen, sich die Kalksandsteinproduktion im KS-Werk E.Bayer genauer anzuschauen.

So nahmen 17 angehende Maurermeister an der Werksführung am ¬†20. Juni teil und folgten gespannt den Ausführungen von Herrn Dipl.-Ing. Jörg Bayer zur Geschichte des Werkes bis hin zur heutigen Produktion. Dabei wurden die verschiedenen Stationen, von der Sandgewinnung aus dem Steinbruch, über die Kalksandstein-Produktion bis hin zur Vorkonfektionierung in der Sägehalle, in Augenschein genommen.
Anschließend ging es ins nahegelegene Jägerhaus, wo Frau Dipl.-Ing. Anke Germann die Teilnehmer in einem Fachvortag zusätzlich über die Herstellung und Verarbeitung von Kalksandstein sowie über dessen vielfältigen Eigenschaften in der Nutzung informierte.
Den Abschluss bildete dann das gemeinsame Mittagessen, bei dem in lockeren Gesprächen zusätzlich die ein oder andere noch offen gebliebene Frage diskutiert werden konnte. Nach der gelungenen Veranstaltung steht bereits jetzt fest, dass die Schüler der Steinbeisschule auch im nächsten Jahr wieder die Möglichkeit erhalten, die Kalksandsteinproduktion aus nächster Nähe zu erleben.
 


Wohnungsbestand Ende 2016: 41,7 Millionen Wohnungen

Ende 2016 gab es in Deutschland rund 41,7 Millionen Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, betrug der Bestand ohne Wohnungen in Wohnheimen, die erst seit 2011 miterfasst werden, rund 41,2 Millionen Wohnungen.

Damit erhöhte sich der Wohnungsbestand im Vergleich zum Jahr 2000 um 7,5 % beziehungsweise 2,9 Millionen Wohnungen. Die Anzahl der Wohnungen je 1 000 Einwohner lag Ende 2016 bei 502 Wohnungen und damit um 35 Wohnungen je 1.000 Einwohner höher als 16 Jahre zuvor (2000: 467 Wohnungen).
Die Wohnfläche im Wohnungsbestand belief sich Ende 2016 auf insgesamt gut 3,8 Milliarden Quadratmeter (m2). Damit vergrößerte sich die Wohnfläche gegenüber dem Jahr 2000 um 17,2 % beziehungsweise 0,6 Milliarden m2 (2000: 3,2 Milliarden m2). Die Wohnfläche je Wohnung betrug Ende 2016 durchschnittlich 92,2 m2, die Wohnfläche je Einwohner 46,3 m2. Damit haben sich die Wohnfläche je Wohnung seit dem Jahr 2000 um 7,7 m2 und die Wohnfläche je Einwohner um 6,8 m2 erhöht (2000: Wohnfläche je Wohnung 84,6 m2, Wohnfläche je Einwohner 39,5 m2).
Quelle:Statistisches Bundesamt


Genehmigte Wohnungen von Januar bis Mai 2017: ‚Äď 7,6 % gegen¬≠über Vorjahres¬≠zeitraum

Im Zeitraum Januar bis Mai 2017 wurden in Deutschland 7,6¬†% oder gut 11.300 weniger¬†Baugenehmi¬≠gungen¬†von Wohnungen erteilt als in den ersten fünf Monaten 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurde von Januar bis Mai 2017 der Bau von insgesamt 137.100 Wohnungen genehmigt. Innerhalb der einzelnen Kategorien gab es unterschiedliche Entwicklungen.¬†

Die Zahl der Baugenehmigungen von Neubauwohnungen in Wohngebäuden insgesamt hat in den ersten fünf Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,7¬†% beziehungsweise 5.900 Wohnungen abgenommen. Gegen den Trend stiegen dabei die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+¬†4,0¬†% beziehungsweise +¬†2.500 Wohnungen). Damit erreichte die Anzahl genehmigter Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit 66.200 Wohnungen den höchsten Wert in den ersten fünf Monaten eines Jahres seit 19 Jahren (1998: 67.400). Die Baugenehmigungen für Wohnungen in Einfamilienhäusern (‚Äst11,3¬†% beziehungsweise ‚Äst4.700 Wohnungen) und in Zweifamilienhäusern (-¬†3,7¬†% beziehungsweise ‚Äst300 Wohnungen) gingen dagegen zurück. Die Genehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen sind ebenfalls gesunken (‚Äst32,4¬†% beziehungsweise ‚Äst3.300 Wohnungen). Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Die Zahl der Wohnungen, die durch in den ersten fünf Monaten 2017 genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, ging um 5.400 Wohnungen beziehungsweise 25,5¬†% zurück.¬†
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude sank von Januar bis Mai 2017 ¬†gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,2¬†Millionen Kubikmeter auf 81,1¬†Millionen Kubikmeter (‚Äst3,8¬†%). Diese Entwicklung ist sowohl auf einen Rückgang der Genehmigungen bei den öffentlichen Bauherren (‚Äst15,7¬†%) als auch bei den nichtöffentlichen Bauherren (-¬†2,7¬†%) zurückzuführen.
Quelle und weitere Informationen:destatis.de
 


Massiv gebaut ‚Äď günstig versichert

Vergleichsstudie belegt: Versicherungsprämie fällt bei massiv errichteten Gebäuden deutlich geringer aus

Die Deutschen gelten als Versicherungsweltmeister. Rund 431 Millionen Verträge laufen derzeit hierzulande. Ob Sinn oder Unsinn: Für jede Eventualität im Leben gibt es eine entsprechende Police. Neben Rechtsschutz, Hausrat, Leben und Automobil werden sogar Smartphones und Lesebrillen versichert ‚Äď gerade letztere sind schlichtweg unnötig. Für Hausbesitzer ist eine Absicherung in Form einer Wohngebäudeversicherung aber unumgänglich. Handelt es sich um ein kreditfinanziertes Objekt, ist ein Versicherungsschein sogar obligatorisch. Welche unterschiedlichen Kosten auf den Bauherren zukommen, je nach dem in welcher Bauart er sein Eigenheim errichtet hat, zeigt jetzt eine neue Kurz-Studie des renommierten Pestel-Instituts aus Hannover.

Wenig Risiko mit massivem Mauerwerk
Hagel, Feuer, Blitzeinschlag oder Schäden durch Leitungswasser sind Risiken, die man durch eine gute Versicherung abdecken sollte. Dass die Bauweise des zu versichernden Gebäudes ausschlaggebend für die Höhe der jährlichen Kosten ist, konnte jetzt in einer Studie im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) durch eine Herausstellung von Preisunterschieden bei der Wohngebäudeversicherung belegt werden. Im Ergebnis hat das beauftrage Pestel-Institut 15 Angebote gefunden, die im Rahmen eines Tarifes zwei Gebäudearten mit identischer Risikoabdeckung versichern. Dabei handelt es sich um massive, mit Mauerwerk gebaute Häuser und solche in Holzbauweise. Im Vorfeld stellten die Experten fest, dass bei manchen Versicherern Fachwerk- und Holzhäuser grundsätzlich nicht versichert werden und wenn, dann mit separaten Tarifen und unterschiedlichen Leistungen.
Ein Vergleich, der sich lohnt
Bei den 15 untersuchten Anbietern unterschied man zur Einstufung des Risikos nur zwischen "massiv" und "nicht massiv". Zudem wurden mit Lübeck, Cottbus, Asperg und Münster zusätzlich vier Standorte unter die Lupe genommen, um auch regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. Neben den ortsabhängigen Kosten zeigt der Vergleich auch die Preisunterschiede zwischen Massivbauten und Holzkonstruktionen. Beispielsweise liegt in Lübeck die Jahresprämie für massiv gebaute Eigenheime im Durchschnitt 44 Prozent unter dem Beitrag für nicht-massive Einfamilienhäuser. Wobei der Mittelwert für massive Bauten bei 284,90 Euro liegt und der für nicht-massive bei 409,50 Euro. Asperg in Baden-Württemberg verzeichnet mit 267,70 Euro den geringsten Mittelwert für Massivbauten, während die Beiträge in Münster mit 341,50 Euro in der Untersuchung am höchsten liegen.
Das Fazit der Kurz-Studie zeigt deutlich: Neben Vorteilen wie Nachhaltigkeit und Wertbeständigkeit liegen die vier Steinarten Ziegel, Kalksandstein, Poren- und Leichtbeton auch in Sachen Kosten für die Wohngebäudeversicherung weit vorne: Denn alle Versicherer, die für den Vergleich herangezogen wurden, verlangen einen um 40 bis 50 Prozent niedrigeren Jahresbeitrag für Massivbauten im Vergleich zu den Prämien bei Holzhäusern.
Weitere Informationen zum Bauen mit massivem Mauerwerk sowie die ausführliche Studie, in der übrigens auch Mehrfamilienhäuser berücksichtig wurden, gibt es unter www.massiv-mein-haus.de.


Europaweite Ausschreibung: Startschuss für mehr serielles Bauen

Ende Juni startete auf Initiative des Bundesbauministeriums, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V., der Bundesarchitektenkammer (BAK) und der Bauindustrie ein europaweites Ausschreibungsverfahren mit dem Ziel, eine Rahmenvereinbarung über den Neubau von mehrgeschossigen Wohngebäuden in serieller und modularer Bauweise mit mehreren Bietergemeinschaften aus Planung und Ausführung abzuschließen. Dies soll insbesondere öffentlichen Wohnungsunternehmen die Möglichkeit eröffnen, ohne weitere Verfahren Angebote aus der Rahmenvereinbarung lokal angepasst direkt realisieren zu können - was die Vorlaufzeiten für Bauvorhaben wesentlich verkürzen sollte.

Gesucht werden neue, innovative Konzepte des Wohnungsbaus, die bereits in wenigen Monaten in Deutschlands Städten für zeitgemäßen Wohnraum und eine Marktentlastung sorgen können. Gleichzeitig sollen damit neue Wege geebnet weren, um den Bau preisgünstiger Wohnungen in vergleichsweise hoher Qualität zu beschleunigen. Teilnahmeberechtigt sind Bieter bzw. Bietergemeinschaften, die sich aus Architekten und bauvorlageberechtigten Ingenieuren, bauausführenden Unternehmen und/oder Wohnungsunternehmen zusammensetzen.
Serielles und modulares Bauen mit Kalksandstein
Die Bauweise mit großformatigen Kalksandsteinen wird innerhalb des Berichts der Baukostensenkungskommission explizit als ein System herausgestellt, welches alle Kriterien des seriellen und modularen Bauens in idealer Hinsicht erfüllt und somit einen wesentlichen Beitrag zur schnellen Bereitstellung kostengünstigen Wohnraums leisten kann. Dies wird unter anderem durch die Studie zum Kieler Modell belegt, innerhalb derer Konstruktionen aus Kalksandstein im Vergleich zu anderen Bauweisen die geringsten Kosten und gleichzeitig den geringsten "Flächenverbrauch" aufweisen.
Die Frist für die Bewerbung potentieller Bieter endet bereits am 27. Juli 2017. Konkrete Angebote können dann bis zum 27. Oktober 2017 eingereicht werden. Weitere Informationen und alle Unterlagen zur Ausschreibung finden Sie unter web.gdw.de/seriellesbauen.


