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Gewerke

 

Gewerke

12. Mauerer


12.10. TOP TEN


12.20. BAUSTOFFINDUSTRIE

12.50. DIENSTLEISTUNGEN

12.21. - Mauerziegel, Ziegel (49)

12.51. - Baustoffhandel (163)

12.22. - Klinker, Backsteine (36)

12.52. - Bauunternehmen (77)

12.23. - Kalksandstein, KS (24)

12.53. - Sachverständige (31)

12.24. - Porenbeton (15)

12.54. - Verbände, Bauindustrie (191)

12.25. - Betonsteine (14)

12.55. - Verbände, Baustoffhandel (59)

12.26. - Bimssteine (14)

12.56. - Verbände, Mauerwerk (157)

12.27. - Isolierklinker (10)

12.57. - Initiativen (18)

12.28. - Lehmziegel, Lehm (15)

12.58. - Publikationen, Verlage (411)

12.29. - Glasbausteine (12)

12.59. - Institute, Lehre (77)


12.30. - Schornsteine, Kamine (23)

12.60. - Museen, Museum (23)

12.31. - Rolladenkästen (21)

12.61. - Messen, Veranstaltungen (380)

12.32. - Fertigteile, Elemente (83)

12.62. - Portale (72)

12.33. - Systemergänzungen (225)

12.34. - Mauermörtel (31)

12.35. - Grundmauerschutz (22)

12.36. - Einbauelemente (69)

12.37. - Dämmstoffe (56)

12.38. - Hilfsmittel (56)


12.40. MASCHINEN, TECHNIK

12.41. - Maschinen (25)

12.42. - Handmaschinen (20)

12.43. - Mauerwerkzeuge (18)

12.44. - Software (9)


Gewerkespezifische News

Quelle: http://www.kalksandstein.de

Kalksandstein Bauseminare 2019 im Osten - Termin vormerken oder direkt anmelden!

Im Januar 2019 lädt der Kalksandsteinindustrie Ost e.V. wieder zu den KALKSANDSTEIN BAUSEMINAREN in Rostock (am 29.01.2019), Berlin (am 30.01.2019) und Dresden (am 31.01.2019) ein.

REFERENTEN UND THEMEN
Dipl.-Ing. Wiebke Grethe Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V., Hannover"Bauen mit Kalksandstein ‚Äď Neuerungen in Normen und Regelungen"
Dipl.-Ing. Henrik-Horst Wetzel ö.b.u.v. Sachverständiger für Schäden an Gebäuden, Laboe"Der vergessene Anschluss ‚Äď Grundlagen zur Abdichtung von Wandsockeln sowie typische Probleme bei den Abdichtungsanschlüssen an die Rahmen von Türen und bodentiefen Fenstern"
Rechtsanwalt Goetz MichaelisAnwaltskanzlei Michaelis, Werne"Das neue Bauvertragsrecht und seine Konsequenzen für die Baupraxis"
Prof. Dr. Thomas Jocher Universität Stuttgart (Vortrag in Rostock)Dipl.-Ing. Architektin Erika Mühlthaler Selbstständige Architektin (Vortrag in Berlin und Dresden)"Lebenslanges Wohnen - Häuser und Menschen"
 
Merken Sie sich Ihren gewünschten Termin schon einmal vor oder melden Sie sich direkt an.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungsorten, zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.


Schallschutzworkshops im Westen

Auch die diesjährigen Schallworkshops in der Region des KS-West e.V. waren wieder schnell ausgebucht. Das regionale Feedback bestätigt auch immer wieder großes Interesse an dem Thema. Der KS-Schallrechner ist und bleibt auch weiterhin das Instrument, einfach und übersichtlich die geforderten Anforderungen nach aktueller Norm vernünftig und übersichtlich darzustellen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung dieses Tools und die abgestimmte Schulung in Bezug auf die Möglichkeiten des Rechners werden von den Teilnehmern immer wieder hervorgehoben. Und das soll auch in Zukunft so bleiben!


Auf die Entscheider von morgen bauen!

"Kalksandstein-Musterkoffer" macht Vorlesungen anschaulicher

Um Studierenden den Baustoff Kalksandstein praktisch und möglichst konkret näher zu bringen, hat der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e. V. (BV KSI) einen Kalksandstein-Musterkoffer entwickelt. Gedacht ist er für den Einsatz in Vorlesungen, bei Laborübungen oder für Ausstellungszwecke. Dieser Koffer wird derzeit allen Universitäten und Hochschulen in Deutschland mit den Studiengängen Architektur und/oder Bauingenieurwesen zur Verfügung gestellt.

Highlight des Koffers sind Kalksandsteine im Maßstab 1:10. Durch die Miniatur-Kalksandsteine in den drei Formaten "8DF", "Rasterelement" und "Planelement" können sich die angehenden Architekten und Bauingenieure mit dem Material vertraut machen und so ein gutes Gefühl für dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten entwickeln. So lässt sich mit den Miniatur-Kalksandsteinen zum Beispiel eine kleine Wand erstellen, mit der unter anderem das Einhalten des Fugenüberbindemaßes anschaulich dargestellt werden kann.
Im Koffer befinden sich darüber hinaus alle relevanten Grundsatzpublikationen des BV KSI wie zum Beispiel das neue KALKSANDSTEIN Planungshandbuch, das Statikhandbuch oder die Broschüre "Architektur und Kalksandstein", aber auch zahlreiche digitale Medien.
Einer der ersten Professoren, die nun einen Kalksandstein-Musterkoffer erhalten haben, ist Univ.-Prof. Dr.-Ing. Carl-Alexander Graubner vom Massivbauinstitut der Technischen Universität (TU) Darmstadt. "Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit zwischen der Kalksandsteinindustrie und unserem Institut. Deshalb freue ich mich besonders, einer der ersten Kofferbesitzer sein zu dürfen", freut sich Graubner bei der √úbergabe des Musterkoffers. "Bereits jetzt finden bei uns regelmäßig Gastvorträge durch Technische Berater der Kalksandsteinindustrie statt und wir organisieren auch Führungen durch Kalksandsteinwerke."
Auslöser für die Entwicklung des Musterkoffers ist der zunehmend spürbare Fachkräftemangel, der es für Unternehmen und Verbände unabdingbar macht, sich auch der akademischen Nachwuchsförderung aktiv und mit Nachdruck anzunehmen. "Denn gut ausgebildete Architekten und Bauingenieure sind eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz und die Realisierung hochwertiger Konstruktionen aus Kalksandsteinmauerwerk und damit von großer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit der Kalksandsteinindustrie", so Roland Meißner, Geschäftsführer des BV KSI. "Weiterhin haben wir eine umfassende Umfrage an allen Universitäten und Hochschulen durchgeführt, die entweder Bauingenieurwesen und/oder Architektur als Studienfach anbieten. Das Ergebnis war, dass der Massivbau und speziell der Mauerwerksbau nur noch einen äußerst geringen Anteil in der Ausbildung zum Architekten oder Bauingenieur einnimmt, seitens der Studierenden aber viel mehr Lehrmaterial, Gastvorträge und Werksbesuche gewünscht werden."
Auch aus diesem Grund hat sich die Kalksandsteinindustrie dazu entschlossen, die akademische Nachwuchsförderung nachhaltig zu stärken. In enger Zusammenarbeit mit Professoren und Studierenden verschiedener Hochschulen und Universitäten wurde unter dem Namen "Auf die Entscheider von morgen bauen!" ein nachhaltiges Konzept zur Stärkung der akademischen Nachwuchsförderung entwickelt und beim BV KSI die Stelle des "Koordinators akademische Nachwuchsförderung" geschaffen.
Diese zukunftsweisende Position nimmt seit Herbst 2017 Katharina Lennig ein. "Zu meinen zentralen Aufgaben gehören unter anderen der Aufbau und die Förderung eines nachhaltigen Netzwerkes in Lehre und Forschung und die Entwicklung und Durchführung studienrelevanter Veranstaltungen, Vorträge, Events und Wettbewerbe. Alles in enger Abstimmung mit den Universitäten und Hochschulen", fasst Lennig zusammen. "Hierbei werden die Bedürfnisse der Lehrenden und Studierenden gleichermaßen berücksichtigt. Gefördert werden auch Praktika oder Bachelor- und Masterarbeiten."


Besichtigung des Kalksandsteinwerks in Schwaig/OT Behringersdorf

64¬†Studenten der Hochschule Coburg wurden als Gast der Kalksandstein-Bauberatung Bayern im Kalksandsteinwerk Zapf Daigfuss in Schwaig b. Nürnberg begrüßt.

Oliver Betz nahm die Studenten in Empfang und begrüßte sie zusammen mit Wolfgang Zapf. Der Geschäftsführer¬†erläutert die Historie des¬†Kalksandsteinwerks und die Produktvielfalt.
 
Danach konnten sich die Teilnehmer einen √úberblick über die verschiedenen¬†Produkte an der Musterbaustelle machen. Im Nachgang wurde selbst Hand angelegt und das maschinelle versetzten von KS-XL Produkten gezeigt. Eine Führung durch das Werk bei der die Herstellung der Kalksandstein Produkte gezeigt wurde war genau so Inhalt,¬†wie die Historienausstellung mit über 111 Jahre Kalksandsteingeschichte.
 
Der Abschluss war ein gemeinsames Mittagessen.
 


KS Bauseminare 2019 im Süden - TERMIN VORMERKEN!!!

Die Termine und Referenten für die KS Bauseminare 2019 im Süden stehen bereits fest.

Merken Sie sich Ihren Termin schon einmal vor:

Termine:
12.02.2019 Frankenthal13.02.2019 Neu-Isenburg14.02.2019 Karlsruhe19.02.2019 Freiburg-Munzingen20.02.2019 Filderstadt
Referenten:
Dipl.-Ing. Andreas SchlundtBundesverband Kalksandsteinindustrie e.V."Aktuelles aus der Normung"  
Dr. Frederik NeyheuselSGP Rechtsanwälte"Baurecht in der Praxis"
Prof. Dr.-Ing. Christoph ButenwegSDA Engineering"Erdbebenauslegung von Mauerwerksbauten aus KS"
Rechtsanwalt Frank JunkerABG Frankfurt Holding"Passivhaus-Macher" => nur in Neu-Isenburg!!!    
Dipl.-Ing. Gerold KöhlerKöhler-Meinzer"Die KFW-Standards - Theorie und Praxis"
Architekt Henrik NowakArchitekturbüro Nowak"Praxisbericht KFW40 Plus"


Bauseminare 2019 im Westen

Bitte merken Sie sich die Termine vor!

Im Februar lädt die KS-West wieder zu den Kalksandstein Bauseminaren ein. Für die Veranstaltungsreihe 2019 wurde wieder ein interessantes Programm mit aktuellen Themen für Sie zusammengestellt.

Themen und Referenten:
Dr. Wolfgang EdenBundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. Hannover"Zukunft Bauen mit Kalksandstein - ein Blick hinter die Kulissen"
Prof. Dr.-Ing. Alfred SchmitzTAC Technische Akustik, Grevenbroich"Schallschutz im Wohnungsbau"
Prof. Dr. habil. Volker EichenerHochschule Düsseldorf - University of Applied Sciences"Design sells. Urbanität durch gute Gestaltung von außen, innen und drum herum"
11.02.2019 ¬† Bielefeld 12.02.2019 ¬† Düsseldorf 13.02.2019 ¬† Dortmund 14.02.2019 ¬† Münster ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† 18.02.2019 ¬† Köln 19.02.2019 ¬† Aachen 20.02.2019 ¬† Paderborn 21.02.2019 ¬† Duisburg
Anmeldungen sind ab sofort möglich!¬† Anmeldung Bauseminare 2019
 


Aktuelle Zinsänderung bei KfW-Förderung

Die KfW hat zum 16.10.2018 die Zinsen im Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen geändert.

Die Zinsen wurden u. a. im Wohneigentumsprogramm erhöht. Die Förderprogramme der KfW-Bank bleiben für Bauherren dennoch attraktiv.
Die aktuelle Zinserhöhnung der KfW Bankengruppe betrifft folgende Programme aus dem Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen:

Wohneigentumsprogramm (124, 134)
Altersgerecht Umbauen - Kredit (159)
Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167)

Wohneigentum mit günstigem Kredit finanzierenMit dem KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134) fördert die KfW den Kauf oder Bau von selbstgenutztem Wohneigentum (Eigenheim oder Eigentumswohnung). Auch Privatpersonen, die Genossenschaftsanteile für selbstgenutzten Wohnraum erwerben, können von diesem Förderprogramm profitieren (134). Die Förderung¬†wird in Form von günstigen Förderkrediten bereitgestellt, pro Vorhaben gibt es bis zu 50.000 Euro.¬†
Förderung für energieeffizientes EigenheimIm Programm "Energieeffizient Bauen" (153) vergibt die KfW-Bank zinsgünstige Kredite für den Bau oder Ersterwerb eines Hauses, das den energetischen Standard eines KfW-Effizienzhauses 40 Plus, 40 und 55 oder den eines Passivhauses erfüllt. Bis zu 50.000 Euro Kredit erhalten Bauherren pro Wohneinheit, dazu kommt ein Tilgungszuschuss, der sich nach dem erreichten Effizienzhaus-Niveau richtet.
Barrierefreiheit für den WohnraumIm Programm Altersgerecht Umbauen (159) erhalten Hausbesitzer einen Kredit für die barrierefreie Gestaltung des Hauses oder den Kauf umgebauten Wohnraums. Bis zu 50.000 Euro Kredit je Wohneinheit sind möglich.¬†
Förderung für HeizungsmodernisierungIm Programm Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167) erhalten Hausbesitzer, die eine Sanierung angehen, von der KfW bis zu 50.000 Euro Förderkredit pro Wohneinheit für die Modernisierung der Heizung, wenn sie dabei auf erneuerbare Energien umstellen.¬†
Die aktuellen Konditionen für die KfW-Programme aus dem Bereich Bauen, Wohnen und Sanieren finden Sie in der Konditionenübersicht.
Quelle und weitere Informationen:aktion-pro-eigenheim.dekfw.de
 
 


Bauseminar im Herbst 2018 in Nürnberg und Schweinfurt mit Erfolg beendet

Themen:
"Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) in der Debatte"
"Baulicher Schallschutz"

Im Oktober 2018 lud die Kalksandstein-Bauberatung Bayern GmbH zu Bauseminaren an zwei Standorten in Bayern ein. Auch in diesem Jahr erwartete wieder ein interessantes Programm mit zwei namhaften Referenten die Teilnehmer.

