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Gewerke

 

Gewerke

12. Mauerer


12.10. TOP TEN


12.20. BAUSTOFFINDUSTRIE

12.50. DIENSTLEISTUNGEN

12.21. - Mauerziegel, Ziegel (49)

12.51. - Baustoffhandel (163)

12.22. - Klinker, Backsteine (36)

12.52. - Bauunternehmen (77)

12.23. - Kalksandstein, KS (24)

12.53. - Sachverständige (31)

12.24. - Porenbeton (15)

12.54. - Verbände, Bauindustrie (191)

12.25. - Betonsteine (14)

12.55. - Verbände, Baustoffhandel (59)

12.26. - Bimssteine (14)

12.56. - Verbände, Mauerwerk (157)

12.27. - Isolierklinker (10)

12.57. - Initiativen (18)

12.28. - Lehmziegel, Lehm (15)

12.58. - Publikationen, Verlage (411)

12.29. - Glasbausteine (12)

12.59. - Institute, Lehre (77)


12.30. - Schornsteine, Kamine (23)

12.60. - Museen, Museum (23)

12.31. - Rolladenkästen (21)

12.61. - Messen, Veranstaltungen (380)

12.32. - Fertigteile, Elemente (83)

12.62. - Portale (72)

12.33. - Systemergänzungen (225)

12.34. - Mauermörtel (31)

12.35. - Grundmauerschutz (22)

12.36. - Einbauelemente (69)

12.37. - Dämmstoffe (56)

12.38. - Hilfsmittel (56)


12.40. MASCHINEN, TECHNIK

12.41. - Maschinen (25)

12.42. - Handmaschinen (20)

12.43. - Mauerwerkzeuge (18)

12.44. - Software (9)


Gewerkespezifische News

Quelle: http://www.kalksandstein.de

Wirtschaft trifft Praxis

Im Rahmen des Projektes Nachwuchsförderung des BV KSI waren 9 Auszubildende mit bauwirtschaftlicher Fachrichtung des Berufsförderwerkes Bau Sachsen am 18. Februar 2019 zu Gast bei den Baustoffwerken Dresden GmbH & Co. KG.

Im Präsentationraum des Werkes wurden von Beratungsingenieur Roland Pomsel der Herstellungsprozess von Kalksandstein, die Vorzüge des Materials und theoretische Grundlagen des Mauerwerksbaues vorgetragen.
Jeder Gast erhielt als Schulungsunterlagen eine KS-Maurerfibel und einen KS-Collegeblock. Mit großem Interesse fand anschließend ein Rundgang durch die Produktionsstätte statt. Durch die Nähe des Werkes zur Ausbildungsstätte sind weitere Besuche und Vorträge geplant.


Neuer Rekord: √úber 420 Teilnehmer bei den Kalksandstein Bauseminaren 2019 im Osten

Die Kalksandstein Bauseminare 2019 im Osten sind erfolgreich zu Ende gegangen. √úber 420 Teilnehmer verfolgten bei den drei fachspezifischen Veranstaltungen in Rostock, Berlin und Dresden mit großem Interesse die Ausführungen der Referenten.

Das Themenspektrum war in diesem Jahr breit gefächert: Zum Auftakt berichtete Dr.-Ing. Martin Schäfers vom Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. unter dem Titel "Bauen mit Kalksandstein ‚Äď Neuerungen in Normen und Regelungen" über aktuelle und bevorstehende √Ąnderungen, die für die Planung von Gebäuden aus Mauerwerk von Bedeutung sind. Darüber hinaus stellte er die Anwendung aktueller Planungshilfen der Kalksandsteinindustrie vor.
Im nachfolgenden Vortrag unter dem Titel "Der vergessene Anschluss" veranschaulichte Dipl.-Ing. Henrik-Horst Wetzel, ö.b.u.v. Sachverständiger aus Laboe, sehr¬†praxisnah die typischen Probleme bei Abdichtungsanschlüssen. Herr Wetzel berichtete über die Anordnung und Bemessung von Sockelabdichtungen unter Berücksichtigung der neuen DIN 18533 und die Wahl geeigneter Abdichtungsprodukte. In seinem Beitrag gab er eine Vielzahl von Tipps zur fachgerechten Planung und Ausführung von Sockelabdichtungen und zur Vermeidung von Abdichtungslücken bei ein- und zweischaligen Außenwandkonstruktionen.
Anschließend referierte Rechtsanwalt Goetz Michaelis¬†von der Anwaltskanzlei Michaelis aus Werne zum neuen Bauvertragsrecht, welches für Verträge gilt, die ab dem 01.01.2018 geschlossen worden sind. Sehr ausführlich und unterhaltsam berichtete er in seinem Vortrag über die Inhalte des neuen Bauvertragsrechts und zeigte mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis dessen Konsequenzen für die Baupraxis auf.
Im letzten Vortrag verdeutlichten Prof. Dr. Thomas Jocher von der Universität Stuttgart (Veranstaltung in Rostock) und Dipl.-Ing. Architektin Erika Mühlthaler aus München (Veranstaltungen in Berlin und Dresden) unter dem Titel "Lebenslanges Wohnen ‚Äď Häuser und Menschen", dass die wenigsten Wohnungen geeignet sind, Menschen ein Leben lang aufzunehmen. Sie stellten ein Leitkonzept dar, welches baukonstruktiv und bauräumlich anpassbare Wohnlösungen bietet, in dem die Bedürfnisse hinsichtlich Funktion und Komfort berücksichtigt werden.
Um die Wartezeit bis zu den Bauseminaren 2020 zu verkürzen, richtet KS Ost e.V. im Herbst wieder seine praxisorientierte Workshop-Reihe aus. Nähere Infos zu den Terminen und zum Programm finden Sie hier in Kürze.
Die Referentenhandouts der Kalksandstein Bauseminare 2019 stehen für Sie auf der Internetseite des KS Ost e.V. im Bereich¬†Downloads & Infocenter zum Download bereit.


Baukonjunktur zieht zum Jahresende an - Arbeitsvolumen steigt im Dezember kräftig

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im Dezember 2018 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat kräftig um 1,8 % gestiegen ist.

Im November waren die geleisteten Arbeitsstunden noch gesunken. Zu der positiven Entwicklung des Arbeitsvolumens dürfte auch die milde Witterung beigetragen haben.
Auch die Frühindikatoren fielen zuletzt positiver aus. Die (volumenmäßigen) Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe sind im November bereits den dritten Monat in Folge gestiegen (+¬†6,1¬†%). Auch die Baugenehmigungen im Hochbau stiegen im November an (+¬†3,4¬†%). Allerdings war dies allein von einem Anstieg der Genehmigungszahlen im Wohnungsbau getrieben, im Wirtschaftsbau sanken die Baugenehmigungen dagegen bereits zum dritten Mal in Folge.
Die unterschiedliche Entwicklung in den Bausparten dürfte auf absehbare Zeit anhalten. So haben sich die Finanzierungskonditionen für den privaten Wohnungsbau angesichts schwindender Zinserhöhungserwartungen zuletzt wieder verbessert. Der Zinssatz für Hypothekenkredite mit einer Laufzeit von mehr als zehn Jahren ist auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Jahres 2018 zu-rückgefallen. Bei den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes haben derweil stark sinkende Neuaufträge zu einem neuerlichen Stimmungseinbruch gesorgt.
Die vorherrschende Unsicherheit aufgrund des bevorstehenden EU-Austritts Großbritanniens sowie die ungeklärten Handelskonflikte drücken dabei insbesondere die Aufträge aus dem Ausland. Damit dürften auch Investitionen in Wirtschaftsbauten vorerst aufgeschoben werden. Im öffentlichen Bau stützt auch in diesem Jahr der Investitionshochlauf des Bundes. Für das Gesamtjahr erwarten der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) einen Anstieg des nominalen Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 6,0¬†%.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.desoka-bau.de


Kalksandstein Schallschutz Workshop an der Beuth Hochschule für Technik Berlin

38 Studenten des Masterstudiengangs Konstruktiver Hoch- und Ingenieurbau an der Beuth Hochschule für Technik Berlin nahmen im Januar 2019 an dem Kalksandstein Schallschutz Workshop teil.

Die Referentinnen, Frau Linda Franzke, M. Sc. und Frau Dipl.-Ing. Undine Hornung, präsentierten einen Kurzüberblick zum Stand der Normung und erläuterten die theoretischen Grundlagen zum Nachweisverfahren gemäß DIN 4109. Im Anschluss an den Vortrag lernten die Studierenden mit praktischen √úbungsaufgaben die Handhabung des kostenlosen KS-Schallschutzrechners kennen.
Wir bedanken uns herzlich bei Prof. Dr.-Ing. Stefan Himburg für die sehr gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Realisierung des Schallschutz Workshops und würden uns über weitere gemeinsame Projekte mit der Beuth Hochschule für Technik Berlin freuen.


Neue PMBC-Richtlinie erschienen

Ab sofort steht die neue "Richtlinie für die Planung und Ausführung von Abdichtungen mit polymermodifizierten Bitumendickbeschichtungen (PMBC)" (4. Ausgabe, Dezember 2018) auf der Internetseite der Deutschen Bauchemie zum Download bereit. Sie ersetzt die bisherige KMB-Richtlinie.

Auf der¬†Internetseite der Deutschen Bauchemie können neben der PDF-Version ebenso gedruckte Exemplare bestellt werden. Auch der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. hat an der Richtlinie mitgearbeitet und ist deshalb auch Mitherausgeber dieser PMBC-Richtlinie


9. Auflage der KALKSANDSTEIN Maurerfibel erschienen

Anfang Januar ist die 9. Auflage der KALKSANDSTEIN Mauerfibel erschienen. Inhaltsanpassungen im KALKSANDSTEIN Planungshandbuch und das neu eingeführte Broschürenlayout machten eine √úberarbeitung der Maurerfibel notwendig.

Die KALKSANDSTEIN Maurerfibel ist seit 1979 eines der bekanntesten Fachbücher für den Bereich des konstruktiven Mauerwerksbaus. Der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. hat als Herausgeber in Zusammenarbeit mit einem Redaktionsteam aus der Kalksandsteinindustrie die bewährte Form der Darstellung von Arbeitstechniken und -abläufen an die sich in den letzten Jahren veränderten Vorschriften und Entwicklungen im Mauerwerksbau angepasst. ¬†
Besonderen Wert wurde auf die Verknüpfung von handwerklichen Regeln mit den immer weiter steigenden Ansprüchen der Bauphysik (Wärmeschutz, Schallschutz) gelegt. Auch für die Aus- und Weiterbildung im Mauerwerksbau stellt die KS-Maurerfibel mit den eingeführten handlungsorientierten Lernfeldkonzepten der berufsbildenden Schulen ein Grundlagenwerk dar. ¬† Aber insbesondere auch in der täglichen Baustellenpraxis ist die KS-Maurerfibel für die Ausführenden ein wichtiges Nachschlagewerk, das es erlaubt, sich schnell und anschaulich zu informieren.
Die KALKSANDSTEIN Maurerfibel können Sie sich unter¬†www.kalksandstein.de/maurerfibel herunterladen.


Baustellenexkursion mit Studenten der Leibniz-Universität Hannover

Im Rahmen der Vorlesung zum Mauerwerksbau im Studiengang Bauingenieurwesen der Leibniz-Universität Hannover veranstaltete der Kalksandsteinindustrie Nord e.V. mit dem Institut für Massivbau eine Baustellenexkursion zum einem Wohnungsbauprojekt nach Langenhagen.

Die 35 Studenten des 5. Semesters wurden von Dr.-Ing. habil. Michael Hansen, Institut für Massivbau und Dipl.-Ing. Hinrich Schulze, KS-Nord e.V. fachkundig über die Baustelle geführt. Die Verwendung und Verarbeitung von KS-Planelementen wurde den Studenten praxisnah vorgestellt. Diese Exkursion stellt eine optimale Ergänzung zu der Vorlesung zum Thema Mauerwerksbau dar, bei der¬† Block Baustoffe, Verbände, Bauteile von Dipl.-Ing. Hinrich Schulze bestritten wird.


KS-Schallschutzrechner: Online-Variante und Softwareupdate auf Version 6.00 veröffentlicht

Ab sofort können Sie unter www.ks-schallschutzrechner.de den Schallschutz von einschaligen Trennbauteilen auch online berechnen. Der KS-Schallschutzrechner Online ist vollständig kompatibel zur weiterhin bestehenden installierbaren Softwareversion. Online erstellte Projektdateien können lokal abgespeichert und in der Softwareversion geöffnet werden - und umgekehrt.

Mit der Entwicklung der browserbasierten Online-Variante, wird dieses Modul zukünftig ohne die Notwendigkeit einer Installation und unabhängig vom Betriebssystem auf Desktop-Rechnern und mobilen Endgeräten (Tablets) anwendbar sein.
Den neuen KS-Schallschutzrechner Online finden Sie ab sofort unter www.ks-schallschutzrechner.de.


Disponent (w/m/d) in Haltern am See gesucht

Unser Mitgliedsunternehmen, die UNIKA Kalksandstein Westfalen GmbH, sucht ab sofort einen Disponenten (w/m/d) in Haltern am See.

Details zu der ausgeschriebenen Stelle entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Dokument.