Aktuelle Zinsänderung bei KfW-Förderung

Die KfW hat zum 30.06.2017 die Zinsen im Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen geändert. Die Zinsen wurden im Wohneigentumsprogramm und im Programm Altersgerecht Umbauen gesenkt. KfW-Darlehen für selbstgenutztes Wohneigentum - egal ob Eigenheim oder Eigentumswohnung - bleiben damit für Bauherren eine wichtige Säule bei der Finanzierung.

Die aktuelle Zinssenkung der KfW Bankengruppe betrifft folgende Programme aus dem Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen:

KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134)
Altersgerecht Umbauen - Kredit (159)
Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167)

Wohneigentum mit unschlagbar günstigem Kredit finanzierenMit dem KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134) fördert die KfW den Kauf oder Bau von selbstgenutztem Wohneigentum (Eigenheim oder Eigentumswohnung). Auch Privatpersonen, die Genossenschaftsanteile für selbstgenutzten Wohnraum erwerben, können von diesem Förderprogramm profitieren (134). Die¬†Förderung¬†wird in Form von günstigen Förderkrediten bereitgestellt, pro Vorhaben gibt es bis zu 50.000 Euro. ¬†
Barrierefreiheit¬†für den WohnraumIm Programm Altersgerecht Umbauen (159) erhalten Hausbesitzer einen Kredit für die barrierefreie Gestaltung des Hauses oder den Kauf umgebauten Wohnraums. Bis zu 50.000 Euro Kredit je Wohneinheit sind möglich.¬†
Förderung für HeizungsmodernisierungIm Programm Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167) erhalten Hausbesitzer, die eine Sanierung angehen, von der KfW bis zu 50.000 Euro Förderkredit pro Wohneinheit für die Modernisierung der¬†Heizung, wenn sie dabei auf erneuerbare Energien umstellen.¬†
Quelle und weitere Informationen:presseportal.dekfw.de
 


Kraftlose Baukonjunktur im Frühjahr - Arbeitsvolumen stagniert im Mai, Zahl der gewerblichen Mitarbeiter sinkt

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im Mai 2017 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat stagniert hat. Im Vormonat war die Arbeitsleistung bereits gesunken. Die Zahl der gewerblichen Arbeitnehmer gab nach (-¬†2,7¬†%), während die Bruttolohnsumme leicht um 0,2¬†% zulegen konnte.

Allerdings tendierten die Frühindikatoren im April wieder positiver. So sind die volumenmäßigen Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe leicht gestiegen (+ 0,9 % zum Vormonat). Darüber hinaus haben die Baugenehmigungen im Hochbau wieder zugelegt (+¬†8,5¬†% zum Vormonat), insbesondere im Wirtschaftsbau wurden mehr Gebäude genehmigt. Der Einbruch des Vormonats konnte allerdings noch nicht wieder ausgeglichen werden.
Im weiteren Jahresverlauf dürfte sich die Baukonjunktur wieder bessern. So sind die Auftragsbestände bis ins erste Quartal dieses Jahres gestiegen. Mittelfristig dürfte der Mietwohnungsbau weiter an Bedeutung gewinnen, während die schwächeren Genehmigungszahlen im Ein- und Zweifamilienhaussegment dort auf eine - vermutlich preisbedingte - Abschwächung hindeuten. Derweil haben sich die Aussichten für den Wirtschaftsbau weiter verbessert. Den jüngsten Stimmungsindikatoren zufolge hat sich das Wachstum in der Industrie nochmals beschleunigt und liegt auf dem höchsten Niveau seit dem Jahr 2011. Zunehmende Lieferengpässe sprechen für eine baldige Erweiterung der Kapazitäten. Der Investitionshochlauf des Verkehrsministeriums macht sich bereits in deutlich gestiegenen Auftragsbeständen im Tiefbau bemerkbar, die im ersten Quartal dieses Jahres wieder einen neuen Höchststand erreicht haben. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwarten für das Gesamtjahr einen Anstieg des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 5¬†% bzw. 6¬†%.


EnEV-Nachweisprogramm in neuer Version erschienen

Das "KALKSANDSTEIN EnEV-Nachweisprogramm für Wohngebäude" (zur EnEV 2016) steht ab sofort in der Version 2.08 zur Verfügung. Das Update enthält diverse Anpassungen und es wurden ebenso einige Bugs behoben.

Unter anderem wird der Energieausweis jetzt nach dem neuen Schema 2016 des DIBt ausgegeben. Dafür muss die aktuellste Version der Druckapplikation EnEV 2016 auf Ihrem Rechner installiert sein. Sie können sich diese über das¬†Info-Portal Energieeinsparung des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)¬†herunterladen. Nach der Installation liegt die Datei "Druckapplikation2016.exe" in der Regel im Verzeichnis "C:\Program Files(x86)\ Druckapplikation2016". Wenn das bei Ihnen abweicht, bitte im nachweisprogramm den tatsächlichen Pfad auf dem Blatt Energieausweis eingeben. Informationen darüber, welche √Ąnderungen das neue Schema beinhaltet und was Sie beim Erstellen des Energieausweises beachten müssen, lesen Sie hier.
Projekte, die mit einer Version ab 2.0 erstellt wurden, können in der neuen Version über die Schaltfläche "Projekt laden" auf dem Blatt Gebäude geöffnet werden. Vorraussetzung: In den älteren Versionen muss ein Projekt über die Schaltfläche "Projekt speichern" auf dem Blatt Gebäude als xml-Datei abgespeichert worden sein.
Die überarbeitete Version 2.08 des KS-Nachweisprogramms zur EnEV steht Ihnen ab sofort¬†im Downloadbereich¬†bereit.


Bauhauptgewerbe im April 2017: Bauaufschwung geht weiter

Bauunternehmen melden Umsatz- und Orderplus von 3 %

In der deutschen Bauwirtschaft setzt sich der Aufschwung fort: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, legte der baugewerbliche Umsatz* im April im Vergleich zum Vorjahresmonat zwar nur um nominal 3,3 % zu, nach 18,2 % im Vormonat.

Die Verlangsamung ist allerdings nicht Ausdruck einer sich eintrübenden Baukonjunktur, sondern lässt sich vollständig auf den Effekt einer geringeren Anzahl von Arbeitstagen zurückführen - im April standen drei Arbeitstage weniger zur Verfügung als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Aufgrund des ausgesprochen guten ersten Quartals lagen die Umsätze in den ersten vier Monaten um 8,9¬†% über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Entsprechend zufrieden zeigten sich die Bauunternehmen: 90¬†% der im Rahmen des ifo Konjunkturtests Befragten beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage als gut bzw. befriedigend - so viele wie noch nie im April.
Auch der Auftragseingang trotzte dem statistischen Effekt: Die Bauunternehmen* meldeten ein Orderplus von nominal 2,7¬†%, für Januar bis April ergibt sich ein Plus von 7,8¬†%. Die gute Entwicklung spiegelt sich auch in dem vom Statistischen Bundesamt berechneten (preis-, saison- und arbeitstäglich) bereinigten Auftragseingang wider: Er lag im April um 0,9¬†% über dem Vormonat. Es verwundert somit nicht, dass die Branche bei der Reichweite der Bestände immer neue Rekorde meldet: Im April lag die Reichweite laut ifo bei 3,8, im Mai sogar bei 3,9 Monaten (Vorjahr: 3,2 bzw. 3,4 Monate).
Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes. 
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debauindustrie.de


Dieter Babiel wird neuer Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie

Das Präsidium des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie hat Dieter Babiel zum Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes ernannt.

Babiel tritt spätestens zum 01.11.2017 die Nachfolge von RA Michael Knipper an, der - nach über 21 Jahren als Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes - in den Ruhestand tritt.
Babiel, 1960 in Flensburg geboren, sammelte nach Abschluss des Studiums in Erziehungswissenschaften erste berufliche Erfahrungen als Leiter Personalentwicklung und Geschäftsführer eines Schulungszentrums bei der Deutschen Lloyd Versicherungen AG in München. Von 1992 bis 2001 war er Leiter Personalentwicklung der Würth-Gruppe. Seit 2001 ist Babiel in verschiedenen Funktionen für die Firma Saint-Gobain tätig - zunächst bis 2006 als Leiter Management Development in der Saint-Gobain Generaldelegation Mitteleuropa, danach bis 2016 als Arbeitsdirektor und Geschäftsführer Personal, Kommunikation und interne Dienstleistungen der Saint-Gobain Building Distribution GmbH in Frankfurt/Offenbach. Seit 2014 trägt Babiel als Personaldirektor Personalverantwortung für die 20.000 Mitarbeiter der Saint-Gobain Generaldelegation Mitteleuropa.
Dieter Babiel gehört zu den Gründern der Initiative "Deutschland Baut!", deren Ziel es ist, Image und Attraktivität der gesamten Bauwirtschaft nachhaltig zu steigern. Seit 2013 ist er Vorsitzender des Vorstandes von "Deutschland Baut".
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debauindustrie.de


Bautätigkeit schwächt sich ab - Arbeitsvolumen, Bruttolohnsumme und Zahl der gewerblichen Arbeitnehmer sinken im April

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im April 2017 saisonbereinigt um 0,9 % gegenüber dem Vormonat gesunken ist.