Dipl.-Ing. Werner Eicke-Hennig ¬†mit dem Thema "Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) in der Debatte"
sowie Herr Prof. Dr.-Ing. Alfred Schmitz  zum Thema "Baulicher Schallschutz".
Die Vorträge können¬†Sie¬†hier einsehen.
Bei Rückfragen dazu steht Ihnen Herr Peter Schmid jederzeit gerne zur Verfügung.


Termin vormerken: Kalksandstein Bauseminare 2019 im Norden

Im Februar 2019 lädt die Kalksandsteinindustrie im Norden wieder zu den Kalksandstein Bauseminaren ein. Für die Veranstaltungsreihe 2019 wurde wieder ein interessantes Programm mit aktuellen Themen wie "Das neue BGB-Bauvertragsrecht", "Neuerungen in Normen und Regelungen", "Wirtschaftlicher Wohnungsbau" und "BIM - Building Information Modeling" für Sie zusammengestellt.

Themen und Referenten:Prof. Karl-Heinz SchonebeckAnwaltspartnerschaft von Appen, Prof. Dr. Fischer, Prof. Schonebeck, OldenburgGrundzüge des BGB-Bauvertragsrechts 2018 unter besonderer Berücksichtigung des dort geregelten Anordnungs- und VergütungsrechtsDr.-Ing. Martin SchäfersBundesverband Kalksandsteinindustrie e.V., HannoverBauen mit Kalksandstein - Neuerungen in Normen und Regelungen (Gebäudeenergiegesetz, DIN 4108 Beiblatt 2, DIN 4109, erhöhter Schallschutz)Dipl.-Ing. Architekt Harald LugerSiedlungswerk GmbH, StuttgartWirtschaftlicher WohnungsbauProf. Dr.-Ing. Markus KönigRuhr-Universität BochumBIM - Building Information ModelingWeitere Informationen zu Veranstaltungsorten, Terminen, Inhalten und Anmeldung erhalten Sie hier.


Baukonjunktur im August stabil - Arbeitsvolumen steigt leicht an

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im August saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat leicht um 0,3 % gestiegen ist.

Zuvor waren die geleisteten Arbeitsstunden zwei Monate in Folge gesunken. Sowohl die Beschäftigung als auch die Bruttolohnsumme gingen leicht zurück.
Allerdings haben sich die Frühindikatoren erfreulich positiv entwickelt. Die (volumenmäßigen) Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe sind im Juli um 1,9¬†% gestiegen. Dies lag an einem kräftigen Anstieg der Auftragseingänge im Hochbau, wohingegen die Ordereingänge im Tiefbau sanken. Auch die Baugenehmigungen legten im Juli zu (+¬†8,3¬†%), insbesondere im Wohnungsbau.
Dabei sind die Finanzierungskonditionen weiterhin günstig, der Immobilienpreisanstieg hat sich offensichtlich aber wieder beschleunigt, was den Immobilienerwerb insgesamt erschwert. Die Stimmung unter den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes hat sich angesichts sinkender Exportaufträge abermals verschlechtert. Die Verunsicherung dürfte auch zunehmend die Investitionstätigkeit und damit die Nachfrage nach Wirtschaftsbauten belasten. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwarten für das Gesamtjahr einen Anstieg des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 5,5¬†% bzw. 6,0¬†%.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.desoka-bau.de
 


Marcus Becker, Vizepräsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie: Ergebnisse des Wohngipfels am 21. September 2018

"Die Ergebnisse des Wohngipfels bewerten wir als einen Schritt in die richtige Richtung. Die Förderung des sozialen Wohnungsbaus mit dem Ziel, bis 2021 100.000 zusätzliche Sozialwohnungen zu schaffen, begrüßen wir ausdrücklich.

Auch die geplante Verfassungsänderung, damit der Bund den Ländern und Kommunen stärker als bisher unter die Arme greifen kann, schafft Planungssicherheit für die Unternehmen. Sie können damit entsprechende Kapazitäten aufbauen. Andere Maßnahmen, wie die Novellierung einer Musterbauordnung, die Straffung von Planungs- und Genehmigungsverfahren und eine Reduzierung der hohen Standards beim Wohnungsbau bleiben aber zu abstrakt. Hier muss aus unserer Sicht noch nachgelegt werden. Sonst sind die ehrgeizigen Ziele nicht zu schaffen.
Grundsätzlich appellieren wir nochmal an alle Baubeteiligten, jetzt die Bauprozesse zu ändern und den seriellen Wohnungsbau viel stärker als bisher zum Zuge kommen zu lassen: - So schaffen wir zusätzliche Kapazitäten, da Unternehmen neu in diesen Markt einsteigen. - Wir sparen Zeit, da ein Typenhaus in Serie produziert werden kann. Die modularen Schulen in Berlin zeigen: An Stelle von 8 Jahren Planungs- und Bauzeit, braucht es nur noch 2. - Und wir sparen Kosten durch geringeren Planungsaufwand und Standardisierung. Nur so können wir die Kostentreiber am Bau kompensieren und Mieten von 8 Euro 50 überhaupt erst realisieren. Dabei stehen uns oftmals die unterschiedlichen Bauordnungen der Länder entgegen. Es muss doch möglich sein, dass ein einmal geplantes Typenhaus bundesweit umgesetzt werden kann.
Ob konventioneller oder serieller Bau, wir müssen grundsätzlich wieder mehr Wert auf ein partnerschaftliches Miteinander legen. Das Motto sollte lauten: Bauen statt streiten. Hierzu gehört die frühzeitige Einbeziehung des Baus in die Planungen, die heute schon möglich ist, aber nicht genutzt wird. Wenn wir frühzeitig eingebunden werden, profitieren alle von unserer Kompetenz und Innovationsfähigkeit und verringern teure Nachträge.
Wir sind überzeugt: modernes Baumanagement und die Herausforderungen im Wohnungsbau brauchen ein solches, neues, partnerschaftliches Denken!"
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debauindustrie.de
 


Ausgebuchte Kalksandstein Sachverständigen Tagung 2018

83 Bausachverständige folgten im Zoo Hannover mit großem Interesse den Vorträgen von Prof. Dipl.-Ing. Architekt Matthias Zöller.

Alle zwei Jahre führt die Kalksandsteinindustrie im Norden ihre Kalksandstein Sachverständigen Tagung durch. Die Sachverständigen Tagung 2018 fand im Maharadschasaal im Zoo Hannover statt.

In diesem außergewöhnlichen Ambiente fasste Prof. Zöller vom Aachener Institut für Bauschadensforschung und angewandte Bauphysik (AIBau) unter dem Titel "Die dreiteilige Bewertung von Bauleistungen: Hinzunehmende Unregelmäßigkeiten, Minderung anstelle Austausch oder Nacherfüllung" zunächst die Grundlagen des dreiteiligen Bewertungssystems im Einklang mit gesetzlichen Vorgaben zusammen. Die Beiträge zeigten Möglichkeiten auf, unter Beibehaltung der Werkleistung mit realistischen und damit aktzeptablen Geldbeträgen den Werklohn zu mindern anstelle die Leistung auszutauschen. Anhand zahlreicher Beispiele wurden Neuerungen im Umgang der Mangelbewertung vorgestellt, die mit dem Wertbegriff des Gesetzes im Einklang stehen.Zusätzlicher Höhepunkt der Tagung waren Führungen durch den Zoo Hannover mit Einblick in die Architektur des Zoos und die Themenwelten.


Bauindustrie zu den Wohnungsbaugenehmigungen im Juli 2018

"Der Wohnungsbau hat die Kurve gekriegt." Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen.

Demnach sei im Juli der Bau von 34.800 Wohnungen genehmigt worden, 16,1¬†% bzw. 4.800 mehr als vor einem Jahr. "Ob es sich um eine nachhaltige Trendwende handelt, werden aber erst die kommenden Monate zeigen." Aber immerhin hätten die Julizahlen den Rückgang im ersten Halbjahr ausgeglichen, die Baugenehmigungen seien in den ersten sieben Monaten um 1,9¬†% bzw. um 3.900 auf 203.300 Wohnungen gestiegen. Hierzu hätte ausschließlich der Mehrfamilienhausbau beigetragen. "Dies ist erfreulich, reicht aber nicht. Wir rechnen für 2018 auch weiterhin mit der Fertigstellung von etwa 300.000 Wohnungen, weit entfernt von der Zielmarke aus dem Koalitionsvertrag von 375.000," ergänzte Babiel.
Babiel: "Um den Wohnungsbau anzukurbeln, müssen jetzt die wirklichen Probleme, wie fehlendes Bauland und Einschränkung der Grundstücksspekulation, angegangen werden. Die Baulandkommission muss hier liefern." Zu den nun beschlossenen, finanziellen Fördermaßnahmen ergänzte Babiel: "Wir erhoffen uns hierdurch zwar einen Investitionsimpuls. Gerade im Wohnungsbau müssen wir aber langfristig denken. Die Vereinheitlichung der Landesbauordnungen und die Nutzung der Potentiale des seriellen Wohnungsbaus würden hingegen nichts kosten, aber viel bewirken." Babiel wünscht sich vom Wohngipfel, dass neben den schon beschlossenen Maßnahmen die Forderungen der Bauindustrie zur Forcierung des seriellen Wohnungsbaus (z. B. bundesweite Typengenehmigung) erfüllt werden. Nur so könne die politische Zielmarke von 1,5¬†Mio. Wohnungen bis 2021 erreicht werden.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debauindustrie.de


DGfM: MauerWerk‚ĄĘ ‚Äď Die neue Strategie für den deutschen Wohnungsbau

Die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. (DGfM) stellt die Weichen für die Zukunft der deutschen Mauerwerksindustrie: Mit der neuen "Strategie 2030", die der Dachverband am 19.06.2018 beim Unternehmertag in Berlin verabschiedet hat, werden auf Basis wissenschaftlicher Studien erstmals für die Branche relevante Trends und Entwicklungen, konkrete Handlungsfelder und Forderungen an die Politik definiert.

Zudem geben unabhängige Experten Denkanstöße, wie sich die deutsche Baulandschaft in den nächsten Jahrzehnten verändern wird, und beurteilen das Potenzial von Mauerwerk bei der Gestaltung künftiger baulicher Konzepte.
Die Pressemitteilung der DGfM finden Sie hier.


KS WORKSHOP 2018 im Süden - "Wirtschaftliches Planen und Bauen"

Anerkannte Fortbildungsveranstaltung

Das KS Süd Team lädt Sie herzlich zu unserer diesjährigen KS Workshop Reihe in verschiedene Regionen des Südens ein.

Diese widmet sich dem Thema "Wirtschaftliches Planen und Bauen" ‚Äď Wohnungsbau zwischen steigender Nachfrage und stagnierenden Ausführungskapazitäten.


Termine:
05.11.2018 Karlsruhe06.11.2018 Frankenthal07.11.2018 Freiburg08.11.2018 Esslingen12.11.2018 Ulm13.11.2018 Heidelberg14.11.2018 Offenburg15.11.2018 Frankfurt19.11.2018 Wiesbaden20.11.2018 Heilbronn22.11.2018 Darmstadt27.11.2018 Mannheim28.11.2018 Ettlingen29.11.2018 Sindelfingen  
Zur Online Anmeldung geht es hier!


Disponent/in in Oggersheim gesucht

Unser Mitgliedsunternehmen "Hessisches Bausteinwerk Dr. Blasberg GmbH & Co. KG" sucht ab sofort eine/n Disponent/in in Oggersheim.

Details zu der ausgeschriebenen Stelle entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Dokument.


Große Erwartungen der hessischen Bau- und Immobilienwirtschaft anlässlich des Wohnungsbaugipfels in Berlin

Führende hessische Verbände und Institutionen unter Beteiligung des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V. fordern vom Bund bessere Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau.

