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Gewerke

 

Gewerke

12. Mauerer


12.10. TOP TEN


12.20. BAUSTOFFINDUSTRIE

12.50. DIENSTLEISTUNGEN

12.21. - Mauerziegel, Ziegel (49)

12.51. - Baustoffhandel (163)

12.22. - Klinker, Backsteine (36)

12.52. - Bauunternehmen (77)

12.23. - Kalksandstein, KS (24)

12.53. - Sachverständige (31)

12.24. - Porenbeton (15)

12.54. - Verbände, Bauindustrie (191)

12.25. - Betonsteine (14)

12.55. - Verbände, Baustoffhandel (59)

12.26. - Bimssteine (14)

12.56. - Verbände, Mauerwerk (157)

12.27. - Isolierklinker (10)

12.57. - Initiativen (18)

12.28. - Lehmziegel, Lehm (15)

12.58. - Publikationen, Verlage (411)

12.29. - Glasbausteine (12)

12.59. - Institute, Lehre (77)


12.30. - Schornsteine, Kamine (23)

12.60. - Museen, Museum (23)

12.31. - Rolladenkästen (21)

12.61. - Messen, Veranstaltungen (380)

12.32. - Fertigteile, Elemente (83)

12.62. - Portale (72)

12.33. - Systemergänzungen (225)

12.34. - Mauermörtel (31)

12.35. - Grundmauerschutz (22)

12.36. - Einbauelemente (69)

12.37. - Dämmstoffe (56)

12.38. - Hilfsmittel (56)


12.40. MASCHINEN, TECHNIK

12.41. - Maschinen (25)

12.42. - Handmaschinen (20)

12.43. - Mauerwerkzeuge (18)

12.44. - Software (9)


Gewerkespezifische News

Quelle: http://www.kalksandstein.de

Genehmigte Wohnungen im 1. Halbjahr 2019: -2,3 % gegenüber Vorjahreszeitraum

Lediglich Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser auf Vorjahresniveau

WIESBADEN ‚Äď Im 1. Halbjahr 2019 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 164 600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 2,3 % weniger Baugenehmigungen als im 1. Halbjahr 2018. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Juni 2019 rund 142 400 Wohnungen genehmigt. Dies waren 3,1 % oder 4 500 Wohnungen weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist annähernd gleich geblieben (- 0,1 %). Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sank dagegen um 4,7 % und die Zahl der genehmigten Mehrfamilienhäuser um 3,2 %.
Bei den neu zu errichtenden Nichtwohngebäuden, die von Januar bis Juni 2019 genehmigt wurden, verringerte sich der umbaute Raum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,1 Millionen Kubikmeter auf 101,3 Millionen Kubikmeter (-6,6 %).
Detaillierte Daten und lange Zeitreihen zu den Baugenehmigungen (31111) können über die Tabellen in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.


Kalksandstein Workshop 2019 - im Süden!
EINLADUNG

"NATUR PUR mit KS - Gesundes Wohnen mit SICHERHEIT!

Das KS Süd Team lädt Sie herzlich zu unserer diesjährigen KS Workshop-Reihe in verschiedene Regionen des Südens ein.
Die diesjährige Kalksandstein Workshop-Reihe widmet sich dem aktuellen Thema Wohngesundheit.


Wohngesunde Gebäude planen beginnt mit der Wahl des richtigen Baustoffes. Bauen mit natürlichen Rohstoffen, die ein gesundes Wohlbefinden fördern, sicher, nachhaltig, ökologisch bedenkenlos und gleichzeitig wirtschaftlich sind, wird fachkundig dargelegt. Die bauphysikalischen Anforderungen wie: Schall-, Wärme-, Brand- und Strahlenschutz werden mit dem natürlichen Baustoff KALKSANDSTEIN problemlos erfüllt! Zusätzlich wird die Nachhaltigkeit von KS über seinen gesamten Lebenszyklus dargelegt. Wir zeigen Ihnen umfassend die massiven Vorteile der KS-Funktionswand, um verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert planen und bauen zu können.
Umweltbewußt, wirtschaftlich und nachhaltig bauen ‚Äď Eine zukunftsweisende Konstruktion!
Zur Anmeldung geht es hier ...
 
 


PwC-Studie: Jedes zweite Bauunternehmen hat inzwischen Erfahrung mit BIM und digitalem Bauen

Die Digitalisierung hat die Bauindustrie erreicht: So soll inzwischen mehr als die Hälfte der deutschen Bauunternehmen (52%) BIM-Erfahrungen gesammelt haben. Und in den nächsten Jahren wollen fast 80% der Unternehmen mit BIM arbeiten - wenngleich auch bislang weniger als jede fünfte Firma über eine ausgereifte Strategie für das digitale Bauen verfügt.

Doch 39% sind wohl dabei, eine solche Strategie zu erarbeiten - zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie "Digitalisierung der deutschen Bauindustrie", für die PwC 100 Unternehmen aus den Bereichen Planung & Design, Bau und Anlagenbau befragt hat.
Digitales Bauen gilt als technisch anspruchsvoll
63% der Befragten gaben an, dass das digitale Bauen insbesondere aus technischer Sicht anspruchsvoll sei. Gut die Hälfte (52%) hält BIM für aufwändig in der Umsetzung. Die größten Hürden für das digitale Bauen sind nach Einschätzung der Unternehmen fehlende Fachkräfte (52%) und hohe Investitionen (48%). Allerdings können mehr als drei Viertel der Befragten die Kosten der technischen Implementierung von BIM nicht einschätzen.
Der Aufwand scheint sich jedoch zu lohnen: Fast jeder Zweite bezeichnet BIM als positive Erfahrung (46%) und sieht darin eine Arbeitserleichterung (44%). Das digitale Bauen führe auf jeden Fall zu effizienteren Arbeitsabläufen, finden 39% der Befragten. Je 36% nennen die kürzeren Planungs- und Bauzeiten sowie eine bessere Zusammenarbeit mit allen Akteuren als zentrale Vorteile.
Immer mehr Ausschreibungen setzen auf digitales Bauen
"Fest steht: In Zukunft werden Unternehmen aus der Baubranche am digitalen Bauen kaum mehr vorbeikommen. Ab 2020 wird BIM bei allen neuen öffentlichen Infrastrukturprojekten in Deutschland verbindlich. Schon heute fordern viele Ausschreibungen den Einsatz von BIM", erinnert Christian Elsholz, Director bei PwC im Bereich Capital Projects & Infrastructure.
Das deckt sich mit den Erfahrungen der Umfrageteilnehmer: Rund 60% geben an, dass BIM in den vergangenen zwölf Monaten in Ausschreibungen gefordert war und zwar im Durchschnitt bei 10% der Projekte. In acht von zehn Ausschreibungen waren weitere Technologien gefragt, vor allem 3D-Druck (40%), Cloud-Technologie und 3D-Laserscanning (jeweils 34%).
Forderung nach Ausbau der digitalen Infrastruktur
Um die Einsatzmöglichkeiten von BIM in Deutschland zu verbessern, fordern die Befragten den schnelleren Ausbau der digitalen Infrastruktur (61%). Aber auch die finanzielle Förderung durch den Bund und mehr Anreize seitens der Auftraggeber für eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit sehen mehr als die Hälfte der Befragten als sehr wichtig an. Knapp jeder Zweite hält mehr Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für unersetzlich, um den Einsatz von BIM in Deutschland zu verbessern.
"Um das digitale Bauen professionell abzuwickeln, braucht es vor allem gut ausgebildete Experten. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen, die bereits digital bauen, beschäftigen hierfür eigene BIM-Modellierer und BIM-Koordinatoren¬†- genau die sind aber Mangelware. Umso wichtiger ist es, die Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich zu stärken", fordert Christian Elsholz.
BIM wird die Branche stark verändern
Einig sind sich die Befragten, dass das digitale Bauen die Branche künftig prägen wird: Sechs von zehn Entscheidern gehen davon aus, dass sich die Baubranche durch den Einsatz von BIM in den kommenden fünf Jahren grundlegend verändern wird. Jeder Zweite rechnet damit, dass sich das Geschäftsmodell seines Unternehmens durch BIM stark wandeln wird.
"Das digitale Bauen bedeutet einen Paradigmenwechsel für die Baubranche", ist auch PwC-Expertin Rebekka Berbner überzeugt. Für sie überwiegt jedoch das Positive: "Im Fokus der Zusammenarbeit für ein Bauprojekt steht künftig Win-Win, nicht mehr Win-Lose".


Kalksandstein Schallschutz Workshops 2019 im Osten

Das Team des Kalksandsteinindustrie Ost e.V. lädt Sie herzlich dazu ein, sich im Rahmen unseres diesjährigen Kalksandstein Workshops über den aktuellen Stand im Schallschutz zu informieren und mit Beispielaufgaben die Handhabung des KS-Schallschutzrechners kennen zu lernen.

Inhalt:
- Kurzüberblick zum Stand der Normung und theoretische Grundlagen zum Nachweisverfahren gemäß DIN 4109 - 2016/2018- Neuheiten des KS-Schallschutzrechners und praktische √úbungsaufgabenTermine: 05. November 2019 ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Radebeul 07. November 2019¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Schwerin12. November 2019 ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Berlin14. November 2019 ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Dresden 19. November 2019 ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Berlin¬†¬†¬† 21. November 2019¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† RostockWeitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.


430.000 Wohnungen jährlich notwendig - Kurzstudie veröffentlicht

Das Pestel Institut in Hannover hat im Auftrag deutscher Spitzenverbände aus dem Bau- und Immobiliensektor die Kurzstudie "Wohnungsbedarf, Wohnungsbauziel der Bundesregierung, Wohnungsneubaunachfrage und Wirtschaftlichkeit des Wohnungsneubaus" erstellt und die Ergebnisse dazu nun veröffentlicht.

Laut der Studie werden bis zum Jahr 2025 insgesamt 430.000 neue Wohnungen benötigt, um den Bedarf nach Wohnraum abdecken zu können. Das beinhaltet sowohl die aktuelle Nachfrage als auch das aufgelaufene Defizit. Die Studienergebnisse bilden eine Basis für weitere, nachfolgende Betrachtungen und Forderungen speziell zur Förderung des sozialen und bezahlbaren Wohnens, die nach der Sommerpause 2019 an die Politik herangetragen werden. Die Kurzstudie mit allen Ergebnissen steht Ihnen nachfolgend zum Download bereit.


KS-Schallschutz-Workshops 2019 im Norden

Anerkannte Fortbildungsveranstaltungen

Seit Einführung der Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VVTB) ist für den Schallschutz die neue DIN 4109:2016-07 anzuwenden.¬†Diese neue Schallschutznorm stellt insbesondere für den Geschosswohnungsbau ein Rechenverfahren zur Verfügung, mit dem der Einfluss aller wesentlichen Parameter auf die Schalldämmung von Bauteilen erfasst wird.Mit unserer alljährlichen Workshop-Reihe im November 2019¬†möchten wir Sie in diesem Jahr über den aktuellen Stand der Schallschutznormung informieren und Ihnen mit Beispielaufgaben ermöglichen, die Handhabung des KS-Schallschutzrechners kennen zu lernen.Die Schwerpunkte der Workshops sind- Stand der Normung und theoretische Grundlagen zum Nachweisverfahren gemäß DIN 4109- Neuheiten des KS-Schallschutzrechners und praktische √úbungenAlle Informationen zu Inhalten und Anmeldung finden Sie hier.


Werksbesuch der Berufsschule Nürnberg

Am 24. Juli 2019 besuchten uns 30 angehende Bauzeichner/Innen mit ihren Berufsschullehrern der B11 in Nürnberg, Frau Vogt und Herrn Barthelmes, im KS-Werk Behringersdorf.


Nach einer kurzen Begrüßung referierten Sascha Matznick, CAD-Wandabwicklung, und Thomas Schneele, bautechnischer Berater, über das Produkt Kalksandstein und die richtige Planung und Ausführung von KS-Mauerwerk.Im Anschluss führte Michael Gruber die Gruppe durch die laufende Produktion und erklärte dabei anschaulich den Herstellungsprozess der weißen Steine aus den Rohstoffen Kalk, Sand und Wasser.
Abschließend informierte Thomas Schneele die Auszubildenden an der Musterbaustelle über die vielseitige Verwendbarkeit des Kalksandsteins im Hochbau und die verschiedenen Konstruktionsmöglichkeiten mit ihren jeweiligen Vorteilen gegenüber anderen Wandkonstruktionen.
Ein informativer Vormittag mit sehr interessierten jungen Menschen, den wir so gerne wieder durchführen können.


Kalksandsteinindustrie zeigt Zahlen, Fakten und Projekte

Der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. (BV KSI) hat seine aktuellen KALKSANDSTEIN Geschäftsberichte 2018/2019 veröffentlicht. Sie stehen ab sofort unter www.kalksandstein.de/gb-2018-2019 zum Download bereit. Darin informiert der BV KSI über seine Aktivitäten der vergangenen zwölf Monate.