Dies war der erste Rückgang seit Jahresbeginn. Auch die Bruttolohnsumme und die Zahl der gewerblichen Arbeitnehmer gaben nach, und zwar um 2,8¬†% und 0,3¬†%.
Ebenso tendierten die Frühindikatoren jüngst schwächer. Die volumenmäßigen Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe sind im März leicht gesunken (-¬†0,5¬†% zum Vormonat). Darüber hinaus haben sich die mittelfristigen Aussichten eingetrübt. So haben die Baugenehmigungen im Hochbau kräftig nachgegeben (-¬†9,0¬†% zum Vormonat), im gesamten ersten Quartal sind diese um 7,6¬†% gegenüber dem Vorquartal gesunken. Dazu passt auch, dass sich die Geschäftserwartungen der Betriebe des Bauhauptgewerbes laut Erhebung des ifo-Instituts in den vergangenen Monaten nicht weiter verbessern konnten.
Dies könnte auch mit etwas schlechteren Rahmenbedingungen am Wohnimmobilienmarkt zusammenhängen. So sind die Belastungen der privaten Haushalte durch Hypothekenkredite mittlerweile stärker gestiegen als deren Einkommen, da steigende Immobilienpreise nun nicht mehr durch niedrigere Hypothekenzinsen ausgeglichen werden. Es besteht jedoch die begründete Hoffnung, dass die Industrieunternehmen bald verstärkt in Wirtschaftsbauten investieren. So weiteten die Industriebetriebe ihre Produktion zuletzt so stark aus wie seit sechs Jahren nicht mehr und arbeiten nach eigener Einschätzung an der Kapazitätsgrenze. Die Investitionen der öffentlichen Hand profitieren in diesem Jahr von dem Investitionshochlauf des Verkehrsministeriums. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwarten für dieses Jahr einen Anstieg des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 5¬†% bzw. 6¬†%.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.desoka-bau.de


Bilden und punkten bei der "SYeNERGIE"-Veranstaltung

Bereits seit über fünf Jahren informiert eine engagierte Gruppe von sieben Herstellern bei Ihren "Sy(e)nergie-Gesprächen" Architekten und Bauträger über wirtschaftliche Lösungen und Produkte für besonders energieeffiziente Gebäude.

Diesmal luden die Gastgeber auf das Zeppelin-Gelände in Friedrichshafen ein. Dabei wurde die Vereinbarkeit von Energieeffizienz und Design in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt, da oftmals kritisiert wird, das auf Energieeffizienz getrimmte Gebäudetypen keinen Spielraum für ausgefallene Gestaltungsmerkmale lassen.
Die Spezialisten von Kalksandstein, Helios Ventilatoren, Linzmeier, Schwenk Putztechnik, Hilzinger, Viessmann und Busch-Jaeger stellten in ihren komprimierten Vorträgen den eigenen Beitrag zu energieeffizienten Gebäuden vor und lieferten so einen ganzheitlichen Einblick in die moderne Baukultur.
Neben den Herstellervorträgen war besonders der Vortrag mit dem Thema "Neues von der Bauvertragsfront und die Haftung des Planers" von Rechtsanwalt Dr. Frederik Neyheusel ein Highlight der Veranstaltung.
Im Anschluss konnten die Teilnehmer bei einer Werftführung Einblick in die faszinierende Welt des Zeppelins und seine besondere Flugtechnik bekommen. Beim abschließenden Abendessen blieb dann noch viel Zeit für den angeregten Austausch zwischen den Gästen und den Vertretern der Hersteller.
 


Kalksandsteinindustrie übertrifft Erwartungen: Plus vier Prozent in 2016

+++ Parteien müssen Förderung des Wohnungsbaus in Parteiprogramme aufnehmen +++
+++ Gute Aussichten für das Jahr 2017 +++
+++ Digitalisierung und Förderung des Zielgruppennachwuchses im Fokus +++

"2016 war ein gutes Jahr für die Kalksandsteinindustrie. Unsere Erwartungen von einem zweiprozentigen Plus sind mit einem tatsächlichen durchschnittlichen Wachstum von rund 4 %, bei regionalen Unterschieden, übertroffen worden", berichtet Jochen Bayer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Kalksandsteinindustrie e.V. (BV KSI), zur Eröffnung der Mitgliederversammlung am 19.05.2017 in Valencia.

Und die gute Entwicklung am Bau hält an. Nachdem im vergangenen Jahr die Zahl der zum Bau genehmigten Wohnungen bereits um rund 20 % gestiegen ist, setzt sich dieser Trend auch in 2017 fort. "Die Konjunkturlokomotive Bau zeigt somit weiterhin keinerlei Ermüdungserscheinungen. Allerdings hat dieser Genehmigungsboom auch einen Wermutstropfen. Die Erfahrung zeigt, dass genehmigte Bauvorhaben nicht zwangsläufig auch gebaut werden", erläutert Bayer anhand der aktuellen Zahlen. "So sind im Jahr 2016 insgesamt 375.400 Wohnungen und damit rund 20 % mehr als im Vorjahr genehmigt worden, tatsächlich gebaut wurden aber nur 277.691 Wohnungen. Lediglich 12 % mehr als in 2015. Somit sind wir bei den Fertigstellungen noch sehr weit von dem jährlichen Bedarf von 400.000 Wohnungen entfernt. Diese Diskrepanz gilt es nun schnellstmöglich abzubauen", so Bayer weiter.
Für 2017 rechnet die Kalksandsteinindustrie aufgrund der anhaltend guten Rahmenbedingungen, insbesondere im mehrgeschossigen Wohnungsbau, mit einem Absatzplus von 3 bis 5 %, ebenfalls bei teils erheblichen regionalen Unterschieden. "Wir führen unsere positive Prognose nicht nur auf die guten Vorgaben aus dem Jahr 2016 zurück, sondern auch auf weitere wichtige Frühindikatoren. Ein stabiler Arbeitsmarkt verbunden mit steigenden Realeinkommen der privaten Haushalte, einem niedrigen Hypothekenniveau und Minimalrenditen auf alternative, sichere Kapitalanlagen sorgen weiterhin für ein äußerst günstiges Umfeld für Wohnungsbauinvestitionen", erläutert Roland Meißner, Geschäftsführer des BV KSI.
Bezahlbarer Wohnraum wird benötigt
Die positiven Kenndaten und Zuwächse dürfen allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass in vielen Marktsegmenten die Bautätigkeit unterhalb des Bedarfs liegt. Besonders im Mehrfamilienhausbau findet die Steigerung der Wohnungsneubauten vor allem im höherpreisigen Bereich statt. Nach wie vor fehlt es meist in Metropolen und Ballungszentren an bezahlbarem Wohnraum. Besonders für Bezieher kleinerer und mittlerer Einkommen wird unter Beachtung sozialer, demografischer und energetischer Anforderungen Wohnraum zum unbezahlbaren Luxusgut. Um dem zunehmenden Nachfragedruck breiter Bevölkerungsschichten gerecht werden zu können, sind erhebliche, zusätzliche Anreize zum Neubau von mehr Wohnungen, insbesondere von mehr bezahlbaren Mietwohnungen erforderlich.
"Leider hat die Bundesregierung hierzu ihre Hausaufgaben in den letzten Jahren nicht gemacht. Damit wir weiter erfolgreich handeln können, müssen und werden wir die Arbeit des Gesetzgebers auch zukünftig kritisch begleiten. Vor diesen Hintergründen wird sich die Kalksandsteinindustrie in ihrer politischen Lobbyarbeit in enger Zusammenarbeit mit anderen Mauerwerksverbänden dafür einsetzen, dass die Wohnungsbaupolitik in 2017 ganz oben auf der politischen Agenda steht und zu einem Schwerpunkt in den Wahlprogrammen der Parteien für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf wird. Die politischen Parteien sind gefordert, bei der im Herbst 2017 anstehenden Bundestagswahl die Weichen für eine bedarfsgerechte Wohnungsbaupolitik der nächsten Legislaturperiode zu stellen. So seien unter anderem verbesserte steuerliche Rahmenbedingungen, Bauland zu günstigen Konditionen und eine Vereinfachung des Bauordnungsrechts essentiell", so Meißner. ¬†
Politische Rahmenbedingungen sind das eine, fortlaufende Herausforderungen für die Entwicklung unserer Industrie das andere. So spielen auch die Themen Digitale Transformation, Industrie 4.0, Building Information Modeling (BIM) oder 3D-Druck eine wichtige Rolle bei der Darstellung der zukünftigen Herausforderungen der Branche. "Zentrale Aufgabe ist es, alle Vorgänge entlang der Wertschöpfungskette auf ihre Digitalisierungspotenziale hin zu beleuchten.
Da, wo es notwendig und möglich ist, wird der Bundesverband die erforderlichen Hebel und Weichen stellen, um das Wissen über den Transfer in die digitale Welt für alle Mitgliedsunternehmen so transparent wie möglich zu gestalten", berichtet Meißner.
Zielgruppennachwuchs im Fokus
Eine große und aktive Aufgabe des Bundesverbandes wird in den nächsten Jahren auch das Thema Nachwuchsförderung sein. "Hierzu haben wird das Strategiekonzept ‚ÄöAuf die Entscheider von morgen bauen‚Äė verabschiedet, bei dem es um die gezielte Kommunikation unserer Industrie an Universitäten, Hochschulen und Ausbildungsstätten geht", so Bayer. "Ziel ist es, den Nachwuchs unserer Zielgruppen ‚Äď Studierende der Fachrichtungen Bauingenieurwesen und Architektur sowie Auszubildende zum Maurer ‚Äď durch gezielte Projekte und Maßnahmen mit Kalksandstein vertraut zu machen."
"Insgesamt sind wir aufgrund der bestehenden Strukturen unserer Branche auch für das Baujahr 2017 zuversichtlich", resümiert Jochen Bayer die diesjährige Mitgliederversammlung. "Unsere Kalksandsteinindustrie ist mit ihren bewährten Bausystemen, -techniken und bauphysikalischen sowie statischen Konstruktionslösungen wie auch dem umfangreichen Produktportfolio für alle künftigen Anforderungen sehr gut gerüstet und wird ihre Vorreiterrolle im konstruktiv, innovativen Mauerwerksbau weiter intensivieren".


6,6 % weniger genehmigte Wohnungen im 1. Quartal 2017

Wie das Statistische Bundesamt aktuell mitgeteilt hat, wurde in Deutschland von Janu¬≠ar bis März 2017 der Bau von insgesamt 79.200 Wohnungen genehmigt - das waren 6,6 % oder 5 600 Baugenehmi¬≠gungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Damit ist die Zahl der genehmigten Wohnungen im Vorjahresvergleich erstmals seit dem ersten Quartal 2012 gesunken.