Baukonjunktur erneut etwas schwächer - Arbeitsvolumen gibt im November leicht nach

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im November 2018 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat leicht um 0,6 % gefallen ist. Bereits im Vormonat hatten die geleisteten Arbeitsstunden abgenommen. Auch die Zahl der Beschäftigten sank im November, während die Bruttolöhne weiter zulegen konnten.

Die Frühindikatoren fielen zuletzt uneinheitlich aus. Zwar sind die (volumenmäßigen) Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Oktober dank höherer Aufträge im Tiefbau den zweiten Monat in Folge gestiegen (+¬†1,0¬†%). Die Baugenehmigungen im Hochbau haben allerdings im Oktober deutlich nachgegeben (-¬†9,6¬†%) und sind auf das niedrigste Niveau seit September 2017 gefallen. Dabei sanken die Genehmigungszahlen in allen Bausparten deutlich, so auch im Wohnungsbau.
Zwar haben sich die Finanzierungskonditionen in den vergangenen Wochen kaum verändert. Allerdings steigen die Immobilienpreise nach wie vor deutlich stärker als die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte und der Immobilienpreisanstieg scheint sich zuletzt sogar beschleunigt zu haben. Bei den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes haben derweil sinkende Exportaufträge zu einer erneuten Eintrübung der Stimmung gesorgt und die Kapazitätsauslastung ist laut Umfrage des ifo-Instituts zum Jahresende 2018 bereits das dritte Quartal in Folge gesunken. Damit verschlechtern sich die Vorzeichen für den Wirtschaftsbau. Für dieses Jahr erwarten der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) einen Anstieg des nominalen Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 6,0¬†%.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.desoka-bau.de
 


KS-Wohnungsbau-Workshops im Norden ein großer Erfolg

Im November hat die Kalksandsteinindustrie im Norden wieder die KS-Wohnungsbau-Workshop durchgeführt. Knapp 500 Teilnehmer folgten in den 15 zum größten Teil ausgebuchten Veranstaltungen den Ausführungen der Referenten.

Unter dem Titel "Planungsansätze für den kostengünstigen Wohnungsbau" informierten die Referenten die Teilnehmer über aktuelle Grundlagen des Wohnungsbaus. An Hand der Planung eines realisierten Wohngebäudes wurden Planungsansätze, Konstruktionen und Berechnungsvarianten dargestellt. Die Planungs- und Detaillösungen wurden dabei anhand der Kalksandstein-Arbeitshilfen erarbeitet.Die Schwerpunkte des Workshops lagen in den Bereichen Mauerwerksgerechte Konstruktionen mit Detaillösungen, dem baulichen Brandschutz mit Mauerwerk und der Abdichtung von Mauerwerk im Wandfußbereich. Zudem wurden die aktuellen Regelwerke vorgestellt.Als Grundlage für die Workshops diente die Neuauflage des Kalksandstein Planungshandbuches, das allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt wurde.


Gewerbeschule Schwäbisch Hall zu Besuch bei Kalksandstein

Am 05.12.2018 besuchten die Schüler der gewerblichen Schule Schwäbisch Hall das Kalksandsteinwerk E.Bayer in Esslingen.

Die Schüler (Maurer, Betonbauer, Straßenbauer) verfolgten mit Interesse die Produktion der Kalksandsteine.
 
 


Maurermeisterschüler der Bildungsakademie Rottweil zu Gast bei Kalksandsteinwerk in Esslingen

Die Maurermeisterschüler der Bildungsakademie Rottweil verfolgten am 22.11.2018 mit großem Interesse die Kalksandsteinproduktion im Kalksandsteinwerk E.Bayer in Esslingen.



Nachbericht - KS WORKSHOP 2018 im Süden "Wirtschaftliches Planen und Bauen'"

Jedes Jahr im Herbst lädt der Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V. ‚Äď KS-Süd zu seiner Veranstaltungsreihe "den Kalksandstein Workshop" ein.

Mit der großen Resonanz von über 315 Teilnehmern ist der KS Süd e.V auch in diesem Jahr wieder sehr zufrieden.
Angefangen von den konstruktiven Hinweisen bei der Planungsoptimierung bis zu Effizienzsteigerungen auf der Baustelle wurden alle Aspekte für den wirtschaftlichen Mauerwerksbau mit KALKSANDSTEIN detailliert aufgezeigt. "Gerade die großformatigen KS-XL-Systeme bilden als - effizientestes Mauersysteme ‚Äď die Basis für kostensparendes Bauen", so Referent Dipl.-Ing. (FH) Oliver Keil. Damit sind sie die wesentlichen Faktoren für eine Kostenreduktion und garantieren dabei zusätzlich eine sehr hohe Ausführungsqualität und statische Sicherheit. Zahlreiche Prozessoptimierungen wurden aufgezeigt und mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen belegt.
Für die bauphysikalischen Nachweisführungen stehen kostenlose Programme von KALKSANDSTEIN zur Verfügung. Die Möglichkeiten der Wärmebrückenberechnung-Online wurden live durchgeführt. Zusätzlich wurde den Teilnehmern der aktuelle Stand der Schallschutznormung aufgezeigt und die schallschutztechnischen Lösungen mit dem KS-Schallschutzrechner detailliert verdeutlicht. Ebenso bekamen die Teilnehmer einen intensiven Einblick über die Verbesserungsmaßnahmen beim Schallschutz gegen Außenlärm für die wirtschaftlich schlanken Außenwand-Konstruktionen.
KALKSANDSTEIN mit seinen 100% ökologischen Rohstoffen ist der bewährte Baustoff, der sowohl nachhaltig als auch rationell ist und damit das moderne Bausystem, das alle Anforderungen der Zukunft ohne Kompromisse effizient ermöglicht, lautete das Fazit.


Publikation "Architektur und Kalksandstein" erneut erschienen

Kalksandstein ist ein Baumaterial, das vielfältigen Ansprüchen gerecht wird. Das macht auch die jetzt erschienene 5. Ausgabe der Publikation "Architektur und Kalksandstein" einmal mehr deutlich. Der Kontext gegenwärtiger urbaner Entwicklungen zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Publikation, welche der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. (BV KSI) jetzt unter www.kalksandstein.de/architektur-und-ks veröffentlicht hat. Anhand von vier prägenden Referenzobjekten werden die Trends und Herausforderungen der architektonischen Entwicklung im mehrgeschossigen Wohnungsbau anschaulich dargestellt.

In Nürnberg beispielsweise bot ein ehemaliges Industriegelände in unmittelbarer Nähe zur Altstadt die Gelegenheit, ein Quartier aus unterschiedlich gruppierten Baublöcken zu entwickeln. In Berlin wiederum schließt ein wohl durchdachtes Wohnkarree eine Baulücke und fügt sich stilvoll in die heterogene Umgebung ein. Am Winterhafen in Mainz säumen hochwertige Wohnkomplexe die Rheinpromenade und bilden die Kulisse für eine belebte Hafenatmosphäre, während in Jena ein gemeinschaftliches, grünes Wohnkonzept die Konversion eines ehemaligen Kasernenareals beschließt. All diese Projekte stehen exemplarisch für den mehrgeschossigen Wohnungsbau mit Kalksandstein einerseits und für Lösungen zur Schaffung lebenswerten Wohnraums in innerhalb urbaner Gefüge andererseits.
"Die Architekten heben in den dargestellten Projekten die massive Bauweise mit Kalksandsteinen aus den jeweils eigenen Blickwinkeln hervor. Welche Möglichkeiten das vielseitige Baumaterial Kalksandstein Architekten und Planern bietet, möchten wir mit unserer Publikation auch dem Nachwuchs dieser Fachdisziplinen aufzeigen. Nachwuchsförderung ist für unsere Industrie eine Verpflichtung und daher ein ganz besonderes Anliegen", erläutert Roland Meißner, Geschäftsführer des BV KSI. "Daher setzen wir uns in jüngster Zeit verstärkt für die Wissensvermittlung in Zusammenhang mit Kalksandstein an Hochschulen und Universitäten ein und nehmen eine neue Generation von Gestaltern zukünftiger Stadt- und Lebensräume bewusst in den Fokus."
Auf die Entscheider von morgen bauen!
"Aus diesem Grund befindet sich in der Publikation, neben den Fachinformationen zu den vier Referenzobjekten, erstmals ein gesondertes Kapitel zum Thema 'Kalksandstein in der akademischen Lehre'. Darin lassen wir Architekturstudenten aus München zu Wort kommen. Sie beschreiben, in welcher Form Kalksandstein in ihrem Studium vorkommt und welche Potenziale sie für zukünftige Entwurfsarbeiten in diesem Baustoff sehen", erläutert Katharina Lennig, die die akademische Nachwuchsförderung beim BV KSI koordiniert. Ebenso werden Professoren und Lehrende der Architektur nach ihren Erfahrungen bezüglich der Material- und Entwurfslehre gefragt. Abschließend präsentieren zwei junge Architekten ein von ihnen geplantes, vielprämiertes Gebäude in Hannover und nennen die Gründe für ihre Materialwahl.
Die neueste Ausgabe der Serie "Architektur und Kalksandstein" verdeutlicht erneut, dass den aktuellen städtebaulichen Herausforderungen mit Diversität, Innovation, Verantwortung, wirtschaftlicher Effizienz, bautechnischer Funktionalität und, nicht zuletzt, mit gestalterischem Anspruch durch das Baumaterial Kalksandstein begegnet werden kann.
Der Urbanisierung lebenswerte (Wohn-)Räume geben!
Erstmals in der Geschichte der Menschheit leben mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. In der Prognose entwickelt sich dieser Trend sogar noch weiter. So soll im Jahr 2050 der Anteil der Stadtbevölkerung auf über zwei Drittel anwachsen. Selbst wenn der Megatrend "Urbanisierung" einer globalen Betrachtung unterzogen werden muss und dieser in solch hoher Dichte in erster Linie Schwellen- und Entwicklungsländer betrifft, spüren wir auch in hoch entwickelten Ländern die Zunahme urbaner Strukturen deutlich. Wirtschaftliche und kulturelle Ballungszentren ziehen Menschen ungebrochen an. Gleichzeitig ist hierzulande ein Bestreben nach Freiraum, Individualität, Entschleunigung und lokaler Identifikation innerhalb verdichteter Wohn- und städtischer Lebensformen zu verzeichnen.
Die lebenswertesten Orte spiegeln daher eine Vielzahl an Qualitäten wider, die sich als Mischung aus urbanen und ländlichen Lebensformen verstehen: Das sind beispielsweise Grünflächen, Naturnähe oder ein individuelles Wohnumfeld auf der einen Seite und kulturelle Vielfalt, soziale Infrastruktur, mobile Unabhängigkeit oder Nähe zu wirtschaftlichen Zentren auf der anderen Seite. Innerhalb dieses Konglomerats aus gesellschaftlichen und letztlich stadtplanerischen Entwicklungen, die nicht ohne die Schlagworte Verdichtung, Ausdehnung oder Sanierung auskommen, ist der Architekt bzw. die Architektin eine Schlüsselfigur inmitten vieler weiterer planerischer Instanzen. Jenseits von Bebauungsplänen, Bauherrenwünschen und baurechtlichen Regularien bleibt den Architekten ein Spielraum in der Umsetzung lebenswerter Räume und zeitgemäßer Wohnumgebungen, der mit einer steten Optimierung von verfügbaren Mitteln der Bauindustrie einhergeht.


Impulse für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg: Wohnungsbausymposium 2018

Ende November fand in Stuttgart ein Symposium der Aktionsgemeinschaft "Impulse für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg" statt, bei der sich auch der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. aktiv beteiligt. Unter dem Motto "Wohnungsbau in Baden-Württemberg ‚Äď qualitätsvoll, schnell, bezahlbar?" wurden gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Lösungsansätze für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum diskutiert.