Dazu gehören die Ergebnisse der BV KSI-Gesellschaften sowie die Entwicklung der gesamten Kalksandsteinindustrie im Rahmen der Bauwirtschaft. "Aber auch Themen aus der politischen und technischen Lobbyarbeit des BV KSI haben wir in unseren Geschäftsberichten veröffentlicht, genauso wie beispielsweise die verschiedenen Maßnahmen im Rahmen der Nachwuchsförderung oder der Presse- und √Ėffentlichkeitsarbeit", erläutert Roland Meißner, Geschäftsführer BV KSI. ¬†
Nicht zu vergessen die Aktivitäten im Bereich der industriellen Grundlagenforschung der Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. Hier wird die Basis für die technische Weiterentwicklung der deutschen Kalksandsteinindustrie geschaffen, beispielsweise beim Thema Recycling oder dem Internet der Dinge (Industrie 4.0) und die damit verbundene zunehmende Digitalisierung und Automatisierung. "Zudem bieten die Geschäftsberichte unserer einzelnen Gesellschaften einen Einblick in die Leistungsfähigkeit unserer Industrie und informieren über die Ziele und Leitlinien unseres Handelns", so Meißner. ¬†
Der BV KSI bleibt also ebenso in Bewegung wie die (Bau-)Wirtschaft in Deutschland. Denn nur wer sich weiterentwickelt, kann auch an der Gestaltung zukunftsfähiger Rahmenbedingungen teilhaben. "Dabei hilft uns der engagierte Einsatz aller Beteiligten ‚Äď den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesverbandes Kalksandsteinindustrie e. V., der Forschungsvereinigung Kalk-Sand e. V., der Qualitätsgemeinschaft Mauerwerksprodukte e. V. und der Kalksandstein-Dienstleistung GmbH, als auch alle in den Ausschüssen, Arbeitskreisen und im Vorstand ehrenamtlich Tätigen", schließt Meißner ab. "Die Kalksandsteinindustrie, mit ihren innovativen Produkten, ist für die Anforderungen der kommenden Jahre bestens aufgestellt."


Bundesrat stimmt Sonderabschreibungen beim Mietwohnungsneubau zu

Der Bundesrat hat am 28.06.2019 das Gesetz zur steuerlichen Förderung für den Mietwohnungsneubau (Sonder-AfA) beschlossen.

Danach ist es nun möglich, für die Anschaffung oder die Herstellung neuer Wohnungen im Jahr der Anschaffung/Herstellung und in den 3 folgenden Jahren Sonderabschreibungen von bis zu 5 Prozent p.a. der Bemessungsgrundlage ‚Äď neben der regulären linearen Afa von 2 Prozent p.a. ‚Äď in Anspruch zu nehmen. Bemessungsgrundlage für die Sonder-Afa sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Wohnung, jedoch max. 2.000 Euro je Quadratmeter Wohnungsfläche.
Für die Inanspruchnahme der Sonder-Afa gelten folgende Voraussetzungen:

Mit dem Bauantrag, der zwischen dem 31.8.2018 und dem 31.12.2021 gestellt werden muss, müssen neue, bisher nicht vorhandene Wohnungen geschaffen werden.
Die Anschaffungs-/Herstellungskosten dürfen 3.000 Euro je Quadratmeter nicht übersteigen. Hierdurch soll der Bau bezahlbarer Mietwohnungen angeregt werden.
Die Wohnung muss im Jahr der Anschaffung/Herstellung und in den folgenden 9 Jahren der entgeltlichen Überlassung zu Wohnzwecken dienen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die Wohnungen nicht als Ferienwohnungen (unter-)vermietet werden.  

Das Gesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Es tritt einen Tag nach der Verkündung in Kraft. Den Wortlaut des Gesetzes finden Sie unter¬†https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2018/0601-0700/607-18.pdf?__blob=publicationFile&v=2


Werksbesichtigung und Gastvortrag an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

Ende Juni schauten sich 25 Studierende des zweiten Semesters Bauingenieurwesen der HTW Saar das Kalksandsteinwerk in Differten an. Anfang Juli gab ergänzend dazu einen Gastvortrag in Saarbrücken.

Bei heißen Temperaturen erklärten die Herren Helmle, Schadewald, Schindel und Christian Schencking im Kalksandsteinwerk Schencking in Differten den Studierenden in anschaulicher Weise wie der Kalksandstein hergestellt und verarbeitet wird.
Um die Entwicklung der Kalksandsteinverarbeitung aufzuzeigen, wurden drei verschiedene Maurerstücke mit 3DF, 6DF und KS-XL PE vorbereitet. Somit sahen die Studierenden das Mauern im direkten Vergleich zwischen Klein- und Großformaten. Selbstverständlich durfte auch selber Hand angelegt werden. Am 11.Juli 2019, gab es dann von der Koordinatorin für akademische Nachwuchsförderund Frau Lennig und Herrn Helmle einen Gastvortrag an der HTW Saar in Saarbrücken. Neben dem Mauerwerksbau mit verschiedenen Materialien, gingen die Referenten intensiv auf die Herstellung und Eigenschaften des Kalksandstein ein. Zur besseren Darstellung kam der Kalksandstein-Musterkoffer mit Mini-Kalksandsteinen zum Einsatz. Für die 25 Studierenden gab es am Ende neben Collegeblock und Kugelschreiben noch das aktuelle Planungshandbuch und verschiedene Prospekte.


Inhouse-Schulung bei der Ingenieurgruppe Bauen

Unter dem Motto "Montagsrunde" findet bei der Ingenieurgruppe Bauen, regelmäßig montags eine technische Weiterbildung statt.
Am 08. Juli 2019 wurde das Thema Mauerwerksbemessung bei der Ingenieurgruppe in Mannheim durch den Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke vorgestellt. Die 40 Ingenieure wurden zunächst durch Herrn Dipl.-Ing. (FH) Oliver Keil auf die statischen Vorteile des KS-Systembauweise auch unter Nachhaltigkeitsaspekten informiert.
Für den Bereich der Mauerwerksbemessung unterstütze Herr Benjamin Purkert von der TU Darmstadt als Experte für die Bemessung (Institut von Prof. Graubner) durch seinen sehr fachspezifischen Vortrag, der die Bemessung vom einfachen bis genaueren Verfahren, die Bemessung im Brandfall und konstruktive Details erläuterte.
Der KS-S√úD sagt danke für die Unterstützung durch die TU Darmstadt und an das Team von der Ingenieurgruppe Bauen für den technischen Austausch.


Baulandkommission legt Ergebnisse vor

Die Expertenkommission "Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik - Baulandkommission" hat Anfang Juli 2019 nach neun Monaten intensiver Arbeit Handlungsempfehlungen zur nachhaltigen Baulandmobilisierung und Bodenpolitik vorgelegt.

Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und Vorsitzender der Baulandkommission: "Die zügige Bereitstellung von Bauland für bezahlbaren Wohnungsbau wird maßgeblich von praxisfreundlichen Rahmenbedingungen auf allen föderalen Ebenen bestimmt. Wir brauchen eine gute Bodenbevorratung und kompakte, rechtssichere Planungs- und Bauprozesse, angefangen von kommunalen Planungsentscheidungen bis hin zum Bau von Wohnungen."
Dr. Dorothee Stapelfeldt, Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen und stellvertretende Vorsitzende der Baulandkommission: "Grund und Boden sind keine beliebig vermehrbare Ware, sondern eine wertvolle Ressource. Der zunehmende Wachstumsdruck, der große Mangel an bezahlbarem Wohnraum und bezahlbarem Bauland insbesondere in den Städten und Ballungszentren fordern von allen beteiligten Akteuren mehr denn je eine nachhaltige und sozial orientierte Stadtentwicklungs- und Bodenpolitik. Ich freue mich, dass es gelungen ist, gemeinsame Positionen zur Verbesserung der Instrumente des Baugesetzbuchs zu erarbeiten. Die Expertenkommission hat eine Vielzahl von Reformvorschlägen erarbeitet, die einer nachhaltigen Bereitstellung und Mobilisierung von Bauland ‚Äď insbesondere für bezahlbaren Wohnraum ‚Äď dienen. Jetzt kommt es darauf an, dass wir in diesem Sinne eine Novelle des Baugesetzbuchs in Gang setzen."
Die Empfehlungen der Baulandkommission decken ein breites Spektrum an Maßnahmen ab, die zur Stärkung der Kommunen für eine nachhaltige Liegenschaftspolitik notwendig sind:

Haushaltsrechtliche Anpassungen: insbesondere Anpassung der Haushaltsordnungen auf allen öffentlichen Ebenen, damit die verbilligte Abgabe von Grundstücken für den Bau von preisgedämpften Wohnungen nicht an haushaltsrechtlichen Vorgaben scheitert
Eine aktive Liegenschaftspolitik in den Kommunen Umsetzungsunterstützung durch die Länder, um öffentliche Grundstücke von Ländern und Kommunen vergünstigt zur Verfügung stellen zu können
Ausschöpfung baurechtlicher Instrumente: sowohl bei der Anwendung bestehender Rechtsinstrumente als auch bei der Verbesserung der Wirksamkeit von Instrumenten zur Baulandmobilisierung. Schlüsselthemen sind hier die Stärkung des Wohnens als Allgemeinwohl, erleichterte Erteilung von Befreiungen, einfache Wohnungsbaupläne für innerörtliche Lagen, Fortentwicklung des gemeindlichen Vorkaufsrechts, Flexibilisierung der Baunutzungsverordnung für den erleichterten Ausbau von Dachgeschossen, Einführung einer Experimentierklausel zum Lärmschutz und Anpassung des Geruchsemissionsschutzes, weiterhin Einbeziehung von Randlagen in das beschleunigte Verfahren gemäß ¬ß 13b Baugesetzbuch und die Erleichterung der Genehmigung begünstigter Vorhaben im Außenbereich bei Umnutzung von landwirtschaftlichen Gebäuden in Wohnungen
Finanzielle Unterstützungen: verstärktes finanzielles Engagement des Bundes und der Länder bei der Reaktivierung von Brachen, Entlastungen bei der Grunderwerbsteuer Erschließung weiterer Potenziale, z. B. bei der Optimierung und Digitalisierung von Planungs-, Beteiligungs- und Genehmigungsprozessen, Ausbau kooperativer Planungen mit Dritten (z. B. mit Kirchen), Konzeptvergaben, Erbbaurechte, Transparenz in Grundstücksvergaben, Berücksichtigung preisgedämpfter Grundstücksverkäufe in der Wertermittlung, Verbesserung der Personalausstattung und Start einer Ausbildungsoffensive

Staatsekretär Wanderwitz betonte: "Die Umsetzung der Handlungsempfehlungen bedarf des weiteren Engagements der Akteure der Planungs-, Bau- und Bodenpolitik. Wir müssen umgehend die notwendigen Personalkapazitäten in Planungsämtern und weiteren relevanten Einrichtungen auf allen föderalen Ebenen schaffen. Für die anstehenden Aufgaben brauchen wir dauerhaft fachlich gut ausgebildeten Nachwuchs. Die Baulandkommission hat sich für eine Ausbildungs- und Einstellungsoffensive für technische Berufe ausgesprochen. Das ist ein deutliches Signal. Mir ist wichtig, dem fachlichen Nachwuchs verlässliche Perspektiven zu geben und gemeinsam mit den künftigen Nutzern unserer Städte die Zukunft zu gestalten."
Mit der Umsetzung breit getragener und konkret wirksamer Maßnahmen sollen die Empfehlungen der Baulandkommission eine nachhaltige Baulandbereitstellung und -mobilisierung durch Bund, Länder, Kommunen und Immobilienwirtschaft voranbringen. Die Ergebnisse der Baulandkommission stehen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der begrenzten Ressource Boden. Sie unterstützen die Wohnraumoffensive.
Die Handlungsempfehlungen der Baulandkommission erhalten Sie zusammengefasst als PDF auf den Internetseiten des BMI.


Kalksandstein-Bauseminare erneut gut besucht

Auch in diesem Jahr bekamen Architekten, Bauingenieure und Planer bei den Kalksandstein-Bauseminaren geballtes Wissen und präzise Fachinformationen auf den Punkt präsentiert. Zu den Seminaren, die an 23 Orten im gesamten Bundesgebiet durchgeführt wurden, kamen mehr als 2.800 Teilnehmer.