Die Zahl der Baugenehmigungen von Neubauwohnungen in Wohngebäuden ins¬≠ge¬≠samt hat im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,0¬†% bzw. 2.100 Wohnungen abgenommen.
Gestiegen sind die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+¬†5,5¬†% bzw. +¬†2.000 Wohnungen). Damit erreichte die Anzahl genehmigter Woh¬≠nun¬≠gen in Mehrfamilienhäusern mit 37.600 Baugenehmigungen den höchsten Wert in einem ersten Quartal seit dem Jahr 1997 (61.400).Die Baugenehmigungen für Wohnungen in Einfamilienhäusern (-¬†15,3¬†% bzw. -¬†3.800 Wohnungen) und in Zweifamilienhäusern (-¬†7,2¬† bzw. -¬†400 Woh¬≠nun¬≠gen) gingen deutlich zurück.Die Genehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen sind angestiegen (+¬†2,2¬†% bzw. +¬†100 Wohnungen).Die Zahl der Wohnungen, die durch im ersten Quartal 2017 genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, ging um 3.500 Wohnungen beziehungsweise 28,4¬†% zurück. Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum geringfügig (+¬†0,5¬†%). Diese Entwicklung ist auf einen Rückgang der Genehmigungen bei den öffentlichen Bau¬≠her¬≠ren (-¬†16,6¬†%) und einen¬† Anstieg bei den nichtöffentlichen Bauherren (+¬†2,3¬†%) zurückzuführen.
Quelle und weitere Informationen:baulinks.dedestatis.de
 


Kalksandstein Workshop 2017 in Bayern erfolgreich abgeschlossen

Kalksandstein Schallschutz Aktuell
Die neue DIN 4109


Vom 25.04. bis 16.05.2017 wurde in 7 Workshops intensiv über die neue DIN 4109 informiert.

Der Workshop behandelte in der Theorie die Punkte

Von der alten DIN 4109:1989-11 zur neuen DIN 4109:2016-07
Anforderung, Anspruch, Rechtssicherheit
Welchen Schallschutz schuldet man im Wohnungsneubau
Welcher Schallschutz sollte in Kaufverträgen wirksam vereinbart werden
Vorstellung des KS-Schallschutzrechners

In der Praxis gingen die Referenten der Kalksandstein-Bauberatung auf folgendes ein

√úbungen an konkreten Beispielen
Vorlagefähige Nachweise mit dem KS-Schallschutzrechner
Zusammenfassung

Bei Fragen dazu wenden Sie sich gerne an unsere Bauberater, diese helfen Ihnen zu dem Thema gerne weiter.


Weitere Besserung der Baukonjunktur - Arbeitsvolumen und Bruttolohnsumme steigen

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im März 2017 saisonbereinigt um 1,8 % gegenüber dem Vormonat gestiegen ist.

Nach dem witterungsbedingten Rückgang zu Jahresbeginn war dies der zweite Anstieg in Folge. Auch die Bruttolohnsumme stieg im März weiter an, während die Zahl der gewerblichen Arbeitnehmer leicht nachgab.
Darüber hinaus haben sich die Frühindikatoren zuletzt günstig entwickelt. So sind die volumenmäßigen Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Februar angestiegen (2,0¬†% zum Vormonat). Auch die Baugenehmigungen im Hochbau haben kräftig zugelegt (6,2¬†% zum Vormonat) und damit den Rückgang zu Jahresbeginn fast wieder ausgeglichen. In allen Bausparten zogen die Genehmigungszahlen an. Auch die Stimmung der Bauunternehmen hat sich weiter verbessert, das vom ifo-Institut erhobene Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe ist von dem bereits sehr hohen Niveau aus weiter angestiegen.
Die Rahmenbedingungen für die Baukonjunktur bleiben günstig. Die Zinsen für neue Hypothekenkredite sind weiter ausgesprochen niedrig und haben zu einem erneuten Anstieg der Kreditvergabe geführt. Die hohe Kapazitätsauslastung der Industrieunternehmen führt bereits zu immer längeren Lieferzeiten und macht damit baldige Erweiterungsinvestitionen notwendig, was die Aussichten für den Wirtschaftsbau verbessert. Die Investitionen der öffentlichen Hand werden in diesem Jahr durch den Investitionshochlauf des Verkehrsministeriums gestützt. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes erwarten für dieses Jahr einen Anstieg des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 5¬†%.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.de
 


Kalksandstein-Bauseminare interessieren mehr als 3.100 Teilnehmer

Mit der rekordverdächtigen Zahl von über 3.100 Teilnehmern ist die diesjährige Reihe der Kalksandstein-Bauseminare für Architekten, Bauingenieure und Planer zu Ende gegangen. An 23 Standorten in Deutschland wurden insgesamt 15 verschiedene Vortragsthemen von 14 Referenten präsentiert und diskutiert. Das Themenspektrum war dabei erneut breit gefächert: Referiert wurde über verschiedene Bereiche der Bauphysik und Statik sowie dem aktuellem Normungsgeschehen, aber auch über die Nachhaltigkeit von Mauerwerk und den Einsatz von Mauerwerk im Wohnungsbau.

So wurden Beispielsweise Studien vorgestellt, welche die √Ėkobilanz von Wohngebäuden in Mauerwerksbauweise mit denen aus Holz vergleichen. Auch die Bemessung von Mauerwerk nach Eurocode 6 beziehungsweise DIN EN 1996-3/NA war Inhalt eines Vortrages.
In einem weiteren Vortrag stand der bauliche Brandschutz im Vordergrund. Inhalte waren die grundsätzlichen Brandschutzanforderungen der Bauordnung und die Umsetzung der bauaufsichtlichen Anforderungen in deutsche und europäische Klassen. Der Vortrag verdeutlichte anschaulich die fachgerechte Planung und Ausführung von feuerwiderstandsfähigen Trennwänden und ging exemplarisch auf häufige Anwendungsfälle und Ausführungsdetails ein.
Weitere Beiträge aus den einzelnen Kalksandstein-Bauseminaren 2017 stehen auf der Webseite des Bundesverbandes Kalksandsteinindustrie unter www.kalksandstein.de/bauseminare2017¬†zum Download bereit.
Traditionell finden die Kalksandstein-Bauseminare in den "bauruhigen" Monaten statt. Organisiert werden sie jeweils durch die fünf Regionalvereine der Kalksandsteinindustrie im Norden, Osten, Süden, Westen und Bayern. In einigen Bundesländern werden die Veranstaltungen von den Architekten- und Ingenieurkammern sowie der Deutschen Energie-Agentur (dena) als Fortbildungsmaßnahme anerkannt.


Aktuelle Zinsänderung bei KfW-Förderung

Die KfW hat zum 25.04.2017 die Zinsen im Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen geändert. Die Zinsen wurden im Wohneigentumsprogramm gesenkt.

KfW-Darlehen für selbstgenutztes Wohneigentum - egal ob Eigenheim oder Eigentumswohnung - sind für Bauherren attraktiv und eine wichtige Säule bei der Finanzierung.
Die aktuelle Zinssenkung der KfW Bankengruppe betrifft folgende Programme aus dem Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen:

KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134)

Mit dem KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134) fördert die KfW den Kauf oder Bau von selbstgenutztem Wohneigentum (Eigenheim oder Eigentumswohnung). Auch Privatpersonen, die Genossenschaftsanteile für selbstgenutzten Wohnraum erwerben, können von diesem Förderprogramm profitieren (134). Die Förderung wird in Form von günstigen Förderkrediten bereitgestellt, pro Vorhaben gibt es bis zu 50.000 Euro.¬†
Quelle und weitere Informationen:aktion-pro-eigenheim.dekfw.de
 


Steine werden aus einheimischen Rohstoffen hergestellt ‚Äď für Bauholz ist Deutschland schon auf Importe angewiesen!

Während die natürlichen Rohstoffe für den Baustoff Mauerwerk nahezu unbegrenzt vorhanden sind, gestaltet sich die Bedarfsdeckung aus heimischen Rohstoffen in Sachen Bauholz seit einiger Zeit immer schwieriger.

Vergleicht man die Marktanteile der überwiegend verwendeten Baustoffe im gesamten Wohnungsbau, wird schnell klar, dass Wände aus Mauersteinen mit knapp 73¬†% deutlich an der Spitze liegen. Das kommt nicht von ungefähr, liefert der massive Baustoff Stein doch eine ganze Reihe positiver Eigenschaften. Einige zentrale Aspekte sind dabei die Nachhaltigkeit, die Wirtschaftlichkeit, der Brandschutz und die regionale Ressourcenverfügbarkeit. Gerade letztere ist bei anderen Baustoffen, wie etwa Nadelholz für Bauzwecke, nicht mehr jederzeit gegeben.
Unterschiede in der Verfügbarkeit von Mauerwerk und BauholzDie natürlichen Rohstoffe Sand, Kies, Bims, Blähton und Ton, die zur Herstellung von Mauersteinen überwiegend verwendet werden, sind nahezu unbegrenzt vorhanden. Weiterhin sind sie in fast jeder Region verfügbar, was die Transportwege kurzhält. Für Steine liegen die Transportentfernungen gemäß Güterverkehrsstatistik bei durchschnittlich 53 km, während einheimisches Holz durchschnittlich über 167 km transportiert wird. Immer mehr Nadelhölzer zu Bauzwecken werden auch aus frem¬¨den Ländern eingeführt, was mit zunehmenden Transportentfernungen einhergeht. "Vor allem mit Blick auf eine immer häufiger beworbene Ausweitung des Holzeinsatzes im Baubereich fehlen dafür eindeutig die Ressourcen an Nadelholz hierzulande", so Dr. Ronald Rast, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM). Denn für die Anwendung als Bauholz werden für Außenwände zu 96 Prozent und für Innenwände zu etwa 94 Prozent Nadelhölzer eingesetzt.
Deutschland auf Holzimporte angewiesenUntersetzt wird diese Aussage durch eine aktuelle Studie der LCEE, einem Spin- Off der TU Darmstadt, mit dem Titel "Massiv- und Holzbauweise". Diese beleuchtet in dem Zusammenhang die Handelsbilanz für das zur bauwirtschaftlichen Nutzung priorisierte Nadelholz. Demnach könne der heutige Bedarf in Deutschland aus heimischen Nadelhölzern immer weniger gedeckt werden, sodass schon seit mehreren Jahren Nadelrohholzimporte vonnöten sind. Während es beim Nadelschnittholz noch einen Netto-Exportüberschuss von 2,7 Mio. m3 gibt (Importvolumen: 3,7 Mio. m3; Exportvolumen: 6,4 Mio. m3), herrscht beim Nadelrohholz ein Defizit von 5,7 Mio. m3 (7,4 Mio. m3 zu 1,7 Mio. m3) vor. "Somit ist Deutschland bei den als Bauholz verwendeten Nadelhölzern ein Netto-Importeur. Zur Deckung des Nadelholzbedarfs im Baubereich sind wir also bereits heute auf ausländische Ressourcen angewiesen", erläutert Dr. Rast.
Nicht zertifiziertes Holz aus ImportenBei Betrachtung der unterschiedlichen Aspekte scheint widersprüchlich, dass die Verwendung von Holz im Baubereich auch in bisher für Holzkonstruktionen unübliche Anwendungen weiter gesteigert und dafür sogar eine √Ąnderung in den Bauordnungen angestrebt werden soll, die den freien Wettbewerb zwischen den Bauweisen bewusst verzerrt. In den Augen der DGfM ist diese angestrebte Bedarfsankurbelung für Nadelholz nicht nachvollziehbar: "Es kann nicht im Sinne einer nachhaltigen Holzwirtschaft sein, dass eine bewusste weitere Nachfragesteigerung für Bauholz vorangetrieben wird, obwohl das dafür erforderliche Nadelholz schon seit Jahren anteilig importiert werden muss und außerdem das Risiko der Verwendung nicht zertifizierter Hölzer zunehmend besteht", stellt Dr. Rast klar. Der ansteigende Bedarf an Holzimporten geht einher mit zunehmenden Transportentfernungen von zum Teil mehr als 1000 km und auch laut einer WWF-Studie mit dem wachsenden Einsatz an nicht zertifizierten Hölzern, die aus illegalem Holzeinschlag stammen: Mit nachhaltigen Bauen hat das dann nichts mehr zu tun!
Aktueller Baubedarf für DeutschlandGrundsätzlich, so stellt die DGfM dar, gibt es keinerlei Vorbehalte gegenüber dem Werk- und Baustoff Holz an sich. Praktisch schon seit Jahrhunderten werden z.B. Hölzer für Dachstühle, Bauelemente wie Fenster und Türen sowie Fußbodenbelege und Wandverkleidungen zusammen mit Mauerwerk der verschiedensten Arten insbesondere in Wohnbauten genutzt. Auch Fachwerkhäuser, die neudeutsch wahrscheinlich als "Hybridbauten" bezeichnet würden, gehören in einigen Gebieten Deutschlands fest zur Baukultur und prägen ganze Stadtbilder. Gerade jetzt stehen wir zudem vor der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, den bezahlbaren Wohnungsbau in Deutschland nochmals deutlich zu steigern.
Wir brauchen dazu über mehrere Jahre Fertigstellungen von mindestens 350.000 bis 400.000 Wohnungseinheiten. In den Jahren 2014 und 2015 wurden jeweils nur rund 250.000 Wohnungseinheiten, im Jahr 2016 aus heutiger Sicht auch noch keine 300.000 Wohnungen neu gebaut. Allein hier ist kurzfristig eine Steigerung der Wohnungsbauaktivitäten um über 25 Prozent erforderlich. Das ist eine Aufgabe, die ohnehin eine gewaltige Herausforderung für alle Bauweisen darstellt. Allerdings sollten bestimmte Aspekte in Bezug auf eine deutlich verstärkte Nadelholzverwendung im Baubereich unter nachhaltiger Sicht nochmals kritisch hinterfragt werden.
Quelle und weitere Informationen:www.dgfm.de