Ein Thema, das weiterhin viele beschäftigt, dies zeigte auch die positive Resonanz im Vorfeld der Veranstaltung. √úber 400 Interessenten hatten sich angemeldet, weit mehr als die räumlichen Kapazitäten im Haus der Architekten zuließen und so konnten schließlich "nur" 180 Teilnehmer, Architekten, Planer, Vertreter aus Städten und Kommunen sowie Bauträger, den Ausführungen der Referenten folgen.
In seiner Begrüßung forderte der Sprecher der Aktionsgemeinschaft und Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V., Jochen Bayer, von Bund, Land und Kommunen die Aufnahme gezielter Maßnahmen um das Bauen in Baden-Württemberg einfacher, schneller und damit kostengünstiger zu gestalten. Er wies auf die zentralen Forderungen im neuen Positionspapier des Verbändebündnisses hin: die Vereinfachung der Baulandausweisung, eine Beschleunigung der Baugenehmigungsverfahren, die Vermeidung kostentreibender Verschärfungen von Gesetzen und Normen, eine stärkere Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums sowie den Start einer Mietwohnungsbauoffensive. Gleichzeitig äußerte er sein Unverständnis über die aktuelle Diskussion im Land, Holz beim Bau von staatlichen Gebäuden aufgrund seiner vermeintlichen ökologischen Vorteile verstärkt einzusetzen.
"Im Markt konkurrieren unterschiedliche Baustoffe und Bauweisen miteinander. Dieser Wettbewerb trägt dazu bei für die einzelnen Problemstellungen am Bau die bestmögliche Lösung sprich den bestmöglichen Baustoff in Anwendung zu bringen und den Preisauftrieb in Grenzen zu halten", so Bayer. Die Bevorzugung eines einzelnen Baustoffes widerspräche diesem Prinzip. ¬†
Dr. Markus Müller, Leiter der Abteilung Infrastruktur und Wohnungsbau im Wirtschaftsministerium, der als Vertretung für die verhinderte Staatssekretärin Katrin Schütz kam, ging nicht explizit darauf ein, betonte jedoch, dass die Maßnahmen des Landes zur Wohnbauförderung alle baustoffunabhängig seien. Er führte als Beispiel das Förderprogramm Wohnungsbau Baden-Württemberg auf, mit dem der Bau von Miet- und Sozialwohnungen angekurbelt wird. Bis Ende 2019 stehen rund 500 Millionen dafür zur Verfügung. Mit dem Städtebauförderungsgesetz konnten aus Bundes- und Landesfinanzmittel zudem bisher rund 255 Millionen Euro in die städtebauliche Erneuerung investiert werden. Für das Jahr 2018 seien außerdem 900.000 Euro in das Förderprogramm "Flächen gewinnen durch Innenentwicklung" geflossen.
"Ungenutzte Flächen im Siedlungsbestand für Wohn- und Arbeitszwecke wieder zugänglich zu machen, trägt entscheidend zur Attraktivität unserer Dörfer und Städte bei. Allerdings ist das Ausschöpfen der vorhandenen Potenziale nicht immer leicht, daher spielt auch die Außenentwicklung eine wichtige Rolle", so Dr. Müller. Die beste Antwort auf den Wohnungsmangel sei das Vorhandensein eines ausreichenden Angebots an Wohnraum, hierfür müssen auch die Rahmenbedingungen für die Investoren stimmen. Die Einführung des Baukindergeldes und der Sonder-AfA durch den Bund seien wichtige Schritte um diese zu verbessern. ¬†
Matthias Günther, Geschäftsführer des Eduard Pestel Instituts in Hannover, gewährte in seinem Vortrag Einblick auf die Fakten des Wohnungsbaus. Trotz einem Anstieg der Baugenehmigungen und der Fertigstellungen liegt der erzielte Wert der gebauten Wohneinheiten weiterhin unter dem jährlichen Bedarf. ¬†Rund 135.000 Wohnungen fehlten Ende 2017 in Baden-Württemberg, berücksichtigt man die erhöhte durchschnittliche Zuwanderung von über 100.000 Personen pro Jahr. Des Weiteren wird das Bauen immer teurer. Die Verantwortung für die erhöhten Kosten und die damit einhergehenden steigenden Mieten sieht der √Ėkonom im Wesentlichen beim Gesetzgeber und die höheren, insbesondere energetischen, Anforderungen. Außerdem werde zu wenig Bauland bereitgestellt. Die Baulandpreise ließen bezahlbaren Wohnungsbau in den Ballungsräumen nicht mehr zu. Er forderte eine zumindest temporäre Aufgabe der restriktiven Baulandpolitik, um die spekulativen Preisübertreibungen zu bremsen. Bereits heute lägen in den Großstädten 35 % bis 50 % der privaten Haushalte unterhalb der Einkommensgrenzen, die zum Bezug einer Sozialwohnung berechtigen. Das ¬†Angebot an Sozialwohnungen mache bundesweit dagegen nur 6 % des Mietwohnungsbestandes aus. "Der 'Markt' produziert seit Jahren unterhalb des Bedarfes, es muss jetzt gefördert werden, um den Wohnungssuchenden eine Perspektive zu geben", mahnte der Wohnungsbauexperte.
"Boden ist ein Schatz. Mit diesem muss sorgsam umgegangen werden", mit diesen Worten eröffnete Prof. Aring vom Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung seinen Beitrag zur Bodenpolitischen Agenda 2020-2030. Eine nachhaltige Stadtentwicklungspolitik und eine soziale Wohnungspolitik seien ohne eine aktive Liegenschaftspolitik langfristig nicht umsetzbar. Dies beinhalte unter anderem eine gemeinwohlorientierte Vergabe von Grundstücken der öffentlichen Hand, die Einrichtung eines Boden- und Infrastrukturfonds sowie die Einräumung eines Vorrang von kommunalen Zwischenerwerb und strategischer Bodenbevorratung vor städtebaulichen Verträgen. Außerdem müsse die Handlungsfähigkeit der Kommunen gestärkt und die planungsrechtlichen Instrumente verschärft werden. Er sprach sich dabei für eine Weiterentwicklung des kommunalen Vorkaufsrechts¬† und die Stärkung der Gemeinwohlziele in der Innenentwicklung aus. Wichtig sei es auch, dass die Städte und Gemeinden ihre verlorene Steuerungskraft zurückgewinnen. "Steuern durch Steuern", so der Experte, der für die Einführung einer Bodenwertsteuer und die Absenkung der Grunderwerbssteuer auf 3,5 % plädierte.
Interessante Impulse für zukunftsweisende Wohnungsbaukonzepte lieferte Architekt Bernd Hullak. Er präsentierte das Projekt OPTIMUS. Das Büro Hullak Rannow Architekten GbR aus Ulm gehört zu den insgesamt neun Bietergemeinschaften, die den Zuschlag im Rahmen des europaweiten Ausschreibungsverfahrens für serielles und modulares Bauen erhielten. Dadurch, dass Teile der Projektausschreibung und -vergabe sowie der Planung durch die Rahmenvereinbarung vorweggenommen werden und durch die kürzeren Bauzeiten dank der Vorfertigung, ergeben sich unter anderem Zeit- und damit Kostenersparnisse. Die für fünf Jahre festgeschriebenen Angebotspreise liegen hier zwischen 2.000 und 3.200 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und damit unter den durchschnittlichen Herstellungskosten für Mehrfamilienhäuser in Deutschland. ¬†
Das serielle Bauen kann jedoch nur ein kleiner Teil der Lösung sein, um den herrschenden Wohnungsmangel zu bekämpfen. Vielmehr gibt es zahlreiche weitere Stellschrauben, an die es zu drehen gilt. Dies zeigte auch die abschließende Podiumsdiskussion. Als Vertreter der Landesregierung standen die Abgeordneten Andrea Lindlohr, Vorsitzende des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau der Fraktion GR√úNE und Tobias Wald, wohnungsbaupolitischer Sprecher der CDU Rede und Antwort. Sie wurden aufgefordert die zahlreichen ordnungspolitischen und rechtlichen Einflussfaktoren, die das Bauen verteuern und die Mieten nach oben treiben zu hinterfragen und flexibler zu handhaben.
Dirk Braune, Geschäftsführer Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH, zeigte die Problematik von überzogenen baulichen Anforderungen für die Bauausführenden anhand von Praxisbeispielen auf.
Wilfried Hajek, Baubürgermeister der Stadt Heilbronn, und Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt Tübingen, berichteten über ihre Erfahrungen und den Herausforderungen vor denen ihre Städte stehen. Sie verlangten unter anderem mehr Selbstbestimmung für Städte und Kommunen. Einen legalen, aber nicht unumstrittenen Weg mehr Wohnraum zu schaffen, kündigte Herr Palmer an: Nach dem Bundesbaugesetzbuch können Kommunen ein Baugebot anordnen. Damit können sie Eigentümer zwingen, ausgewiesenes Bauland zu bebauen. Kommen diese der Aufforderung nicht nach und verkaufen sie ihr Land auch nicht, könnten sie enteignet werden. "Es muss Schluss sein mit den Enkelgrundstücken", so Palmer.
Udo Casper, Geschäftsführer Deutscher Mieterbund Baden-Württemberg, beklagte das Fehlen von ausreichenden Sozialwohnungen. Die Erhöhung der Landesmittel für die Wohnraumförderung sei richtig, es müsse allerdings noch viel mehr getan werden. Er begrüße daher die geplante Zusage vom Bund den sozialen Wohnungsbau auch nach dem Auslaufen der Kompensationszahlungen im Jahr 2019 zu unterstützen und die dafür notwendige Grundgesetzänderung auf den Weg zu bringen. ¬†
Nur gemeinsam können die Herausforderungen am Wohnungsmarkt gestemmt werden, um langfristig ausreichenden, qualitätsvollen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, dies war auch das Fazit des Symposiums. ¬†
Einige Weichen sind bereits richtig gestellt worden, der "Werkzeugkoffer der Wohnraumförderung" enthält jedoch noch viele weitere Instrumentarien, die zum Einsatz kommen müssen.¬†
Das Positionspapier und die Vorträge können auf¬†www.impulse-fuer-den-wohnungsbau.de unter der Rubrik¬† "Länderinitiativen" heruntergeladen werden.


"SYeNERGIE" auf dem Stuttgarter Fernsehturm

Diesen Herbst lud die "SYeNERGIE"-Gruppe wieder Architekten und Bauträger auf den Stuttgarter Fernsehturm ein. Zum neuen Programm "Energieeffizienz und Komfort ‚Äď Behaglichkeit im energieeffizienten Wohnen" erschienenen 50 Gäste was auch die Grenze des Veranstaltungsraums erreichte. Die max. Personenanzahl auf dem Turm ist auf 320 Personen beschränkt.

Trotz des Ausblicks auf Stuttgart und die Umgebung widmeten sich die geladenen Teilnehmer aufmerksam den Informationen der beteiligten Firmen: KS S√úD, Helios Ventilatoren, Linzmeier, Schwenk Putztechnik, Hilzinger, Viessmann und Busch-Jaeger. Durch den Tag führte der Moderator und Verleger Johannes Laible. Er versammelte nach einer Pause auch die Teilnehmer erneut für den Vortrag des Rechtsanwalts Dr. Frederik Neyheusel über "Energieeffizienz und (das neue) Baurecht. Oder: Wenn zwei das Gleiche tun..!?". Zum Abschluss gab es noch Interessantes zum Stuttgarter Fernsehturm von damals und heute zu erfahren bevor die Veranstaltung bei einem gemeinsamen Abendessen einen kulinarischen Ausklang fand. Die angeregten Gespräche bei einem Glas "Württemberger" hielten jedoch noch lange an.


Hochschule Karlsruhe zu Besuch bei Kalksandstein

Im Rahmen einer Exkursion folgten diesmal 51 Studenten der Hochschule Karlsruhe mit ihrem Professor der Einladung von KS-Süd e.V. Besichtigt wurde das Kalksandsteinwerk Peter in Rheinau-Freistett.

Die gute Zusammenarbeit mit der Fakultät für Architektur der Hochschule Karlsruhe besteht seit nun 18 Jahren durch den Kontakt zwischen Herrn Professor Liem und dem Technischen Bauberater Herrn Möhler, der durch den Tag führte.
Bei einer Werksbesichtigung wurde anschaulich der Herstellungsprozess von Kalksandsteinen erklärt sowie allgemeine Fragen rund um KS beantwortet. Im Anschluss folgte ein 1-stündiger Fachvortrag zu Mauerwerk der das Informationsangebot abrundete. Hierbei wurde z.B. die √Ėkologie und Nachhaltigkeit von Kalksandstein sowie die sichere Einhaltung der heutigen bauphysikalischen Anforderungen bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit der Konstruktionen erläutert.


Hochschule Würzburg zu Gast im Kalksandsteinwerk Zapf Daigfuss in Schwaig bei Nürnberg

Die Kalksandstein-Bauberatung Bayern konnte 55¬†Studenten der Hochschule Würzburg¬†als Gast¬†im Kalksandsteinwerk Zapf Daigfuss in Schwaig b. Nürnberg begrüßen.

Herr Oliver Betz nahm die Studenten in Empfang und begrüßte sie zusammen mit dem Geschäftsführer des Kalksandsteinwerks, Herrn Wolfgang Zapf.
Der Geschäftsführer¬†ging auf die Geschichte des Werks ein und veranschaulichte die¬†heutige Produktvielfalt. Diese verschiedenen¬†Produkte konnten an der Musterbaustelle besichtigt werden, was den nächsten Programmpunkt darstellte. Im Nachgang konnte¬†selbst Hand angelegt werden und das maschinelle versetzten von KS-XL Produkten wurde gezeigt.
Weitere Inhalte des Besuchs war eine Führung durch das Werk bei der die Herstellung der Kalksandstein Produkte gezeigt wurde und¬†durch die Historienausstellung mit über 111 Jahre Kalksandsteingeschichte.
Der Abschluss war ein gemeinsames Mittagessen. Danach ging es für die Studenten noch zu einer Führung des Neuen Museums in der Innenstadt von Nürnberg mit einem architektonischen Hintergrund.
 


Schallschutzworkshops im Westen

Auch die diesjährigen Schallworkshops in der Region des KS-West e.V. waren wieder schnell ausgebucht. Das regionale Feedback bestätigt auch immer wieder großes Interesse an dem Thema.

Der KS-Schallrechner ist und bleibt auch weiterhin das Instrument, einfach und übersichtlich die geforderten Anforderungen nach aktueller Norm vernünftig und übersichtlich darzustellen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung dieses Tools und die abgestimmte Schulung in Bezug auf die Möglichkeiten des Rechners werden von den Teilnehmern immer wieder hervorgehoben. Und das soll auch in Zukunft so bleiben!


Auf die Entscheider von morgen bauen!