Das Themenspektrum war auch in diesem Jahr breit gefächert. 19 renommierte Experten und Fachreferenten aus Lehre und Praxis sprachen in ihren Vorträgen unter anderem über Themen des aktuellen Normungsgeschehens, dem Einsatz von BIM in der Praxis aber auch über den Bereich Bauwerksabdichtung und den Schallschutz im Wohnungsbau. ¬†
Wie wichtig Lärmvermeidung und Lärmschutz gerade im eigenen Wohn- und Arbeitsbereich sind, betonte Prof. Dr.-Ing. Alfred Schmitz vom Akustikbüro TAC Technische Akustik aus Grevenbroich in seinem Vortrag "Schallschutz im Wohnungsbau". Dabei zeigte Schmitz zum einen auf, in welchem Maße wir von Lärm beansprucht werden und wie wichtig die eigene Wohnung als Rückzugsort ist. Darüber hinaus erläuterte er, wie baulicher Schallschutz in Bezug auf die neue Schallschutznorm DIN 4109 wirklich gelingt, welche Materialien und Konstruktionen geeignet sind und wie sich typische Baufehler einfach vermeiden lassen. ¬†
Im Vortrag "Design sells. Urbanität durch gute Gestaltung - von außen, innen und drum herum" nahm Prof. Dr. habil. Volker Eichener von der Hochschule Düsseldorf die Teilnehmer mit auf eine anregende visuelle Reise durch eine Vielfalt von Designstilen. Dabei ging es nicht nur um den Wandel der √Ąsthetik im Laufe der vergangenen eineinhalb Jahrhunderte, sondern auch um Designfehler und Regeln für gutes Design, die Urbanität als Qualitätsfaktor und wie man Urbanität designt. ¬†
Building Information Modeling (BIM) war ein anderes Thema, das auf großes Interesse bei den Teilnehmern stieß. Nach einer allgemeinen Einführung ging Prof. Dr.-Ing. Markus König von der Ruhr-Universität Bochum auf die Themen Auftraggeberinformationsanforderungen (AIA) und BIM-Abwicklungspläne (BAP) ein und informierte ebenso über die Sicherstellung der Modellqualität. Anhand von Beispielen zeigte er die √úbernahme von BIM-Modellen für den Betrieb auf. ¬†
Ausgewählte Beiträge der Kalksandstein-Bauseminare 2019 stehen Ihnen auf unserer Seite unter www.kalksandstein.de/bauseminare2019 zum Download bereit. ¬†
Traditionell finden die Kalksandstein-Bauseminare in den "bauruhigen" Monaten statt. Organisiert werden sie jeweils durch die fünf Regionalvereine der Kalksandsteinindustrie im Norden, Osten, Süden, Westen und Bayern. In einigen Bundesländern werden die Veranstaltungen von den Architekten- und Ingenieurkammern sowie der Deutschen Energie-Agentur (dena) als Fortbildungsmaßnahme anerkannt.


Schallschutz-Gastvorlesung + Schallschutztechnische Nachweise am Rechner

Auf Einladung von Prof. Dr.-Ing. Marcus Rühl der Hochschule Kaiserslautern wurden die Studenten im Masterstudiengang des Fachbereichs Bauingenieurwesen durch Herrn Dipl.-Ing. (FH) Oliver Keil am 02. Juli 2019 zum Thema Schallschutz mit Kalksandstein informiert. Die jährlich stattfindende Veranstaltung, unterteilt sich in die Bereiche Theorie und Praxis. Zuerst wurden die Studenten durch einen 90 min. Vortrag intensiv mit dem bauphysikalischen Thema Schallschutz auf den aktuellen Stand der heutigen Schallschutzbemessung gebracht. Beim Vortrag wurden die Themenschwerpunkte: Entwicklung des Schallschutzes, die heutige Anforderungen, Rechtssicherheit, erhöhter Schallschutz und Ausführungsdetails intensiv erläutert und mit Beispielen aus der Praxis belegt.
Beim zweiten Teil der Veranstaltung wurde der Umgang mit dem KS-Schallschutzrechner am eigenen Rechner an mehreren Praxisbeispielen geübt. So wurden Berechnungen zur horizontalen und vertikalen Schallübertragung bei MFH, aber auch besondere Bausituationen wie z.B. im Dachbereich oder der Schallschutz von Außenwänden berechnet. Die vielen Möglichkeiten des KS-Schallschutzrechners und die einfache Handhabung, um eine exakte Berechnung der jeweiligen Bausituation abzubilden hat die Studenten begeistert. Die Einflüsse der Stoßstellen und Flankenübertragungen konnten die Studenten erkennen und bewerten lernen. Dass erhöhter Schallschutz mit dem massiven Kalksandstein problemlos zu bauen ist, davon sind die Studenten überzeugt.
 
Der Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke als regionale Bauberatung bedankt sich für die rege Mitarbeit der Studenten und freut sich auf die weitere intensive Zusammenarbeit.
 


Marktführerschaft von Kalksandstein im mehrgeschossigen Wohnungsbau weiter ausgebaut!

Kalksandstein war im Jahr 2018 der am häufigsten eingesetzte Baustoff im mehrgeschossigen Wohnungsbau. Das belegen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts. Insgesamt kommt der Baustoff auf einen Anteil von über 34 Prozent bei der Anzahl Wohngebäude mit mehr als drei Wohneinheiten. Im Vergleich dazu lag der Anteil im Jahr 2017 noch bei rund 33 Prozent. Beim Rauminhalt wächst der Kalksandstein-Anteil sogar auf über 38 Prozent (37 Prozent in 2017).

"Diese Zahlen zeigen einmal mehr, dass Kalksandstein aus dem Wohnungsbau nicht wegzudenken ist", sagt Roland Meißner, Geschäftsführer Bundesverband Kalksandsteinindustrie, zu den veröffentlichten Zahlen. "Die Massivität des Kalksandsteins bringt hier unter anderem Vorteile im Schallschutz und der Tragfähigkeit. Die Wände können dadurch schlanker gehalten werden. Im Wohnungsbau ein klarer Vorteil." ¬†
Eine √úberlegenheit gibt es auch bei den Kosten. Hier waren mit Kalksandstein gebaute Wohnungen im Jahr 2018 mit durchschnittlich 290 Euro je Kubikmeter umbautem Raum um gut 8,5 Prozent preiswerter als in Stahlbeton ausgeführte Wohnungsbauten. Gegenüber Holzbauten betrug der Kostenvorteil sogar über 11,4 Prozent. Mauerwerksbauten aus Kalksandstein leisten somit einen sehr wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ‚Äď sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. Das sind gute Rahmenbedingungen für jeden Bauherren. ¬†
"Doch ohne die breite und nachhaltige Unterstützung aus der Politik geht es nicht", sagt Meißner. "Die Baulandkommission hat in diese Richtung ein erstes positives Zeichen gesetzt. Sie empfiehlt Bund, Ländern und Kommunen eigene Liegenschaften vergünstigt für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums zur Verfügung zu stellen." Weiterhin werde die Einführung von Freibeträgen bei der Grunderwerbssteuer, insbesondere beim erstmaligen Erwerb von Wohneigentum, empfohlen. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist das nun endlich auch vom Bundesrat beschlossene Gesetz zur steuerlichen Förderung für den Mietwohnungsneubau (Sonder-Afa). Danach ist es möglich, für die Anschaffung oder die Herstellung neuer Wohnungen im Jahr der Anschaffung/Herstellung und in den 3 folgenden Jahren Sonderabschreibungen von bis zu 5 Prozent pro Jahr der Bemessungsgrundlage ‚Äď neben der regulären linearen Afa von 2 Prozent jährlich ‚Äď in Anspruch zu nehmen. Bemessungsgrundlage für die Sonder-Afa sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Wohnung, jedoch max. 2.000 Euro je Quadratmeter Wohnungsfläche. ¬†
"Das alles sind zunächst einmal bessere Voraussetzungen für den weiteren Ausbau des bezahlbaren Wohnungsbaus", resümiert Meißner. "Allerdings müssen die knappen Kapazitäten und langen Wartezeiten bei den ausführenden Gewerken und darüber hinaus auch der Fachkräftemangel nachhaltig gelöst werden. Schon jetzt ist es kaum mehr möglich, das von der Bundesregierung ausgegebene Ziel von 1,5 Millionen neuen Wohnungen bis zum Ende der Legislaturperiode zu erreichen."


Bauhauptgewerbe hält hohe Dynamik zu Beginn des zweiten Quartals

Das Bauhauptgewerbe ist sehr dynamisch in das zweite Quartal gestartet. Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes haben die Bauunternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten im April knapp 6 % mehr Stunden geleistet als im April 2018.

"Besonders erfreulich ist die anhaltend gute Auftragslage. Die Auftragseingänge legten im April insgesamt um 12,7 %; (real +¬†6,3 %) zu, im Wirtschaftsbau stiegen sie sogar um fast 15 %. Noch sehen wir hier keine Investitionszurückhaltung," erklärte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, mit Blick auf die verhalteneren Erwartungen zur Geschäftsentwicklung aus der Wirtschaft. "Auch bei der öffentlichen Hand bleibt es beim Investitionshochlauf. Mit fast 15 % Orderzuwachs wurde im Mai das Tempo aus den Vormonaten gehalten. Daher ist es wichtig, dass die Investitionslinie Verkehr im Bundeshaushalt nicht wegen der ausfallenden PKW-Maut gekürzt wird. Die Bauunternehmen haben ihre Kapazitäten im Vertrauen auf Aussagen der Bundesregierung der steigenden Nachfrage angepasst," so Pakleppa angesichts der heute stattfinden Haushaltsberatungen der Koalition.
"Wenn auch der Wohnungsbau bei den Auftragseingängen "nur" Zuwächse von 6 % aufweist, sehen wir hier keine Trendumkehr. Vielmehr bleibt der Auftragseingang auf dem hohen Niveau," sagte Pakleppa abschließend.
Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes sind die Umsätze im Bauhauptgewerbe im April in den Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten um 15,7 %; (real um 9,3 %) gestiegen. Die Preisentwicklung für Bauleistungen liegt bei 6 %. Kumulativ erreichen die Umsätze 23,6 Mrd. Euro. Die Umsatzsteigerung beträgt damit bis Mai 17 %.
Quelle und weitere Informationenzdb.depresseportal.de


";Tag des Mauerwerks" an der Hochschule Bremen

Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr bietet der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. auch 2019 zusammen mit den Regionalvereinen wieder "Tage des Mauerwerks" an Universitäten und Hochschulen an.

Den Auftakt machte am 20. Mai 2019 die Hochschule Bremen. Nach der Begrüßung durch den Studiendekan der Fakultät Architektur, Bau und Umwelt, Herrn Prof. Thomas Rauscher, erhielten die 40 teilnehmenden Studierende einen Fachvortrag zur Herstellung und Verarbeitung von Kalksandsteinen durch Christoph Runge vom KS-Nord e.V.
Im Anschluss gab es eine Einweisung in die Theorie und Praxis des Mauerns durch Maurermeister Hartmut Flerlage, bevor es in acht Gruppen an die vorbereiten Arbeitsplätze ging.
Die angehenden Bauingenieure hatten drei Stunden Zeit eine Eckwandkonstruktion mit den Maßen 111,5 x 62,5 x 100 cm zu mauern. Unterstützt wurden sie dabei mit fachkundigen Tipps durch die Herren Flerlage, Hobbie und Runge vom KS-Nord e.V.
Anfängliche Unsicherheiten im Umgang mit Maurerkelle und Mörtel waren in der letzten Stunde schon nicht mehr zu sehen. Am Ende lag es an der Jury die "Meisterstücke" zu bewerten. Kriterien waren dabei die Zeit und die Genauigkeit der Ausführung.
Am Ende stand das Team "Steineranteil" als Sieger des Wettmauerns fest. Hierfür gab es jeweils eine Mini-Maurerkelle und einen Warengutschein fürs Team.
Für uns waren natürlich alle Teilnehmer Sieger und so bekam jeder als Andenken an die Veranstaltung eine Teilnahmebescheinigung, einen Collegeblock mit passendem Kugelschreiber, sowie einen 8 DF-Mini-Kalksandstein.
Alle Teilnehmer und die Lehrenden waren sich am Ende der Veranstaltung einig: Nächstes Jahr gerne wieder. Der "Tag des Mauerwerks" war nicht nur lehrreich und informativ sondern hat zu dem auch noch eine Menge Spaß gemacht.


BMO Herbstseminar am 04.09.2019 mit Prof. Dipl.-Ing. Matthias Zöller in Münster

Die BMO KS-Vertrieb GmbH & Co. KG veranstaltet am 04.09.2019 im Factory Hotel in Münster von 14.00 ‚Äď 17.00 Uhr das diesjährige Herbstseminar zum Thema:

DIE DREITEILIGE BEWERTUNG VON BAULEISTUNGEN: HINZUNEHMENDE UNREGELM√ĄSSIGKEITEN; MINDERUNG ANSTELLE AUSTAUSCH ODER NACHERF√úLLUNG

 
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Schallschutz Workshops der BMO KS-Vertrieb GmbH & Co. KG im Westen

Das Team der KS West e.V. lädt im Namen unseres Mitgliedsunternehmens, der BMO KS Vertrieb Bielefeld Münster Osnabrück GmbH & Co. KG, herzlich zu Schallschutzworkshops an 4 Standorten ein:

Leider sind bereits alle Termine ausgebucht. Gerne können Sie sich vom Büro der KS-West auf die Warteliste setzten lassen oder auf die Workshops der Firma Cirkel in Dortmund und Essen ausweichen.
 