Die in der Länderinitiative "Impulse für den Wohnungsbau ‚Äď HESSEN" zusammengeschlossenen Verbände und Institutionen der Bau- und Immobilienwirtschaft fordern vom kommenden Wohnungsbaugipfel und der Bundesregierung bessere Rahmenbedingungen und ein stärkeres Engagement von Land und Kommunen.
"In Hessen fehlen bis 2040 mehr als 500.000 Wohnungen. Damit wir für alle Bevölkerungs- und Einkommensgruppen angemessenen Wohnraum bereitstellen können, bedarf es endlich eines stärkeren politischen Rückenwinds für den Wohnungsbau", erklärte am Dienstag Gerald Lipka, Sprecher der Initiative "Impulse für den Wohnungsbau ‚Äď HESSEN" und Geschäftsführer des BFW Landesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Hessen / Rheinland-Pfalz / Saarland.¬†
Aufstockung allein löst den Wohnungsmangel nicht ‚Äď deutlich mehr Flächen notwendig
In der Diskussion über den Wohnungsmangel wurde die Schaffung von 1,1 Millionen Wohnungen deutschlandweit durch Aufstockung skizziert. Für die Initiative ist dies aber nur eine Lösung im Mix aus vielen Maßnahmen: "Natürlich bevorzugen auch wir die Innen- vor der Außenentwicklung. Mit Nachverdichtung allein können wir aber die große Nachfrage nach Wohnungen nicht bewältigen. Daraus folgt, dass es ohne die Ausweisung von neuem Bauland nicht gehen wird. Schlüssel hierzu ist aus unserer Sicht eine verbesserte interkommunale Zusammenarbeit. Die Kommunen sollen sich untereinander verständigen und verbindlich einigen, wo der benötigte Wohnraum entstehen soll.", so Andreas Ostermann, Koordinator der Impulse und Vorsitzender des BDB - HESSENFRANKFURT.Zudem gelte es, in Stadt und Land für gleichwertige Lebensbedingungen zu sorgen: "Die Zusammenarbeit von Stadt und Land ist elementar zur Bewältigung der Herausforderungen der aktuellen Wohnungsmarktsituation. Wir fordern die hessische Politik auf, die Kommunen in die Pflicht zu nehmen, gleichzeitig jedoch auch verstärkt zu unterstützen. Ein Bonussystem als Anreiz für die Ausweisung von Bauland halten wir für wirkungsvollen ersten Schritt." ¬† ¬†
Steuerliche Verbesserung der Abschreibung insgesamt erforderlich
Die Verbände und die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) begrüßten ausdrücklich die aktuelle √úberlegung der Großen Koalition, weitere steuerliche Anreize im Wohnungsbau zu schaffen. Hierbei könne es aber nicht nur um eine "besondere steuerliche Förderung" für die Nachverdichtung bzw. Aufstockung gehen. Dr. Martin Kraushaar, Hauptgeschäftsführer der AKH, erläuterte: "Wir fordern eine dauerhafte Erhöhung der Abschreibung im Mietwohnungsbau von 2 auf 3 % ‚Äď nicht nur bis zum Jahr 2022. Das ist zu kurz gedacht." Auch auf Landesebene sehen die Vertreter der Impulse Handlungsbedarf: "Hessen hat in den vergangenen Jahren die Grunderwerbsteuer stetig erhöht und den Steuersatz auf nun sechs Prozent angehoben.¬† Wir fordern seit langem eine Senkung der Grunderwerbsteuer und begrüßen grundsätzlich die Ansätze hierzu in den Wahlprogrammen zur Landtagswahl in Hessen, auch wenn diese noch nicht weit genug gehen." Positiv sieht die Impulse-Gruppe den Vorschlag, nicht nur Sozialwohnungen staatlich zu fördern, sondern in neuen Wohngebieten auch Infrastruktur, wie Kitas oder eine Mobilitätszentrale, mit staatlicher Unterstützung zu schaffen. Viele Kommunen weisen aus Sorge vor diesen Folgekosten Bauland häufig nicht aus. Das Bündnis sieht daher Beihilfen zur Schaffung von Infrastruktur als möglichen Lösungsansatz. ¬† ¬†
Gezielte Fördermaßnahmen fehlen ¬†
Um mehr bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen zu schaffen, setzt sich die Initiative außerdem für attraktivere Förderkonditionen ein. Nach Meinung von Dr. Axel Tausendpfund, stellvertretender Sprecher der Initiative und Verbandsdirektor des VdW südwest (Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft), muss die Rendite-Lücke zwischen freier Finanzierung und Förderung geschlossen werden. Vor diesem Hintergrund fordert der VdW Südwest, über eine weitere Erhöhung des Tilgungszuschusses nachzudenken: "Angesichts der momentanen Kapitalmarktsituation mit sehr niedrigen Kreditzinsen ist aus Investorensicht der Zuschuss der reizvollste Aspekt des Förderprogramms. Wenn dieser erhöht wird, werden wieder mehr Unternehmen sozialen Wohnungsbau betreiben und bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten anbieten können. Die gesamte Wohnraumförderung muss deutlich passgenauer als bislang auf die regionalen, idealerweise sogar auf die örtlichen Gegebenheiten ausgerichtet werden". ¬†
In der Vereinfachung und Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sieht Rainer von Borstel, Hauptgeschäftsführer des Verbands baugewerblicher Unternehmer Hessen, ein wichtiges Zukunftsthema: "Die Baufertigstellung eines Mehrfamilienhauses dauert derzeit rund vier Jahre ‚Äď das ist etwa ein Jahr mehr als in den Vorjahren. Insbesondere ausufernde Standards und Normen, aber auch langwierige Abstimmungs- und Beteiligungsprozesse führen zunehmend zu Problemen im Wohnungsbau. Das treibt die Baukosten- und zeiten unnötig in die Höhe." Außerdem räche sich, dass das Personal in den Bauämtern über viele Jahre stark abgebaut wurde. In Zeiten des Baubooms und des Fachkräftemangels sei es nun umso schwieriger, die Vakanzen wieder auszugleichen: "Die neue Hessische Landesregierung muss gemeinsam mit den Kommunen und Landkreisen dafür Sorge tragen, das Personal in den Bauämter qualifiziert aufzustocken und die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu verbessern, so dass schnell mehr neue Wohnungen gebaut werden können." fasste von Borstel zusammen. ¬† ¬†
Wichtige Zukunftsthemen für die hessische Wohnungspolitik ¬†
Insgesamt, so Impulse-Sprecher Gerald Lipka, fordere die hessische Bau-und Immobilienwirtschaft von der Politik eine Bündelung der Kräfte und deshalb auch die Schaffung eines hessischen Bau-und Infrastrukturministeriums, um für alle gesellschaftlichen Gruppen bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können: "Die aktuellen Herausforderungen können nur bewältigt werden, wenn der Wohnungsbau wieder Vorfahrt erhält. Dies fordern wir von der neuen Landesregierung, egal wie sie nach der Wahl aussieht. Nur so kann der dringend benötigte Wohnraum geschaffen werden, vor allem im bezahlbaren Segment. Die Impulse für den Wohnungsbau stehen bereit, die Wohnungspolitik der neuen Landesregierung konstruktiv zu begleiten. Unter dem Strich zählt für uns alle gleichermaßen die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.


Baukindergeld: Auf den richtigen Einsatz kommt es an

Seit dem 18. September können Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren das neue Baukindergeld bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.

Rückwirkend zum 1. Januar 2018 erhalten sie dann für den Kauf oder Bau einer Immobilie 10 Jahre lang jährlich 1.200 Euro Unterstützung pro Kind. Voraussetzung: Das zu versteuernde Jahreshaushaltseinkommen darf mit einem Kind 90.000 Euro nicht überschreiten. Mit jedem weiteren Kind erhöht sich der Betrag zudem um 15.000 Euro.
Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer von Baufi24.de, dem unabhängigen Beratungs- und Vermittlungsportal für Baufinanzierungen, begrüßt die Entscheidung: "Selbst in Ballungszentren gibt es Stadtteile mit Immobilien, die auch für Familien mit kleinerem Budget finanzierbar sind. Für sie sind 12.000 Euro eine große Unterstützung."
Einen grundlegenden Anreiz zu investieren, sieht er in dem neuen Baukindergeld hingegen nicht. "Wer sich einen Hauskauf erst mithilfe von 1.200 Euro zusätzlich im Jahr leisten kann, sollte genau abwägen, ob er die finanzielle Belastung eingehen möchte", so Scharfenorth.
Mehr rausholen aus dem BaukindergeldZukünftige Immobilienbesitzer sollten den Zuschuss indes überlegt einsetzen. "Wer nicht zwingend auf die Bezuschussung angewiesen ist, sollte das Baukindergeld als Sicherheitsrücklage für weitere Ausgaben nutzen - und die kommen garantiert", rät Scharfenorth. Ebenfalls sinnvoll kann es sein, das Baukindergeld für Sondertilgungen einzusetzen. Scharfenorth empfiehlt deshalb: "Die Beträge über 5 Jahre zunächst als Puffer anzusparen und anschließend für eine Sondertilgung des Darlehens zu nutzen." Wer sich für diese Variante entscheidet, sollte auf die genauen Darlehenskonditionen achten. Einige Banken erheben höhere Zinsen bei Sondertilgungen. Daher rät der Experte zu einem Vertrag, der auch Sonderzahlungen ohne Zusatzkosten zulässt.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debaufi24.de
 


Rechtssprechung: Unnötigen Aufwand vermeiden

Architekt muss an die Finanzen seines Bauherrn denken

Renovierungs- und Sanierungsarbeiten an einer Immobilie kann man in höchst unterschiedlicher Intensität durchführen. Wenn ein üblicher Architektenvertrag geschlossen wurde, dann darf der Bauherr davon ausgehen, dass keine "Luxussanierung" stattfindet. So hat es die Rechtsprechung nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS entschieden. (Oberlandesgericht Braunschweig, Aktenzeichen 8 U 58/17)

Der Fall
Der Eigentümer einer Immobilie beauftragte einen Architekten damit, die Reparaturarbeiten für seinen undicht gewordenen Swimmingpool zu planen und zu überwachen. Dabei ließ der Architekt nicht nur den Fliesenbelag entfernen und den Untergrund neu abdichten, wie es nach √úberzeugung einer Sachverständigen funktionstauglich gewesen wäre und ausgereicht hätte. Er ordnete zusätzlich auch die Erneuerung eines Teils des Beckenrandes an. Der Bauherr war damit nicht einverstanden und forderte fast 8.000 Euro für die entstandenen Mehrkosten zurück.
Das Urteil
Der Zivilsenat nutzte den Fall, um sich grundlegend zu den Pflichten eines Architekten zu äußern. "Eine Planung ist dann mangelhaft, wenn sie zwar technisch funktionstauglich ist, aber zu einem nicht erforderlichen Aufwand führt", hieß es in der schriftlichen Urteilsbegründung. Ein Architekt habe "wirtschaftlich-finanzielle Gesichtspunkte seines Auftraggebers zu beachten". Wenn er wirklich der √úberzeugung gewesen sei, die von ihm angeordneten Arbeiten seien trotz des hohen Aufwands sinnvoll gewesen, so hätte er noch einmal ausdrücklich Rücksprache mit den Bauherrn halten müssen, so die Richter.


Update des "EnEV-Nachweisprogramms für Wohngebäude zur EnEV 2016" erschienen

Ab sofort steht Ihnen Version 2.12 des KALKSANDSTEIN EnEV-Nachweisprogramms im Downloadbereich unserer Webseite zur Verfügung. Das auf Microsoft-Excel¬ģ basierende Tool liefert eine Berechnungshilfe für den Nachweis von Wohngebäuden nach dem Monatsbilanzverfahren.

In der neuesten Version wurden einige Anpassungen vorgenommen sowie einige Bugs behoben wie z.B.:

Auf dem Blatt "Deckblatt" wird jetzt angezeigt, welchem KfW-Standard das eingegebene Gebäude entspricht (Stand: 17.04.2018).

Mit Hilfe des Tools bleiben Ihnen aufwendige Rechenoperationen erspart. Sie brauchen nur die spezifischen Gebäudedaten (Flächen, U-Werte) in den gelb markierten Feldern eingeben und verschiedene begleitende Optionen auswählen.
Das überarbeitete KS-Nachweisprogramm zur EnEV können Sie sich¬†im Downloadbereich herunterladen. Projekte, die mit einer Version ab 2.0 erstellt wurden, können über die Schaltfläche "Projekt laden" auf dem Blatt Gebäude in der neuen Version geöffnet werden. Dafür müssen das bestehende Projekt in den Versionen ab 2.0 über die Schaltfläche "Projekt speichern" auf dem Blatt "Gebäude" als xml-Datei abgespeichert worden sein.


Halbjahresbilanz im Bauhauptgewerbe: Der Bau erreicht immer neue Höchststände

Unternehmen melden für das erste Halbjahr 2018 ein Umsatz- und Auftragsplus von jeweils 8 %

Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, meldeten die Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten für die ersten sechs Monate ein Umsatzplus von nominal 8,1 %, für den Juni sogar von 10,5 %.

Damit erreichte der Umsatz einen neuen Rekord: Der Halbjahreswert ist mit 35 Mrd. Euro der höchste seit 1995. Die Bauwirtschaft wird auch im zweiten Halbjahr gut ausgelastet sein: Die Reichweite der Auftragsbestände lag im Juli bei 4,1 Monaten und damit auf einem historisch hohen Wert. Dies verwundert nicht - schließlich stieg der Auftragseingang* im ersten Halbjahr um nominal 7,5¬†%. Auch im Juni legte die Nachfrage im Vorjahrsvergleich um 7,4¬†% zu, trotz des mittlerweile erreichten hohen Niveaus. Im Vergleich zum Vormonat weist das Statistische Bundesamt allerdings ein Minus aus: Der preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigte Auftragseingang ging - aufgrund des ausgesprochen hohen Maiwertes - binnen Monatsfrist um 4,3¬†% zurück.
Der Wirtschaftsbau hat den Wohnungsbau mittlerweile als Konjunkturlokomotive abgelöst: Der Umsatz legte im ersten Halbjahr um 9,5¬†% und der Auftragseingang um 11,1¬†% zu (Juni: +¬†11,7¬†%, +¬†9,7¬†%). Besonders stark gestiegen ist der Umsatz im Wirtschaftstiefbau mit 12,8¬†% (Juni: +¬†16,1¬†%), die Nachfrage zog im ersten Halbjahr sogar um 20,7¬†% an (Juni: +¬†17,1¬†%). Die zusätzlichen Mittel für die Deutsche Bahn AG scheinen bei den Unternehmen anzukommen. Laut Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums sind im ersten Halbjahr auch schon 38¬†% der Bundesmittel für Eisenbahnen und öffentlichen Personennahverkehr für 2018 abgeflossen, im vergangenen Jahr lag die Quote lediglich bei 34¬†%. Der Wirtschaftshochbau entwickelte sich zwar unterdurchschnittlich, aber - dank steigender Investitionen des Verarbeitenden Gewerbes - immer noch ausgesprochen solide: Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 7,6¬†%, der Auftragseingang um 5,2¬†% (Juni: +¬†9,0¬†% bzw. +¬†5,3¬†%). Für den Wohnungsbau meldeten die Baubetriebe für das erste Halbjahr ein Umsatzplus von 9,7¬†% (Juni: +¬†7,5¬†%). Die Bausparte profitierte somit von den nach wie vor hohen Auftragsbeständen. Die Nachfrage entwickelte sich mit einem nominalen Plus von 4,1¬†% aber eher verhalten (Juni: +¬†0,6¬†%). Der leichte Dämpfer ist auf den Rückgang der Wohnungsbaugenehmigungen von 7,3¬†% im Vorjahr zurückzuführen. Auf die Bautätigkeit im zweiten Halbjahr wird dies aber keine negativen Auswirkungen haben, schließlich gilt es noch, einen Bauüberhang von über einer halben Million Wohnungen abzuarbeiten. Es muss aber damit gerechnet werden, dass sich - aufgrund des Fachkräfteengpasses im Bauhandwerk - die Fertigstellungszeiten verlängern. Aktuell liegt die Reichweite der Bestände im Wohnungsbau schon bei 4,2 Monaten und damit deutlich über dem Vorjahreswert von 3,3. Die Engpässe scheinen sich vorwiegend im Ein- und Zweifamilienhausbau auszuwirken, schließlich meldeten die Baubetriebe für den Mehrfamilienhausbau eine unterdurchschnittliche Reichweite von 3,9 Monaten.
Der √Ėffentliche Bau schloss das erste Halbjahr zwar positiv ab, blieb aber deutlich unter dem Branchendurchschnitt: Der Umsatz stieg "nur" um 5,1¬†%, der Auftragseingang um 5,6¬†% (Juni: +¬†11,2¬†% bzw. +¬†9,2¬†%). Am besten entwickelte sich der Straßenbau, dank des Investitionshochlaufs bei den Verkehrswegeinvestitionen des Bundes: Die Unternehmen meldeten einen Anstieg des Umsatzes und des Auftragseingangs von 7,6¬†% bzw. 10,4¬†% (Juni: +¬†14,7¬†%, +¬†12,0¬†%). Dies deckt sich auch mit den Angaben des Bundesfinanzministeriums: Laut aktuellem Monatsbericht lagen die Ausgaben des Bundes für den Straßenbau in diesem Zeitraum um 10,6¬†% über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Demgegenüber scheinen die Mittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsfonds nur sehr langsam bei den Unternehmen anzukommen: Der Umsatz im √Ėffentlichen Hochbau stieg im ersten Halbjahr lediglich um 3,5¬†%, der Auftragseingang um 3,3¬†% (Juni: +¬†14,4¬†%, +¬†0,6¬†%). Der Hauptverband befürchtet, dass die Kommunalverwaltungen nicht über genügend Personalressourcen verfügen, um die Projekte voranzutreiben.
Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes und des ifo Instituts.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debauindustrie.de
 


Kalksandsteinindustrie lobt studentischen Architekturwettbewerb aus

Die Auslobungsunterlagen zum ersten Nachwuchswettbewerb "Conceptual Living 2018/19" des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e. V. sind veröffentlicht. Teilnehmen können studentische Architekturentwürfe, die Lösungsvorschläge für innovativen und experimentellen Wohnungsbau unter Verwendung von Kalksandstein aufzeigen.