"Kalksandstein-Musterkoffer" macht Vorlesungen anschaulicher

Um Studierenden den Baustoff Kalksandstein praktisch und möglichst konkret näher zu bringen, hat der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e. V. (BV KSI) einen Kalksandstein-Musterkoffer entwickelt. Gedacht ist er für den Einsatz in Vorlesungen, bei Laborübungen oder für Ausstellungszwecke. Dieser Koffer wird derzeit allen Universitäten und Hochschulen in Deutschland mit den Studiengängen Architektur und/oder Bauingenieurwesen zur Verfügung gestellt.

Highlight des Koffers sind Kalksandsteine im Maßstab 1:10. Durch die Miniatur-Kalksandsteine in den drei Formaten "8DF", "Rasterelement" und "Planelement" können sich die angehenden Architekten und Bauingenieure mit dem Material vertraut machen und so ein gutes Gefühl für dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten entwickeln. So lässt sich mit den Miniatur-Kalksandsteinen zum Beispiel eine kleine Wand erstellen, mit der unter anderem das Einhalten des Fugenüberbindemaßes anschaulich dargestellt werden kann.
Im Koffer befinden sich darüber hinaus alle relevanten Grundsatzpublikationen des BV KSI wie zum Beispiel das neue KALKSANDSTEIN Planungshandbuch, das Statikhandbuch oder die Broschüre "Architektur und Kalksandstein", aber auch zahlreiche digitale Medien.
Einer der ersten Professoren, die nun einen Kalksandstein-Musterkoffer erhalten haben, ist Univ.-Prof. Dr.-Ing. Carl-Alexander Graubner vom Massivbauinstitut der Technischen Universität (TU) Darmstadt. "Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit zwischen der Kalksandsteinindustrie und unserem Institut. Deshalb freue ich mich besonders, einer der ersten Kofferbesitzer sein zu dürfen", freut sich Graubner bei der √úbergabe des Musterkoffers. "Bereits jetzt finden bei uns regelmäßig Gastvorträge durch Technische Berater der Kalksandsteinindustrie statt und wir organisieren auch Führungen durch Kalksandsteinwerke."
Auslöser für die Entwicklung des Musterkoffers ist der zunehmend spürbare Fachkräftemangel, der es für Unternehmen und Verbände unabdingbar macht, sich auch der akademischen Nachwuchsförderung aktiv und mit Nachdruck anzunehmen. "Denn gut ausgebildete Architekten und Bauingenieure sind eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz und die Realisierung hochwertiger Konstruktionen aus Kalksandsteinmauerwerk und damit von großer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit der Kalksandsteinindustrie", so Roland Meißner, Geschäftsführer des BV KSI. "Weiterhin haben wir eine umfassende Umfrage an allen Universitäten und Hochschulen durchgeführt, die entweder Bauingenieurwesen und/oder Architektur als Studienfach anbieten. Das Ergebnis war, dass der Massivbau und speziell der Mauerwerksbau nur noch einen äußerst geringen Anteil in der Ausbildung zum Architekten oder Bauingenieur einnimmt, seitens der Studierenden aber viel mehr Lehrmaterial, Gastvorträge und Werksbesuche gewünscht werden."
Auch aus diesem Grund hat sich die Kalksandsteinindustrie dazu entschlossen, die akademische Nachwuchsförderung nachhaltig zu stärken. In enger Zusammenarbeit mit Professoren und Studierenden verschiedener Hochschulen und Universitäten wurde unter dem Namen "Auf die Entscheider von morgen bauen!" ein nachhaltiges Konzept zur Stärkung der akademischen Nachwuchsförderung entwickelt und beim BV KSI die Stelle des "Koordinators akademische Nachwuchsförderung" geschaffen.
Diese zukunftsweisende Position nimmt seit Herbst 2017 Katharina Lennig ein. "Zu meinen zentralen Aufgaben gehören unter anderen der Aufbau und die Förderung eines nachhaltigen Netzwerkes in Lehre und Forschung und die Entwicklung und Durchführung studienrelevanter Veranstaltungen, Vorträge, Events und Wettbewerbe. Alles in enger Abstimmung mit den Universitäten und Hochschulen", fasst Lennig zusammen. "Hierbei werden die Bedürfnisse der Lehrenden und Studierenden gleichermaßen berücksichtigt. Gefördert werden auch Praktika oder Bachelor- und Masterarbeiten."


Besichtigung des Kalksandsteinwerks in Schwaig/OT Behringersdorf

64¬†Studenten der Hochschule Coburg wurden als Gast der Kalksandstein-Bauberatung Bayern im Kalksandsteinwerk Zapf Daigfuss in Schwaig b. Nürnberg begrüßt.

Oliver Betz nahm die Studenten in Empfang und begrüßte sie zusammen mit Wolfgang Zapf. Der Geschäftsführer¬†erläutert die Historie des¬†Kalksandsteinwerks und die Produktvielfalt.
 
Danach konnten sich die Teilnehmer einen √úberblick über die verschiedenen¬†Produkte an der Musterbaustelle machen. Im Nachgang wurde selbst Hand angelegt und das maschinelle versetzten von KS-XL Produkten gezeigt. Eine Führung durch das Werk bei der die Herstellung der Kalksandstein Produkte gezeigt wurde war genau so Inhalt,¬†wie die Historienausstellung mit über 111 Jahre Kalksandsteingeschichte.
 
Der Abschluss war ein gemeinsames Mittagessen.
 


KS Bauseminare 2019 im Süden ! Ab sofort anmelden!

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Aktuelle Zinsänderung bei KfW-Förderung

Die KfW hat zum 16.10.2018 die Zinsen im Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen geändert.

Die Zinsen wurden u. a. im Wohneigentumsprogramm erhöht. Die Förderprogramme der KfW-Bank bleiben für Bauherren dennoch attraktiv.
Die aktuelle Zinserhöhnung der KfW Bankengruppe betrifft folgende Programme aus dem Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen:

Wohneigentumsprogramm (124, 134)
Altersgerecht Umbauen - Kredit (159)
Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167)

Wohneigentum mit günstigem Kredit finanzierenMit dem KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134) fördert die KfW den Kauf oder Bau von selbstgenutztem Wohneigentum (Eigenheim oder Eigentumswohnung). Auch Privatpersonen, die Genossenschaftsanteile für selbstgenutzten Wohnraum erwerben, können von diesem Förderprogramm profitieren (134). Die Förderung¬†wird in Form von günstigen Förderkrediten bereitgestellt, pro Vorhaben gibt es bis zu 50.000 Euro.¬†
Förderung für energieeffizientes EigenheimIm Programm "Energieeffizient Bauen" (153) vergibt die KfW-Bank zinsgünstige Kredite für den Bau oder Ersterwerb eines Hauses, das den energetischen Standard eines KfW-Effizienzhauses 40 Plus, 40 und 55 oder den eines Passivhauses erfüllt. Bis zu 50.000 Euro Kredit erhalten Bauherren pro Wohneinheit, dazu kommt ein Tilgungszuschuss, der sich nach dem erreichten Effizienzhaus-Niveau richtet.
Barrierefreiheit für den WohnraumIm Programm Altersgerecht Umbauen (159) erhalten Hausbesitzer einen Kredit für die barrierefreie Gestaltung des Hauses oder den Kauf umgebauten Wohnraums. Bis zu 50.000 Euro Kredit je Wohneinheit sind möglich.¬†
Förderung für HeizungsmodernisierungIm Programm Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167) erhalten Hausbesitzer, die eine Sanierung angehen, von der KfW bis zu 50.000 Euro Förderkredit pro Wohneinheit für die Modernisierung der Heizung, wenn sie dabei auf erneuerbare Energien umstellen.¬†
Die aktuellen Konditionen für die KfW-Programme aus dem Bereich Bauen, Wohnen und Sanieren finden Sie in der Konditionenübersicht.
Quelle und weitere Informationen:aktion-pro-eigenheim.dekfw.de
 
 


Bauseminar im Herbst 2018 in Nürnberg und Schweinfurt mit Erfolg beendet

Themen:
"Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) in der Debatte"
"Baulicher Schallschutz"

Im Oktober 2018 lud die Kalksandstein-Bauberatung Bayern GmbH zu Bauseminaren an zwei Standorten in Bayern ein. Auch in diesem Jahr erwartete wieder ein interessantes Programm mit zwei namhaften Referenten die Teilnehmer.

Dipl.-Ing. Werner Eicke-Hennig ¬†mit dem Thema "Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) in der Debatte"
sowie Herr Prof. Dr.-Ing. Alfred Schmitz  zum Thema "Baulicher Schallschutz".
Die Vorträge können¬†Sie¬†hier einsehen.
Bei Rückfragen dazu steht Ihnen Herr Peter Schmid jederzeit gerne zur Verfügung.


Es sind noch Plätze frei: Kalksandstein Bauseminare 2019 im Norden

- Anerkannte Fortbildungsveranstaltungen -

Im Februar 2019 lädt die Kalksandsteinindustrie im Norden wieder zu den Kalksandstein Bauseminaren ein. Für die Veranstaltungsreihe 2019 wurde wieder ein interessantes Programm mit aktuellen Themen wie "Das neue BGB-Bauvertragsrecht", "Neuerungen in Normen und Regelungen", "Wirtschaftlicher Wohnungsbau" und "BIM - Building Information Modeling" für Sie zusammengestellt.

Themen und Referenten:Prof. Karl-Heinz SchonebeckAnwaltspartnerschaft von Appen, Prof. Dr. Fischer, Prof. Schonebeck, OldenburgGrundzüge des BGB-Bauvertragsrechts 2018Dr.-Ing. Martin SchäfersBundesverband Kalksandsteinindustrie e.V., HannoverBauen mit Kalksandstein - Neuerungen in Normen und RegelungenDipl.-Ing. Architekt Harald LugerSiedlungswerk GmbH, StuttgartWohnungsbau wirtschaftlich Planen & BauenProf. Dr.-Ing. Markus KönigRuhr-Universität BochumBuilding Information Modeling - Digitale Abwicklung von Bauprojekten
Weitere Informationen zu Veranstaltungsorten, Terminen, Inhalten und Anmeldung erhalten Sie hier.


Baukonjunktur im August stabil - Arbeitsvolumen steigt leicht an

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im August saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat leicht um 0,3 % gestiegen ist.

Zuvor waren die geleisteten Arbeitsstunden zwei Monate in Folge gesunken. Sowohl die Beschäftigung als auch die Bruttolohnsumme gingen leicht zurück.
Allerdings haben sich die Frühindikatoren erfreulich positiv entwickelt. Die (volumenmäßigen) Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe sind im Juli um 1,9¬†% gestiegen. Dies lag an einem kräftigen Anstieg der Auftragseingänge im Hochbau, wohingegen die Ordereingänge im Tiefbau sanken. Auch die Baugenehmigungen legten im Juli zu (+¬†8,3¬†%), insbesondere im Wohnungsbau.
Dabei sind die Finanzierungskonditionen weiterhin günstig, der Immobilienpreisanstieg hat sich offensichtlich aber wieder beschleunigt, was den Immobilienerwerb insgesamt erschwert. Die Stimmung unter den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes hat sich angesichts sinkender Exportaufträge abermals verschlechtert. Die Verunsicherung dürfte auch zunehmend die Investitionstätigkeit und damit die Nachfrage nach Wirtschaftsbauten belasten. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwarten für das Gesamtjahr einen Anstieg des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 5,5¬†% bzw. 6,0¬†%.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.desoka-bau.de
 


Marcus Becker, Vizepräsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie: Ergebnisse des Wohngipfels am 21. September 2018

"Die Ergebnisse des Wohngipfels bewerten wir als einen Schritt in die richtige Richtung. Die Förderung des sozialen Wohnungsbaus mit dem Ziel, bis 2021 100.000 zusätzliche Sozialwohnungen zu schaffen, begrüßen wir ausdrücklich.

Auch die geplante Verfassungsänderung, damit der Bund den Ländern und Kommunen stärker als bisher unter die Arme greifen kann, schafft Planungssicherheit für die Unternehmen. Sie können damit entsprechende Kapazitäten aufbauen. Andere Maßnahmen, wie die Novellierung einer Musterbauordnung, die Straffung von Planungs- und Genehmigungsverfahren und eine Reduzierung der hohen Standards beim Wohnungsbau bleiben aber zu abstrakt. Hier muss aus unserer Sicht noch nachgelegt werden. Sonst sind die ehrgeizigen Ziele nicht zu schaffen.
Grundsätzlich appellieren wir nochmal an alle Baubeteiligten, jetzt die Bauprozesse zu ändern und den seriellen Wohnungsbau viel stärker als bisher zum Zuge kommen zu lassen: - So schaffen wir zusätzliche Kapazitäten, da Unternehmen neu in diesen Markt einsteigen. - Wir sparen Zeit, da ein Typenhaus in Serie produziert werden kann. Die modularen Schulen in Berlin zeigen: An Stelle von 8 Jahren Planungs- und Bauzeit, braucht es nur noch 2. - Und wir sparen Kosten durch geringeren Planungsaufwand und Standardisierung. Nur so können wir die Kostentreiber am Bau kompensieren und Mieten von 8 Euro 50 überhaupt erst realisieren. Dabei stehen uns oftmals die unterschiedlichen Bauordnungen der Länder entgegen. Es muss doch möglich sein, dass ein einmal geplantes Typenhaus bundesweit umgesetzt werden kann.
Ob konventioneller oder serieller Bau, wir müssen grundsätzlich wieder mehr Wert auf ein partnerschaftliches Miteinander legen. Das Motto sollte lauten: Bauen statt streiten. Hierzu gehört die frühzeitige Einbeziehung des Baus in die Planungen, die heute schon möglich ist, aber nicht genutzt wird. Wenn wir frühzeitig eingebunden werden, profitieren alle von unserer Kompetenz und Innovationsfähigkeit und verringern teure Nachträge.
Wir sind überzeugt: modernes Baumanagement und die Herausforderungen im Wohnungsbau brauchen ein solches, neues, partnerschaftliches Denken!"
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debauindustrie.de
 


Ausgebuchte Kalksandstein Sachverständigen Tagung 2018

83 Bausachverständige folgten im Zoo Hannover mit großem Interesse den Vorträgen von Prof. Dipl.-Ing. Architekt Matthias Zöller.