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Experten aus Industrie, Forschung und Lehre diskutieren über die Zukunft der Kalksandsteinindustrie

Automatisierung, Robotik, Additive Fertigung oder Industrie 4.0 sind die Schlüsselbegriffe der aktuell dynamischsten und wachstumsstärksten Innovationsbereiche mit erheblichen Auswirkungen auch in die Bau-, Baustoff- und speziell in die Kalksandsteinindustrie. Welche Chancen und Herausforderungen sich in den unterschiedlichen Themengebieten für Kalksandsteinproduzenten und Zulieferbetriebe ergeben, wo die Lehre in Deutschland steht und unterstützen kann und welche praktische Erfahrungen bereits vorliegen, sind Themen, die im Rahmen eines Technologie- und Forschungssymposiums der Kalksandsteinindustrie Anfang Juni in Hannover behandelt wurden.

"Eine anwendungsnahe Umsetzung dieser Technologien ist einer der wesentlichsten Motoren zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in der produzierenden Industrie. Die Kalksandsteinindustrie greift diese Potenziale daher hier in diesem Symposium auf", sagt Bernhard Göcking, im Vorstand des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V. (BV KSI) für den Bereich Forschung zuständig, in seiner Eröffnungsrede des Symposiums.
Schlüsselbereiche vorgestellt
Im ersten Teil erhielten die Symposiumsteilnehmer einen Einblick in die vier Schlüsselbereiche der kommenden Technologien und Innovationen. Die Impulsvorträge wurden von renommierten Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten gehalten.
So stellte Prof. Dr.-Ing. Peter Schuderer von der Hochschule Ingolstadt die Chancen und Herausforderungen von Industrie 4.0 für die Kalksandsteinindustrie vor. Dass der 3D-Druck nur ein Teil der additiven Fertigung ist und welche Möglichkeiten hier für den Bausektor infrage kommen würden, berichtete Dr.-Ing. Stefan Kleszczynski von Universität Duisburg-Essen. Prof. Dr.-Ing. Eric Brehm von der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft führte die Teilnehmer anschließend auf die Baustelle der Zukunft. Er zeigte Möglichkeiten auf, wie die Robotik künftig die Arbeiten von Maurern übernehmen könnte. Im Hinblick auf den bestehenden Fachkräftemangel könnte dieser Weg eine realistische Alternative sein. ¬†
Modulares Bauen wird vor allem von der Politik in der aktuellen Wohnungsbaudiskussion häufig genannt. Passend dazu referierte Tobias Riffel über seine Erfahrungen mit Fertigmauerwerk aus Kalksandstein. Riffel ist Geschäftsführer der Rimatem GmbH und Riffel Bau und Fertigteile GmbH. Unternehmen, die auf die Produktion von Mauerwerkstafeln und deren Anlagen spezialisiert sind.
Forschungsprojekte am Beispiel Seilroboter
"Die Impulsvorträge sind wichtig, um alle Teilnehmer auf einen gemeinsamen Stand zu bringen. Aber wir sind in der Kalksandsteinindustrie natürlich bereits tätig und starten nicht erst jetzt in die Zukunft. Wir beteiligen uns zum Beispiel mit vier renommierten Partnern aus Forschung, Lehre und Industrie an einem Forschungsvorhaben zur Entwicklung von Seilrobotern für die Erstellung von Kalksandstein-Mauerwerk auf der Baustelle", sagt Jan Dietrich Radmacher, Mitglied im BV KSI-Vorstand. ¬†
MSc. Roland Boumann von der Universität Duisburg-Essen, einer der Projektpartner, gab den Symposiumsgästen anschließend einen √úberblick über das aktuelle Forschungsvorhaben und zeigte ebenso weitere Perspektiven für den Einsatz von Leichtbau-Seilrobotern im Bau auf. ¬†
Wie geht es für die KS-Industrie weiter?
Nach der Mittagspause begann der praktische Teil der Veranstaltung. Die mitgenommenen Impulse aus den zuvor gehörten Vorträgen konnten die Teilnehmer im Workshop-Format "World-Caf√©" vorbringen und gemeinsam mit den Experten und Referenten diskutieren. Jedes der vier Themen vom Vormittag bekam einen eigenen Workshop und jede Gruppe durchlief jeden Workshop. Charakteristisch für ein World-Caf√© ist, dass jede Gruppe inhaltlich da ansetzt, wo die vorige aufgehört hat. So gibt es keine doppelten Inhalte und es entsteht ein qualitativ hochwertiges Ergebnis. ¬†
In den Bereichen Industrie 4.0, Mauerwerksroboter und Fertigmauerwerk aus Kalksandstein sehen die Teilnehmer Chancen für eine Weiterentwicklung in der Kalksandsteinindustrie und haben in den verschiedenen Workshops auch bereits einzelne Ideen entwickelt. ¬†
"Nun gilt es alle Ergebnisse zusammenzufassen, zu analysieren und eine Marschroute für die nächsten Jahre aufzustellen. Im World-Caf√© wurden auch schon konkrete Bedarfe und Bereiche genannt, die über unsere Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. weiter beleuchtet werden können", so Roland Meißner, Geschäftsführer des BV KSI und der Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. "Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Der Austausch mit Vertretern aus der Industrie, Lehre und Forschung war an dieser Stelle immens wichtig, um für die Zukunft noch besser gewappnet zu sein."


KALKSANDSTEIN - Gastvorlesung an der TU Darmstadt

Auf Einladung der Technische Universität Darmstadt unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. C.-A. Graubner, Institut für Massivbau, hielt Herr Dipl.-Ing. (FH) Oliver Keil am 18. Juni 2019 einen Vortrag zum Thema Besonderheiten Kalksandstein.

Die Gastvorlesung war Teil der Informationsreihe zu den verschiedenen Mauerwerksarten, die in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Kalksandsteinindustrie unter der Koordination von Frau Katharina Lennig erfolgte. Die Studenten wurden auch in diesem Jahr wieder durch einen 90 min. dauernden Vortrag intensiv über die bauphysikalischen Einflüsse, die wärmetechnischen Anforderungen, den Brandschutz und den baulichen Schallschutz informiert. Die hilfreichen baupraktischen Ausführungsdetails zu den wirtschaftlich schlanken Wandkonstruktionen wurden von den Studenten sehr positiv bewertet. "Die Leistungsfähigkeit der KS-Bauweise besteht vor allem darin, dass alle Ansprüche und Anforderungen ohne jegliche Kompromisse erfüllten werden können", so Keil. Zusätzlich wurde unter dem Thema "Intelligent Planen" die Zukunftstechnologie BIM am Bsp. KS-QUADRO aufgezeigt.
Der kurzweilige Vortrag, die technischen Unterlagen und Hilfsmittel stießen bei den Zuhörern auf positive Resonanz. Der Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke als regionale Bauberatung freut sich damit auf die weitere intensive Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt.
 


";Tag des Mauerwerks" an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Am 23. Mai 2019 fand mit 42 Studenten aus dem Fachbereich Bauingenieurwesen bereits der nächste "Tag des Mauerwerks" an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) statt.

Nach der Begrüßung durch die Studiengangssprecherin, Prof. Kirsten Pieplow, zeigt Linda Franzke vom Regionalverein Kalksandsteinindustrie Ost e.V. (KS-Ost) den Studierenden des 4. Fachsemesters anschaulich die Herstellung und Verarbeitung von Kalksandsteinen.
Um die Studierenden optimal auf das Wettmauern vorzubereiten gab es im Anschluss eine Einweisung in die Theorie und Praxis des Mauerns durch Maurermeister Jörg Wedding von KS-Ost bevor es in sieben Teams an die vorbereiteten Arbeitsplätze ging. Mit viel Elan und Begeisterung machten sich die Studenten, von denen viele zum ersten Mal eine Maurerkelle in der Hand hielten, an die gestellte Aufgabe. Mit der tatkräftigen Fachunterstützung von KS-Ost, neben Herrn Wedding und Frau Franzke war auch Frau Hornung vor Ort, wurden anfängliche Unsicherheiten und Fehler schnell beseitigt. Am Ende des Wettmauerns entschied sich die Jury mit Vertretern der HTW und der KS-Industrie für das Team mit dem kreativen Namen "Gummischnitzel".
Auch in Berlin gab es für alle Teilnehmer eine Bescheinigung, einen Collegeblock mit passendem Kuli und Zollstöcke. Das Gewinnerteam bekam neben einem Gutschein noch ein KALKSANDSTEIN Planungshandbuch. Professoren und Studierende sind sich einig ‚Äď der "Tag des Mauerwerks" an der HTW war ein voller Erfolg!


Kalksandsteinwerke Weser-Ems - Besichtigung der Kalksandsteinproduktion

Studenten der Hochschulen Bremen und Oldenburg sowie Meisterschüler der Handwerkskammer Oldenburg besuchten das Kalksandsteinwerk Bösel

Bauingenieurstudenten des 6. Semesters der Hochschulen Bremen und Oldenburg sowie Meisterschüler des Berufsbildungszentrums der Handwerkskammer Oldenburg informierten sich im Werk Bösel der Kalksandsteinwerke Weser-Ems über die regionale Herstellung von Kalksandsteinprodukten.

Herr Hans-Günter Otto¬†und Herr Christoph Vagelpohl zeigten den Teilnehmern anschaulich die einzelnen Produktionsschritte. Von der Sandgewinnung und Reinigung bis zu der Mischanlage und den Reaktoren bekamen die Teilnehmer einen Eindruck über die Mengen, die Mischverhältnisse sowie die Zeiträume für die einzelnen Prozesse.Erstaunt waren die Besucher, dass für die Kalksandsteinproduktion im Vergleich zu anderen Wandbaustoffen trotz der großen Steinpressen und Dampf-Härtekessel deutlich weniger Energie verbraucht wird.Im Anschluss an die Werksführung konnten die Bauingenieurstudenten unter Anleitung von Herrn Hartmut Flerlage und Herrn Torsten Albrecht bei der Erstellung zweier Wandflächen aus kleinformatigen 2DF Kalksandsteinen und großformatigen KS XL Elementmauerwerk die Unterschiede der beiden Bauweisen mit Normal- und Dünnbettmörtel direkt und praxisnah erleben.Für die Meisterschüler stand dagegen die Optimierung der Arbeitsvorbereitung sowie der Arbeitsabläufe mit den verschiedenen KS XL Bausystemen im Vordergrund. Ergänzt wurden die Veranstaltungen durch Herrn Dipl.-Ing. (FH) Christoph Runge mit Fachinformationen zum Thema Mauerwerk nach DIN EN 1996.Als Begleitunterlagen erhielten die Bauingenieurstudenten das KALKSANDSTEIN Planungshandbuch und die Meisterschüler die KALKSANDSTEIN Maurerfibel.


Zwei Tage Theorie und Praxis für über 100 Schüler/innen

Auf Initiative der Berufsbildenden Schule 3 der Region Hannover führte das Kalksandsteinwerk Schlamann aus Lemke bei Nienburg eine zweitägige Schulung für über 100 Schüler/innen vor Ort im Kalksandsteinwerk durch. Teilnehmer waren zwei Maurerklassen, zwei Bauzeichnerklassen und eine Klasse der Fachoberschule Technik mit dem Schwerpunkt Bautechnik.

In einem theoretischen Teil der Schulung erhielten die Schüler/innen durch den KS-Fachberater Hinrich Schulze eine Einführung in Technik und Verarbeitung von Kalksandstein.In dem daran anschließenden praktischen Teil der Schulung brachten Patrick Noll und Claus Meyer (Schlamann Kalksandsteinwerk GmbH) den Schüler/innen unterstützt von Wilhelm Schekelmann (WS Baugeräte und Maschinen aus Hille), die Verarbeitung von Planelementen und Plansteinen nahe.¬†Die Maurerklassen erstellten mit Planelementen selbstständig Wandabschnitte eines Mustergebäudes. Bei der praktischen Schulung mit KS-Plansteinen im Format 6DF und 8DF wurde speziell auf die Eckausbildung eingegangen. Außerdem wurde das fachgerechte Anrühren und Verarbeiten von KS-Dünnbettmörtel mit dem Mörtelschlitten vorgeführt.Die Schulleitung war von den durchgeführten Praktikertagen so begeistert, dass eine Wiederholung in den nächsten Jahren geplant ist.


Kalksandsteinabsatz 2018 bleibt stabil

+++ Rund 0,4 Prozent mehr Kalksandsteine abgesetzt
+++ Aussichten für 2019 positiv
+++ 125 Jahre industrielle Kalksandsteinproduktion

"Die deutsche Kalksandsteinindustrie hat das Jahr 2018 mit einem kleinen Absatzanstieg von rund 0,4 Prozent bei regionalen Unterschieden abgeschlossen. Damit hatten wir ein stabiles vergangenes Jahr, auch wenn wir uns etwas mehr erhofft hatten", eröffnet Jochen Bayer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V. (BV KSI), die Mitgliederversammlung Ende Mai in Amsterdam.