Der Themenschwerpunkt der Aufgabenstellung liegt darin, dem Wohnungsbau in einem Planungsgebiet in Köln-Stammheim eine eigene Identität mit atmosphärischer und gestalterischer Qualität zu geben. Die Lösungsvorschläge sollten dabei Aussagen zu entwurfsbezogenen, architektonischen, bauphysikalischen, ökologischen oder visionär/utopischen Aspekten machen. Die Grundsätze der Begriffe des Conceptual und Collaborative Living, geprägt durch das Zukunftsinstitut, sollen bei den Lösungsvorschlägen Anwendung finden.
Anmeldeberechtigt sind:

Studierende einer Fakultät für Architektur einer deutschen, österreichischen oder schweizerischen Universität oder Hochschule
Einzelarbeiten oder Teamarbeiten von max. zwei Studierenden
Arbeiten im Rahmen einer Lehrveranstaltung oder einer Bachelor-, Master- sowie Studienarbeit
Arbeiten in Massivbauweise unter Berücksichtigung von Kalksandstein ¬†

Einsendeschluss für die Entwürfe ist der 5. April 2019. Prämiert werden die besten Einreichungen mit Preisgeldern in Gesamthöhe von 6.000 Euro sowie Anerkennungspreisen. Die detaillierte Auslobungsbroschüre sowie alle Auslobungsunterlagen erhalten Sie unter www.kalksandstein.de/wettbewerb.


KS-Wohnungsbau-Workshops 2018 im Norden: Es sind noch Plätze frei!

Anerkannte Fortbildungsveranstaltungen!

Mehr Wohnungsbau ist das wichtigste Mittel gegen steigende Mieten und Wohnungsknappheit in den Ballungsräumen. Dabei soll natürlich die Qualität der Wohnungen nicht leiden! Dies wird für Planer und Ausführende vor dem Hintergrund sich weiter entwickelnder Normen und Verordnungen immer mehr zum Spagat.

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem KS-Wohnungsbau-Workshop 2018 und möchten Sie hier über aktuelle Grundlagen des Wohnungsbaus informieren. Wir werden ein reales Objekt vorstellen, bei dem wir den Planungs- und Nachweisgedanken aufnehmen und praktische Berechnungsmöglichkeiten mit vorhandenen Tools aus der KS-Industrie kompakt aufzeigen.

Termine und Orte:



06.11.2018
26605 Aurich, Ringhotel Köhlers Forsthaus


06.11.2018
32423 Minden, Lindgart Hotel


08.11.2018
26135 Oldenburg, BBZ HWK Oldenburg


13.11.2018
30659 Hannover, Mercure Hotel Hannover


13.11.2018
49809 Lingen, Bildungswerk des Handwerks


14.11.2018
21614 Buxtehude, Hansa-nord GmbH & Co. KG


15.11.2018
49413 Dinklage, Rheinischer Hof Dinklage


20.11.2018
26389 Wilhelmshaven, Hotel am Stadtpark


20.11.2018
22844 Norderstedt, Kulturwerk am See


21.11.2018
38126 Braunschweig, Vienna House easy


21.11.2018
26903 Surwold, Emsländer Baustoffwerke


22.11.2018
28213 Bremen, Ringhotel Munte am Stadtwald


27.11.2018
49090 Osnabrück, Zentrum für Umweltkommunikation


28.11.2018
37075 Göttingen, Astoria Göttingen


28.11.2018
21335 Lüneburg, Hotel Bergström


29.11.2018
26197 Ahlhorn, KS-WE GmbH & Co. KG



Weitere Informationen zu Inhalten, Zeiten und Anmeldung finden Sie hier.


Kalksandstein Schallschutz Workshop 2018 im Osten: Es sind noch Plätze frei!

Das Team des Kalksandsteinindustrie Ost e.V. lädt Sie herzlich dazu ein, sich im Rahmen unseres diesjährigen Kalksandstein Workshops über den aktuellen Stand im Schallschutz zu informieren und mit Beispielaufgaben die Handhabung des KS-Schallschutzrechners kennen zu lernen.

Termine:



06.11.2018   
Schwerin   


08.11.2018   
Radebeul   (ausgebucht)


13.11.2018   
Berlin-Gartenfeld   


15.11.2018   
Dresden   (ausgebucht)


20.11.2018   
Berlin-Schönefeld¬†¬†¬†


22.11.2018   
Rostock   


 
 



Merken Sie sich Ihren gewünschten Termin schon einmal vor oder melden Sie sich direkt an.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungsorten, zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.


";Bau-Lethargie": Deutschland tritt beim Wohnungsbau auf der Stelle

Aktuelle Zahlen der Baugenehmigungen: Weit weg vom GroKo-Ziel

Deutschland tritt beim Wohnungsbau auf der Stelle: Auf die heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen der Baugenehmigungen (von Januar bis Mai 1,8 Prozent mehr genehmigte Wohnungen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres) hat die Baubranche mit Enttäuschung reagiert.

Deutliche Kritik kommt vom Dachverband der deutschen Baustein-Industrie: "Von der Wohnraum-Offensive, die die GroKo sich in ihrem Koalitionsvertrag vorgenommen hat, keine Spur. Im Gegenteil: Der Wohnungsbau wirkt, als hätte er Blei an den Füßen. Und zwar politisches Blei", sagt der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM), Dr. Ronald Rast. Er ist zudem Koordinator der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau". In ihr haben sich rund 30 Organisationen und Verbände der Architekten und Planer, der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zusammengeschlossen.
Rast warnt: Wenn in diesem Jahr tatsächlich nur 1,8¬†% mehr Wohnungen neu gebaut werden sollten als in 2017, dann würde am Jahresende nicht einmal die 300.000er-Marke erreicht werden. Dabei habe die Große Koalition ihr Ziel klar formuliert: 1,5 Millionen Neubauwohnungen sollen bis 2021 entstehen. Das bedeutet, dass 375.000 neue Wohnungen gebaut werden müssten ‚Äď pro Jahr.
"Bislang hat die GroKo keine Fakten geschaffen, die dem Wohnungsbau die Impulse geben, die er dringend braucht: keine verbesserte Förderung, keine zusätzliche Abschreibung", so Rast. Nach der Sommerpause stehe der geplante Wohn-Gipfel an. "Spätestens dort müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Wohnungsbauförderung braucht klare Eckpunkte. Ansonsten wird es nicht mehr gelingen, in dieser Legislaturperiode noch eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt ‚Äď gerade mit Blick auf bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnungen ‚Äď hinzubekommen", sagt Ronald Rast.
Im Bundeshaushalt für 2019 müsse jetzt eine realistische Etatgröße für die Wohnraumförderung eingeplant werden. Es sei erforderlich, dies bereits in den kommenden Wochen ‚Äď also vor Beginn der Haushaltsberatungen Anfang September ‚Äď zu machen. "Hier sind mindestens 4 Milliarden Euro für den Wohnungsbau notwendig ‚Äď allerdings pro Jahr und nicht für die gesamte Legislaturperiode", fordert Ronald Rast.
Quelle und weitere Informationen:dgfm.de
 


KS-Bayern: Schulung an Berufsschule Würzburg

In Theorie und Praxis informierten einen Tag lang Mitarbeiter der Kalksandstein-Bauberatung Bayern GmbH sowie der Zapf Daigfuss Vertriebs-GmbH 45 Maurerlehrlinge und Meisterschüler der Josef-Greising-Berufsschule in Würzburg über den aktuellen Stand der Technik im Bereich Kalksandstein.

Dabei wurden, aufgeteilt in drei Gruppen, folgende Themen behandelt:

Erstellen von normgerechtem KS-Mauerwerk und Bauphysik
Neue Innovationen/Produkte der KS-Industrie
Praktische Vorführung: Versetzen von KS XL-Rasterlementen

Bei einem anschließenden Mittagessen konnten alle Teilnehmer die gesammelten Erfahrungen im Dialog mit den Referenten vertiefen und die gesamte Veranstaltung bewerten. Besonders die praxisbezogene Darstellung der theoretischen Themen wie Statik, Schall- und Brandschutz fand große Begeisterung. Aber auch der praktische Teil, das Versetzen der Rasterelemente mit dem Minikran, war für die Schüler und verantwortlichen Lehrer sehr interessant.
 


Familien zieht es ins städtische Umland

Zwischen 2010 und 2015 ist die Bevölkerungszahl in den Gegenden rund um Deutschlands größte Städte zum Teil um vier bis fünf Prozent gewachsen ‚Äď das belegt der Immobilienmarktbericht 2017 der Gutachterausschüsse.

Drei Viertel der Deutschen (76 Prozent) halten laut Kantar Trendindikator 2018 die eigene Immobilie für eine sichere Altersvorsorge, für rund zwei Drittel (64 Prozent) ist sie sogar die beste. Ein möglicher Grund für das positive Bild: Niedrige Zinsen erleichtern derzeit den Sprung ins Eigenheim. Dennoch sind die teils erheblich gestiegenen Immobilienpreise oft eine Hürde. "Gerade für Familien, die etwas mehr Platz suchen, ist es schwierig, ein passendes Objekt zu finden und es sich dann auch leisten zu können. Das gilt vor allem für die Ballungsgebiete, wo bezahlbarer Wohnraum besonders knapp ist", erklärt Joachim Klein von der LBS.
Eine Alternative bietet das unmittelbare Umland von Städten. Dort können Familien sich den Traum vom Haus erfüllen, ohne auf die Annehmlichkeiten des Stadtlebens verzichten zu müssen. Immer mehr Menschen wissen das zu schätzen: So sind etwa die Gegenden rund um Berlin und München zwischen 2010 und 2015 um mehr als 5,5 Prozent gewachsen. Neben der Infrastruktur mit guter Verkehrsanbindung, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten gibt es dafür vor allem zwei Gründe: Das Angebot ‚Äď vor allem an Einfamilienhäusern ‚Äď ist größer und die Preise sind niedriger. Für ein Grundstück in den Speckgürteln zahlen Käufer im Schnitt etwa halb so viel wie in der Großstadt. Noch günstiger wird es, wenn man sich weiter von den Ballungsräumen entfernt.


KALKSANDSTEIN Planungshandbuch in
7. Auflage erschienen

Nach einer rund zweijährigen Bearbeitungszeit liegt nunmehr das Fachbuch "KALKSANDSTEIN ‚Äď Planungshandbuch. Planung, Konstruktion, Ausführung" in einer komplett überarbeiteten und neu gestalteten 7. Auflage vor. Namhafte Autoren aus Wissenschaft und Baupraxis beleuchten in bewährter Weise alle relevanten Bereiche des Bauens mit Kalksandstein.