Alle zwei Jahre führt die Kalksandsteinindustrie im Norden ihre Kalksandstein Sachverständigen Tagung durch. Die Sachverständigen Tagung 2018 fand im Maharadschasaal im Zoo Hannover statt.

In diesem außergewöhnlichen Ambiente fasste Prof. Zöller vom Aachener Institut für Bauschadensforschung und angewandte Bauphysik (AIBau) unter dem Titel "Die dreiteilige Bewertung von Bauleistungen: Hinzunehmende Unregelmäßigkeiten, Minderung anstelle Austausch oder Nacherfüllung" zunächst die Grundlagen des dreiteiligen Bewertungssystems im Einklang mit gesetzlichen Vorgaben zusammen. Die Beiträge zeigten Möglichkeiten auf, unter Beibehaltung der Werkleistung mit realistischen und damit aktzeptablen Geldbeträgen den Werklohn zu mindern anstelle die Leistung auszutauschen. Anhand zahlreicher Beispiele wurden Neuerungen im Umgang der Mangelbewertung vorgestellt, die mit dem Wertbegriff des Gesetzes im Einklang stehen.Zusätzlicher Höhepunkt der Tagung waren Führungen durch den Zoo Hannover mit Einblick in die Architektur des Zoos und die Themenwelten.


Bauindustrie zu den Wohnungsbaugenehmigungen im Juli 2018

"Der Wohnungsbau hat die Kurve gekriegt." Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen.

Demnach sei im Juli der Bau von 34.800 Wohnungen genehmigt worden, 16,1¬†% bzw. 4.800 mehr als vor einem Jahr. "Ob es sich um eine nachhaltige Trendwende handelt, werden aber erst die kommenden Monate zeigen." Aber immerhin hätten die Julizahlen den Rückgang im ersten Halbjahr ausgeglichen, die Baugenehmigungen seien in den ersten sieben Monaten um 1,9¬†% bzw. um 3.900 auf 203.300 Wohnungen gestiegen. Hierzu hätte ausschließlich der Mehrfamilienhausbau beigetragen. "Dies ist erfreulich, reicht aber nicht. Wir rechnen für 2018 auch weiterhin mit der Fertigstellung von etwa 300.000 Wohnungen, weit entfernt von der Zielmarke aus dem Koalitionsvertrag von 375.000," ergänzte Babiel.
Babiel: "Um den Wohnungsbau anzukurbeln, müssen jetzt die wirklichen Probleme, wie fehlendes Bauland und Einschränkung der Grundstücksspekulation, angegangen werden. Die Baulandkommission muss hier liefern." Zu den nun beschlossenen, finanziellen Fördermaßnahmen ergänzte Babiel: "Wir erhoffen uns hierdurch zwar einen Investitionsimpuls. Gerade im Wohnungsbau müssen wir aber langfristig denken. Die Vereinheitlichung der Landesbauordnungen und die Nutzung der Potentiale des seriellen Wohnungsbaus würden hingegen nichts kosten, aber viel bewirken." Babiel wünscht sich vom Wohngipfel, dass neben den schon beschlossenen Maßnahmen die Forderungen der Bauindustrie zur Forcierung des seriellen Wohnungsbaus (z. B. bundesweite Typengenehmigung) erfüllt werden. Nur so könne die politische Zielmarke von 1,5¬†Mio. Wohnungen bis 2021 erreicht werden.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debauindustrie.de


DGfM: MauerWerk‚ĄĘ ‚Äď Die neue Strategie für den deutschen Wohnungsbau

Die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. (DGfM) stellt die Weichen für die Zukunft der deutschen Mauerwerksindustrie: Mit der neuen "Strategie 2030", die der Dachverband am 19.06.2018 beim Unternehmertag in Berlin verabschiedet hat, werden auf Basis wissenschaftlicher Studien erstmals für die Branche relevante Trends und Entwicklungen, konkrete Handlungsfelder und Forderungen an die Politik definiert.

Zudem geben unabhängige Experten Denkanstöße, wie sich die deutsche Baulandschaft in den nächsten Jahrzehnten verändern wird, und beurteilen das Potenzial von Mauerwerk bei der Gestaltung künftiger baulicher Konzepte.
Die Pressemitteilung der DGfM finden Sie hier.


Disponent/in in Oggersheim gesucht

Unser Mitgliedsunternehmen "Hessisches Bausteinwerk Dr. Blasberg GmbH & Co. KG" sucht ab sofort eine/n Disponent/in in Oggersheim.

Details zu der ausgeschriebenen Stelle entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Dokument.


Große Erwartungen der hessischen Bau- und Immobilienwirtschaft anlässlich des Wohnungsbaugipfels in Berlin

Führende hessische Verbände und Institutionen unter Beteiligung des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V. fordern vom Bund bessere Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau.

Die in der Länderinitiative "Impulse für den Wohnungsbau ‚Äď HESSEN" zusammengeschlossenen Verbände und Institutionen der Bau- und Immobilienwirtschaft fordern vom kommenden Wohnungsbaugipfel und der Bundesregierung bessere Rahmenbedingungen und ein stärkeres Engagement von Land und Kommunen.
"In Hessen fehlen bis 2040 mehr als 500.000 Wohnungen. Damit wir für alle Bevölkerungs- und Einkommensgruppen angemessenen Wohnraum bereitstellen können, bedarf es endlich eines stärkeren politischen Rückenwinds für den Wohnungsbau", erklärte am Dienstag Gerald Lipka, Sprecher der Initiative "Impulse für den Wohnungsbau ‚Äď HESSEN" und Geschäftsführer des BFW Landesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Hessen / Rheinland-Pfalz / Saarland.¬†
Aufstockung allein löst den Wohnungsmangel nicht ‚Äď deutlich mehr Flächen notwendig
In der Diskussion über den Wohnungsmangel wurde die Schaffung von 1,1 Millionen Wohnungen deutschlandweit durch Aufstockung skizziert. Für die Initiative ist dies aber nur eine Lösung im Mix aus vielen Maßnahmen: "Natürlich bevorzugen auch wir die Innen- vor der Außenentwicklung. Mit Nachverdichtung allein können wir aber die große Nachfrage nach Wohnungen nicht bewältigen. Daraus folgt, dass es ohne die Ausweisung von neuem Bauland nicht gehen wird. Schlüssel hierzu ist aus unserer Sicht eine verbesserte interkommunale Zusammenarbeit. Die Kommunen sollen sich untereinander verständigen und verbindlich einigen, wo der benötigte Wohnraum entstehen soll.", so Andreas Ostermann, Koordinator der Impulse und Vorsitzender des BDB - HESSENFRANKFURT.Zudem gelte es, in Stadt und Land für gleichwertige Lebensbedingungen zu sorgen: "Die Zusammenarbeit von Stadt und Land ist elementar zur Bewältigung der Herausforderungen der aktuellen Wohnungsmarktsituation. Wir fordern die hessische Politik auf, die Kommunen in die Pflicht zu nehmen, gleichzeitig jedoch auch verstärkt zu unterstützen. Ein Bonussystem als Anreiz für die Ausweisung von Bauland halten wir für wirkungsvollen ersten Schritt." ¬† ¬†
Steuerliche Verbesserung der Abschreibung insgesamt erforderlich
Die Verbände und die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) begrüßten ausdrücklich die aktuelle √úberlegung der Großen Koalition, weitere steuerliche Anreize im Wohnungsbau zu schaffen. Hierbei könne es aber nicht nur um eine "besondere steuerliche Förderung" für die Nachverdichtung bzw. Aufstockung gehen. Dr. Martin Kraushaar, Hauptgeschäftsführer der AKH, erläuterte: "Wir fordern eine dauerhafte Erhöhung der Abschreibung im Mietwohnungsbau von 2 auf 3 % ‚Äď nicht nur bis zum Jahr 2022. Das ist zu kurz gedacht." Auch auf Landesebene sehen die Vertreter der Impulse Handlungsbedarf: "Hessen hat in den vergangenen Jahren die Grunderwerbsteuer stetig erhöht und den Steuersatz auf nun sechs Prozent angehoben.¬† Wir fordern seit langem eine Senkung der Grunderwerbsteuer und begrüßen grundsätzlich die Ansätze hierzu in den Wahlprogrammen zur Landtagswahl in Hessen, auch wenn diese noch nicht weit genug gehen." Positiv sieht die Impulse-Gruppe den Vorschlag, nicht nur Sozialwohnungen staatlich zu fördern, sondern in neuen Wohngebieten auch Infrastruktur, wie Kitas oder eine Mobilitätszentrale, mit staatlicher Unterstützung zu schaffen. Viele Kommunen weisen aus Sorge vor diesen Folgekosten Bauland häufig nicht aus. Das Bündnis sieht daher Beihilfen zur Schaffung von Infrastruktur als möglichen Lösungsansatz. ¬† ¬†
Gezielte Fördermaßnahmen fehlen ¬†
Um mehr bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen zu schaffen, setzt sich die Initiative außerdem für attraktivere Förderkonditionen ein. Nach Meinung von Dr. Axel Tausendpfund, stellvertretender Sprecher der Initiative und Verbandsdirektor des VdW südwest (Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft), muss die Rendite-Lücke zwischen freier Finanzierung und Förderung geschlossen werden. Vor diesem Hintergrund fordert der VdW Südwest, über eine weitere Erhöhung des Tilgungszuschusses nachzudenken: "Angesichts der momentanen Kapitalmarktsituation mit sehr niedrigen Kreditzinsen ist aus Investorensicht der Zuschuss der reizvollste Aspekt des Förderprogramms. Wenn dieser erhöht wird, werden wieder mehr Unternehmen sozialen Wohnungsbau betreiben und bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten anbieten können. Die gesamte Wohnraumförderung muss deutlich passgenauer als bislang auf die regionalen, idealerweise sogar auf die örtlichen Gegebenheiten ausgerichtet werden". ¬†
In der Vereinfachung und Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sieht Rainer von Borstel, Hauptgeschäftsführer des Verbands baugewerblicher Unternehmer Hessen, ein wichtiges Zukunftsthema: "Die Baufertigstellung eines Mehrfamilienhauses dauert derzeit rund vier Jahre ‚Äď das ist etwa ein Jahr mehr als in den Vorjahren. Insbesondere ausufernde Standards und Normen, aber auch langwierige Abstimmungs- und Beteiligungsprozesse führen zunehmend zu Problemen im Wohnungsbau. Das treibt die Baukosten- und zeiten unnötig in die Höhe." Außerdem räche sich, dass das Personal in den Bauämtern über viele Jahre stark abgebaut wurde. In Zeiten des Baubooms und des Fachkräftemangels sei es nun umso schwieriger, die Vakanzen wieder auszugleichen: "Die neue Hessische Landesregierung muss gemeinsam mit den Kommunen und Landkreisen dafür Sorge tragen, das Personal in den Bauämter qualifiziert aufzustocken und die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu verbessern, so dass schnell mehr neue Wohnungen gebaut werden können." fasste von Borstel zusammen. ¬† ¬†
Wichtige Zukunftsthemen für die hessische Wohnungspolitik ¬†
Insgesamt, so Impulse-Sprecher Gerald Lipka, fordere die hessische Bau-und Immobilienwirtschaft von der Politik eine Bündelung der Kräfte und deshalb auch die Schaffung eines hessischen Bau-und Infrastrukturministeriums, um für alle gesellschaftlichen Gruppen bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können: "Die aktuellen Herausforderungen können nur bewältigt werden, wenn der Wohnungsbau wieder Vorfahrt erhält. Dies fordern wir von der neuen Landesregierung, egal wie sie nach der Wahl aussieht. Nur so kann der dringend benötigte Wohnraum geschaffen werden, vor allem im bezahlbaren Segment. Die Impulse für den Wohnungsbau stehen bereit, die Wohnungspolitik der neuen Landesregierung konstruktiv zu begleiten. Unter dem Strich zählt für uns alle gleichermaßen die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.


Baukindergeld: Auf den richtigen Einsatz kommt es an

Seit dem 18. September können Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren das neue Baukindergeld bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.