Neue Studie zeigt:
Dämmung ist kein Kostentreiber beim Bauen

Die Studie "Anteil der Kosten für die Dämmarbeiten bei unterschiedlichen energetischen Standards" wurde von der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE) im Auftrag des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. durchgeführt.

Hier werden prozentuale Veränderungen in der Baukostenstruktur betrachtet. Entgegen der populären Annahme, dass die Ausgaben für Dämmung ein immer weiter steigender Kostenblock sei, zeigt die Studie laut Dietmar Walberg, Studien-Herausgeber und Geschäftsführer der ARGE: "Zwischen dem 1. Quartal 2000 bis zum 1. Quartal 2016 sind die Preise für Dämmarbeiten (Material und Arbeitskosten) weniger stark gestiegen als die Baukosten insgesamt."
Insgesamt folge die Steigerungsrate für Dämmarbeiten der allgemeinen Teuerungsrate und könne nicht als Kostentreiber der allgemeinen Baupreise gewertet werden. "Der Anteil der Dämmkosten an den Gesamtkosten für energetische Maßnahmen ist zwischen 2000 und 2016 deutlich gesunken: von 20,8¬†% für die Effizienzstandards der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2002 auf 13,7¬†% für den heutigen EnEV 2016 Standard. Der EnEV-2016-Standard hat (im Vergleich zur WSVO 1995) zu zusätzlichen Baukosten von 182 Euro/m2 Wohnfläche geführt. Davon entfallen 25 Euro auf Dämmarbeiten (13,7¬†%). Der Anteil der Rohbauarbeiten an den Baukosten ist dagegen gesunken: von 53,7¬†% im Jahr 2000 auf heute 45,4¬†%. Zu den Rohbauarbeiten gehören neben Erd-, Maurer- und Zimmerarbeiten auch die Dämmmaßnahmen. 54¬†% der Gesamtkosten eines Bauwerks werden aktuell von den Ausbaukosten bestimmt. Diese Tendenz dürfte sich bei weiter steigenden energetischen Anforderungen fortsetzen. Vor allem die Ausbaugewerke tragen zur Erhöhung der Baukosten bei.
Laut der Studie nimmt hier besonders die Anlagentechnik einen immer höheren Stellenwert ein."
Die Studie "Anteil der Kosten für die Dämmarbeiten bei unterschiedlichen energetischen Standards" können Sie auf der Website des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. kostenlos downloaden (Link).
 


Auftragseingang im Bauhaupt­gewerbe im Februar 2017

+ 2,0 % saison­bereinigt zum Vormonat

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2017 um 2,0¬†% höher als im Januar 2017.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich stieg das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von Dezember 2016 bis Februar 2017 gegenüber September bis November 2016 um 3,0¬†%.¬†Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar 2017 um 4,8¬† höher. In den ersten¬†zwei Monaten 2017 stieg er um 3,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.¬†Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im Februar 2017 nominal mit rund 5,1 Milliarden Euro um 5,7¬†% höher als im Februar 2016. Ein höherer Auftragseingang in einem Februar war zuletzt vor 22 Jahren erreicht worden (1995:¬†5,5¬†Milliarden Euro). Im Vergleich zu den ersten zwei Monaten 2016 stiegen die Auftragseingänge in den ersten zwei Monaten 2017 nominal um 7,3¬†%.
Quelle und weitere Informationen:destatis.de
 


Genehmigte Wohnungen im Januar 2017

-3,1 % gegen¬≠über Vorjahres¬≠monat

Im Januar 2017 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 25.500 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 3,1 % oder 800 Baugenehmigungen von Wohnungen weniger als im Januar 2016.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen von November 2016 bis Januar 2017 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 28,4¬†%.¬†
Trotz des Rückgangs der Baugenehmigungen insgesamt im Januar 2017 gegenüber dem Vorjahr haben die Genehmigungen von Neubauwohnungen zugelegt. Von den genehmigten Wohnungen waren 22.200 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+¬†3,0¬†% gegenüber Januar 2016). Dabei stiegen die Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um 20,3¬†% beziehungsweise 2.200 Wohnungen. Die Baugenehmigungen für Wohnungen in Einfamilienhäusern (‚Äst23,6¬†% beziehungsweise ‚Äst1.900 Wohnungen) und Zweifamilienhäusern (‚Äst13,9¬†% beziehungsweise ‚Äst200¬†Wohnungen) gingen deutlich zurück. Bei den Genehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen gab es einen Zuwachs um 55,9¬†% (+¬†700 Wohnungen). Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Die Zahl der Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, die durch Um- beziehungsweise Ausbaumaßnahmen zu neuen Wohnungen geführt haben, nahm im Januar 2017 um 1.500 Wohnungen ab (‚Äst32,7¬†%). Der Rückgang der Baugenehmigungen insgesamt lässt sich damit durch wesentlich weniger genehmigte Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden erklären.¬†
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich im Januar 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 Millionen Kubikmeter auf 14,0¬†Millionen Kubikmeter (+¬†10,5¬†%). Dabei ging der Anstieg allein auf die nichtöffentlichen Bauherren zurück (+¬†1,7¬†Millionen Kubikmeter beziehungsweise +¬†14,9¬†%). Bei den öffentlichen Bauherren gab es einen Rückgang um 0,4¬†Millionen Kubikmeter (‚Äst26,3¬†%).
Quelle und weitere Informationen:destatis.de


Bauwirtschaft erholt sich von witterungsbedingten Ausfällen - Arbeitsvolumen, Beschäftigung und Bruttolohnsumme steigen im Februar

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im Februar 2017 saisonbereinigt um 2,4 % gegenüber dem Vormonat gestiegen ist.

Der witterungsbedingte Rückgang im Vormonat wurde damit mehr als ausgeglichen. Auch die Zahl der gewerblichen Arbeitnehmer und die Bruttolohnsumme stiegen im Februar an.
Die Frühindikatoren fielen zuletzt unterschiedlich aus. Während sich die volumenmäßigen Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Januar auf hohem Niveau halten konnten (-¬†0,3¬†% zum Vormonat), haben die Baugenehmigungen im Hochbau zu Jahresbeginn deutlich nachgegeben (-¬†8,7¬†%). Insbesondere im Wohnungsbau sanken die Genehmigungszahlen. Die jüngsten Stimmungsindikatoren der Bauwirtschaft, wie z. B. das vom ifo-Institut erhobene Geschäftsklima, haben sich allerdings bereits wieder erholt. Dabei hat die Beurteilung der Geschäftslage im März den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung markiert.
Die Voraussetzungen für eine anhaltend gute Baukonjunktur sind auch weiter gegeben. Die Zinsen für neue Hypothekenkredite sind weiter leicht gestiegen, aber immer noch auf sehr niedrigem Niveau. Die Kapazitätsauslastung in der Industrie hat weiter zugenommen und liegt mittlerweile deutlich über dem langjährigen Durchschnitt, womit sich die Aussichten für den Wirtschaftsbau weiter verbessern. Im öffentlichen Bereich wird in diesem Jahr verstärkt in die Infrastruktur investiert. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes erwarten für dieses Jahr einen Anstieg des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 5¬†%.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.desoka-bau.de


KALKSANDSTEIN unterstützt das Ausbildungszentrum Karlsruhe

Seit ein paar Jahren hat das Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft Nordbaden die Möglichkeit sich auf der Frühjahrs-Messe INVENTA - Inspiration für mein Zuhause! einer großen √Ėffentlichkeit zu präsentieren. So verwandelten auch diesen März wieder 394 Aussteller die Messe Karlsruhe in eine frühlingshafte Landschaft und rund 35 000 Besucherinnen und Besucher kamen.