"Für die Neuauflage wurde in allen Kapiteln die kontinuierliche Weiterentwicklung der Normen und Regelwerke eingepflegt, sodass der Leser des Planungshandbuchs sicher sein kann, tatsächlich auf dem neuesten Stand der allgemein anerkannten Regeln der Technik zu sein", erläutert Roland Meißner, Geschäftsführer Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. Beispielsweise berücksichtigt das Planungshandbuch durchgehend die Ende 2017 veröffentlichte Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VV TB), die die bisher geltenden Bauregellisten und die Liste der Technischen Baubestimmungen ersetzt. Der Abschnitt zur Abdichtung beruht jetzt auf der neuen DIN 18533, grundlegende Veränderungen gab es außerdem beim Schallschutz, der vollständig auf Basis der neuen DIN 4109 beschrieben wird.¬†
Gerade der Schallschutz zeigt, wie die bewährte Bauweise mit Kalksandstein auf steigende Ansprüche und Fortschritte im modernen Bauen reagieren kann. Denn neben der hohen Rohdichte, die auch im differenzierten Schallschutznachweis ein wichtiges Kriterium bleibt, bieten speziell funktionsgetrennte KS-Außenwände verschiedene Möglichkeiten für schallschutzoptimierte Bau- und Anschlussdetails im Sinne der neuen Norm. Andere zukunftweisende Aspekte des Kalksandsteins sind die sehr tragfähigen, aber schlanken und damit flächensparenden Bauteile, der gute Brandschutz des nicht brennbaren Materials oder der zeitgemäße Wärmeschutz durch die funktionsgetrennte Bauweise.
Die wichtigste Bauaufgabe der nächsten Jahre und Jahrzehnte ist aber wohl die Schaffung des dringend benötigten Wohnraums in der gebotenen Schnelligkeit und auf einem bezahlbaren Niveau. Ein Schlüssel dafür kann Kalksandstein durch seine Potenziale für wirtschaftlich zu errichtende, nachhaltige Gebäude sein. Klein- und mittelformatige Kalksandsteine im traditionellen Mauerwerksbau stehen hierfür ebenso zur Verfügung wie großformatige Elemente für die zeitsparende Verarbeitung mit Versetzgeräten. Systembauweisen mit klar definierten Regelformaten oder individuell vorkonfektionierte Wandbausätzen ohne Baustellenzuschnitt weisen den Weg zum seriellen Planen und Bauen, das Kosten minimiert, ohne die gestalterische Freiheit und das architektonische Niveau einzuschränken.
"Ein so verstandenes modernes Bauen wird in hohem Maße digital unterstützt sein. Für uns bedeutet dies nicht nur, dass Sie dieses KALKSANDSTEIN Planungshandbuch wahlweise als gedrucktes Werk sowie als PDF mobil auf dem Tablet oder stationär an Ihrem Arbeitsplatzcomputer lesen können. Es beinhaltet auch, dass wir auf unserer¬†Webseite weitere Einzelbroschüren zu speziellen Themen, Berechnungstools wie den KS-Schallschutzrechner oder den KS-Wärmebrückenkatalog sowie Videos zur Herstellung und Eigenschaften von Kalksandstein zur Verfügung stellen."
Das KALKSANDSTEIN Planungshandbuch kann in gedruckter Version bei einem regionalen Kalksandsteinverein kostenpflichtig bestellt werden. Die zuständige Region liefert unsere Beratersuche unter www.kalksandstein.de/beratersuche. Als kostenlose PDF-Dateien stehen ebenso das Gesamtwerk sowie die einzelnen Kapitel zum Download bereit unter www.kalksandstein.de/planungshandbuch.
Damit bietet das Planungshandbuch erneut einen detaillierten Einblick in die Leistungsfähigkeit der Kalksandsteinindustrie. Meißner resümiert: "Die neue Auflage zeigt auch, dass wir in Bewegung bleiben. Denn nur, wer sich weiterentwickelt, kann auch an der Gestaltung zukunftsfähiger Rahmenbedingungen teilhaben. Die Kalksandsteinindustrie, mit ihren innovativen Produkten, ist für die Anforderungen der kommenden Jahre bestens aufgestellt."


Zahlen, Fakten und Projekte in der Kalksandsteinindustrie

Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. veröffentlicht Geschäftsberichte 2017/2018

Die aktuellen KALKSANDSTEIN Geschäftsberichte 2017/2018 stehen ab sofort unter www.kalksandstein.de/gb-2017-2018 zum Download bereit. Sie informieren in kompakter Form über die Ergebnisse der einzelnen Gesellschaften des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V. (BV KSI) sowie der Entwicklung der gesamten Kalksandsteinindustrie im Rahmen der Bauwirtschaft in den letzten 12 Monaten.

"Aber auch Themen aus der politischen und technischen Lobbyarbeit des BV KSI haben wir in unseren Geschäftsberichten veröffentlicht, genauso wie beispielsweise die verschiedenen Maßnahmen im Rahmen der Nachwuchsförderung oder der Presse- und √Ėffentlichkeitsarbeit", erläutert Roland Meißner, Geschäftsführer BV KSI. Nicht zu vergessen auch die Aktivitäten im Bereich der industriellen Grundlagenforschung der Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. Hier werde die Basis für die technische Weiterentwicklung der deutschen Kalksandsteinindustrie geschaffen, beispielsweise beim Thema Recycling oder Industrie 4.0. "Zudem bieten die Geschäftsberichte unserer einzelnen Gesellschaften einen Einblick in die Leistungsfähigkeit unserer Industrie und informieren über die Ziele und Leitlinien unseres Handelns", schließt Meißner ab.
Die Geschäftsberichte zeigen, der BV KSI bleibt ebenso in Bewegung wie die Wirtschaft in Deutschland. Denn nur wer sich weiterentwickelt, kann auch an der Gestaltung zukunftsfähiger Rahmenbedingungen teilhaben. Die Kalksandsteinindustrie, mit ihren innovativen Produkten, ist für die Anforderungen der kommenden Jahre bestens aufgestellt.


Baukindergeld: 58.000 neue Ersterwerberfamilien

Modellrechnung zeigt: 32 Prozent mehr junge Mieterhaushalte mit Kindern können sich künftig eigene vier Wände leisten ‚Äď regional große Unterschiede

Das von der Großen Koalition beschlossene Baukindergeld wird zusätzlich 58.000 junge Familien in die Lage versetzen, Wohneigentum zu erwerben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Modellrechnung des Berliner Immobilienforschungsinstituts empirica in Zusammenarbeit mit LBS Research. Das derzeit vorhandene Potenzial an jungen Mieterhaushalten mit Kindern, die aufgrund ihrer Einkommens- und Eigenkapitalsituation für einen Wohneigentumserwerb in Frage kommen, erhöht sich damit um 32 Prozent von 181.000 auf 239.000 Haushalte (vgl. Grafik).

Wie LBS Research mitteilt, haben die Wissenschaftler zunächst das "natürliche" Ersterwerberpotenzial ermittelt. Dabei wurden all jene Mieterhaushalte mit Kindern betrachtet, die sowohl über ausreichend Eigenkapital (mindestens 25 Prozent des Kaufpreises zzgl. Nebenkosten) als auch über ausreichend Einkommen (Einkommensbelastung durch Zins und Tilgung maximal 35 Prozent) verfügen, um sich eine ortsübliche Immobilie (regionalspezifische Gewichtung von Eigentumswohnungs- und Eigenheimpreisen) leisten zu können. Das "natürliche" Potenzial von Familien im Alter zwischen 30 und 45 Jahren für den erstmaligen Immobilienerwerb liegt demnach deutschlandweit bei 181.000 Haushalten. Bezieht man nun den über 10 Jahre gewährten, als Eigenkapital berücksichtigten Zahlungsstrom durch das geplante Baukindergeld in die Modellrechnung ein, ergibt sich ein Zusatzpotenzial von 58.000 Haushalten (im Schnitt ein Plus von 32 Prozent).
Da die Höhe des Baukindergeldes mit der Kinderzahl ansteigt, ist das Zusatzpotenzial bei großen Familien besonders ausgeprägt. In der mit 3.000 Mieterhaushalten kleinen Gruppe von Familien mit vier und mehr Kindern, die bereits heute in der Lage wären, eigene vier Wände zu finanzieren, erhöht sich das Wohneigentumspotenzial laut Modellrechnung um 4.000 Haushalte, also um 128 Prozent. Bei Familien mit drei Kindern wächst das Ersterwerberpotenzial durch das Baukindergeld von 12.000 auf 21.000 Haushalte (plus 78 Prozent). Bei den zahlenmäßig größten Gruppen, den Familien mit einem Kind oder zwei Kindern steigt das Zusatzpotenzial von 115.000 auf 136.000 Haushalte (plus 19 Prozent) bzw. von 51.000 auf 74.000 Haushalte (plus 45 Prozent).
Die Experten von LBS Research haben darüber hinaus auch die regionalen Auswirkungen des Baukindergeldes untersucht. Wenig überraschend: Ein überdurchschnittlich hohes Zusatzpotenzial (plus 56 Prozent) ergibt sich modellhaft in Schrumpfungsregionen, d. h. in Regionen mit Bevölkerungsrückgang. Dort sind die Immobilienpreise so niedrig, dass schon ein kleiner Zuschuss den Eigenkapitalbedarf erheblich senkt. In Metropolstädten wie Hamburg, Köln, Frankfurt, München und Berlin hingegen sind die Preise so hoch, dass selbst hohe Zuschüsse die Familien kaum über die Eigenkapitalschwelle helfen würden. Hier ergibt sich rechnerisch ein Zusatzpotenzial von bestenfalls 15 Prozent. Allerdings, so LBS Research, sollten die Extreme nicht falsch interpretiert und vor allem nicht einseitig als Problem dargestellt werden. Es sei unrealistisch anzunehmen, dass sich junge Familien nun systematisch, verleitet vom Baukindergeld, dort niederlassen, wo sie keinerlei berufliche Perspektiven haben. Vielmehr werden sie dort bleiben oder dort hinziehen, wo es Arbeit gibt und sie sich wohlfühlen. Beschäftigungsmöglichkeiten gebe es nicht nur in Ballungszentren, sondern eben auch "in der Fläche". Und für den Fall, dass es doch der Arbeitsplatz in Hamburg, München oder Berlin ist, werde die Förderung dazu beitragen, außerhalb der Zentren die Wohneigentumsbildung zu unterstützen.
Nach Ansicht von empirica bietet das Baukindergeld damit auch einen politisch durchaus gewollten Vorteil: es wirkt stärker in den niedrigpreisigen sowie durch Abwanderung gefährdeten ländlichen Regionen und hat damit den Effekt einer "Bleibeprämie". Diese Wirkung sei gewünscht, denn jede Familie, die jetzt nicht auch noch oder erst später in die attraktiveren Städte zieht, entlaste dort den Wohnungsmarkt.
Die positive Gesamtwirkung des Baukindergelds wird laut LBS Research auch durch einen Vergleich mit dem Jahr 2007 deutlich, als die Wohnungsmarktsituation noch entspannt war. Seinerzeit registrierten die Immobilienforscher 52 Landkreise und kreisfreie Städte in Deutschland mit einem hohen Ersterwerberpotenzial von mindestens 11 Prozent aller jungen Familien in Mietwohnungen, die ausreichend Einkommen und Eigenkapital für den Erwerb von Wohneigentum vorweisen konnten. Zehn Jahre später galt dies nur noch für 20 Kreise. Durch das neue Baukindergeld wird sich die Situation in vielen Regionen für Familien wieder spürbar verbessern: in 99 Landkreisen und kreisfreien Städten liegt das Ersterwerberpotential wieder bei mindestens 11 Prozent.
Unzureichendes Eigenkapital potenzieller Erwerber ist derzeit das größte Hindernis für die Wohneigentumsbildung in Deutschland. Die Immobilienpreise sind "nachfragegetrieben" (vor allem durch Kapitalanleger auf der Suche nach Rendite) kräftig gestiegen, ebenso die Nebenkosten wie die Grunderwerbsteuer. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, das nötige Eigenkapital aufgrund der Niedrigzinssituation anzusparen. Die Große Koalition hat sich deshalb darauf verständigt, Ersterwerber mit einem Baukindergeld zu unterstützen. Sie erhalten für den Bau oder Kauf eines selbstgenutzten Objekts über einen Zeitraum von zehn Jahren pro Jahr und Kind einen Eigenkapitalzuschuss von 1.200 Euro pro Kind. Vorgesehen ist eine Einkommensgrenze von 75.000 Euro (zu versteuerndes Einkommen), die sich um 15.000 Euro pro Kind erhöht. Das Baukindergeld soll zunächst bis Ende 2020 beantragt werden können. Darüber hinaus plant die Große Koalition weitere Eigenkapital unterstützende Maßnahmen, die über den kurzfristig wirkenden Impuls durch das Baukindergeld hinausgehen sollen. Dazu gehört laut Koalitionsvertag eine staatliche Bürgschaft für Nachrangdarlehen sowie die Verbesserung der Wohnungsbauprämie.


KALKSANDSTEIN - Gastvorlesung an der TU Darmstadt

Auf Einladung der Technische Universität Darmstadt unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. C.-A. Graubner, Institut für Massivbau, hielt Herr Dipl.-Ing. (FH) Oliver Keil am 21. Juni 2018 einen Vortrag zum Thema Besonderheiten Kalksandstein. Die Gastvorlesung mit Ausarbeitung eines Skriptes war Teil der Informationsreihe zu den verschiedenen Mauerwerksarten.

Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Kalksandsteinindustrie unter der Koordination von Frau Katharina Lennig wurden die Studenten auch zu einer Baustellen- und Werksbesichtigung ins nahegelegene KS-Werk Rodgauer Baustoffwerke eingeladen. In dem 90 min. dauernden Vortrag erörterte Herr Oliver Keil intensiv die bauphysikalischen Einflüsse, die wärmetechnischen Anforderungen, Brandschutz und den Schallschutz. Die hilfreichen baupraktischen Ausführungsdetails zu den wirtschaftlich schlanken Wandkonstruktionen wurden von den Studenten sehr positiv bewertet. "Die Leistungsfähigkeit der KS-Bauweise besteht vor allem darin, dass alle Ansprüche und Anforderungen ohne jegliche Kompromisse erfüllt werden können", so Keil. Zusätzlich wurde unter dem Thema "Intelligent Planen" die Zukunftstechnologie BIM am Bsp. KS-QUADRO aufgezeigt.
Der kurzweilige Vortrag stieß bei den Zuhörern auf positive Resonanz. Der Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke als regionale Bauberatung freut sich damit auf die weitere intensive Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt.
 
 
 


Besichtigung der Kalksandsteinproduktion in Bösel

Studenten der Hochschule Bremen und Meisterschüler der Handwerkskammer Oldenburg besuchten im Mai und Juni das Kalksandsteinwerk Bösel.

Bauingenieurstudenten des 6. Semesters der Hochschule Bremen sowie Meisterschüler des Berufsbildungszentrums der Handwerkskammer Oldenburg informierten sich bei diesen Exkursionen über die regionale Herstellung der Kalksandsteinprodukte in Bösel. Herr Hans-Günter Otto sowie Herr Christoph Vagelpohl zeigten den Teilnehmern dabei anschaulich die einzelnen Produktionsschritte. Von der Sandgewinnung und Reinigung bis zu der Mischanlage und den Reaktoren bekamen die Teilnehmer einen Eindruck über die Mengen, die Mischverhältnisse sowie die Zeiträume für diese Prozesse.Erstaunt waren die Besucher, dass für die Kalksandsteinproduktion im Vergleich zu anderen Wandbaustoffen, trotz der großen Steinpressen und Dampf-Härtekessel, deutlich weniger Energie verbraucht wird.Im Anschluss an die Werksführung konnten die Bauingenieurstudenten unter Anleitung von Herrn Flerlage und Herrn Albrecht¬† bei der Erstellung zweier Wandflächen, aus kleinformatigen 2DF Kalksandsteinen und großformatigen KS XL Elementmauerwerk die Unterschiede der beiden Bauweisen mit Normal- und Dünnbettmörtel direkt und praxisnah erleben.Für die Meisterschüler stand dagegen die Optimierung der Arbeitsvorbereitung sowie der Arbeitsabläufe mit den verschiedenen KS XL Bausystemen im Vordergrund.Als Begleitunterlagen erhielten die Bauingenieurstudenten das KALKSANDSTEIN Planungshandbuch und die Meisterschüler die KALKSANDSTEIN Maurerfibel.