Rückwirkend zum 1. Januar 2018 erhalten sie dann für den Kauf oder Bau einer Immobilie 10 Jahre lang jährlich 1.200 Euro Unterstützung pro Kind. Voraussetzung: Das zu versteuernde Jahreshaushaltseinkommen darf mit einem Kind 90.000 Euro nicht überschreiten. Mit jedem weiteren Kind erhöht sich der Betrag zudem um 15.000 Euro.
Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer von Baufi24.de, dem unabhängigen Beratungs- und Vermittlungsportal für Baufinanzierungen, begrüßt die Entscheidung: "Selbst in Ballungszentren gibt es Stadtteile mit Immobilien, die auch für Familien mit kleinerem Budget finanzierbar sind. Für sie sind 12.000 Euro eine große Unterstützung."
Einen grundlegenden Anreiz zu investieren, sieht er in dem neuen Baukindergeld hingegen nicht. "Wer sich einen Hauskauf erst mithilfe von 1.200 Euro zusätzlich im Jahr leisten kann, sollte genau abwägen, ob er die finanzielle Belastung eingehen möchte", so Scharfenorth.
Mehr rausholen aus dem BaukindergeldZukünftige Immobilienbesitzer sollten den Zuschuss indes überlegt einsetzen. "Wer nicht zwingend auf die Bezuschussung angewiesen ist, sollte das Baukindergeld als Sicherheitsrücklage für weitere Ausgaben nutzen - und die kommen garantiert", rät Scharfenorth. Ebenfalls sinnvoll kann es sein, das Baukindergeld für Sondertilgungen einzusetzen. Scharfenorth empfiehlt deshalb: "Die Beträge über 5 Jahre zunächst als Puffer anzusparen und anschließend für eine Sondertilgung des Darlehens zu nutzen." Wer sich für diese Variante entscheidet, sollte auf die genauen Darlehenskonditionen achten. Einige Banken erheben höhere Zinsen bei Sondertilgungen. Daher rät der Experte zu einem Vertrag, der auch Sonderzahlungen ohne Zusatzkosten zulässt.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debaufi24.de
 


Rechtssprechung: Unnötigen Aufwand vermeiden

Architekt muss an die Finanzen seines Bauherrn denken

Renovierungs- und Sanierungsarbeiten an einer Immobilie kann man in höchst unterschiedlicher Intensität durchführen. Wenn ein üblicher Architektenvertrag geschlossen wurde, dann darf der Bauherr davon ausgehen, dass keine "Luxussanierung" stattfindet. So hat es die Rechtsprechung nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS entschieden. (Oberlandesgericht Braunschweig, Aktenzeichen 8 U 58/17)

Der Fall
Der Eigentümer einer Immobilie beauftragte einen Architekten damit, die Reparaturarbeiten für seinen undicht gewordenen Swimmingpool zu planen und zu überwachen. Dabei ließ der Architekt nicht nur den Fliesenbelag entfernen und den Untergrund neu abdichten, wie es nach √úberzeugung einer Sachverständigen funktionstauglich gewesen wäre und ausgereicht hätte. Er ordnete zusätzlich auch die Erneuerung eines Teils des Beckenrandes an. Der Bauherr war damit nicht einverstanden und forderte fast 8.000 Euro für die entstandenen Mehrkosten zurück.
Das Urteil
Der Zivilsenat nutzte den Fall, um sich grundlegend zu den Pflichten eines Architekten zu äußern. "Eine Planung ist dann mangelhaft, wenn sie zwar technisch funktionstauglich ist, aber zu einem nicht erforderlichen Aufwand führt", hieß es in der schriftlichen Urteilsbegründung. Ein Architekt habe "wirtschaftlich-finanzielle Gesichtspunkte seines Auftraggebers zu beachten". Wenn er wirklich der √úberzeugung gewesen sei, die von ihm angeordneten Arbeiten seien trotz des hohen Aufwands sinnvoll gewesen, so hätte er noch einmal ausdrücklich Rücksprache mit den Bauherrn halten müssen, so die Richter.


Update des "EnEV-Nachweisprogramms für Wohngebäude zur EnEV 2016" erschienen

Ab sofort steht Ihnen Version 2.12 des KALKSANDSTEIN EnEV-Nachweisprogramms im Downloadbereich unserer Webseite zur Verfügung. Das auf Microsoft-Excel¬ģ basierende Tool liefert eine Berechnungshilfe für den Nachweis von Wohngebäuden nach dem Monatsbilanzverfahren.

In der neuesten Version wurden einige Anpassungen vorgenommen sowie einige Bugs behoben wie z.B.:

Auf dem Blatt "Deckblatt" wird jetzt angezeigt, welchem KfW-Standard das eingegebene Gebäude entspricht (Stand: 17.04.2018).

Mit Hilfe des Tools bleiben Ihnen aufwendige Rechenoperationen erspart. Sie brauchen nur die spezifischen Gebäudedaten (Flächen, U-Werte) in den gelb markierten Feldern eingeben und verschiedene begleitende Optionen auswählen.
Das überarbeitete KS-Nachweisprogramm zur EnEV können Sie sich¬†im Downloadbereich herunterladen. Projekte, die mit einer Version ab 2.0 erstellt wurden, können über die Schaltfläche "Projekt laden" auf dem Blatt Gebäude in der neuen Version geöffnet werden. Dafür müssen das bestehende Projekt in den Versionen ab 2.0 über die Schaltfläche "Projekt speichern" auf dem Blatt "Gebäude" als xml-Datei abgespeichert worden sein.


Halbjahresbilanz im Bauhauptgewerbe: Der Bau erreicht immer neue Höchststände

Unternehmen melden für das erste Halbjahr 2018 ein Umsatz- und Auftragsplus von jeweils 8 %

Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, meldeten die Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten für die ersten sechs Monate ein Umsatzplus von nominal 8,1 %, für den Juni sogar von 10,5 %.

Damit erreichte der Umsatz einen neuen Rekord: Der Halbjahreswert ist mit 35 Mrd. Euro der höchste seit 1995. Die Bauwirtschaft wird auch im zweiten Halbjahr gut ausgelastet sein: Die Reichweite der Auftragsbestände lag im Juli bei 4,1 Monaten und damit auf einem historisch hohen Wert. Dies verwundert nicht - schließlich stieg der Auftragseingang* im ersten Halbjahr um nominal 7,5¬†%. Auch im Juni legte die Nachfrage im Vorjahrsvergleich um 7,4¬†% zu, trotz des mittlerweile erreichten hohen Niveaus. Im Vergleich zum Vormonat weist das Statistische Bundesamt allerdings ein Minus aus: Der preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigte Auftragseingang ging - aufgrund des ausgesprochen hohen Maiwertes - binnen Monatsfrist um 4,3¬†% zurück.
Der Wirtschaftsbau hat den Wohnungsbau mittlerweile als Konjunkturlokomotive abgelöst: Der Umsatz legte im ersten Halbjahr um 9,5¬†% und der Auftragseingang um 11,1¬†% zu (Juni: +¬†11,7¬†%, +¬†9,7¬†%). Besonders stark gestiegen ist der Umsatz im Wirtschaftstiefbau mit 12,8¬†% (Juni: +¬†16,1¬†%), die Nachfrage zog im ersten Halbjahr sogar um 20,7¬†% an (Juni: +¬†17,1¬†%). Die zusätzlichen Mittel für die Deutsche Bahn AG scheinen bei den Unternehmen anzukommen. Laut Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums sind im ersten Halbjahr auch schon 38¬†% der Bundesmittel für Eisenbahnen und öffentlichen Personennahverkehr für 2018 abgeflossen, im vergangenen Jahr lag die Quote lediglich bei 34¬†%. Der Wirtschaftshochbau entwickelte sich zwar unterdurchschnittlich, aber - dank steigender Investitionen des Verarbeitenden Gewerbes - immer noch ausgesprochen solide: Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 7,6¬†%, der Auftragseingang um 5,2¬†% (Juni: +¬†9,0¬†% bzw. +¬†5,3¬†%). Für den Wohnungsbau meldeten die Baubetriebe für das erste Halbjahr ein Umsatzplus von 9,7¬†% (Juni: +¬†7,5¬†%). Die Bausparte profitierte somit von den nach wie vor hohen Auftragsbeständen. Die Nachfrage entwickelte sich mit einem nominalen Plus von 4,1¬†% aber eher verhalten (Juni: +¬†0,6¬†%). Der leichte Dämpfer ist auf den Rückgang der Wohnungsbaugenehmigungen von 7,3¬†% im Vorjahr zurückzuführen. Auf die Bautätigkeit im zweiten Halbjahr wird dies aber keine negativen Auswirkungen haben, schließlich gilt es noch, einen Bauüberhang von über einer halben Million Wohnungen abzuarbeiten. Es muss aber damit gerechnet werden, dass sich - aufgrund des Fachkräfteengpasses im Bauhandwerk - die Fertigstellungszeiten verlängern. Aktuell liegt die Reichweite der Bestände im Wohnungsbau schon bei 4,2 Monaten und damit deutlich über dem Vorjahreswert von 3,3. Die Engpässe scheinen sich vorwiegend im Ein- und Zweifamilienhausbau auszuwirken, schließlich meldeten die Baubetriebe für den Mehrfamilienhausbau eine unterdurchschnittliche Reichweite von 3,9 Monaten.
Der √Ėffentliche Bau schloss das erste Halbjahr zwar positiv ab, blieb aber deutlich unter dem Branchendurchschnitt: Der Umsatz stieg "nur" um 5,1¬†%, der Auftragseingang um 5,6¬†% (Juni: +¬†11,2¬†% bzw. +¬†9,2¬†%). Am besten entwickelte sich der Straßenbau, dank des Investitionshochlaufs bei den Verkehrswegeinvestitionen des Bundes: Die Unternehmen meldeten einen Anstieg des Umsatzes und des Auftragseingangs von 7,6¬†% bzw. 10,4¬†% (Juni: +¬†14,7¬†%, +¬†12,0¬†%). Dies deckt sich auch mit den Angaben des Bundesfinanzministeriums: Laut aktuellem Monatsbericht lagen die Ausgaben des Bundes für den Straßenbau in diesem Zeitraum um 10,6¬†% über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Demgegenüber scheinen die Mittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsfonds nur sehr langsam bei den Unternehmen anzukommen: Der Umsatz im √Ėffentlichen Hochbau stieg im ersten Halbjahr lediglich um 3,5¬†%, der Auftragseingang um 3,3¬†% (Juni: +¬†14,4¬†%, +¬†0,6¬†%). Der Hauptverband befürchtet, dass die Kommunalverwaltungen nicht über genügend Personalressourcen verfügen, um die Projekte voranzutreiben.
Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes und des ifo Instituts.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debauindustrie.de
 


Kalksandsteinindustrie lobt studentischen Architekturwettbewerb aus

Die Auslobungsunterlagen zum ersten Nachwuchswettbewerb "Conceptual Living 2018/19" des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e. V. sind veröffentlicht. Teilnehmen können studentische Architekturentwürfe, die Lösungsvorschläge für innovativen und experimentellen Wohnungsbau unter Verwendung von Kalksandstein aufzeigen.

Der Themenschwerpunkt der Aufgabenstellung liegt darin, dem Wohnungsbau in einem Planungsgebiet in Köln-Stammheim eine eigene Identität mit atmosphärischer und gestalterischer Qualität zu geben. Die Lösungsvorschläge sollten dabei Aussagen zu entwurfsbezogenen, architektonischen, bauphysikalischen, ökologischen oder visionär/utopischen Aspekten machen. Die Grundsätze der Begriffe des Conceptual und Collaborative Living, geprägt durch das Zukunftsinstitut, sollen bei den Lösungsvorschlägen Anwendung finden.
Anmeldeberechtigt sind:

Studierende einer Fakultät für Architektur einer deutschen, österreichischen oder schweizerischen Universität oder Hochschule
Einzelarbeiten oder Teamarbeiten von max. zwei Studierenden
Arbeiten im Rahmen einer Lehrveranstaltung oder einer Bachelor-, Master- sowie Studienarbeit
Arbeiten in Massivbauweise unter Berücksichtigung von Kalksandstein ¬†

Einsendeschluss für die Entwürfe ist der 5. April 2019. Prämiert werden die besten Einreichungen mit Preisgeldern in Gesamthöhe von 6.000 Euro sowie Anerkennungspreisen. Die detaillierte Auslobungsbroschüre sowie alle Auslobungsunterlagen erhalten Sie unter www.kalksandstein.de/wettbewerb.


Massiv gebaut ‚Äď günstig versichert

Vergleichsstudie belegt: Versicherungsprämie fällt bei massiv errichteten Gebäuden deutlich geringer aus

Die Deutschen gelten als Versicherungsweltmeister. Rund 431 Millionen Verträge laufen derzeit hierzulande. Ob Sinn oder Unsinn: Für jede Eventualität im Leben gibt es eine entsprechende Police. Neben Rechtsschutz, Hausrat, Leben und Automobil werden sogar Smartphones und Lesebrillen versichert ‚Äď gerade letztere sind schlichtweg unnötig. Für Hausbesitzer ist eine Absicherung in Form einer Wohngebäudeversicherung aber unumgänglich. Handelt es sich um ein kreditfinanziertes Objekt, ist ein Versicherungsschein sogar obligatorisch. Welche unterschiedlichen Kosten auf den Bauherren zukommen, je nach dem in welcher Bauart er sein Eigenheim errichtet hat, zeigt jetzt eine neue Kurz-Studie des renommierten Pestel-Instituts aus Hannover.