"Die Fertigstellungszahlen von 2018 zeigen uns, dass tatsächlich auch nicht viel mehr für unsere Industrie drin gewesen ist, denn auch die Anzahl der fertiggestellten Wohnungen ist lediglich um 0,4 Prozent auf insgesamt rund 285.900 Wohneinheiten gestiegen. Viel zu wenig um den großen Bedarf von dringend benötigtem Wohnraum zu decken", so Bayer weiter.
Dass die Wachstumsziele für das Jahr 2018 nicht erreicht wurden, verwundere, da die Prognosen für die deutsche Bauwirtschaft grundsätzlich positiv waren. Die eigentlichen Probleme lägen demnach woanders: Zum einen seien dies die knappen Kapazitäten und langen Wartezeiten bei den ausführenden Gewerken. Bayer betonte ebenso, dass sich darüber hinaus der Fachkräftemangel voll auf den Bausektor niederschlage.
Der stellvertretende Vorsitzende des BV KSI, Rudolf Dombrink, ergänzte: "Für das Jahr 2019 sind wir dennoch optimistisch und prognostizieren ein Absatzplus von etwa 2 Prozent, erneut bei teils erheblichen regionalen Unterschieden." Diese positive Perspektive führt die KS-Industrie auf die weiterhin guten Rahmenbedingungen zurück. Dazu gehört das weiterhin niedrige Zinsniveau, eine gute Einkommens- und Arbeitsplatzentwicklung, der Mangel an attraktiven Anlagemöglichkeiten, den nach wie vor sehr großen Bauüberhang sowie die zumindest im mehrgeschossigen Wohnungsbau noch positiven Genehmigungszahlen.
Damit diese Prognose Realität werden kann, ist die Politik gefragt, weitere und deutlichere Impulse zu setzen. Nur so kann das gesteckte Ziel von 1,5 Millionen neuen Wohnungen bis zum Ende der Legislaturperiode erreicht werden. Mit einem Baukindergeld, einer zeitlich befristeten Sonderabschreibung oder der Verschärfung der Mietpreisbremse allein wird weder schneller für junge Familien gebaut noch städtisches Wohnen für Normalverdiener günstiger.
Auch modulares Bauen, wie es manche Politiker fordern, kann mehr Wohnraum schaffen. Kalksandstein ist für diese Bauweise bestens geeignet. Großformatige Kalksandsteinelemente sind die optimale Basis für vielfältige und modulare Projekte in Massivbauweise. Sie stehen für einen schnellen Baufortschritt und präzise Qualität. ¬† Weitere Impulse, wie die Vereinfachung der Bauvorschriften, die Erhöhung der linearen Abschreibung von 2 auf mindestens 3 Prozent oder die verbilligte Abgabe von Bundesimmobilien müssen schnellstmöglich folgen. Sonst bleibt es weiterhin volatil, unberechenbar und kaum zu planen, was in den kommenden Jahren auf die Bau- und Baustoffindustrie zukommt. Umso wichtiger ist es, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen und sich gemeinsamen Zielen verpflichtet sehen. Vor diesem Hintergrund ist die Ankündigung einer "Holzbau-Offensive" der baden-württembergischen Landesregierung Ende 2018 höchst irritierend. Bis 2023 sollen rund 17 Millionen Euro investiert werden, um den Holzbau in Baden-Württemberg voranzubringen. Eine solche Wettbewerbsverzerrung kann durch die Mauerwerksindustrie nicht hingenommen werden. Die Politik ist angehalten, den fairen Wettbewerb zu fördern. Keine Bauweise ist einer anderen vorzuziehen. Das gilt für die Bevorzugung von Holz- oder Holzhybridkonstruktionen genauso wie für eine auffällige Forcierung der Betonbauweise. ¬†
"Doch das Jahr 2019 ist nicht nur baupolitisch sehr spannend. Es markiert auch einen Meilenstein in der Geschichte der deutschen Kalksandsteinindustrie. Denn 1894 begann die industrielle Kalksandsteinfertigung mit Einführung der ersten automatischen Steinpresse in einem Maurerbetrieb in Neumünster", erläutert Roland Meißner, Geschäftsführer des BV KSI, zum Ende der Mitgliederversammlung. "Unser 125-Jähriges ist also ein Grund zu feiern und das Jubiläumsjahr mit einer Vielzahl von Aktionen zu begleiten." ¬†
Meißners Abschlussapell: "Wenn die Politik die richtigen Entscheidungen trifft und nicht nur in Fünf-Jahres-Rhythmen denkt, sondern langfristig agiert, werden auch die Herausforderungen kleiner als bisher. Hierzu gehört überdies die Definition eines neuen Nachhaltigkeitsansatzes, für den die Kalksandsteinindustrie bereits seit 125 Jahren steht: Global denken, lokal agieren und Wohnraum schaffen, in dem die Menschen sich wohlfühlen ‚Äď denn nur das ist die wirkliche Nachhaltigkeit für die Zukunft!"


Schallschutzworkshop der Firma Cirkel GmbH & Co. KG

Das Team der KS West e.V. lädt im Namen unseres Mitgliedsunternehmens, der Cirkel GmbH & Co. KG, herzlich zu Schallschutzworkshops an 2 Standorten ein:

Termine:06.11.2019 Dortmund19.11.2019 Essen
Die Workshops sind von der Ingenieurkammer und der Architektenkammer NRW als Fortbildung mit je 3 Unterrichtsstunden à 45 Minuten anerkannt. Die Energieeffizienzexperten erkennen die Veranstaltung mit je 3 UE WG und NWG an.
Themen:

Stand der Normung (Kurzüberblick)
Rechenverfahren E DIN 4109-2016/2018
Detaillösungen zum Schallschutz
Praxisübungen

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
 


Wichtige √Ąnderungen beim Baukindergeld
ab 17. Mai 2019

Längere Frist, keine Förderung für Immobilienkauf von Verwandten

Ab dem 17. Mai 2019 gelten geänderte Förderbedingungen für das Baukindergeld (KfW-Programm 424). Positiv für Familien: Die Antragsfrist wird verlängert. Nach dem Einzug haben sie künftig 6 statt 3 Monate Zeit, um den Antrag auf Baukindergeld zu stellen. Es gibt allerdings auch Präzisierungen zur Antragsberechtigung und zu den Fördervoraussetzungen. So ist der Immobilienkauf von Verwandten nicht mehr förderfähig.

Für alle Anträge auf Baukindergeld, die ab dem 17.5.2019 bei der KfW eingehen, gelten neue Antragsfristen. Familien haben eine längere Frist zur Antragstellung: Der Antrag auf Baukindergeld muss spätestens 6 Monate nach Einzug in die selbstgenutzte Wohnimmobilie gestellt werden (vorher 3 Monate). Ist ein Haushaltsmitglied vor mehr als 6 Monaten eingezogen, ist eine Antragstellung nicht mehr möglich. Auch eine Antragstellung vor dem Einzug ist nicht zulässig.
Immobilienkauf von Verwandten ist beim Baukindergeld nicht mehr förderfähigAuch bei den Förderbedingungen gibt es √Ąnderungen ab Mitte Mai. So wurde präzisiert, in welchen Fällen der Baukindergeld-Zuschuss nicht in Frage kommt. Nicht gefördert werden:

Ferien- oder Wochenendhäuser sowie Ferienwohnungen
die √úbertragung von Wohneigentum im Wege der (vorweggenommenen) Erbfolge, testamentarischen Verfügung oder Schenkung
der Erwerb oder die Eigentumsübertragung zwischen Ehegatten, Lebenspartnern oder Partnern einer sonstigen auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft
der Erwerb oder die Eigentumsübertragung zwischen Verwandten eines Haushaltsmitgliedes in gerader Linie (zum Beispiel: Kinder, Eltern, Großeltern, Urgroßeltern)
der Erwerb von Wohneigentum, das bereits früher im Eigentum eines Haushaltsmitgliedes stand

Diese Angaben muss die Meldebestätigung für das Baukindergeld enthaltenPräzisiert wurden auch die Anforderungen an die Meldebestätigung: Bei Kauf einer bereits selbstgenutzten Wohnimmobilie (zum Beispiel: Kauf der gemieteten Wohnung) müssen Antragsteller ‚Äď da kein Umzug stattfindet ‚Äď statt der Meldebestätigung eine nach Antragstellung ausgestellte Meldebescheinigung sowie eine formlose Erklärung über den Kauf der gemieteten Immobilie einreichen. Die Meldebestätigung oder Meldebescheinigung muss die geförderte Wohnimmobilie als Haupt- oder alleinigen Wohnsitz vom Antragsteller, der im Antrag angegebenen Kinder sowie des Ehe- oder Lebenspartners oder Partners aus eheähnlicher Gemeinschaft ausweisen. Sie muss das Geburtsdatum der Kinder enthalten. Die KfW ist außerdem berechtigt, weitere Dokumente zum Nachweis der Einhaltung der Förderbedingungen anzufordern.
Informationspflichten beim BaukindergeldFamilien, die das Baukindergeld erhalten, sind verpflichtet, die KfW sofort schriftlich zu informieren, wenn

der Antragsteller die geförderte Wohnimmobilie nicht mehr selbst als Haupt- oder alleinigen Wohnsitz nutzt
der Antragsteller nicht mehr mindestens Miteigentümer der geförderten Wohnimmobilie ist oder
auf den Haushalt eine Eigentumsquote von weniger als 50% am geförderten Wohneigentum (gemäß Grundbucheintragung) entfällt.

Quelle und weitere Informationen:www.aktion-pro-eigenheim.dewww.kfw.de
 
 


Arbeitshilfe zur Bestimmung des Materialbedarfs zur Erstellung von KS-Mauerwerk überarbeitet

Die Arbeitshilfe "Materialbedarf zur Erstellung von KS-Mauerwerk" wurde inhaltlich an die aktuellen Normen, das Planungshandbuch sowie die Maurerfibel angepasst.

Mit dem Excel-Blatt kann auf einfache Weise der Materialbedarf (Stein und Mörtel) für eine Wand ermittelt werden. Das Excel-Tool kann im Downloadcenter unter dem Menüpunkt "Ausschreibung" heruntergeladen werden (Link)


Die Windheizung 2.0 ‚Äď mehr als nur ein laues Lüftchen: Winterstürme heizen hocheffiziente Gebäude Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. beteiligt sich an groß angelegtem Forschungsprojekt

Die Windenergie stellt mittlerweile in Deutschland den größten Anteil an der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien dar. Vor allem während der winterlichen Starkwindzeiten herrscht im deutschen Stromnetz jedoch häufig ein √úberangebot, das dann zu sehr niedrigen bis negativen Preisen an der Strombörse führt.