Baugenehmigungen in den ersten vier Monaten 2018: Schub im Mehrfamilienhausbau

Bauindustrieverband appelliert an Politik, gegen Spekulationen vorzugehen, um den Wohnungsbau voranzutreiben

"Wir freuen uns, dass die Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern in diesem Jahr wieder anzieht." Mit diesen Worten kommentierte heute in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen.

Demnach sei in den ersten vier Monaten dieses Jahres der Neubau von knapp 54.000 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern genehmigt worden, 5 % mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aufgrund des Genehmigungsrückgangs bei den Ein- und Zweifamilienhäusern und Wohnheimen, welche auch Flüchtlingsunterkünfte enthalten, seien die gesamten Baugenehmigungen allerdings nur minimal gestiegen: Es wurden 107.000 Wohnungen bewilligt, lediglich 0,7 % mehr als im Vorjahr.
Babiel: "So erfreulich die Entwicklung bei den Mehrfamilienhäusern - angesichts der Wohnungsknappheit in Ballungsgebieten - auch ist, genehmigt ist noch nicht gebaut. Auch 2017 hatten wir aufgrund der hohen Genehmigungszahlen des Vorjahres mit deutlich steigenden Fertigstellungen gerechnet und wurden enttäuscht. Wir befürchten, dass in den Genehmigungen nach wie vor viel Spekulation steckt. Wir appellieren deshalb weiter an die Politik, gegen die Praxis der "Genehmigung zum Weiterverkauf" vorzugehen, damit wir die positive Entwicklung bei den Genehmigungen auch bald in den Fertigstellungszahlen sehen."
Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.dedestatis.debauindustrie.de


Kalksandsteinabsatz steigt im dritten Jahr in Folge

+++ Rd. 2,4 Prozent mehr Kalksandsteine abgesetzt
+++ Aussichten für 2018 weiterhin positiv
+++ Erfolgreicher Start in das Programm "Akademische Nachwuchsförderung"
+++ Jochen Bayer als Vorstandsvorsitzender wiedergewählt
+++ Rudolf Dombrink neuer stellv. Vorsitzender

"Die deutsche Kalksandsteinindustrie schließt das vergangene Jahr bereits im dritten Jahr in Folge mit einer positiven Entwicklung ab. Die Kalksandsteinabsätze stiegen 2017 bundesweit um rund 2,4 Prozent, bei regionalen Unterschieden. Wir hatten also durchaus ein ordentliches Jahr", eröffnet Jochen Bayer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V. (BV KSI), die Mitgliederversammlung am 8. Juni 2017 in Hamburg


Bautätigkeit zieht im Frühjahr weiter an - Arbeitsvolumen und Beschäftigung legen im April zu

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im April saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um
3,2 % gestiegen ist. Im Vormonat waren die geleisteten Arbeitsstunden bereits um 3,1 % gestiegen. Auch die Bruttolohnsumme stieg an, und zwar um 4,6 %, während die Zahl der gewerblichen Arbeitnehmer noch leicht sank (- 0,4 %).

Die Frühindikatoren fielen zuletzt etwas schwächer aus. Die (volumenmäßigen) Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe haben im März stark um 15,5 % nachgegeben. Zwar war der Vormonat durch Großaufträge überzeichnet, im weniger schwankungsanfälligen Quartalsvergleich sind die Auftragseingänge im ersten Quartal aber ebenfalls gesunken (-1,6 %). Die Baugenehmigungen im Hochbau haben im März wieder zugelegt (6,9 %), im gesamten ersten Quartal haben sie allerdings nur stagniert.
Die Rahmenbedingungen haben sich in den vergangenen Wochen kaum verändert. So hat sich der leichte Anstieg der Zinsen für neu zu vergebende Wohnungsbaukredite zuletzt nicht weiter fortgesetzt. Allerdings haben sich Wohnimmobilien durch den fortgesetzten Anstieg der Immobilienpreise bereits deutlich verteuert. Nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank lag das Verhältnis von Annuitätenzahlungen zum Einkommen der privaten Haushalte im ersten Quartal auf dem höchsten Niveau seit 2014. Unterdessen hat sich die Stimmung bei den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes weiter verschlechtert, was an der Verschärfung des Handelsstreits mit den USA liegen dürfte. Bei weiterhin hohem Produktionswachstum haben sich die Lieferzeiten allerdings erneut verlängert, was für weitere Kapazitätserweiterungen und damit Investitionen in Wirtschaftsbauten spricht. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwarten für dieses Jahr einen Anstieg des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 4,0 % bzw. 6,0 %.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.desoka-bau.de
 


Tag der Architektur im Norden

Die Länderprogramme sind online!

Unter dem Motto "Architektur bleibt!" findet am 23. und 24. Juni 2018 der diesjährige bundesweite "Tag der Architektur" statt.

"Wir benötigen Räume zum Wohnen und Arbeiten, zum Lernen, zur Pflege, zur Erholung, zur Unterhaltung, zur inneren Einkehr und für viele andere Zwecke mehr. Wohin wir sehen, haben sich Menschen Räume geschaffen ‚Äď Straßen, Plätze, Parks und öffentliche Gebäude, um sie gemeinsam auf Dauer zu nutzen. Private Häuser und Wohnungen dienen dem Rückzug, dem Leben in Familien und Gemeinschaften und der persönlichen Entfaltung. Wir benötigen bleibende, passgenaue Lösungen ‚Äď sie müssen sorgfältig geplant werden, damit sie die Erwartungen aller Nutzer und aller Gesellschaftsgruppen erfüllen und langfristig genutzt werden können. Unterschiedlichste Anforderungen sind zu berücksichtigen, differenzierten Ansprüchen gerecht zu werden. "Architektur bleibt!" ..."
So ist es auf den Internetseiten zum Tag der Architektur www.tag-der-architektur.de¬†zu lesen.Unter diesem Motto präsentieren Bauherren und Architekten wieder mit Führungen, Veranstaltungen und Besichtigungen bundesweit zahlreiche Objekte und öffnen für alle Interessierten die Türen.Termine und Programme für den Norden:09. + 10. Juni 2018 Schleswig-Holstein Programm23. + 24. Juni 2018 Hamburg Programm24. Juni 2018 Niedersachsen Programm24. Juni 2018 Bremen¬†Programm


Bauindustrie erwartet nominales Umsatzwachstum von 6 % - Alle Bausparten im Plus ‚Äď Wohnungsbau bleibt Treiber der Baukonjunktur

"Das deutsche Bauhauptgewerbe bewegt sich weiter auf Expansionskurs. Wir haben deshalb unsere Jahresauftaktprognose über die Entwicklung der baugewerblichen Umsätze im Bauhauptgewerbe von nominal 4 auf 6 % angehoben", erklärte heute in Berlin der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dipl.-Ing. Peter Hübner, im Rahmen seiner Jahrespressekonferenz zum Tag der Deutschen Bauindustrie.

Bei stärker steigenden Preisen als 2017 dürfte dies einem realen Wachstum von 2 % entsprechen. Für 2019 geht der Hauptverband von einem nominalen Umsatzplus in gleicher Höhe aus. Hübner: "Die Bauwirtschaft bleibt damit auch auf mittlere Sicht eine Stütze der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland".
Treiber der Baukonjunktur bleibt auch 2018 der Wohnungsneubau: Hübner rechnet hier mit einem weiteren Anstieg der Fertigstellungszahlen auf 330.000¬†bis¬†340.000 Einheiten. Damit bleibe der Wohnungsneubau aber weiterhin hinter dem von CDU, CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag angepeilten Ziel von 375.000 Wohnungsfertigstellungen pro Jahr zurück. Fertigstellungszahlen in dieser Größenordnung ließen sich jedoch nicht von heute auf morgen realisieren. Die Bauwirtschaft brauche Zeit, ihre Kapazitäten an das stark steigende Nachfrageniveau anzupassen. Für den gesamten Wohnungsbau einschließlich der Modernisierung erwartet der Hauptverband ein Umsatzplus von nominal 7 %.
Der Wirtschaftsbau hat im vergangenen Jahr den Anschluss an den allgemeinen Bauaufschwung geschafft: "Der Investitionsstandort Deutschland ‚Äď noch vor einigen Jahren als unattraktiv abgeschrieben ‚Äď erlebt derzeit eine Renaissance", ist Präsident Hübner überzeugt. Als positive Wachstumsfaktoren nannte Hübner die anhaltende Investitionsneigung des verarbeitenden Gewerbes, insbesondere der Industrie, die lebhafte Nachfrage nach Büroarbeitsplätzen, die vorsichtige Belebung beim Breitbandausbau sowie die Investitionsbereitschaft der Deutschen Bahn AG, die sowohl den Netzausbau als auch die Modernisierung ihrer Bahnhöfe vorantreibe. Der Hauptverband rechnet vor diesem Hintergrund für 2018 mit einem Umsatzplus von 5 %.
Im öffentlichen Bau profitiert die deutsche Bauwirtschaft derzeit von der Investitionswende des Bundes im Verkehrswegebau. Von 2014 bis 2017 seien die Verkehrsinvestitionen des Bundes von 10,3 auf gut 13,4 Mrd. Euro gestiegen. Für das laufende Jahr sei ein weiterer Aufwuchs der Investitionsmittel auf 14,2 Mrd. Euro vorgesehen, erläuterte Präsident Hübner. Finanzmittel stünden auf der Ebene des Bundes ausreichend zur Verfügung; es komme jetzt darauf an, diese Mittel auch in Projekte umzusetzen. In diesem Zusammenhang fordert Hübner von der Bundesregierung ein Planungsbeschleunigungsgesetz, um das deutsche Planungs- und Baugenehmigungsrecht von unnötigem Ballast zu befreien. Hübner: "Es kann nicht sein, dass wir für den Ersatzneubau einer Brücke ähnlich viel Zeit veranschlagen müssen, wie für einen Neubau auf der grünen Wiese".
Dagegen stecken viele Kommunen weiterhin im Investitionsstau: Zwar hätten die Städte und Gemeinden in den vergangenen Jahren ihre Ausgaben für Baumaßnahmen erhöht, erklärte Präsident Hübner, dieser Zuwachs reiche jedoch nicht aus, um den anhaltenden Werteverzehr des öffentlichen Kapitalstocks zu bremsen. Hübner appellierte deshalb an den Bund, einen Investitionsfonds zugunsten struktur- und steuerschwacher Kommunen einzurichten. Der Bund müsse ‚Äď trotz der vielen Entlastungen, die er in der vergangenen Legislaturperiode für die Kommunen auf den Weg gebracht habe ‚Äď bei der Finanzierung der kommunalen Investitionen "im Boot bleiben".
Dank der expansiven Investitionspolitik des Bundes erwartet der Hauptverband für den öffentlichen Bau insgesamt ein Umsatzplus von 6¬†%.
Quelle und weitere Informationen:bauindustrie.de
 


KS Süd e.V. unterstützt ABZ Karlsruhe

Jährlich präsentiert das Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft Nordbaden auf der Messe INVENTA ‚Äď Garden, Living, ECO Building die Gestaltungsmöglichkeiten mit KALKSANDSTEIN-Sichtmauerwerk.

Zu dem exklusiven Themenmix zu Garten, Wohndesign und nachhaltigem Bauen erfuhren die ca. 35.000 Besucher Beratung und Inspiration auf höchstem Niveau. Die 394 Austeller verwandelten auch dieses Jahr die Hallen wieder in eine frühlingshafte Landschaft.
Durch die enge Zusammenarbeit vom KS-S√úD mit dem Ausbildungszentrum Karlsruhe konnten die Auszubildenden des 2. und 3. Lehrjahres auch dieses Jahr wieder durch Materialsponsoring individuelle Mauerwerksvariationen erstellen, die auch von den gewerblichen Ausstellern gerne als attraktive Schaustücke integriert wurden.


Massiv gebaut ‚Äď günstig versichert

Vergleichsstudie belegt: Versicherungsprämie fällt bei massiv errichteten Gebäuden deutlich geringer aus

Die Deutschen gelten als Versicherungsweltmeister. Rund 431 Millionen Verträge laufen derzeit hierzulande. Ob Sinn oder Unsinn: Für jede Eventualität im Leben gibt es eine entsprechende Police. Neben Rechtsschutz, Hausrat, Leben und Automobil werden sogar Smartphones und Lesebrillen versichert ‚Äď gerade letztere sind schlichtweg unnötig. Für Hausbesitzer ist eine Absicherung in Form einer Wohngebäudeversicherung aber unumgänglich. Handelt es sich um ein kreditfinanziertes Objekt, ist ein Versicherungsschein sogar obligatorisch. Welche unterschiedlichen Kosten auf den Bauherren zukommen, je nach dem in welcher Bauart er sein Eigenheim errichtet hat, zeigt jetzt eine neue Kurz-Studie des renommierten Pestel-Instituts aus Hannover.