Wenig Risiko mit massivem Mauerwerk
Hagel, Feuer, Blitzeinschlag oder Schäden durch Leitungswasser sind Risiken, die man durch eine gute Versicherung abdecken sollte. Dass die Bauweise des zu versichernden Gebäudes ausschlaggebend für die Höhe der jährlichen Kosten ist, konnte jetzt in einer Studie im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) durch eine Herausstellung von Preisunterschieden bei der Wohngebäudeversicherung belegt werden. Im Ergebnis hat das beauftrage Pestel-Institut 15 Angebote gefunden, die im Rahmen eines Tarifes zwei Gebäudearten mit identischer Risikoabdeckung versichern. Dabei handelt es sich um massive, mit Mauerwerk gebaute Häuser und solche in Holzbauweise. Im Vorfeld stellten die Experten fest, dass bei manchen Versicherern Fachwerk- und Holzhäuser grundsätzlich nicht versichert werden und wenn, dann mit separaten Tarifen und unterschiedlichen Leistungen.
Ein Vergleich, der sich lohnt
Bei den 15 untersuchten Anbietern unterschied man zur Einstufung des Risikos nur zwischen "massiv" und "nicht massiv". Zudem wurden mit Lübeck, Cottbus, Asperg und Münster zusätzlich vier Standorte unter die Lupe genommen, um auch regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. Neben den ortsabhängigen Kosten zeigt der Vergleich auch die Preisunterschiede zwischen Massivbauten und Holzkonstruktionen. Beispielsweise liegt in Lübeck die Jahresprämie für massiv gebaute Eigenheime im Durchschnitt 44 Prozent unter dem Beitrag für nicht-massive Einfamilienhäuser. Wobei der Mittelwert für massive Bauten bei 284,90 Euro liegt und der für nicht-massive bei 409,50 Euro. Asperg in Baden-Württemberg verzeichnet mit 267,70 Euro den geringsten Mittelwert für Massivbauten, während die Beiträge in Münster mit 341,50 Euro in der Untersuchung am höchsten liegen.
Das Fazit der Kurz-Studie zeigt deutlich: Neben Vorteilen wie Nachhaltigkeit und Wertbeständigkeit liegen die vier Steinarten Ziegel, Kalksandstein, Poren- und Leichtbeton auch in Sachen Kosten für die Wohngebäudeversicherung weit vorne: Denn alle Versicherer, die für den Vergleich herangezogen wurden, verlangen einen um 40 bis 50 Prozent niedrigeren Jahresbeitrag für Massivbauten im Vergleich zu den Prämien bei Holzhäusern.
Weitere Informationen zum Bauen mit massivem Mauerwerk sowie die ausführliche Studie, in der übrigens auch Mehrfamilienhäuser berücksichtig wurden, gibt es unter www.massiv-mein-haus.de.


Auftragseingang im Bauhaupt­gewerbe im November 2016

- 1,0 % saison­bereinigt zum Vormonat

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2016 um 1,0 % niedriger als im Oktober 2016. Dennoch erreichte das Volumen der Auftragseingänge nach dem Oktober 2016 den zweithöchsten Wert seit März 2002. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich nahm das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von September bis November 2016 gegenüber Juni bis August 2016 um 4,3 % zu.

Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November 2016 um 4,9¬†% höher. In den ersten¬†elf Monaten 2016 stieg er um 13,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.¬†
Bezogen auf die nominalen Ergebnisse lag der Wert des Auftragseingangs im Bauhauptgewerbe im November 2016 um 7,6¬†% über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vergleich zu den ersten elf Monaten 2015 stiegen die Auftragseingänge in den ersten elf Monaten 2016 nominal um 15,3¬†%.¬†
Der Umsatz des Bauhauptgewerbes in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lag im November 2016 nominal mit rund 7,4 Milliarden Euro um 6,3¬†% höher als im November 2015. Ein höherer Umsatz in einem November war zuletzt im Jahr 1999 erreicht worden (7,8 Milliarden Euro). Für die ersten elf Monate des Jahres 2016 ergab sich ein Anstieg um 6,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Quelle und weitere Informationen:destatis.de


Genehmigte Wohnungen von Januar bis September 2016

+ 24,0 % gegen¬≠über Vorjahres¬≠zeitraum

Von Januar bis September 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 276.300 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 24,0 % oder rund 53.500 Baugenehmigungen für Wohnungen mehr als in den ersten neun Monaten 2015. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es in den ersten neun Monaten eines Jahres zuletzt im Jahr 1999 gegeben (331.600)

Von den in den ersten neun Monaten 2016 genehmigten Wohnungen waren 232.500 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+¬†21,5¬†% gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Dieser starke Zuwachs zeigte sich vor allem in Mehrfamilienhäusern (+¬†27,5¬†% beziehungsweise +¬†26.700 Wohnungen). Die Anzahl genehmigter Wohnungen in Zweifamilienhäusern stieg um 12,6¬†% beziehungsweise 1.900 Wohnungen und in Einfamilienhäusern um 3,0¬†% beziehungsweise 2.100¬†Wohnungen. Prozentual am stärksten stiegen die Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen mit +¬†129,6¬†% beziehungsweise +¬†10.400 Wohnungen. Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Damit wurden von Januar bis September¬†2016 mehr Wohnungen in Wohnheimen (18.400 Wohnungen) genehmigt als in Zweifamilienhäusern (17.100 Wohnungen). Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stiegen die Baugenehmigungen in neuen Wohngebäuden um 16,8¬†%.
Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, erreichte in den ersten neun Monaten 2016 mit 39.000 Wohnungen den höchsten Wert seit 1998 (43.200).¬†
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich von Januar bis September 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20,8 Millionen Kubikmeter auf 159,5 Millionen Kubikmeter (+¬†15,0¬†%). Diese Entwicklung ist sowohl auf einen Anstieg der Genehmigungen bei den öffentlichen Bauherren (+¬†34,1¬†%) als auch bei den nichtöffentlichen Bauherren (+¬†13,3¬†%) zurückzuführen.
Quelle:destatis.de


Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2016: Deutsche Wirtschaft gut ausgelastet

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung. Davon gehen die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute aus. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im kommenden Jahr um 1,4 Prozent zulegen. Im Jahr 2018 dürfte die Expansionsrate bei 1,6 Prozent liegen. Die gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten sind damit im Prognosezeitraum etwas stärker ausgelastet als im langjährigen Mittel.

Dennoch sind es derzeit weniger die Unternehmensinvestitionen, die den Aufschwung tragen: Von der Weltkonjunktur gehen nur geringe stimulierende Effekte aus, so dass die Exporte nur moderat steigen; zudem dürften sich in den außerordentlich niedrigen Kapitalmarktzinsen nicht nur die derzeitige Geldpolitik, sondern auch niedrige Wachstumserwartungen widerspiegeln.
All dies hemmt die Ausrüstungsinvestitionen. So ist es weiterhin in erster Linie der Konsum, der den Aufschwung trägt. Der private Verbrauch profitiert dabei insbesondere vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau, beim öffentlichen Konsum machen sich weiterhin die hohen Aufwendungen zur Unterbringung und Integration von Flüchtlingen bemerkbar.
Der Wohnungsbau wird durch die niedrigen Zinsen angeregt. Insgesamt werden die Bauinvestitionen im Prognosezeitraum merklich ausgeweitet. Für das laufende Jahr ist ein Zuwachs um 3,2 Prozent, für die Jahre 2017 und 2018 sind Raten von 1,9 Prozent beziehungsweise 2,8 Prozent zu erwarten. Die Bauprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute für 2016 deckt sich mit den Einschätzungen des Bundesverbands Baustoffe ‚Äď Steine und Erden e.V. (bbs) Insbesondere die gegenüber der vorherigen Prognose vorgenommene Korrektur der gewerblichen Bauinvestitionen (Frühjahr: +1,8%) erscheint realistisch. Auch die Einschätzungen für 2017 erscheinen aus heutiger Sicht nachvollziehbar.
Das vollständige Gutachten und weitergehende Informationen finden sie auf den Internetseiten der beteiligten Institute unter www.cesifo-group.de.


Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet

Das Land Baden-Württemberg hat zusammen mit der Wohnungswirtschaft, den kommunalen Spitzenverbänden, den Landtagsfraktionen, Banken sowie Natur- und Umweltschutzverbänden die Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet. Die neue Wohnraum-Allianz soll alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen, um schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können.

Auf Einladung der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut, ist die Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet worden. Zur Auftaktveranstaltung für eines der wichtigsten Projekte der Landesregierung in dieser Legislaturperiode begrüßte sie rund 50 Vertreterinnern und Vertreter der Wohnungswirtschaft, der kommunalen Spitzenverbände, der im Landtag vertretenen Fraktionen sowie von Banken oder auch des Natur- und Umweltschutzes.
Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen
"Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung, das sich als nötiger denn je erweist", erklärte Hoffmeister-Kraut. In den Ballungsräumen Baden-Württembergs, aber auch in vielen Regionen des ländlichen Raums seien Mieten und Immobilienpreise drastisch gestiegen. Es fehlten insbesondere günstige Wohnungen für Menschen mit geringerem Einkommen, so die Ministerin. Die Anstrengungen zur Schaffung von Wohnraum müssten daher mit Nachdruck intensiviert werden. Sie strebe daher an, dass das Land die für die Wohnraumförderung zur Verfügung stehenden Mittel auf 250 Millionen Euro in 2017 erhöhe.
Hoffmeister-Kraut: "Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, dieses Ziel erreichen wir nur, wenn wir alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen. Die neue ,Wohnraum-Allianz‚Äô ist dafür das beste Mittel, mit dem wir Leitlinien für die verstärkte Schaffung von Wohnraum gemeinsam zügig erarbeiten und uns über Schritte zur Umsetzung auf allen Ebenen verständigen wollen."
Der Bogen der Themen spanne sich dabei von den rechtlichen Grundlagen des Bauens und der Planung bis hin zu Förderinstrumenten und der Finanzierung. In den Blick zu nehmen seien bei der Schaffung von mehr Wohnraum zudem gleichermaßen die Interessen der Mieter als auch von Vermietern, betonte die Ministerin.
"Wohnraum-Allianz"
Die "Wohnraum-Allianz" hat konsultative und beratende Funktion und soll in vier Arbeitsgruppen in regelmäßigen Sitzungen drängende mit dem Wohnungsbau zusammenhängende Fragen diskutieren. Darüber hinaus werden in diesem Jahr weitere Spitzengesprächs-Runden zur Reflektion der Ergebnisse stattfinden, um noch in 2016 erste mögliche Vorschläge zu präsentieren, die schnell umgesetzt werden könnten.
Quelle:baden-wuerttemberg.de


Neue Website des Bundesverbandes Baustoffe ‚Äď Steine und Erden online

Mit neuem Look sowie einer klaren und benutzerfreundlichen Navigation präsentiert sich der überarbeitete Internetauftritt des Bundesverbandes Baustoffe ‚Äď Steine und Erden (bbs).

Unter www.baustoffindustrie.de sind Informationen zu branchenrelevanten Themen wie Konjunktur und Produktion, Bauwirtschaft, Energie, Klimaschutz, Rohstoffe, Technik/Normung oder Umwelt zusammengefasst. Die Vielfalt der Produkte und Anwendungen sowie der Gewinnungs- bzw. Produktionsstätten wird durch spannende Bilder deutlich.
"Wir freuen uns, den Besuchern im Netz ein frisches Layout und eine `aufgeräumte¬ī Seite präsentieren zu können, die das Aufgabenspektrum des bbs ebenso abbildet wie Daten und Fakten zur Branche," so bbs-Hauptgeschäftsführer Michael Basten.
Der Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V. vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen der deutschen Roh- und Baustoffindustrie. Die Branche erwirtschaftet mit 145.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von rund 31 Milliarden Euro.


Gesetzentwurf zur Sonder-AfA für Mietwohnungsbau gestoppt

Desaster für den Mietwohnungsbau

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus ist zunächst gescheitert, da sich die Koalitionspartner diese Woche u.a. nicht auf Nachbesserungen bei der Höhe der Fördergrenze einigen konnten.