Die Fachfirmen aus Handwerk und Dienstleistung standen als umfassende Ansprechpartner für nachhaltige Bau- und Sanierungsvorhaben zur Verfügung.
Durch eine enge Zusammenarbeit und Materialsponsoring von KS S√úD erstellen die Auszubildenden der nordbadischen Bauwirtschaft so jedes Jahr erneut individuelle Mauerwerksvariationen welche von den gewerblichen Ausstellern gern als attraktive Schaustücke integriert werden. Während der Messetage wurde zusätzlich live ein Karlsruher Wahrzeichen, die Pyramide, aus Kalksandsteinen aufgemauert.
So verwundert es nicht, dass 95 Prozent des Publikums sich sehr zufrieden zeigte und frisch inspiriert ihre Bau- und Sanierungsmaßnahmen angehen wollen.
 


Gescheitertes Gebäudeenergiegesetz: erheblicher Rückschlag für die Energiewende im Gebäudesektor

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) und Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) zum Scheitern des Gebäudeenergiegesetzes:

"Wir bedauern sehr, dass der Koalitionsausschuss sich gestern nicht auf einen Kompromiss zum neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) verständigen konnte und dieses Vorhaben damit für diese Legislaturperiode gescheitert ist. Das ist in mehrfacher Hinsicht ein erheblicher Rückschlag für die Energiewende im Gebäudesektor.
Ohne das GEG wird Deutschland nun zunächst keinen Niedrigstenergie-Standard für öffentliche Gebäude festlegen. Damit verstoßen wir gegen die EU-Gebäuderichtlinie. Außerdem hätte die öffentliche Hand hier mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen können, dass sie die Energie- und Klimaschutzziele ernst nimmt. Es ist ein schlechtes Signal, wenn sich nicht einmal die öffentliche Hand selbst dazu verpflichtet, ihre eigenen Gebäude heute so zu bauen, dass sie den Klimazielen genügen.
Bedauernswert ist zudem, dass die mit dem GEG angestrebte Vereinfachung des Ordnungsrechts für Gebäude nun erstmal nicht kommt. Das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinspar-Verordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) hätten mit dem GEG zusammengelegt werden sollen. Das hätte vielen Ingenieuren, Architekten, Handwerkern etc. geholfen.
Nach der steuerlichen Förderung für die energetische Gebäudesanierung ist nun ein zweites wichtiges Vorhaben für die Energiewende im Gebäudesektor im politischen Prozess gescheitert. Das zeigt, dass die Politik die Schlüsselfunktion des Gebäudesektors für die Energiewende offenbar immer noch nicht ausreichend versteht."
Quelle und weitere Informationen:presseportal.dedena.de
 


Kalksandstein-Bauseminare 2017 im Süden

Auch in diesem Jahr konnte der Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V. wieder zahlreiche Teilnehmer zu den Kalksandstein Bauseminaren 2017 im Süden begrüßen. Vier namhafte Referenten sorgten für ein abwechslungsreiches Programm, welches in Neu-Isenburg, Frankenthal, Karlsruhe, Filderstadt und Freiburg verfolgt werden konnte.

So stellte Herr Prof. Dr.-Ing. Carl-Alexander Graubner von der TU Darmstadt das "Nachhaltige Bauen mit Mauerwerk" vor. Herr Dr.- Ing. Wolfgang Eden von der Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. berichtete über die, üblicherweise hinter den Kulissen betriebenen, neusten Entwicklungen in der KS-Industrie. Hierbei wurden die Teilnehmer insbesondere über Entwicklungstrends in den Bereichen Produktionstechnik, Forschung und¬†Umwelt¬†informiert. Ebenfalls mit dabei war Herr Dr. Frederik Neyheusel von der Kanzlei SGP Rechtsanwälte, dessen Beitrag sich kurzweilig mit dem Thema Baurecht in der Praxis auseinandersetzte. Den Abschluss der Tagesveranstaltung übernahm Herr Dipl.-Ing. Werner Eicke-Hennig vom Institut Wohnen und Umwelt (IWU). Bestens vertraut mit den oft sehr emotional geführten Diskussionen um Dämmstoffe, behandelte er fundiert und mit realen Fakten unterlegt, die Themen "Von der Massiv- zur Dämmbauweise - Zur Kritik an der Fassadendämmung".
Um die Wartezeit bis zu den¬†Bauseminaren 2018 zu verkürzen, richtet der KS S√úD im Herbst wieder seine traditionellen Workshop-Veranstaltungen aus. Nähere Infos zu den Terminen und zum Programm gibt es hier in Kürze.


Auftragseingang im Bauhaupt­gewerbe im November 2016

- 1,0 % saison­bereinigt zum Vormonat

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2016 um 1,0 % niedriger als im Oktober 2016. Dennoch erreichte das Volumen der Auftragseingänge nach dem Oktober 2016 den zweithöchsten Wert seit März 2002. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich nahm das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von September bis November 2016 gegenüber Juni bis August 2016 um 4,3 % zu.

Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November 2016 um 4,9¬†% höher. In den ersten¬†elf Monaten 2016 stieg er um 13,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.¬†
Bezogen auf die nominalen Ergebnisse lag der Wert des Auftragseingangs im Bauhauptgewerbe im November 2016 um 7,6¬†% über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vergleich zu den ersten elf Monaten 2015 stiegen die Auftragseingänge in den ersten elf Monaten 2016 nominal um 15,3¬†%.¬†
Der Umsatz des Bauhauptgewerbes in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lag im November 2016 nominal mit rund 7,4 Milliarden Euro um 6,3¬†% höher als im November 2015. Ein höherer Umsatz in einem November war zuletzt im Jahr 1999 erreicht worden (7,8 Milliarden Euro). Für die ersten elf Monate des Jahres 2016 ergab sich ein Anstieg um 6,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Quelle und weitere Informationen:destatis.de


Genehmigte Wohnungen von Januar bis September 2016

+ 24,0 % gegen¬≠über Vorjahres¬≠zeitraum

Von Januar bis September 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 276.300 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 24,0 % oder rund 53.500 Baugenehmigungen für Wohnungen mehr als in den ersten neun Monaten 2015. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es in den ersten neun Monaten eines Jahres zuletzt im Jahr 1999 gegeben (331.600)

Von den in den ersten neun Monaten 2016 genehmigten Wohnungen waren 232.500 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+¬†21,5¬†% gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Dieser starke Zuwachs zeigte sich vor allem in Mehrfamilienhäusern (+¬†27,5¬†% beziehungsweise +¬†26.700 Wohnungen). Die Anzahl genehmigter Wohnungen in Zweifamilienhäusern stieg um 12,6¬†% beziehungsweise 1.900 Wohnungen und in Einfamilienhäusern um 3,0¬†% beziehungsweise 2.100¬†Wohnungen. Prozentual am stärksten stiegen die Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen mit +¬†129,6¬†% beziehungsweise +¬†10.400 Wohnungen. Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Damit wurden von Januar bis September¬†2016 mehr Wohnungen in Wohnheimen (18.400 Wohnungen) genehmigt als in Zweifamilienhäusern (17.100 Wohnungen). Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stiegen die Baugenehmigungen in neuen Wohngebäuden um 16,8¬†%.
Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, erreichte in den ersten neun Monaten 2016 mit 39.000 Wohnungen den höchsten Wert seit 1998 (43.200).¬†
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich von Januar bis September 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20,8 Millionen Kubikmeter auf 159,5 Millionen Kubikmeter (+¬†15,0¬†%). Diese Entwicklung ist sowohl auf einen Anstieg der Genehmigungen bei den öffentlichen Bauherren (+¬†34,1¬†%) als auch bei den nichtöffentlichen Bauherren (+¬†13,3¬†%) zurückzuführen.
Quelle:destatis.de


Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2016: Deutsche Wirtschaft gut ausgelastet

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung. Davon gehen die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute aus. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im kommenden Jahr um 1,4 Prozent zulegen. Im Jahr 2018 dürfte die Expansionsrate bei 1,6 Prozent liegen. Die gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten sind damit im Prognosezeitraum etwas stärker ausgelastet als im langjährigen Mittel.

Dennoch sind es derzeit weniger die Unternehmensinvestitionen, die den Aufschwung tragen: Von der Weltkonjunktur gehen nur geringe stimulierende Effekte aus, so dass die Exporte nur moderat steigen; zudem dürften sich in den außerordentlich niedrigen Kapitalmarktzinsen nicht nur die derzeitige Geldpolitik, sondern auch niedrige Wachstumserwartungen widerspiegeln.
All dies hemmt die Ausrüstungsinvestitionen. So ist es weiterhin in erster Linie der Konsum, der den Aufschwung trägt. Der private Verbrauch profitiert dabei insbesondere vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau, beim öffentlichen Konsum machen sich weiterhin die hohen Aufwendungen zur Unterbringung und Integration von Flüchtlingen bemerkbar.
Der Wohnungsbau wird durch die niedrigen Zinsen angeregt. Insgesamt werden die Bauinvestitionen im Prognosezeitraum merklich ausgeweitet. Für das laufende Jahr ist ein Zuwachs um 3,2 Prozent, für die Jahre 2017 und 2018 sind Raten von 1,9 Prozent beziehungsweise 2,8 Prozent zu erwarten. Die Bauprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute für 2016 deckt sich mit den Einschätzungen des Bundesverbands Baustoffe ‚Äď Steine und Erden e.V. (bbs) Insbesondere die gegenüber der vorherigen Prognose vorgenommene Korrektur der gewerblichen Bauinvestitionen (Frühjahr: +1,8%) erscheint realistisch. Auch die Einschätzungen für 2017 erscheinen aus heutiger Sicht nachvollziehbar.
Das vollständige Gutachten und weitergehende Informationen finden sie auf den Internetseiten der beteiligten Institute unter www.cesifo-group.de.


Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet

Das Land Baden-Württemberg hat zusammen mit der Wohnungswirtschaft, den kommunalen Spitzenverbänden, den Landtagsfraktionen, Banken sowie Natur- und Umweltschutzverbänden die Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet. Die neue Wohnraum-Allianz soll alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen, um schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können.