Wenig Risiko mit massivem Mauerwerk
Hagel, Feuer, Blitzeinschlag oder Schäden durch Leitungswasser sind Risiken, die man durch eine gute Versicherung abdecken sollte. Dass die Bauweise des zu versichernden Gebäudes ausschlaggebend für die Höhe der jährlichen Kosten ist, konnte jetzt in einer Studie im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) durch eine Herausstellung von Preisunterschieden bei der Wohngebäudeversicherung belegt werden. Im Ergebnis hat das beauftrage Pestel-Institut 15 Angebote gefunden, die im Rahmen eines Tarifes zwei Gebäudearten mit identischer Risikoabdeckung versichern. Dabei handelt es sich um massive, mit Mauerwerk gebaute Häuser und solche in Holzbauweise. Im Vorfeld stellten die Experten fest, dass bei manchen Versicherern Fachwerk- und Holzhäuser grundsätzlich nicht versichert werden und wenn, dann mit separaten Tarifen und unterschiedlichen Leistungen.
Ein Vergleich, der sich lohnt
Bei den 15 untersuchten Anbietern unterschied man zur Einstufung des Risikos nur zwischen "massiv" und "nicht massiv". Zudem wurden mit Lübeck, Cottbus, Asperg und Münster zusätzlich vier Standorte unter die Lupe genommen, um auch regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. Neben den ortsabhängigen Kosten zeigt der Vergleich auch die Preisunterschiede zwischen Massivbauten und Holzkonstruktionen. Beispielsweise liegt in Lübeck die Jahresprämie für massiv gebaute Eigenheime im Durchschnitt 44 Prozent unter dem Beitrag für nicht-massive Einfamilienhäuser. Wobei der Mittelwert für massive Bauten bei 284,90 Euro liegt und der für nicht-massive bei 409,50 Euro. Asperg in Baden-Württemberg verzeichnet mit 267,70 Euro den geringsten Mittelwert für Massivbauten, während die Beiträge in Münster mit 341,50 Euro in der Untersuchung am höchsten liegen.
Das Fazit der Kurz-Studie zeigt deutlich: Neben Vorteilen wie Nachhaltigkeit und Wertbeständigkeit liegen die vier Steinarten Ziegel, Kalksandstein, Poren- und Leichtbeton auch in Sachen Kosten für die Wohngebäudeversicherung weit vorne: Denn alle Versicherer, die für den Vergleich herangezogen wurden, verlangen einen um 40 bis 50 Prozent niedrigeren Jahresbeitrag für Massivbauten im Vergleich zu den Prämien bei Holzhäusern.
Weitere Informationen zum Bauen mit massivem Mauerwerk sowie die ausführliche Studie, in der übrigens auch Mehrfamilienhäuser berücksichtig wurden, gibt es unter www.massiv-mein-haus.de.


Auftragseingang im Bauhaupt­gewerbe im November 2016

- 1,0 % saison­bereinigt zum Vormonat

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2016 um 1,0 % niedriger als im Oktober 2016. Dennoch erreichte das Volumen der Auftragseingänge nach dem Oktober 2016 den zweithöchsten Wert seit März 2002. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich nahm das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von September bis November 2016 gegenüber Juni bis August 2016 um 4,3 % zu.

Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November 2016 um 4,9¬†% höher. In den ersten¬†elf Monaten 2016 stieg er um 13,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.¬†
Bezogen auf die nominalen Ergebnisse lag der Wert des Auftragseingangs im Bauhauptgewerbe im November 2016 um 7,6¬†% über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vergleich zu den ersten elf Monaten 2015 stiegen die Auftragseingänge in den ersten elf Monaten 2016 nominal um 15,3¬†%.¬†
Der Umsatz des Bauhauptgewerbes in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lag im November 2016 nominal mit rund 7,4 Milliarden Euro um 6,3¬†% höher als im November 2015. Ein höherer Umsatz in einem November war zuletzt im Jahr 1999 erreicht worden (7,8 Milliarden Euro). Für die ersten elf Monate des Jahres 2016 ergab sich ein Anstieg um 6,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Quelle und weitere Informationen:destatis.de


Genehmigte Wohnungen von Januar bis September 2016

+ 24,0 % gegen¬≠über Vorjahres¬≠zeitraum

Von Januar bis September 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 276.300 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 24,0 % oder rund 53.500 Baugenehmigungen für Wohnungen mehr als in den ersten neun Monaten 2015. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es in den ersten neun Monaten eines Jahres zuletzt im Jahr 1999 gegeben (331.600)

Von den in den ersten neun Monaten 2016 genehmigten Wohnungen waren 232.500 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+¬†21,5¬†% gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Dieser starke Zuwachs zeigte sich vor allem in Mehrfamilienhäusern (+¬†27,5¬†% beziehungsweise +¬†26.700 Wohnungen). Die Anzahl genehmigter Wohnungen in Zweifamilienhäusern stieg um 12,6¬†% beziehungsweise 1.900 Wohnungen und in Einfamilienhäusern um 3,0¬†% beziehungsweise 2.100¬†Wohnungen. Prozentual am stärksten stiegen die Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen mit +¬†129,6¬†% beziehungsweise +¬†10.400 Wohnungen. Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Damit wurden von Januar bis September¬†2016 mehr Wohnungen in Wohnheimen (18.400 Wohnungen) genehmigt als in Zweifamilienhäusern (17.100 Wohnungen). Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stiegen die Baugenehmigungen in neuen Wohngebäuden um 16,8¬†%.
Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, erreichte in den ersten neun Monaten 2016 mit 39.000 Wohnungen den höchsten Wert seit 1998 (43.200).¬†
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich von Januar bis September 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20,8 Millionen Kubikmeter auf 159,5 Millionen Kubikmeter (+¬†15,0¬†%). Diese Entwicklung ist sowohl auf einen Anstieg der Genehmigungen bei den öffentlichen Bauherren (+¬†34,1¬†%) als auch bei den nichtöffentlichen Bauherren (+¬†13,3¬†%) zurückzuführen.
Quelle:destatis.de


Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2016: Deutsche Wirtschaft gut ausgelastet

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung. Davon gehen die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute aus. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im kommenden Jahr um 1,4 Prozent zulegen. Im Jahr 2018 dürfte die Expansionsrate bei 1,6 Prozent liegen. Die gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten sind damit im Prognosezeitraum etwas stärker ausgelastet als im langjährigen Mittel.

Dennoch sind es derzeit weniger die Unternehmensinvestitionen, die den Aufschwung tragen: Von der Weltkonjunktur gehen nur geringe stimulierende Effekte aus, so dass die Exporte nur moderat steigen; zudem dürften sich in den außerordentlich niedrigen Kapitalmarktzinsen nicht nur die derzeitige Geldpolitik, sondern auch niedrige Wachstumserwartungen widerspiegeln.
All dies hemmt die Ausrüstungsinvestitionen. So ist es weiterhin in erster Linie der Konsum, der den Aufschwung trägt. Der private Verbrauch profitiert dabei insbesondere vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau, beim öffentlichen Konsum machen sich weiterhin die hohen Aufwendungen zur Unterbringung und Integration von Flüchtlingen bemerkbar.
Der Wohnungsbau wird durch die niedrigen Zinsen angeregt. Insgesamt werden die Bauinvestitionen im Prognosezeitraum merklich ausgeweitet. Für das laufende Jahr ist ein Zuwachs um 3,2 Prozent, für die Jahre 2017 und 2018 sind Raten von 1,9 Prozent beziehungsweise 2,8 Prozent zu erwarten. Die Bauprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute für 2016 deckt sich mit den Einschätzungen des Bundesverbands Baustoffe ‚Äď Steine und Erden e.V. (bbs) Insbesondere die gegenüber der vorherigen Prognose vorgenommene Korrektur der gewerblichen Bauinvestitionen (Frühjahr: +1,8%) erscheint realistisch. Auch die Einschätzungen für 2017 erscheinen aus heutiger Sicht nachvollziehbar.
Das vollständige Gutachten und weitergehende Informationen finden sie auf den Internetseiten der beteiligten Institute unter www.cesifo-group.de.


Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet

Das Land Baden-Württemberg hat zusammen mit der Wohnungswirtschaft, den kommunalen Spitzenverbänden, den Landtagsfraktionen, Banken sowie Natur- und Umweltschutzverbänden die Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet. Die neue Wohnraum-Allianz soll alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen, um schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können.

Auf Einladung der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut, ist die Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet worden. Zur Auftaktveranstaltung für eines der wichtigsten Projekte der Landesregierung in dieser Legislaturperiode begrüßte sie rund 50 Vertreterinnern und Vertreter der Wohnungswirtschaft, der kommunalen Spitzenverbände, der im Landtag vertretenen Fraktionen sowie von Banken oder auch des Natur- und Umweltschutzes.
Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen
"Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung, das sich als nötiger denn je erweist", erklärte Hoffmeister-Kraut. In den Ballungsräumen Baden-Württembergs, aber auch in vielen Regionen des ländlichen Raums seien Mieten und Immobilienpreise drastisch gestiegen. Es fehlten insbesondere günstige Wohnungen für Menschen mit geringerem Einkommen, so die Ministerin. Die Anstrengungen zur Schaffung von Wohnraum müssten daher mit Nachdruck intensiviert werden. Sie strebe daher an, dass das Land die für die Wohnraumförderung zur Verfügung stehenden Mittel auf 250 Millionen Euro in 2017 erhöhe.
Hoffmeister-Kraut: "Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, dieses Ziel erreichen wir nur, wenn wir alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen. Die neue ,Wohnraum-Allianz‚Äô ist dafür das beste Mittel, mit dem wir Leitlinien für die verstärkte Schaffung von Wohnraum gemeinsam zügig erarbeiten und uns über Schritte zur Umsetzung auf allen Ebenen verständigen wollen."
Der Bogen der Themen spanne sich dabei von den rechtlichen Grundlagen des Bauens und der Planung bis hin zu Förderinstrumenten und der Finanzierung. In den Blick zu nehmen seien bei der Schaffung von mehr Wohnraum zudem gleichermaßen die Interessen der Mieter als auch von Vermietern, betonte die Ministerin.
"Wohnraum-Allianz"
Die "Wohnraum-Allianz" hat konsultative und beratende Funktion und soll in vier Arbeitsgruppen in regelmäßigen Sitzungen drängende mit dem Wohnungsbau zusammenhängende Fragen diskutieren. Darüber hinaus werden in diesem Jahr weitere Spitzengesprächs-Runden zur Reflektion der Ergebnisse stattfinden, um noch in 2016 erste mögliche Vorschläge zu präsentieren, die schnell umgesetzt werden könnten.
Quelle:baden-wuerttemberg.de


Neue Website des Bundesverbandes Baustoffe ‚Äď Steine und Erden online

Mit neuem Look sowie einer klaren und benutzerfreundlichen Navigation präsentiert sich der überarbeitete Internetauftritt des Bundesverbandes Baustoffe ‚Äď Steine und Erden (bbs).

Unter www.baustoffindustrie.de sind Informationen zu branchenrelevanten Themen wie Konjunktur und Produktion, Bauwirtschaft, Energie, Klimaschutz, Rohstoffe, Technik/Normung oder Umwelt zusammengefasst. Die Vielfalt der Produkte und Anwendungen sowie der Gewinnungs- bzw. Produktionsstätten wird durch spannende Bilder deutlich.
"Wir freuen uns, den Besuchern im Netz ein frisches Layout und eine `aufgeräumte¬ī Seite präsentieren zu können, die das Aufgabenspektrum des bbs ebenso abbildet wie Daten und Fakten zur Branche," so bbs-Hauptgeschäftsführer Michael Basten.
Der Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V. vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen der deutschen Roh- und Baustoffindustrie. Die Branche erwirtschaftet mit 145.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von rund 31 Milliarden Euro.


Gesetzentwurf zur Sonder-AfA für Mietwohnungsbau gestoppt

Desaster für den Mietwohnungsbau

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus ist zunächst gescheitert, da sich die Koalitionspartner diese Woche u.a. nicht auf Nachbesserungen bei der Höhe der Fördergrenze einigen konnten.

Der ursprüngliche Gesetzentwurf sah ‚Äď zusätzlich zur regulären AfA in Höhe von 2% jährlich ‚Äď eine steuerliche Sonderabschreibung in Höhe von insgesamt 29% der Anschaffungs- oder Herstellungskosten verteilt auf die ersten drei Jahre nach Baufertigstellung vor. Voraussetzungen sollten u.a. sein, dass das Gebäude zur Wohnungsvermietung bestimmt ist, in einer Region mit besonders angespannter Wohnraumsituation liegt und die maximalen Baukosten von 3.000 Euro je m¬≤ Wohnfläche nicht überschritten werden, wovon jedoch nur 2.000 Euro förderfähig sein sollten.
Nachdem im Rahmen der öffentlichen Anhörung im Bundestags-Finanzausschuss am 25.04.2016 von Seiten der bestellten Sachverständigen Kritik am Gesetzentwurf insbesondere in Bezug auf mögliche Mitnahmeeffekte und eine fehlende Mietendeckelung geäußert wurde, haben die Koalitionspartner über Nachbesserungen verhandelt. So wollte die SPD-Fraktion eine Absenkung der maximalen Förderhöhe und eine Begrenzung der durch den Vermieter maximal zu verlangenden Miete durchsetzen. Die Hausspitze des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ging bis vor kurzem noch von einer Einigung bis zur Sommerpause aus, diese konnte jedoch letztlich nicht erzielt werden.
Alternativ werden sollen in den Bundeshaushalt nun 500 Mio. Euro zusätzlich eingestellt, die für ein gesondertes Investitionsförderprogramm zum bezahlbaren Wohnen vorgesehen sind. Das Programm soll vom BMUB umgehend erstellt und veröffentlicht werden.
Es besteht zwar noch immer die Chance, dass die steuerliche Mietwohnungsbauförderung doch noch nach der Sommerpause in einem modifizierten Gesetzentwurf verabschiedet wird. Es ist jedoch in jedem Fall ein negatives Signal, dass trotz des erheblichen Mangels an bezahlbarem Wohnraum in Ballungszentren, der aufgrund der zu geringen Fertigstellungszahlen weiterwächst, keine kurzfristige Einigung über eine wirksame Sonder-AfA im Mietwohnungsneubau möglich war.
Zusammenfassend ist es sicher besser, dass anstelle einer vollständigen Ablehnung einer Sonder-AfA nun zumindest zusätzliche 500 Mio. Euro für ein Investitionsförderprogramm sowohl für private wie auch kommunale Bauherren freigegeben wurden. Allerdings wird dies zur Ankurblung des sozialen Wohnungsbaus nicht ausreichen. Wir werden daher weiterhin im Rahmen des Verbändebündnisses "Impulse für den Wohnungsbau" aber auch über die DGfM für steuerliche Anreize im Wohnungsbau eintreten.


50 Jahre Praxisforschung für eine gesamte Industrie

Am 24. März 1965 wurde die Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. (FVKS) in Hannover gegründet. Dieses Jubiläum feierten 50 Jahre später, am 24. März 2015, ebenso in Hannover rund 100 Vertreter aus Industrie, Hochschullehre und Forschung.