Der ursprüngliche Gesetzentwurf sah ‚Äď zusätzlich zur regulären AfA in Höhe von 2% jährlich ‚Äď eine steuerliche Sonderabschreibung in Höhe von insgesamt 29% der Anschaffungs- oder Herstellungskosten verteilt auf die ersten drei Jahre nach Baufertigstellung vor. Voraussetzungen sollten u.a. sein, dass das Gebäude zur Wohnungsvermietung bestimmt ist, in einer Region mit besonders angespannter Wohnraumsituation liegt und die maximalen Baukosten von 3.000 Euro je m¬≤ Wohnfläche nicht überschritten werden, wovon jedoch nur 2.000 Euro förderfähig sein sollten.
Nachdem im Rahmen der öffentlichen Anhörung im Bundestags-Finanzausschuss am 25.04.2016 von Seiten der bestellten Sachverständigen Kritik am Gesetzentwurf insbesondere in Bezug auf mögliche Mitnahmeeffekte und eine fehlende Mietendeckelung geäußert wurde, haben die Koalitionspartner über Nachbesserungen verhandelt. So wollte die SPD-Fraktion eine Absenkung der maximalen Förderhöhe und eine Begrenzung der durch den Vermieter maximal zu verlangenden Miete durchsetzen. Die Hausspitze des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ging bis vor kurzem noch von einer Einigung bis zur Sommerpause aus, diese konnte jedoch letztlich nicht erzielt werden.
Alternativ werden sollen in den Bundeshaushalt nun 500 Mio. Euro zusätzlich eingestellt, die für ein gesondertes Investitionsförderprogramm zum bezahlbaren Wohnen vorgesehen sind. Das Programm soll vom BMUB umgehend erstellt und veröffentlicht werden.
Es besteht zwar noch immer die Chance, dass die steuerliche Mietwohnungsbauförderung doch noch nach der Sommerpause in einem modifizierten Gesetzentwurf verabschiedet wird. Es ist jedoch in jedem Fall ein negatives Signal, dass trotz des erheblichen Mangels an bezahlbarem Wohnraum in Ballungszentren, der aufgrund der zu geringen Fertigstellungszahlen weiterwächst, keine kurzfristige Einigung über eine wirksame Sonder-AfA im Mietwohnungsneubau möglich war.
Zusammenfassend ist es sicher besser, dass anstelle einer vollständigen Ablehnung einer Sonder-AfA nun zumindest zusätzliche 500 Mio. Euro für ein Investitionsförderprogramm sowohl für private wie auch kommunale Bauherren freigegeben wurden. Allerdings wird dies zur Ankurblung des sozialen Wohnungsbaus nicht ausreichen. Wir werden daher weiterhin im Rahmen des Verbändebündnisses "Impulse für den Wohnungsbau" aber auch über die DGfM für steuerliche Anreize im Wohnungsbau eintreten.


Impulse für Wohnungsbau ‚Äď Baden-Württemberg: Bezahlbarer Wohnraum (un)möglich?

Aktionsgemeinschaft fordert verbesserte Rahmenbedingungen für den
Wohnungsbau in Baden-Württemberg

"Bezahlbarer Wohnungsbau (un)möglich?" unter diesem Titel hatte die Aktionsgemeinschaft Impulse für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg zu einem Symposium nach Stuttgart eingeladen.

Der Mangel an bezahlbaren Wohnraum, insbesondere in Ballungsräumen, ist derzeit in aller Munde und beschäftigt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. Dies zeigte auch die große Resonanz auf die Veranstaltung. √úber 230 Vertreter aus der Architektenschaft, der Wohn- und Bauwirtschaft sowie den Kommunen nahmen teil, zahlreichen Interessenten musste man im Vorfeld aufgrund der begrenzten Raumkapazität sogar absagen. Wie kann man bezahlbaren Wohnraum schaffen? Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Ist bezahlbarer Wohnungsbau angesichts der steigenden technischen und gesetzlichen Anforderungen überhaupt möglich? All diese Fragen standen im Fokus des Symposiums.
Jens Kuderer, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen, Stuttgart, skizzierte zunächst die Entwicklung des Wohnungsbedarfs. Die hohe Zuwanderung aus dem In- und Ausland, die wachsende Zahl der Singlehaushalte ‚Äď die Nachfrage in Baden-Württemberg steigt und steht einem angespannten Wohnungsmarkt gegenüber. Laut einer aktuellen Studie des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung e. V., Dresden, werden rund 62.000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt, nur knapp über 30.000 werden jedoch gebaut. Besorgt zeigte er sich auch über die rückläufige Tendenz bei den Fertigstellungen im Jahr 2013. Zudem seien die Baugenehmigungen im vergangenen Jahr zurückgegangen. Dies alles würde zu einer weiteren Verschärfung des Problems führen, so Kuderer. Er forderte daher die Schaffung eines ausreichenden Angebots als effektivstes Mittel für bezahlbaren Wohnraum.
Matthias Günther vom Eduard Pestel Institut für Systemforschung e.V., Hannover, unterstrich in seinem Vortrag die Aussagen seines Vorredners und zeigte anhand der Studie¬†"Mietwohnungsbau 2.0 ‚Äď Bezahlbarer Wohnraum durch Neubau" auf, was sich ändern muss, um einen mit niedrigeren Mieten attraktiven Wohnungsneubau zu erreichen. Eine Verbesserung der steuerlichen Abschreibungsbedingungen, eine Reduzierung der Baulandkosten und verbesserte Finanzierungskonditionen hätten einen enormen Preiseffekt auf dem Mietwohnungsmarkt, rechnete der Volkswirt vor.
Die Kosten im Blick, hatte auch Dietmar Walberg, Arbeitsgemeinschaft zeitgemäßes Bauen ¬†¬†e. V., Kiel. Er stellte das Ergebnis der ARGE-Untersuchung¬†"Optimierter Wohnungsbau" vor. Insbesondere die gestiegenen Energiesparauflagen und kommunalen Vorgaben ‚Äď beispielsweise für Stellplätze ‚Äď haben die Baukosten in den vergangenen Jahren deutlich nach oben getrieben. Hinzu kommen höhere logistische Kosten, die das Bauen in Innenstädten mit sich bringt. So schlage ein Mehrfamilienhaus, das in der Innenstadt mit den hohen gesetzlichen Energiesparauflagen (EnEV ab 2016) gebaut werde, mittlerweile mit Baukosten von 2.422 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zu Buche. Hierbei seien noch nicht einmal die Grundstückskosten berücksichtigt. Zudem präsentierte er einen detaillierten Kostenkatalog, der transparent macht, was beim Neubau von Mehrfamilienhäusern durchschnittlich pro Quadratmeter Wohnfläche wie viel kostet ‚Äď von der Tiefgarage (292¬† Euro/m¬≤) über das Kellergeschoss (122 Euro/m¬≤) und den Aufzug (68 Euro/m¬≤) bis zur Dachbegrünung (41 Euro/m¬≤). Um in den Wachstumsregionen kostengünstiger bauen zu können, seien verbesserte Rahmenbedingungen zwingend erforderlich, so auch sein Fazit.
Wo es derzeit hakt und welche Lösungsansätze es gibt, diskutierten in der anschließenden Podiumsrunde Jochen Bayer, Sprecher der Aktionsgemeinschaft in Baden-Württemberg, und Harald Luger vom Siedlungswerk Stuttgart mit den Vertretern der vier Landtagsfraktionen. Tobias Wald, wohnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, kritisierte die neue Landesbauordnung. Durch überzogene Anforderungen wie die Schaffung von Fahrradstellplätzen oder von Fassadenbegrünung würde sich das Bauen unnötig verteuern. Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer trage ebenfalls dazu bei. Das landeseigene Förderprogramm aufzustocken sei wichtig, helfe bei den derzeit niedrigen Zinsen allerdings nur wenig.¬†
Dr. Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender der FDP, teilte seine Meinung. Er forderte mehr Deregulierung statt Regulierung. Maßnahmen, wie die Einführung der Mietpreisbremse bekämpfen nur die Symptome, nicht die Ursache. Der Wohnungsbau müsse für Investoren wieder attraktiv gemacht werden. Harald Luger konnte dies aus seiner Erfahrung in der Praxis nur bestätigen. Der Mietwohnungsbau sei nicht mehr rentabel. Grund seien die gestiegen Baukosten. Vor allem die Preise für die Grundstücke machen den Investoren zu schaffen. Günstiges Bauland sei auf dem freien Markt kaum zu bekommen, bezahlbare Wohnungen somit immer schwerer zu realisieren. Land und Kommunen müssten Grundstücke in ausreichender Anzahl und zu vernünftigen Preisen bereitstellen, so seine Forderung. Auch die Verknappung der Deponiekapazitäten und die damit einhergehenden Kostensteigerungen, stellen das Bauen vor neuen Herausforderungen.
Andrea Lindlohr, wirtschafts- und wohnungsbaupolitische Sprecherin der GR√úNEN-Landtagsfraktion, verteidigte die Wohnungspolitik der Landesregierung. Der soziale Wohnungsbau hätte in Baden-Württemberg seit vielen Jahren brachgelegen, das Thema nun voranzubringen mache zwar Mühe, räumte sie ein, man sei jedoch auf einem guten Weg. Durch die Neugestaltung der Förderkonditionen habe sich der Mittelabfluss deutlich besser, betonte auch ihr Kollege Johannes Stober von der SPD. Was die Mietpreisbremse angehe, so gelte diese nur bei Wiedervermietung in angespannten Wohnlagen. Eine neu errichtete Wohnung könne der Eigentümer auch in Zukunft ohne Beschränkung vermieten. Nachbesserungsbedarf sähe er lediglich bei der Erstellung der sog. "Gebietskulisse". Frau Lindlohr wies außerdem darauf hin, dass Kommunen Grundstücke nicht zu Höchstpreisen verkaufen müssen. Hierzu habe man im vergangenen Jahr eine Verwaltungsvorschrift verabschiedet, nach der der Kaufpreis für landeseigene Grundstücke, die für sozial orientierten Förderungen von Wohnraum abgegeben werden, ermäßigt werden kann. Auch der Bund sei gefordert, etwa bei der Konversion ehemaliger Militärflächen.
Jochen Bayer von der Aktionsgemeinschaft sieht noch mehr Stellschrauben an denen man drehen kann. Er forderte die Erhöhung der linearen Abschreibung von 2 auf mindestens 3 Prozent. Dies würde den Werteverzehr realistischer abbilden. Die Abnutzung, insbesondere der Gebäudetechnik, liege heutzutage weit unter den angenommen 50 Jahren. Auch müsse man den Ersatzneubau nicht wirtschaftlich sanierungsfähiger Wohnungen in der KfW-Förderung sowie bauordnungsrechtlich durch eine Anpassung des Baugesetzbuches einer Vollsanierung gleichstellen.


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Und da ja bekanntlich aller Anfang schwer ist, sind wir auf Ihre Rückmeldungen angewiesen. Was läuft gut? Was können wir noch optimieren? Posten Sie einfach einen Kommentar auf unsere Facebook-Seite, schicken Sie uns eine private Nachricht oder schreiben Sie uns an socialmedia@kalksandstein.de.
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Workshop-Reihe "Detail und nachhaltige Konstruktion" erfolgreich abgeschlossen

Der Kalksandsteinindustrie Nord e.V. hat im November wieder seine Kalksandstein Workshop-Reihe durchgeführt. Unter dem Titel "Detail und nachhaltige Konstruktion" informierten sich die Teilnehmer in diesem Jahr an neun Veranstaltungsorten zum Thema Gebäudekonstruktion.

Aufbauend auf den Grundlagen der Tragwerksplanung zu Bemessung, Gebrauchstauglichkeit und Risssicherheit hat der Referent Herr Dr.-Ing. Frank Purtak¬†für typische Gebäude die Konstruktion im Detail für nachhaltige Bauwerke aufgezeigt. Die Einflüsse, der mit dem Mauerwerk verbundenen Konstruktionsteile, wurden für eine möglichst mängelfreie Gesamtkonstruktion dargelegt. Herr Purtak verdeutlichte unter anderem, dass speziell bei weit spannenden Dachdecken aus Stahlbeton die Auflagerbedingungen aus Mauerwerk detailliert geplant werden müssen. Tragende sowie nichttragende Außen- und Innenwandkonstruktionen müssen im Hinblick auf die Gebäudeabmessungen für eine wirtschaftliche Umsetzung optimiert werden. Möglichkeiten zur Ausbildung sowohl von Kellerwänden als auch von freistehenden Wänden wurden aufgezeigt. Herr Dr. Purtak machte deutlich, dass die¬†Bemessung der tragenden Bauteile nach aktueller Normengeneration im Planungs- und Ausführungsprozess lediglich als modernes Hilfsmittel auf dem Weg zu standsicheren und gebrauchstauglichen Gebäuden dient und daher bei speziellen Fragestellungen gezielt angewendet wird.


KS-VERTRIEBSSEMINAR 2014: ";Noch erfolgreicher mit KS ‚Äď Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien"

Der Einladung der Kalksandstein-Bauberatung Bayern GmbH zum Seminar "Noch erfolgreicher mit KS ‚Äď Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien" mit Hans J. Gärtner folgten am 28. November 2014 in Greding diverse Teilnehmer.

Der TRAINER HANS J. G√ĄRTNER, Stuttgart referierte¬†das praxisnahe Seminar mit folgenden Inhalten:¬†¬†
Werbung, die "echte" Käuferkontakte schafft:
·       Was muss die unterscheidende Werbung beinhalten und was nicht?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬† Welche Informationsmöglichkeiten sind in der Presse¬†sinnvoll?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬† Wie viele und welche Informationen bringen echte Käufer?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†Welche Fotos oder Darstellungen sprechen echte Käufer an?¬†¬†¬†Wir haben uns über Ihren Besuch und Ihre¬†aktive Teilnahme sehr gefreut.
Vielen Dank.
 


"Erfolgreicher mit KS ‚Äď
Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien"

Traditionelles Verkaufstraining mit dem Erfolgstrainer Hans J. Gärtner

In Denkendorf an der Autobahn A9 fand wieder das traditionelle Verkaufstraining mit dem Erfolgstrainer Hans J. Gärtner aus Stuttgart statt. Inhaber von Immobilien- oder Bauträgerunternehmen sowie Vertriebsmitarbeiter trainierten das professionelle Filtern von Interessenten, die richtige Werbung, die Argumente gegen Rabattforderungen und den Weg zum Kaufabschluss.
Das Seminar war mit 20 Teilnehmern ausgebucht.




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