In manchen Regionen müssen Windkraftanlagen zur Sicherung der Netzstabilität in der Leistung reduziert oder zeitweise komplett abgeregelt werden. Daher hat das das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium, dem Bayerischen Landesamt für Umwelt und mit Unterstützung weiterer Konsortialpartner die intelligente Nutzung von √úberkapazitäten im Stromnetz zur Gebäudebeheizung zum Thema des Forschungsvorhabens "Windheizung 2.0: LZ-Speicher" gemacht.
Im Rahmen dieses vom BMWi geförderten und vom Fraunhofer IBP koordinierten Projekts sollen nun tragfähige Konzepte dafür erarbeitet werden. Gebäude in Deutschland bieten mit ihren großen thermischen Speichermassen enorme Potentiale für die Wärmespeicherung. Insbesondere Gebäude mit Kalksandsteinwänden weisen aufgrund der hohen Rohdichte des Kalksandsteins eine sehr hohe wirksame Wärmespeicherkapazität auf. Da Windkraft im Stromnetz der Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird und diese überwiegend im Winter in Form von Starkwindereignissen überschüssig vorhanden ist, fallen der Heizwärmebedarf von Gebäuden und die Verfügbarkeit von √úberschussstrom zeitlich sehr eng zusammen. Dadurch können die Windheizung 2.0-Gebäude der Zukunft durch die Erzeugung von Wärme aus erneuerbarem elektrischen Strom (Kopplung von Strom- und Wärmesektor, Power-to-Heat) ihren Energiebedarf umwelt- und systemverträglich decken und gleichzeitig zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende beitragen.
Erste Ergebnisse aus Voruntersuchungen zeigen, dass Windheizung 2.0-Gebäude eine Reduktion des nicht-erneuerbaren Primärenergiebedarfs im Bereich von 55 bis 85 Prozent erreichen können. Die Einsparungen beziehen sich hierbei auf ein Vergleichsgebäude gemäß EnEV 2014 mit Referenztechnologie (√Ėlbrennwert, thermische Solaranlage, Abluftanlage) unter Bewertung der Betriebsphase und Berücksichtigung des Mehraufwands an Konstruktion für das Windheizung 2.0-Gebäude. Forschungsansatz und Lösungsvarianten Die Systemdienlichkeit für den Ansatz zur Windheizung 2.0 besteht in der größtmöglichen Flexibilität des Gebäudes und seiner Heiz-/Speichersysteme bezüglich der Stromaufnahme aus dem öffentlichen Netz. Damit kann der Strombezug grundsätzlich sowohl marktorientiert, heißt, angepasst an die Verfügbarkeit der Erneuerbaren Energien als auch netzverträglich und so passend zu Kapazität und Auslastung von √úbertragungs- und Verteilnetz, erfolgen. ¬† Im Rahmen des Forschungsvorhabens "Windheizung 2.0: LZ-Speicher" werden die Wissenschaftler unterschiedliche Bauformen von Langzeit-Hochtemperatur-Steinspeichern (HTSS), Wasserspeichern und bauteilintegrierten Langzeitspeichern (BTA) entwickeln, welche eine Nutzung von Windstrom-√úberproduktionen zur Gebäudebeheizung ermöglichen. Hierzu muss die Speichergröße dem Heizenergiebedarf des hocheffizienten Gebäudes für ein bis zwei Wochen angepasst und entsprechende Be- und Entladeregelungen geschaffen werden. Zur Erarbeitung geeigneter Lösungsstrategien werden zunächst umfangreiche Analysen mittels instationärer Gebäudesimulation (WUFI¬ģ Plus, Software zur Simulation hygrothermischer Bedingungen in Bauteilen und des Raumklimas) an ausgewählten Typgebäuden und Speicher-/Anlagenkombinationen durchgeführt. Anschließend erfolgen Messungen an ersten Prototypen auf dem Freilandversuchsgelände des Fraunhofer IBP in Holzkirchen, unter anderem in den Zwillingshäusern (zwei absolut baugleiche Einfamilienhäuser) zur Verifizierung der jeweiligen Ansätze. Die zu entwickelnden Lösungsvarianten orientieren sich hierbei an den Kriterien Wirtschaftlichkeit, Windstromdeckung, Nutzerkomfort und Umweltwirkungen ‚Äď betrachtet über den ganzen Lebenszyklus.
Zur Unterstützung des späteren Markteintritts des Systems Windheizung 2.0 werden Planungs- und Auslegungshilfen für Fachplaner bereitgestellt. ¬† Insbesondere der fachthemenübergreifende Ansatz und die Beteiligung von Unternehmen aus den jeweils relevanten Branchen war für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) entscheidend für die Förderzusage des über drei Jahre mit 3,3 Millionen Euro dotierten Forschungsprojektes, das vom Projektträger Jülich betreut wird.
Das KonsortiumNeben Industriepartnern aus den Bereichen der Bauteilaktivierung und Speichertechnologien (CONCRETE Rudolph GmbH, Klimatop GmbH, Rath GmbH, Bundesverband Kalksandsteinindustrie e. V.), der Heiz- und Regelungstechnik (Klöpper-Therm GmbH & Co. KG, tekmar Regelsysteme GmbH) sowie Netzbetreibern bzw. Energieversorgern (TenneT TSO GmbH, LEW Verteilnetz GmbH, Lechwerke AG) wird das Zentrum für Innovative Energiesysteme der Hochschule Düsseldorf (ZIES) das Forschungsprojekt im Bereich Wirtschaftlichkeitsanalysen und Netzsignale unterstützen. Ergänzend wird das Projekt durch den Freistaat Bayern, vertreten hier durch das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) fachlich und finanziell gefördert. ¬†


Unterstützung der Handwerkskammer Mannheim durch den Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V.

Nach elf Tagen mit ca. 340.000 Besucher, 1.400 Ausstellern und über 20.000 Produkten ist der Maimarkt Mannheim 2019, Deutschlands größte Regionalmesse zu Ende gegangen.

Unter dem Motto "Die Zukunft ist unsere Baustelle" zeigten am Gemeinschaftsstand der Handwerkskammer Mannheim junge Maurer, Stahlbetonbauer, Fliesenleger und Stuckateure Einblicke in die Tätigkeit Ihrer Berufe.

Das Maurerhandwerk ist einer der wesentlichen Berufszweige für die Entstehung eines Gebäudes. Die Maurerlehrlinge erbauten massive KS-Sichtwände und Plansteinmauerwerkswände als Basis für die anderen Gewerke.
Durch die enge Zusammenarbeit vom Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke, kurz KS-S√úD mit der Handwerkskammer Mannheim konnte wieder auf die kostenlose Bereitstellung der KS-Steine vertraut werden, um massive Wände und weitere gestalterische Objekte zu erstellen.
Die angehenden Maurer zeigten Ihr handwerkliches Können und legten gerne Hand an, um die KALKSANDSTEIN-Wände maß genau zu erstellen. Die Handwerkskammer Mannheim als regionale Ausbildungsstätte lehrt die Auszubildenden in traditionellen Arbeitstechniken und zukunftsorientiert die modernen Versetz- und Arbeitsmethoden praxisorientiert durch Unterstützung des KS-S√úD.


Bauindustrie zu den Konjunkturindikatoren im Februar 2019: Bauaufschwung geht weiter

Bauunternehmen melden Zuwächse bei Umsätzen und Auftragseingängen.

"Der Bauaufschwung in Deutschland geht weiter - die deutlichsten Impulse kommen dabei von den öffentlichen Auftraggebern. Der √Ėffentliche Bau hat damit den Wohnungsbau als Konjunkturlokomotive abgelöst."

Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach hätten die Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten für Februar (im Vergleich zu Februar 2018) ein Umsatzplus von nominal 16,0¬†% gemeldet (real:¬†+¬†9,6¬†%), für die ersten zwei Monaten ergebe sich damit ein Plus von 13,2¬†% (real:¬†+¬†6,8¬†%). Im √Ėffentlichen Bau sei der Umsatz im Februar sogar um nominal 20,9¬†%, von Januar bis Februar um 18,3¬†% gestiegen.
Babiel: "Zu diesem Ergebnis hat insbesondere der Straßenbau beigetragen, der nach wie vor vom Investitionshochlauf des Bundes profitiert. Die Umsätze haben hier in den ersten zwei Monaten um 25,6¬†¬†% zugelegt." Auch für die kommenden Monate sei man weiter optimistisch, die Aufträge lägen im Straßenbau um nominal 19,1¬†% über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Durchschnitt der Branche seien die Aufträge im Zeitraum von Januar bis Februar um nominal 12,7 %, im Februar um 8,2¬†% gestiegen (real: +¬†6,4¬†% bzw. +¬†2,0¬†%). Der vom Statistischen Bundesamt berechnete (preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigte) Rückgang des Auftragseingangs zum Vormonat von 2,0¬†% sei somit nach wie vor kein Anzeichen für eine Trendwende der Baukonjunktur, sondern nur Ergebnis des mittlerweile erreichten hohen Auftragsniveaus.
Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debauindustrie.de
 


DGfM-Studie: Mehrheit der Bauherren setzt auf Mauerwerk

Die große Mehrheit der deutschen Bauunternehmen setzt beim Neubau von Wohnungen auf Mauerwerk. Nach statistischen Erhebungen des Pestel-Instituts für das Jahr 2017 überwiegen Gebäude aus Ziegel- und Kalksandsteinmauerwerk sowie Konstruktionen aus Porenbeton- oder Leichtbetonsteinen beim Bau von Mehrfamilienhäusern in allen Bundesländern, im Saarland sogar zu über 90 %.

Traditionell ist der Mauerwerksanteil bei Neubauten in den nördlichen Bundesländern am höchsten, so auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern: Private Bauherren entscheiden sich im Norden Deutschlands zu mehr als 80¬†% für Mauerwerkskonstruktionen. Aber auch im Süden setzt eine deutliche Mehrheit von ca. 70¬†% auf die massive Bauweise.
Insgesamt leisten Mauerwerksbauten mit etwa 73¬†% Anteil einen wichtigen Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums im privaten und gewerblichen Bereich: Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern liegt der Marktanteil bei 75¬†%, bei Mehrfamilienhäusern sind es durchschnittlich 70¬†%. Hier liegen auch die größten Zuwachsraten: In den vergangenen Jahren konnte der Mauerwerksbau im gewerblichen Mehrfamilienhausbau mit 4,7¬†Prozentpunkten stark zulegen.
Diese positive Entwicklung ist nicht zuletzt auf die Tatsache zurückzuführen, dass sich der Mauerwerksbau im Vergleich zu anderen Bauweisen für alle Wohngebäude als mit Abstand kostengünstigste Konstruktionsart erweist, wie die schleswig-holsteinische Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE) ermittelt hat. Auch die hier übliche Vergabe an Einzelgewerke wirke sich kostendämpfend aus, so Dietmar Walberg, Geschäftsführer der ARGE.
Gute Voraussetzungen, um dem Mangel an bezahlbaren Wohnungen mit kostengünstigen Mauerwerksbauten zu begegnen. Für eine wirkliche Wohnungsbauoffensive braucht es allerdings mehr Unterstützung aus der Politik, so Dr. Ronald Rast, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e. V. (DGfM): "Was wir brauchen, sind vom Bund entschlackte Baugesetze ohne kostentreibende Wirkung und endlich eine sachgerechte lineare Abschreibung von 3¬†% für moderne Mietwohnungsbauten. Die Länder sollten nicht nur die Bundesmittel für die soziale Wohnraumförderung einkassieren, sondern damit und aus eigenen Etatmitteln gemäß ihrer Verantwortung endlich eine wirksame Förderung für den sozialen Wohnungsbau und ein einheitliches Baurecht mit bundesweit gültigen Typengenehmigungen umsetzen. Von den Kommunen brauchen wir die ausreichende Bereitstellung und Vorratshaltung von kostengünstigem Bauland für bezahlbare Wohnungen ‚Äď möglichst schnell über leistungsfähige Planungsbehörden. Was wir nicht brauchen, sind von der Politik gewollte Festlegungen auf bestimmte Bauweisen und damit einen rechtlich fragwürdigen Eingriff in den freien Wettbewerb.
Quelle, weitere Informationen sowie die Pressemitteilung zur Studie finden Sie hier.
 


Baukindergeld: Unbedingt auf die Fristen achten!

Bei verpassten Fristen verfällt Anspruch auf den Zuschuss

Formalitäten sind lästig, aber auch wichtig. Und oft bedeuten sie bares Geld! So auch beim Baukindergeld - hier sind Antragstellung und Hochladen der Nachweise an Fristen geknüpft. Diese Termine sollten Bauherren und Immobilienkäufer unbedingt ernst nehmen! Denn werden die Fristen verpasst, verfällt der Anspruch auf die Förderung.

In den letzten Tagen häufen sich bei uns die Anfragen von Familien, deren Antrag auf Baukinderkeld von der KfW abgelehnt wurde. Ob verunsichert von Medienberichten, die von bald ausgeschöpften Fördermitteln schrieben, oder einfach in Unkenntnis der genauen Förderbedingungen haben offenbar mehrere Familien ihren Antrag auf Baukindergeld zu früh (das heißt noch vor dem Einzug in die neue Immobilie) gestellt - und prompt von der KfW eine Absage erhalten.
Diese Fristen sind wichtig beim Baukindergeld

Beim Baukindergeld gilt: Der Antrag auf den Zuschuss kann grundsätzlich erst nach dem Einzug gestellt werden! Erst wenn sich die Familie an den neuen Wohnsitz umgemeldet hat, sind die Voraussetzungen für die Förderung erfüllt, denn die Meldebestätigung ist einer der Nachweise, die für den Zuschuss eingereicht werden müssen. Ab dem Einzugsdatum auf der Meldebestätigung haben Familien 3 Monate Zeit, ihren Antrag auf Baukindergeld zu stellen.
Die zweite einzuhaltende Frist für das Baukindergeld betrifft das Hochladen der Nachweise wie Meldebestätigung, Steuerbescheide und Grundbuchauszug. Wenn der Antrag auf Baukindergeld von der KfW bestätigt wurde, haben die Antragsteller ab diesem Zeitpunkt drei Monate Zeit, ihre Nachweise im Zuschussportal der KfW hochzuladen. Für alle Baukindergeld-Anträge, die bis zum 31.03.2019 gestellt wurden, endet diese Frist einheitlich am 30.06.2019. Für alle später gestellten Anträge greift die 3-Monats-Regelung.