Auf Einladung der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut, ist die Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet worden. Zur Auftaktveranstaltung für eines der wichtigsten Projekte der Landesregierung in dieser Legislaturperiode begrüßte sie rund 50 Vertreterinnern und Vertreter der Wohnungswirtschaft, der kommunalen Spitzenverbände, der im Landtag vertretenen Fraktionen sowie von Banken oder auch des Natur- und Umweltschutzes.
Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen
"Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung, das sich als nötiger denn je erweist", erklärte Hoffmeister-Kraut. In den Ballungsräumen Baden-Württembergs, aber auch in vielen Regionen des ländlichen Raums seien Mieten und Immobilienpreise drastisch gestiegen. Es fehlten insbesondere günstige Wohnungen für Menschen mit geringerem Einkommen, so die Ministerin. Die Anstrengungen zur Schaffung von Wohnraum müssten daher mit Nachdruck intensiviert werden. Sie strebe daher an, dass das Land die für die Wohnraumförderung zur Verfügung stehenden Mittel auf 250 Millionen Euro in 2017 erhöhe.
Hoffmeister-Kraut: "Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, dieses Ziel erreichen wir nur, wenn wir alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen. Die neue ,Wohnraum-Allianz‚Äô ist dafür das beste Mittel, mit dem wir Leitlinien für die verstärkte Schaffung von Wohnraum gemeinsam zügig erarbeiten und uns über Schritte zur Umsetzung auf allen Ebenen verständigen wollen."
Der Bogen der Themen spanne sich dabei von den rechtlichen Grundlagen des Bauens und der Planung bis hin zu Förderinstrumenten und der Finanzierung. In den Blick zu nehmen seien bei der Schaffung von mehr Wohnraum zudem gleichermaßen die Interessen der Mieter als auch von Vermietern, betonte die Ministerin.
"Wohnraum-Allianz"
Die "Wohnraum-Allianz" hat konsultative und beratende Funktion und soll in vier Arbeitsgruppen in regelmäßigen Sitzungen drängende mit dem Wohnungsbau zusammenhängende Fragen diskutieren. Darüber hinaus werden in diesem Jahr weitere Spitzengesprächs-Runden zur Reflektion der Ergebnisse stattfinden, um noch in 2016 erste mögliche Vorschläge zu präsentieren, die schnell umgesetzt werden könnten.
Quelle:baden-wuerttemberg.de


Neue Website des Bundesverbandes Baustoffe ‚Äď Steine und Erden online

Mit neuem Look sowie einer klaren und benutzerfreundlichen Navigation präsentiert sich der überarbeitete Internetauftritt des Bundesverbandes Baustoffe ‚Äď Steine und Erden (bbs).

Unter www.baustoffindustrie.de sind Informationen zu branchenrelevanten Themen wie Konjunktur und Produktion, Bauwirtschaft, Energie, Klimaschutz, Rohstoffe, Technik/Normung oder Umwelt zusammengefasst. Die Vielfalt der Produkte und Anwendungen sowie der Gewinnungs- bzw. Produktionsstätten wird durch spannende Bilder deutlich.
"Wir freuen uns, den Besuchern im Netz ein frisches Layout und eine `aufgeräumte¬ī Seite präsentieren zu können, die das Aufgabenspektrum des bbs ebenso abbildet wie Daten und Fakten zur Branche," so bbs-Hauptgeschäftsführer Michael Basten.
Der Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V. vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen der deutschen Roh- und Baustoffindustrie. Die Branche erwirtschaftet mit 145.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von rund 31 Milliarden Euro.


Gesetzentwurf zur Sonder-AfA für Mietwohnungsbau gestoppt

Desaster für den Mietwohnungsbau

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus ist zunächst gescheitert, da sich die Koalitionspartner diese Woche u.a. nicht auf Nachbesserungen bei der Höhe der Fördergrenze einigen konnten.

Der ursprüngliche Gesetzentwurf sah ‚Äď zusätzlich zur regulären AfA in Höhe von 2% jährlich ‚Äď eine steuerliche Sonderabschreibung in Höhe von insgesamt 29% der Anschaffungs- oder Herstellungskosten verteilt auf die ersten drei Jahre nach Baufertigstellung vor. Voraussetzungen sollten u.a. sein, dass das Gebäude zur Wohnungsvermietung bestimmt ist, in einer Region mit besonders angespannter Wohnraumsituation liegt und die maximalen Baukosten von 3.000 Euro je m¬≤ Wohnfläche nicht überschritten werden, wovon jedoch nur 2.000 Euro förderfähig sein sollten.
Nachdem im Rahmen der öffentlichen Anhörung im Bundestags-Finanzausschuss am 25.04.2016 von Seiten der bestellten Sachverständigen Kritik am Gesetzentwurf insbesondere in Bezug auf mögliche Mitnahmeeffekte und eine fehlende Mietendeckelung geäußert wurde, haben die Koalitionspartner über Nachbesserungen verhandelt. So wollte die SPD-Fraktion eine Absenkung der maximalen Förderhöhe und eine Begrenzung der durch den Vermieter maximal zu verlangenden Miete durchsetzen. Die Hausspitze des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ging bis vor kurzem noch von einer Einigung bis zur Sommerpause aus, diese konnte jedoch letztlich nicht erzielt werden.
Alternativ werden sollen in den Bundeshaushalt nun 500 Mio. Euro zusätzlich eingestellt, die für ein gesondertes Investitionsförderprogramm zum bezahlbaren Wohnen vorgesehen sind. Das Programm soll vom BMUB umgehend erstellt und veröffentlicht werden.
Es besteht zwar noch immer die Chance, dass die steuerliche Mietwohnungsbauförderung doch noch nach der Sommerpause in einem modifizierten Gesetzentwurf verabschiedet wird. Es ist jedoch in jedem Fall ein negatives Signal, dass trotz des erheblichen Mangels an bezahlbarem Wohnraum in Ballungszentren, der aufgrund der zu geringen Fertigstellungszahlen weiterwächst, keine kurzfristige Einigung über eine wirksame Sonder-AfA im Mietwohnungsneubau möglich war.
Zusammenfassend ist es sicher besser, dass anstelle einer vollständigen Ablehnung einer Sonder-AfA nun zumindest zusätzliche 500 Mio. Euro für ein Investitionsförderprogramm sowohl für private wie auch kommunale Bauherren freigegeben wurden. Allerdings wird dies zur Ankurblung des sozialen Wohnungsbaus nicht ausreichen. Wir werden daher weiterhin im Rahmen des Verbändebündnisses "Impulse für den Wohnungsbau" aber auch über die DGfM für steuerliche Anreize im Wohnungsbau eintreten.


50 Jahre Praxisforschung für eine gesamte Industrie

Am 24. März 1965 wurde die Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. (FVKS) in Hannover gegründet. Dieses Jubiläum feierten 50 Jahre später, am 24. März 2015, ebenso in Hannover rund 100 Vertreter aus Industrie, Hochschullehre und Forschung.

"Die Entwicklung der deutschen Kalksandsteinindustrie wurde maßgeblich durch die Forschungsvereinigung begleitet. Sie hat den Grundstein für viele erfolgreiche Innovationen in der Branche gelegt", resümiert Bernhard Göcking, Vorstandsvorsitzender der FVKS und Kalksandstein-Unternehmer, in seinem Grußwort zum Beginn der Veranstaltung.
Yvonne Karmann-Proppert, Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF), die für die Vergabe von jährlich rund 500 Millionen Euro Forschungsgelder des Bundeswirtschaftsministeriums für den deutschen Mittelstand verantwortlich zeichnet, schloss sich den Ausführungen Göckings an und betonte die Bedeutung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF): "Die IGF ist eine tragende Säule der deutschen Mittelstandsförderung. Sie schlägt eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und wirtschaftlicher Anwendung und bietet dem innovativen Mittelstand eine gezielte Förderung."
Einen Blick über den Tellerrand und in die Entwicklung im Bereich der Fassadengestaltung wagte Professor Ulrich Knaack von der Technischen Universität Darmstadt. Seiner Meinung nach wird das Thema Rapid Prototyping ‚Äď auch 3D-Druck genannt ‚Äď in den kommenden Jahren eine große Rolle auch in der Baustoffindustrie spielen. "In China spuckt ein 3D-Drucker bereits heute Häuser wie am Fließband aus. In nur zwei Tagen wird eine Villa mit 1.100 Quadratmeter Wohnfläche gedruckt. Sein Erfinder tönt von einer Revolution in der Bauindustrie. Und das ist nur der Anfang. Die Potenziale in diesem Bereich sind immens", prognostiziert Knaack.
Blickt man zurück auf fünf Jahrzehnte Forschungsvereinigung, lassen sich beispielsweise das Thema Recycling von Kalksandstein und der Bereich Nachhaltigkeit als zentrale Kernkompetenzen identifizieren.
Zwei aktuelle Forschungsvorhaben sind dabei sehr interessant:

Im Labor wurde der Einsatz von Kalksandstein-Abbruchmaterial als Tragschicht im Straßenbau getestet. Die Ergebnisse sind so Erfolg versprechend, dass nun in der nächsten Stufe eine echte Erprobungsstrecke für den Test unter Realbedingungen gebaut wird.
Erforscht¬† wird ebenso, ob recycelter Kalksandstein als Abdeckung für Deponien genutzt werden kann. Der Clou dabei: Das in der Deponie entstehende Methangas reagiert mit dem Kalksandstein-Material und über natürliche chemische Prozesse wird das schädliche Gas neutralisiert.

Weitere Informationen zur Forschungsvereinigung erhalten Sie hier.
 


Zulassungen des Bundesverbands auf Eurocode 6 angepasst

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat die allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie neu ausgestellt. Grund ist, dass die Zulassungen um die Ausführung und Bemessung nach Eurocode 6 erweitert werden mussten.

Die angepassten Dokumente finden Sie in unserem Downloadbereich unter der Rubrik "Zulassungen".


Impulse für Wohnungsbau ‚Äď Baden-Württemberg: Bezahlbarer Wohnraum (un)möglich?

Aktionsgemeinschaft fordert verbesserte Rahmenbedingungen für den
Wohnungsbau in Baden-Württemberg

"Bezahlbarer Wohnungsbau (un)möglich?" unter diesem Titel hatte die Aktionsgemeinschaft Impulse für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg zu einem Symposium nach Stuttgart eingeladen.