"Die Entwicklung der deutschen Kalksandsteinindustrie wurde maßgeblich durch die Forschungsvereinigung begleitet. Sie hat den Grundstein für viele erfolgreiche Innovationen in der Branche gelegt", resümiert Bernhard Göcking, Vorstandsvorsitzender der FVKS und Kalksandstein-Unternehmer, in seinem Grußwort zum Beginn der Veranstaltung.
Yvonne Karmann-Proppert, Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF), die für die Vergabe von jährlich rund 500 Millionen Euro Forschungsgelder des Bundeswirtschaftsministeriums für den deutschen Mittelstand verantwortlich zeichnet, schloss sich den Ausführungen Göckings an und betonte die Bedeutung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF): "Die IGF ist eine tragende Säule der deutschen Mittelstandsförderung. Sie schlägt eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und wirtschaftlicher Anwendung und bietet dem innovativen Mittelstand eine gezielte Förderung."
Einen Blick über den Tellerrand und in die Entwicklung im Bereich der Fassadengestaltung wagte Professor Ulrich Knaack von der Technischen Universität Darmstadt. Seiner Meinung nach wird das Thema Rapid Prototyping ‚Äď auch 3D-Druck genannt ‚Äď in den kommenden Jahren eine große Rolle auch in der Baustoffindustrie spielen. "In China spuckt ein 3D-Drucker bereits heute Häuser wie am Fließband aus. In nur zwei Tagen wird eine Villa mit 1.100 Quadratmeter Wohnfläche gedruckt. Sein Erfinder tönt von einer Revolution in der Bauindustrie. Und das ist nur der Anfang. Die Potenziale in diesem Bereich sind immens", prognostiziert Knaack.
Blickt man zurück auf fünf Jahrzehnte Forschungsvereinigung, lassen sich beispielsweise das Thema Recycling von Kalksandstein und der Bereich Nachhaltigkeit als zentrale Kernkompetenzen identifizieren.
Zwei aktuelle Forschungsvorhaben sind dabei sehr interessant:

Im Labor wurde der Einsatz von Kalksandstein-Abbruchmaterial als Tragschicht im Straßenbau getestet. Die Ergebnisse sind so Erfolg versprechend, dass nun in der nächsten Stufe eine echte Erprobungsstrecke für den Test unter Realbedingungen gebaut wird.
Erforscht¬† wird ebenso, ob recycelter Kalksandstein als Abdeckung für Deponien genutzt werden kann. Der Clou dabei: Das in der Deponie entstehende Methangas reagiert mit dem Kalksandstein-Material und über natürliche chemische Prozesse wird das schädliche Gas neutralisiert.

Weitere Informationen zur Forschungsvereinigung erhalten Sie hier.
 


Zulassungen des Bundesverbands auf Eurocode 6 angepasst

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat die allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie neu ausgestellt. Grund ist, dass die Zulassungen um die Ausführung und Bemessung nach Eurocode 6 erweitert werden mussten.

Die angepassten Dokumente finden Sie in unserem Downloadbereich unter der Rubrik "Zulassungen".


Impulse für Wohnungsbau ‚Äď Baden-Württemberg: Bezahlbarer Wohnraum (un)möglich?

Aktionsgemeinschaft fordert verbesserte Rahmenbedingungen für den
Wohnungsbau in Baden-Württemberg

"Bezahlbarer Wohnungsbau (un)möglich?" unter diesem Titel hatte die Aktionsgemeinschaft Impulse für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg zu einem Symposium nach Stuttgart eingeladen.

Der Mangel an bezahlbaren Wohnraum, insbesondere in Ballungsräumen, ist derzeit in aller Munde und beschäftigt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. Dies zeigte auch die große Resonanz auf die Veranstaltung. √úber 230 Vertreter aus der Architektenschaft, der Wohn- und Bauwirtschaft sowie den Kommunen nahmen teil, zahlreichen Interessenten musste man im Vorfeld aufgrund der begrenzten Raumkapazität sogar absagen. Wie kann man bezahlbaren Wohnraum schaffen? Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Ist bezahlbarer Wohnungsbau angesichts der steigenden technischen und gesetzlichen Anforderungen überhaupt möglich? All diese Fragen standen im Fokus des Symposiums.
Jens Kuderer, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen, Stuttgart, skizzierte zunächst die Entwicklung des Wohnungsbedarfs. Die hohe Zuwanderung aus dem In- und Ausland, die wachsende Zahl der Singlehaushalte ‚Äď die Nachfrage in Baden-Württemberg steigt und steht einem angespannten Wohnungsmarkt gegenüber. Laut einer aktuellen Studie des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung e. V., Dresden, werden rund 62.000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt, nur knapp über 30.000 werden jedoch gebaut. Besorgt zeigte er sich auch über die rückläufige Tendenz bei den Fertigstellungen im Jahr 2013. Zudem seien die Baugenehmigungen im vergangenen Jahr zurückgegangen. Dies alles würde zu einer weiteren Verschärfung des Problems führen, so Kuderer. Er forderte daher die Schaffung eines ausreichenden Angebots als effektivstes Mittel für bezahlbaren Wohnraum.
Matthias Günther vom Eduard Pestel Institut für Systemforschung e.V., Hannover, unterstrich in seinem Vortrag die Aussagen seines Vorredners und zeigte anhand der Studie¬†"Mietwohnungsbau 2.0 ‚Äď Bezahlbarer Wohnraum durch Neubau" auf, was sich ändern muss, um einen mit niedrigeren Mieten attraktiven Wohnungsneubau zu erreichen. Eine Verbesserung der steuerlichen Abschreibungsbedingungen, eine Reduzierung der Baulandkosten und verbesserte Finanzierungskonditionen hätten einen enormen Preiseffekt auf dem Mietwohnungsmarkt, rechnete der Volkswirt vor.
Die Kosten im Blick, hatte auch Dietmar Walberg, Arbeitsgemeinschaft zeitgemäßes Bauen ¬†¬†e. V., Kiel. Er stellte das Ergebnis der ARGE-Untersuchung¬†"Optimierter Wohnungsbau" vor. Insbesondere die gestiegenen Energiesparauflagen und kommunalen Vorgaben ‚Äď beispielsweise für Stellplätze ‚Äď haben die Baukosten in den vergangenen Jahren deutlich nach oben getrieben. Hinzu kommen höhere logistische Kosten, die das Bauen in Innenstädten mit sich bringt. So schlage ein Mehrfamilienhaus, das in der Innenstadt mit den hohen gesetzlichen Energiesparauflagen (EnEV ab 2016) gebaut werde, mittlerweile mit Baukosten von 2.422 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zu Buche. Hierbei seien noch nicht einmal die Grundstückskosten berücksichtigt. Zudem präsentierte er einen detaillierten Kostenkatalog, der transparent macht, was beim Neubau von Mehrfamilienhäusern durchschnittlich pro Quadratmeter Wohnfläche wie viel kostet ‚Äď von der Tiefgarage (292¬† Euro/m¬≤) über das Kellergeschoss (122 Euro/m¬≤) und den Aufzug (68 Euro/m¬≤) bis zur Dachbegrünung (41 Euro/m¬≤). Um in den Wachstumsregionen kostengünstiger bauen zu können, seien verbesserte Rahmenbedingungen zwingend erforderlich, so auch sein Fazit.
Wo es derzeit hakt und welche Lösungsansätze es gibt, diskutierten in der anschließenden Podiumsrunde Jochen Bayer, Sprecher der Aktionsgemeinschaft in Baden-Württemberg, und Harald Luger vom Siedlungswerk Stuttgart mit den Vertretern der vier Landtagsfraktionen. Tobias Wald, wohnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, kritisierte die neue Landesbauordnung. Durch überzogene Anforderungen wie die Schaffung von Fahrradstellplätzen oder von Fassadenbegrünung würde sich das Bauen unnötig verteuern. Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer trage ebenfalls dazu bei. Das landeseigene Förderprogramm aufzustocken sei wichtig, helfe bei den derzeit niedrigen Zinsen allerdings nur wenig.¬†
Dr. Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender der FDP, teilte seine Meinung. Er forderte mehr Deregulierung statt Regulierung. Maßnahmen, wie die Einführung der Mietpreisbremse bekämpfen nur die Symptome, nicht die Ursache. Der Wohnungsbau müsse für Investoren wieder attraktiv gemacht werden. Harald Luger konnte dies aus seiner Erfahrung in der Praxis nur bestätigen. Der Mietwohnungsbau sei nicht mehr rentabel. Grund seien die gestiegen Baukosten. Vor allem die Preise für die Grundstücke machen den Investoren zu schaffen. Günstiges Bauland sei auf dem freien Markt kaum zu bekommen, bezahlbare Wohnungen somit immer schwerer zu realisieren. Land und Kommunen müssten Grundstücke in ausreichender Anzahl und zu vernünftigen Preisen bereitstellen, so seine Forderung. Auch die Verknappung der Deponiekapazitäten und die damit einhergehenden Kostensteigerungen, stellen das Bauen vor neuen Herausforderungen.
Andrea Lindlohr, wirtschafts- und wohnungsbaupolitische Sprecherin der GR√úNEN-Landtagsfraktion, verteidigte die Wohnungspolitik der Landesregierung. Der soziale Wohnungsbau hätte in Baden-Württemberg seit vielen Jahren brachgelegen, das Thema nun voranzubringen mache zwar Mühe, räumte sie ein, man sei jedoch auf einem guten Weg. Durch die Neugestaltung der Förderkonditionen habe sich der Mittelabfluss deutlich besser, betonte auch ihr Kollege Johannes Stober von der SPD. Was die Mietpreisbremse angehe, so gelte diese nur bei Wiedervermietung in angespannten Wohnlagen. Eine neu errichtete Wohnung könne der Eigentümer auch in Zukunft ohne Beschränkung vermieten. Nachbesserungsbedarf sähe er lediglich bei der Erstellung der sog. "Gebietskulisse". Frau Lindlohr wies außerdem darauf hin, dass Kommunen Grundstücke nicht zu Höchstpreisen verkaufen müssen. Hierzu habe man im vergangenen Jahr eine Verwaltungsvorschrift verabschiedet, nach der der Kaufpreis für landeseigene Grundstücke, die für sozial orientierten Förderungen von Wohnraum abgegeben werden, ermäßigt werden kann. Auch der Bund sei gefordert, etwa bei der Konversion ehemaliger Militärflächen.
Jochen Bayer von der Aktionsgemeinschaft sieht noch mehr Stellschrauben an denen man drehen kann. Er forderte die Erhöhung der linearen Abschreibung von 2 auf mindestens 3 Prozent. Dies würde den Werteverzehr realistischer abbilden. Die Abnutzung, insbesondere der Gebäudetechnik, liege heutzutage weit unter den angenommen 50 Jahren. Auch müsse man den Ersatzneubau nicht wirtschaftlich sanierungsfähiger Wohnungen in der KfW-Förderung sowie bauordnungsrechtlich durch eine Anpassung des Baugesetzbuches einer Vollsanierung gleichstellen.


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Workshop-Reihe "Detail und nachhaltige Konstruktion" erfolgreich abgeschlossen

Der Kalksandsteinindustrie Nord e.V. hat im November wieder seine Kalksandstein Workshop-Reihe durchgeführt. Unter dem Titel "Detail und nachhaltige Konstruktion" informierten sich die Teilnehmer in diesem Jahr an neun Veranstaltungsorten zum Thema Gebäudekonstruktion.

Aufbauend auf den Grundlagen der Tragwerksplanung zu Bemessung, Gebrauchstauglichkeit und Risssicherheit hat der Referent Herr Dr.-Ing. Frank Purtak¬†für typische Gebäude die Konstruktion im Detail für nachhaltige Bauwerke aufgezeigt. Die Einflüsse, der mit dem Mauerwerk verbundenen Konstruktionsteile, wurden für eine möglichst mängelfreie Gesamtkonstruktion dargelegt. Herr Purtak verdeutlichte unter anderem, dass speziell bei weit spannenden Dachdecken aus Stahlbeton die Auflagerbedingungen aus Mauerwerk detailliert geplant werden müssen. Tragende sowie nichttragende Außen- und Innenwandkonstruktionen müssen im Hinblick auf die Gebäudeabmessungen für eine wirtschaftliche Umsetzung optimiert werden. Möglichkeiten zur Ausbildung sowohl von Kellerwänden als auch von freistehenden Wänden wurden aufgezeigt. Herr Dr. Purtak machte deutlich, dass die¬†Bemessung der tragenden Bauteile nach aktueller Normengeneration im Planungs- und Ausführungsprozess lediglich als modernes Hilfsmittel auf dem Weg zu standsicheren und gebrauchstauglichen Gebäuden dient und daher bei speziellen Fragestellungen gezielt angewendet wird.


KS-VERTRIEBSSEMINAR 2014: ";Noch erfolgreicher mit KS ‚Äď Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien"

Der Einladung der Kalksandstein-Bauberatung Bayern GmbH zum Seminar "Noch erfolgreicher mit KS ‚Äď Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien" mit Hans J. Gärtner folgten am 28. November 2014 in Greding diverse Teilnehmer.

Der TRAINER HANS J. G√ĄRTNER, Stuttgart referierte¬†das praxisnahe Seminar mit folgenden Inhalten:¬†¬†
Werbung, die "echte" Käuferkontakte schafft:
·       Was muss die unterscheidende Werbung beinhalten und was nicht?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬† Welche Informationsmöglichkeiten sind in der Presse¬†sinnvoll?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬† Wie viele und welche Informationen bringen echte Käufer?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†Welche Fotos oder Darstellungen sprechen echte Käufer an?¬†¬†¬†Wir haben uns über Ihren Besuch und Ihre¬†aktive Teilnahme sehr gefreut.
Vielen Dank.
 


"Erfolgreicher mit KS ‚Äď
Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien"

Traditionelles Verkaufstraining mit dem Erfolgstrainer Hans J. Gärtner

In Denkendorf an der Autobahn A9 fand wieder das traditionelle Verkaufstraining mit dem Erfolgstrainer Hans J. Gärtner aus Stuttgart statt. Inhaber von Immobilien- oder Bauträgerunternehmen sowie Vertriebsmitarbeiter trainierten das professionelle Filtern von Interessenten, die richtige Werbung, die Argumente gegen Rabattforderungen und den Weg zum Kaufabschluss.
Das Seminar war mit 20 Teilnehmern ausgebucht.




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