Was tun, wenn der Antrag auf Baukindergeld zu früh gestellt wurde?Wird der Antrag auf Baukindergeld zu früh gestellt - also noch vor dem Einzug - wird der Antrag von der KfW abgelehnt. Familien, die sich noch in der Frist (3 Monate ab Einzugsdatum auf der Meldebestätigung) befinden, haben Glück: Sie können nach Auskunft der KfW erneut einen Antrag auf Baukindergeld stellen. Anders sieht es leider für Familien aus, deren 3-Monats-Frist inzwischen abgelaufen ist - sie gehen beim Baukindergeld leider leer aus.Fazit: Damit Familien beim Baukindergeld nicht leer ausgehen, sollten sie unbedingt die Fristen aus den Förderbedingungen der KfW einhalten! Dazu gehört auch, dass der Antrag auf Baukindergeld erst nach dem Einzug gestellt wird und die Nachweise rechtzeitig hochgeladen werden. Denn werden die Fristen nicht eingehalten, verfällt der Anspruch auf Baukindergeld!
Quelle und weitere Informationen:aktion-pro-eigenheim.de
 


Theorie und Praxis, Technische Schulung bei der Handwerkskammer Mannheim

Seit Jahren besteht die Kooperation zwischen der Handwerkskammer Mannheim und dem Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V. Die 15 Lehrlinge des 2. Ausbildungsjahres wurden auch in diesem Frühjahr wieder technisch geschult und über die aktuellen technischen Themen von Kalksandstein-Mauerwerk informiert. Zusätzlich lernten die angehenden Maurer auch die baupraktische Anwendung des großformatigen Steinsystems KS-QUADRO kennen.

Beim Vortrag am Vormittag durch Herrn Dipl.-Ing. (FH) Oliver Keil wurde fachliches Wissen zum Kalksandstein-Mauerwerk mit Praxisbeispielen aufgezeigt. Die Verarbeitungsempfehlungen wurden ausführlich erklärt und Detailfragen intensiv behandelt.
Nach der Mittagspause sind die Lehrlinge in die Verarbeitung von großformatigem Mauerwerk eingeführt worden. Vom nahegelegenen Kalksandsteinwerk: aus Ludwigshafen dem Hessisches Bausteinwerk Dr. Blasberg GmbH & Co. KG wurde bereits im Vorfeld ein Minikran und großformatige KS-XL-Steine des KS-QUADRO- Bausystems kostenlos zur Verfügung gestellt. Somit konnten die Lehrlinge bereits frühzeitig eine exakte KS-Kimmschicht angelegen. Nachdem die sicherheitstechnischen Belange besprochen waren wurde der Minikran aufgebaut. Es erfolgte eine ausführliche Einführung in das Bausystem KS-QUADRO und dann legten die Jugendlichen selbst Hand an. Jeder durfte eigenständig mehrere Quadratmeter großformatiges Mauerwerk "mauern".
Unter baupraktischen Bedingungen haben die Auszubildenden die Steine gesetzt und ausgerichtet. Jeweils in Zweier-Teams wurden ¬Ĺ m¬≤ große Flächen gesetzt. Die oberen Steinreihen blieben unvermörtelt, so konnten die Lehrlinge durch Auf - ¬†und Abbau den Umgang mit dem Minikran üben. Bei bestem Wetter hatten die Nachwuchsmaurer sichtlich Spaß daran im Freien moderne Arbeitstechniken eigenständig zu nutzen und nicht nur kleinformatige Kalksandsteine mit Normalmörtel in der Arbeitshalle zu vermauern. Ihr handwerkliches Können werden die Lehrlinge auch auf dem Mannheimer Maimarkt zeigen. Auch hier unterstützt der KS-Süd die Handwerkskammer durch Bereitstellung des passenden Kalksandsteinmaterials.


Das Fachforum Zukunft Bauen 03.

Zum 2. Mal fand das Fachforum unter dem Motto "Zukunft Bauen 03" im Konferenzzentrum der BASF SE in Ludwigshafen statt.

Bei der Kooperationsveranstaltung mit der Firma sto referierten Experten aus Wissenschaft, Wohnungswirtschaft und dem Architekturbereich zum Thema Gebäudehülle von morgen. Spannende Themen wie WDVS im planerischen und konstruktiven Alltag eines Immoblilenunternehmens, bauaufsichtliche Regelungen für den Wärmeschutz bis hin zu energetischen Ertüchtigungen von WDVS-Systemen wurden den rund 200 interessierten Teilnehmer fundiert vermittelt.
Am Stand des Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V. wurden durch Herrn Dipl.-Ing. (FH) Oliver Keil und Herrn M. Eng. Sebastian Warken die technischen Fragestellungen der Teilnehmer kompetent beantwortet. So lassen sich mit den KS-Funktionswänden die wärmetechnischen und schallschutztechnischen Anforderungsniveaus optimal und stufenlos anpassen. "Zusätzlich bieten die KS-XL-Systeme die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg, die Effizienz zeigt sich in der schlanken KS-Bauweise und in der schnellen Rohbauerstellung von Bauprojekten", so Keil.


DGfM veröffentlicht FIW-Studie ";Graue Energie von Einfamilienhäusern in Niedrigstenergie -Gebäudestandard"

Mit der Auswahl des Wandbaustoffs allein wird noch kein Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet. Eine Modelluntersuchung des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e. V. München (FIW) für ein Einfamilien-Typengebäude zeigt: Für die Bewertung der Grauen Energie ist nicht nur das Bauteil selbst, sondern dessen Rolle im gesamten Gebäudelebenszyklus entscheidend. Auf lange Sicht gebe es bezüglich Grauer Energie keine signifikanten Unterschiede zwischen Holz- und Mauerwerkskonstruktionen, so die FIW-Forscher um Professor Andreas Holm.

Langlebigkeit definiert NachhaltigkeitMögliche Differenzen werden umso kleiner, je länger ein Gebäude steht. Dagegen spielt der Primärenergiebedarf in der Nutzungsphase nach wie vor die entscheidende Rolle in der Energiebilanz. Sein Anteil sei im Vergleich zum Anteil der Grauen Energie deutlich höher und nehme mit steigendem Nutzungszeitraum weiter zu, heißt es in der Studie. Die Forscher können weder einen Baustoff uneingeschränkt empfehlen noch verwerfen. Vielmehr verweisen sie darauf, dass der ideale Baustoff in einem ausgewogenen Verhältnis hinsichtlich ökologischer, ökonomischer und bautechnischer Aspekte stehe und auch weiteren Anforderungen wie Schall- und Brandschutz gerecht werden müsse.
Bauweisen sind keine Glaubensfragen"Ich hoffe, dass die FIW-Studie zu einer Versachlichung der Diskussion über die energetische Bilanzierung von Gebäuden beiträgt", kommentiert Ronald Rast, Geschäftsführer der DGfM, die Studienergebnisse. "Die Wahl einer bestimmten Bauweise ist keine Glaubensfrage. Die ideologische √úberhöhung einzelner Bauweisen ‚Äď zuletzt der Holzbauweise durch die Politik ‚Äď ist kein Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele", so Rast weiter. "Die aktuell noch sehr heterogene Datengrundlage kann ohnehin nur eine Orientierung und keine verbindlichen Aussagen zur Treibhausgasemission und Energiebilanzierung über den gesamtem Lebenszyklus geben. Die wissenschaftliche Untersetzung der Daten ist für eine gesetzliche Förderung in der Vielfalt aller möglichen Bauweisen noch völlig unzureichend". Zudem könne die FIW-Studie helfen, überhaupt erst einmal eine verbindliche Definition des Begriffs Graue Energie zu finden, welche es in Deutschland bislang nicht gebe. "Dies wäre im Hinblick auf eine Lebenszyklusbetrachtung im Rahmen kommender Klimaschutzgesetze wichtig", unterstreicht Rast.
Bewertungssystem des BundesDie FIW-Forscher verglichen auf der Basis ihrer Definition zur "Grauen Energie" für ihre Untersuchung fünf Wandkonstruktionen aus verschiedenen Mauersteinen und zwei Holzbaukonstruktionen. Die Analysen wurden für das Typengebäude Einfamilienhaus im EnEV 2016-Standard sowie des Bewertungssystems für nachhaltige Bauten des Bundes durchgeführt. Als Grundlage der Berechnungen dienten die öffentlich verfügbaren Daten der Baustoffdatenbank √Ėkobaudat ergänzt um eigene Datensätze.
Die Studie "Graue Energie von Einfamilienhäusern in Niedrigstenergie-Gebäudestandard" (Forschungsbericht FO 2019-02) des FIW München steht als Download zur Verfügung (Link).
Quelle und weitere Informationen:mauerwerk.de


KS-Schallschutzrechner in der Version 6.01 erschienen

In der Version 6.01 des Kalksandstein-Schallschutzrechners wurden neben der Behebung einiger Bugs folgende Neuerungen und √Ąnderungen gegenüber der Vorgängerversion 6.00 realisiert.


Beurteilung Trittschallschutz für Balkone (DIN 4109-1, Tabelle 2, Zeile 8.1 aufgenommen
Deaktivierte Flanken werden nun farblich im Formular markiert
bewertetes Verbesserungsmaß der Vorsatzkonstruktion(en) ‚ąÜR Dd,w in Report unter Einzelergebnisse aufgenommen

Den KS-Schallschutzrechner © [6.01] finden Sie im Downloadbereich der KS-Homepage (Link).
Zeitgleich mit der Desktop-Version ist der KS-Schallschutzrechner Online in der überarbeiteten Version 1.01 erschienen. Neben der Behebung einiger Bugs wurden folgende Neuerungen und √Ąnderungen umgesetzt:

Bei der Eingabe eines Dezimalkommas wird nun automatisch ein Dezimalpunkt gesetzt
Maus-Doppelklick auf Grafik stellt die Ausgangssituation wieder her
Beurteilungsgrundlage (Gebäudetyp/Bauteiltyp) wird nun auch oberhalb der Grafik angezeigt
Reportausgabe √† neuer Dialog zur Reportausgabe. Es ist nun ‚Äď wie in der Desktop-Version ‚Äď möglich die Luft- u. Trittschallausgabe zu unterbinden

Den KS-Schallschutzrechner Online finden Sie unter www.ks-schallschutzrechner.de


Bauindustrie zu Baugenehmigungen 2018: Wohnungsbau stagniert, Nichtwohngebäude mit zweistelligem Wachstum

"Die Entwicklung der Baugenehmigungen im Vorjahr bestätigt uns in unserer positiven Einschätzung der baukonjunkturellen Entwicklung für das laufende Jahr". Mit diesen Worten kommentierte Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Werte.

Danach hätten die Baugenehmigungen für neue Gebäude (veranschlagte Baukosten) 2018 Jahr um 8¬†% zugelegt. "Dies verschafft uns eine solide Basis für das laufende Jahr. Wir halten an unserer Prognose fest, wonach die nominalen Umsätze im Bauhauptgewerbe 2019 um 6¬†% zulegen werden", so Babiel.
Ein Wermutstropfen sei zwar die unbefriedigende Entwicklung bei der Zahl der genehmigten Wohnungen. Diese hätten im vergangenen Jahr lediglich auf dem Niveau von 2017 stagniert. "Dazu haben aber auch die Personalprobleme in den kommunalen Bauämtern beigetragen", so Babiel. Er verwies zudem darauf, dass sich seit dem Wiederanspringen der Wohnungsbaukonjunktur im Jahr 2009 ein √úberhang von mehr als einer halben Million genehmigter, aber noch nicht fertiggestellter Wohnungen aufgestaut habe. Dies entspreche nahezu zwei Jahresproduktionen. Damit sei die Nachfrage im Wohnungsbau auf hohem Niveau gesichert.
Als erfreulich stuft Babiel die Entwicklung bei den Nichtwohngebäuden ein. Hier seien im vergangenen Jahr die Genehmigungen (veranschlagte Baukosten) um immerhin 13¬†% gestiegen, was gleichermaßen öffentlichen wie privaten Auftraggebern zu verdanken sei. Die abgeschwächten Konjunkturerwartungen hätten sich zumindest im Vorjahr noch nicht in den Genehmigungen niedergeschlagen.
√úber alle Sparten hinweg hätten 2018 die Genehmigungen (veranschlagte Baukosten) mit 90 Milliarden Euro doppelt so hoch gelegen wie zum Beginn des aktuellen Bauaufschwungs im Jahr 2009. Dies unterstreiche die anhaltend positive Entwicklung in der Branche.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debauindustrie.de
 


Kalksandstein Bauseminare 2019 im Norden: Wieder eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe!

Die traditionellen Kalksandstein Bauseminare im Norden sind auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich verlaufen. Mehr als 500 Teilnehmer besuchten die Veranstaltungen in Norderstedt, Bremen, Papenburg, Osnabrück und Hannover und folgten mit großem Interesse den Vorträgen der Referenten.