Der Mangel an bezahlbaren Wohnraum, insbesondere in Ballungsräumen, ist derzeit in aller Munde und beschäftigt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. Dies zeigte auch die große Resonanz auf die Veranstaltung. √úber 230 Vertreter aus der Architektenschaft, der Wohn- und Bauwirtschaft sowie den Kommunen nahmen teil, zahlreichen Interessenten musste man im Vorfeld aufgrund der begrenzten Raumkapazität sogar absagen. Wie kann man bezahlbaren Wohnraum schaffen? Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Ist bezahlbarer Wohnungsbau angesichts der steigenden technischen und gesetzlichen Anforderungen überhaupt möglich? All diese Fragen standen im Fokus des Symposiums.
Jens Kuderer, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen, Stuttgart, skizzierte zunächst die Entwicklung des Wohnungsbedarfs. Die hohe Zuwanderung aus dem In- und Ausland, die wachsende Zahl der Singlehaushalte ‚Äď die Nachfrage in Baden-Württemberg steigt und steht einem angespannten Wohnungsmarkt gegenüber. Laut einer aktuellen Studie des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung e. V., Dresden, werden rund 62.000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt, nur knapp über 30.000 werden jedoch gebaut. Besorgt zeigte er sich auch über die rückläufige Tendenz bei den Fertigstellungen im Jahr 2013. Zudem seien die Baugenehmigungen im vergangenen Jahr zurückgegangen. Dies alles würde zu einer weiteren Verschärfung des Problems führen, so Kuderer. Er forderte daher die Schaffung eines ausreichenden Angebots als effektivstes Mittel für bezahlbaren Wohnraum.
Matthias Günther vom Eduard Pestel Institut für Systemforschung e.V., Hannover, unterstrich in seinem Vortrag die Aussagen seines Vorredners und zeigte anhand der Studie¬†"Mietwohnungsbau 2.0 ‚Äď Bezahlbarer Wohnraum durch Neubau" auf, was sich ändern muss, um einen mit niedrigeren Mieten attraktiven Wohnungsneubau zu erreichen. Eine Verbesserung der steuerlichen Abschreibungsbedingungen, eine Reduzierung der Baulandkosten und verbesserte Finanzierungskonditionen hätten einen enormen Preiseffekt auf dem Mietwohnungsmarkt, rechnete der Volkswirt vor.
Die Kosten im Blick, hatte auch Dietmar Walberg, Arbeitsgemeinschaft zeitgemäßes Bauen ¬†¬†e. V., Kiel. Er stellte das Ergebnis der ARGE-Untersuchung¬†"Optimierter Wohnungsbau" vor. Insbesondere die gestiegenen Energiesparauflagen und kommunalen Vorgaben ‚Äď beispielsweise für Stellplätze ‚Äď haben die Baukosten in den vergangenen Jahren deutlich nach oben getrieben. Hinzu kommen höhere logistische Kosten, die das Bauen in Innenstädten mit sich bringt. So schlage ein Mehrfamilienhaus, das in der Innenstadt mit den hohen gesetzlichen Energiesparauflagen (EnEV ab 2016) gebaut werde, mittlerweile mit Baukosten von 2.422 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zu Buche. Hierbei seien noch nicht einmal die Grundstückskosten berücksichtigt. Zudem präsentierte er einen detaillierten Kostenkatalog, der transparent macht, was beim Neubau von Mehrfamilienhäusern durchschnittlich pro Quadratmeter Wohnfläche wie viel kostet ‚Äď von der Tiefgarage (292¬† Euro/m¬≤) über das Kellergeschoss (122 Euro/m¬≤) und den Aufzug (68 Euro/m¬≤) bis zur Dachbegrünung (41 Euro/m¬≤). Um in den Wachstumsregionen kostengünstiger bauen zu können, seien verbesserte Rahmenbedingungen zwingend erforderlich, so auch sein Fazit.
Wo es derzeit hakt und welche Lösungsansätze es gibt, diskutierten in der anschließenden Podiumsrunde Jochen Bayer, Sprecher der Aktionsgemeinschaft in Baden-Württemberg, und Harald Luger vom Siedlungswerk Stuttgart mit den Vertretern der vier Landtagsfraktionen. Tobias Wald, wohnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, kritisierte die neue Landesbauordnung. Durch überzogene Anforderungen wie die Schaffung von Fahrradstellplätzen oder von Fassadenbegrünung würde sich das Bauen unnötig verteuern. Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer trage ebenfalls dazu bei. Das landeseigene Förderprogramm aufzustocken sei wichtig, helfe bei den derzeit niedrigen Zinsen allerdings nur wenig.¬†
Dr. Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender der FDP, teilte seine Meinung. Er forderte mehr Deregulierung statt Regulierung. Maßnahmen, wie die Einführung der Mietpreisbremse bekämpfen nur die Symptome, nicht die Ursache. Der Wohnungsbau müsse für Investoren wieder attraktiv gemacht werden. Harald Luger konnte dies aus seiner Erfahrung in der Praxis nur bestätigen. Der Mietwohnungsbau sei nicht mehr rentabel. Grund seien die gestiegen Baukosten. Vor allem die Preise für die Grundstücke machen den Investoren zu schaffen. Günstiges Bauland sei auf dem freien Markt kaum zu bekommen, bezahlbare Wohnungen somit immer schwerer zu realisieren. Land und Kommunen müssten Grundstücke in ausreichender Anzahl und zu vernünftigen Preisen bereitstellen, so seine Forderung. Auch die Verknappung der Deponiekapazitäten und die damit einhergehenden Kostensteigerungen, stellen das Bauen vor neuen Herausforderungen.
Andrea Lindlohr, wirtschafts- und wohnungsbaupolitische Sprecherin der GR√úNEN-Landtagsfraktion, verteidigte die Wohnungspolitik der Landesregierung. Der soziale Wohnungsbau hätte in Baden-Württemberg seit vielen Jahren brachgelegen, das Thema nun voranzubringen mache zwar Mühe, räumte sie ein, man sei jedoch auf einem guten Weg. Durch die Neugestaltung der Förderkonditionen habe sich der Mittelabfluss deutlich besser, betonte auch ihr Kollege Johannes Stober von der SPD. Was die Mietpreisbremse angehe, so gelte diese nur bei Wiedervermietung in angespannten Wohnlagen. Eine neu errichtete Wohnung könne der Eigentümer auch in Zukunft ohne Beschränkung vermieten. Nachbesserungsbedarf sähe er lediglich bei der Erstellung der sog. "Gebietskulisse". Frau Lindlohr wies außerdem darauf hin, dass Kommunen Grundstücke nicht zu Höchstpreisen verkaufen müssen. Hierzu habe man im vergangenen Jahr eine Verwaltungsvorschrift verabschiedet, nach der der Kaufpreis für landeseigene Grundstücke, die für sozial orientierten Förderungen von Wohnraum abgegeben werden, ermäßigt werden kann. Auch der Bund sei gefordert, etwa bei der Konversion ehemaliger Militärflächen.
Jochen Bayer von der Aktionsgemeinschaft sieht noch mehr Stellschrauben an denen man drehen kann. Er forderte die Erhöhung der linearen Abschreibung von 2 auf mindestens 3 Prozent. Dies würde den Werteverzehr realistischer abbilden. Die Abnutzung, insbesondere der Gebäudetechnik, liege heutzutage weit unter den angenommen 50 Jahren. Auch müsse man den Ersatzneubau nicht wirtschaftlich sanierungsfähiger Wohnungen in der KfW-Förderung sowie bauordnungsrechtlich durch eine Anpassung des Baugesetzbuches einer Vollsanierung gleichstellen.


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Auf geht es! Neues Jahr, neues Glück! Auch die Kalksandsteinindustrie ist nun auf Facebook unterwegs.

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Und da ja bekanntlich aller Anfang schwer ist, sind wir auf Ihre Rückmeldungen angewiesen. Was läuft gut? Was können wir noch optimieren? Posten Sie einfach einen Kommentar auf unsere Facebook-Seite, schicken Sie uns eine private Nachricht oder schreiben Sie uns an socialmedia@kalksandstein.de.
Ach so: Natürlich freuen wir uns über ein Like!


Workshop-Reihe "Detail und nachhaltige Konstruktion" erfolgreich abgeschlossen

Der Kalksandsteinindustrie Nord e.V. hat im November wieder seine Kalksandstein Workshop-Reihe durchgeführt. Unter dem Titel "Detail und nachhaltige Konstruktion" informierten sich die Teilnehmer in diesem Jahr an neun Veranstaltungsorten zum Thema Gebäudekonstruktion.

Aufbauend auf den Grundlagen der Tragwerksplanung zu Bemessung, Gebrauchstauglichkeit und Risssicherheit hat der Referent Herr Dr.-Ing. Frank Purtak¬†für typische Gebäude die Konstruktion im Detail für nachhaltige Bauwerke aufgezeigt. Die Einflüsse, der mit dem Mauerwerk verbundenen Konstruktionsteile, wurden für eine möglichst mängelfreie Gesamtkonstruktion dargelegt. Herr Purtak verdeutlichte unter anderem, dass speziell bei weit spannenden Dachdecken aus Stahlbeton die Auflagerbedingungen aus Mauerwerk detailliert geplant werden müssen. Tragende sowie nichttragende Außen- und Innenwandkonstruktionen müssen im Hinblick auf die Gebäudeabmessungen für eine wirtschaftliche Umsetzung optimiert werden. Möglichkeiten zur Ausbildung sowohl von Kellerwänden als auch von freistehenden Wänden wurden aufgezeigt. Herr Dr. Purtak machte deutlich, dass die¬†Bemessung der tragenden Bauteile nach aktueller Normengeneration im Planungs- und Ausführungsprozess lediglich als modernes Hilfsmittel auf dem Weg zu standsicheren und gebrauchstauglichen Gebäuden dient und daher bei speziellen Fragestellungen gezielt angewendet wird.


KS-VERTRIEBSSEMINAR 2014: ";Noch erfolgreicher mit KS ‚Äď Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien"

Der Einladung der Kalksandstein-Bauberatung Bayern GmbH zum Seminar "Noch erfolgreicher mit KS ‚Äď Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien" mit Hans J. Gärtner folgten am 28. November 2014 in Greding diverse Teilnehmer.

Der TRAINER HANS J. G√ĄRTNER, Stuttgart referierte¬†das praxisnahe Seminar mit folgenden Inhalten:¬†¬†
Werbung, die "echte" Käuferkontakte schafft:
·       Was muss die unterscheidende Werbung beinhalten und was nicht?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬† Welche Informationsmöglichkeiten sind in der Presse¬†sinnvoll?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬† Wie viele und welche Informationen bringen echte Käufer?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†Welche Fotos oder Darstellungen sprechen echte Käufer an?¬†¬†¬†Wir haben uns über Ihren Besuch und Ihre¬†aktive Teilnahme sehr gefreut.
Vielen Dank.
 


"Erfolgreicher mit KS ‚Äď
Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien"

Traditionelles Verkaufstraining mit dem Erfolgstrainer Hans J. Gärtner

In Denkendorf an der Autobahn A9 fand wieder das traditionelle Verkaufstraining mit dem Erfolgstrainer Hans J. Gärtner aus Stuttgart statt. Inhaber von Immobilien- oder Bauträgerunternehmen sowie Vertriebsmitarbeiter trainierten das professionelle Filtern von Interessenten, die richtige Werbung, die Argumente gegen Rabattforderungen und den Weg zum Kaufabschluss.
Das Seminar war mit 20 Teilnehmern ausgebucht.




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Stand: 2006-02-22 | © by bauliste.de & Klinger webDESIGN