Die Bauseminare boten wieder ein umfassendes Programm mit aktuellen Themen.Den Einstieg in die Veranstaltungen gestaltete Herr Prof. Karl-Heinz Schonebeck von der Anwaltspartnerschaft von Appen, Prof. Dr. Fischer, Prof. Schonebeck aus Oldenburg mit einem Vortrag zu den Grundzügen des neuen BGB-Bauvertragsrechts 2018. Prof. Schonebeck erläuterte das Anordnungs- und Vergütungsrecht sowie die Sicherungsrechte des Unternehmers. Er ging zudem auf die Themen Kündigung des Bauvertrages und "fiktive" Abnahme der Werkleisung ein und gab einen √úberblick zum neu geregelten Verbraucherbauvertrag.Im zweiten Vortrag stellte Dr.-Ing. Martin Schäfers vom Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. Hannover unter dem Thema "Bauen mit Kalksandstein - Neuerungen in Normen und Regelungen" den Status quo des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und die neuen Regeln zu Wärmebrücken (DIN 4108 Beiblatt 2) vor. Herr Schäfers informierte zudem über den Schallschutz im Hochbau (DIN 4109) und den erhöhten Schallschutz. Er gab einen Einblick in die Regelwerke und die wirtschafliche Umsetzung mit Kalksandstein.Herr Dipl.-Ing. Architekt Harald Luger vom Siedlungswerk GmbH Stuttgart zeigte unter dem Titel "Wohnungsbau wirtschaftlich Planen & Bauen" anhand von Beispielen aus verschiedenen Wohnungsbauprojekten auf, wer welche Kostengruppen wann aktiv beeinflussen kann und welche Bedeutung die Leistungsphase Null hat. Zudem ging er auf die aktive Kostensteuerung in den weiteren Leistungsphasen der HOAI ein.Mit dem Vortrag "Building Information Modeling - Digitale Abwicklung von Bauprojekten" erläuterte Herr Prof. Dr.-Ing. Markus König von der Ruhr-Universität Bochum das Arbeiten mit der BIM-Methode. Herr König informierte über Auftraggeberinformationsanforderungen (AIA) und BIM-Abwicklungspläne (BAP) sowie die Sicherstellung der Modellqualität. Anhand von Beispielen zeigte er die √úbernahme von BIM-Modellen für den Betrieb auf.Das Tagungshandbuch zu der Veranstaltungsreihe steht Ihnen hier zum kostenfreien Download zur Verfügung:


KALKSANDSTEIN Bauseminare 2019 im Süden - erfolgreich beendet!!!

KS-Bauseminare 2019 vom Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V. mit positiver Resonanz

Der KS-S√úD freut sich über die sehr erfolgreich durchgeführte Bauseminarreihe 2019. Die Teilnehmer der Bauseminare im Süden nahmen durch die aktuellen Themen wieder einen großen Wissensvorsprung mit.

Zum Gelingen dieser Veranstaltungsreihe mit über 300 Teilnehmern trugen in erster Linie unsere sechs namhaften Referenten bei. Sie sorgten für ein abwechslungs-reiches Programm, welches in Freiburg, Filderstadt, Karlsruhe, Frankenthal und Neu-Isenburg verfolgt werden konnte.
Die Veranstaltungsreihe begann mit dem Vortrag von Herr Dipl.-Ing. Andreas Schlundt vom Bundesverband der Kalksandsteinindustrie e.V. über die aktuellen Entwicklungen in der Normung. Die Auswirkungen auf den Mauerwerksbau wurden dargelegt und die Erleichterungen und Lösungsansätze der KS-Industrie für die tägliche Arbeit aufgezeigt.
Darauffolgend sprach Herr Dr. Frederik Neyheusel oder ein Kollege von der Kanzlei SGP Schneider Geiwitz Rechtsanwaltsgesellschaft mbH kurzweilig zu dem Thema Baurecht für die Praxis. Neues aus Rechtsprechung, Gesetz und Lehre wurde anhand von Beispielen praxisorientiert vermittelt. Der Schwerpunkt lag dabei auf den baurechtlichen √Ąnderungen, die durch das neue Bauvertragsrecht resultieren.
Danach berichtete Herr Prof. Dr.-Ing. Christoph Butenweg von SDA Engineering als ausgewiesener Fachmann zu dem aktuellen Thema Erdbebenauslegung von KS Mauerwerksbauten nach DIN EN 1998-1. Praxisgerecht wurden die Regeln und Rechenverfahren für Erdbebengerechte Bauweisen vorgestellt und an Beispielen erläutert.
Bei der Veranstaltung in Neu-Isenburg sprach Herr Rechtsanwalt Frank Junker von der Geschäftsführung der ABG FRANKFURT HOLDING über die Zukunft des Wohnungsbaus unter dem Aspekt von Energieeffizienz und Klimaschutz aus Sicht der Immobilienwirtschaft.
An den anderen Tagungsorten referierte Herr Dipl.-Ing. Gerold Köhler, Inhaber und Geschäftsführer des Wohnungsunternehmen Köhler & Meinzer GmbH & Co. KG. Er gab Einblicke in ein europäisches Forschungsprojekt, bei dem die Energiever-bräuche von Wohnungen mit unterschiedlichen Dämmstandards und Energie-systemen analysiert und die tatsächlichen Heizenergieverbräuche mit den errechneten Werten der KFW-Standards verglichen wurden. Die interessanten aber auch überraschenden Ergebnisse wurden an Hand aktueller Projekte erläutert.
Den Abschluss der Tagesveranstaltung übernahm Herr Architekt Henrik Nowak vom Architekturbüro Nowak. In seinem Vortrag, einem Praxisbericht über die KFW 40-Plus-Bauweise mit Elektro-Direkt Heizung, wurden anhand seiner baupraktischen Erfahrungen mit KS-QUADRO-E konkrete Lösungsansätze für die Planung und Realisierung von Gebäuden mit geringen Betriebskosten nachgewiesen.
Um die Wartezeit bis zu den Bauseminaren 2020 zu verkürzen, veranstaltet der KS -S√úD im Herbst wieder seine praxisorientierte Workshop-Reihe. Nähere Infos zu den Terminen und zum Programm finden Sie hier in Kürze.


dena: √Ąltere Energieausweise werden ungültig

Bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung von Immobilien ist ein aktueller Energieausweis Pflicht ‚Äď dena empfiehlt Bedarfsausweis statt Verbrauchsausweis

In diesem Jahr laufen die ersten Energieausweise von Wohnhäusern mit Baujahr 1966 und jünger ab. Sie haben eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren und sind seit Anfang 2009 ausgestellt worden. Die Pflicht, einen aktuellen Energieausweis vorzulegen, gilt für Hauseigentümer, die ihr Haus in naher Zukunft verkaufen, vermieten oder verpachten wollen. Darauf verweist die Deutsche Energie-Agentur (dena).

Die ersten Energieausweise von Nichtwohngebäuden laufen ab 1. Juli 2019 ab. Auch hier gilt die Gültigkeitsdauer von zehn Jahren. Wer einen neuen Energieausweis erstellen lassen möchte, wendet sich am besten an einen qualifizierten Energieberater aus der Energieeffizienz-Expertenliste. Bei der Wahl des Energieausweises rät die dena zum Bedarfsausweis. Denn nur der ist wirklich aussagekräftig und macht unterschiedliche Häuser vergleichbar.
Warum ein Bedarfsausweis empfehlenswert ist
In Deutschland gibt es zwei Arten von Energieausweisen: den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Letzterer basiert auf den Verbrauchswerten der vergangenen drei Jahre. Damit hängt das Ergebnis des Ausweises stark vom Verhalten der jeweiligen Bewohner ab.
Aus diesem Grund empfiehlt die dena den Bedarfsausweis. Hierfür berechnet ein Energieberater anhand einer technischen Analyse aller Gebäudedaten den Energiebedarf. Anschließend dokumentiert er den energetischen Zustand des Gebäudes, und zwar unabhängig vom Nutzerverhalten: Die Qualität der Gebäudehülle (Fenster, Decken und Außenwände) sowie der Anlagen für Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung und die Art des Energieträgers werden dabei berücksichtigt. Der Bedarfsausweis stellt folglich den energetischen Zustand des Gebäudes genauer dar als der Verbrauchsausweis. Auch mögliche Sanierungsmaßnahmen, mit denen der Zustand verbessert und der Wert der Immobilie gesteigert werden kann, lassen sich exakter aufzeigen.
Generell haben Eigentümer die Wahl zwischen einem Bedarfs- und einem Verbrauchsausweis. Einzige Ausnahme: Ein Bedarfsausweis ist verpflichtend für Bestandsgebäude mit bis zu vier Wohnungen und einem Bauantrag, der vor dem 1. November 1977 gestellt wurde, wenn sie bislang nicht energetisch saniert worden sind.
Erste Energieausweise für ältere Wohnhäuser und Neubauten bereits abgelaufen
Wohnhäuser mit einem Baujahr bis 1965 brauchen seit Juli 2008 einen Energieausweis, Neubauten oder umfassend modernisierte Gebäude seit Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2002 am 1. Februar 2002. In diesen Fällen liefen die ersten Energieausweise entsprechend früher ab und mussten bereits erneuert werden.


Update Statiksoftware VWall: Ausnutzungfaktoren im Brandfall ergänzt

Das Programm VWall bietet eine anwenderfreundliche Möglichkeit zum vereinfachten rechnerischen Nachweis von Mauerwerkswänden nach Eurocode 6. In der neuesten Programmversion 1.6.1 wurde für Kalksandsteine die Berechnung der Ausnutzungsfaktoren im Brandfall afi und a6,fi ergänzt.

Hierdurch wird die Brandschutzbemessung in der praktischen Anwendung deutlich vereinfacht, da mit diesen Eingangswerten die brandschutztechnisch erforderliche Wanddicke nunmehr direkt aus den Norm-Tabellen ermittelt werden kann.
VWall in der Version 1.6.1 finden Sie in unserem Downloadbereich.


Bauhauptgewerbe mit fulminantem Schlussquartal 2018

Das Bauhauptgewerbe hat im letzten Quartal 2018 intensiv an der Umsetzung von Bauvorhaben gearbeitet. So haben die Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten nach den Daten des Statistischen Bundesamtes im Schlussquartal 2018 ca. 7 % mehr Stunden geleistet als im letzten Quartal 2017. Die Order legten im letzten Quartal um ca. 15 % zu.

Pakleppa: "Dies spiegelt die hohe Nachfrage an Bauinvestitionen wider; ob im Wohnungsbau oder bei der Infrastruktur. Und es zeigt, mit welch hohem Engagement die Bauunternehmen die Aufträge abwickeln. Um den volkswirtschaftlich gestellten Herausforderungen zu entsprechen, haben die Unternehmen in den letzten Jahren in erheblichem Maße in Geräte und Personal investiert. Dabei konnten sie sich auf die Politik des Investitionshochlaufes des Bundes ebenso stützen, wie den Willen der Bundesregierung, Investitionen in den Wohnungsbau durch verbesserte Rahmenbedingungen zu fördern. Diese Signale dürfen jetzt nicht infrage gestellt werden, Deutschland braucht die Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Wohnungsbau." Mit dem fulminanten Schlussquartal schließen die Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten das Jahr 2018 mit einem Umsatzplus von knapp 11¬†%. Zu dieser nominalen Umsatzentwicklung hat nach den Daten des Statistischen Bundesamtes eine Steigerung der Baupreise um knapp 6 % beigetragen. Pakleppa: "Den Bauunternehmen gelingt es, dank der großen Nachfrage besser, die Risiken des Baugeschäfts angemessen zu einzupreisen. Die höheren Baupreise resultieren aber zuvorderst aus erhöhten Kosten für Baustoffe und Baumaterial. Die Kosten steigen hier auf breiter Front; so z.B. bei Betonstahl im Jahresverlauf 2018 um über 10¬†%, und für Bitumen um knapp 30¬†%. Zudem wurde im Jahr 2018 eine Tariferhöhung von 6¬†% wirksam."
Quelle und weitere Informationen:presseportal.dezdb.de
 


Bauseminare 2019 im Westen erfolgreich beendet

1450 interessierte Teilnehmer an 8 Standorten

Sehr zufrieden schloss der KS-West e.V. mit der Veranstaltung in Duisburg ihre diesjährige Bauseminarreihe 2019 erfolgreich ab und konnte so die Teilnehmer mit ihren praxisnahen Themen wieder auf hohem Niveau begeistern.

Den Ausführungen der Referenten Dr. Eden, Prof. Dr.-Ing. Alfred Schmitz und Herrn Prof. Dr. habil. Volker Eichener folgt die interessierte Zuhörerschaft.
Das es beim Kalksandstein um mehr geht als nur weiße achteckige Steine, brachte Herr Dr. Wolfgang Eden, Leiter der Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V., Hannover eindrucksvoll auf den Punkt. Mit seinem Vortrag "Zukunft Bauen mit Kalksandstein ‚Äď ein Blick hinter die Kulissen" fesselte er die Zuhörer vor allem mit laufenden Zukunftsprojekten, wie zum Beispiel der Mauerwerksrobotik oder einem System der vertikalen Wandbegrünung ‚Äď natürlich aus Kalksandstein. ¬† Die Reihe der Fachvorträge setzte Herr Prof. Dr.-Ing. Alfred Schmitz TAC Technische Akustik, Grevenbroich fort. Unter dem Titel "Schallschutz im Wohnungsbau ‚Äď Grundlagen, Planung und Ausführung" sensibilisierte er die Zuhörerschaft eindrucksvoll über die in der DIN 4109 gestellten Anforderungen an den Luftschallschutz nicht zuletzt dadurch, dass er verschiedene Qualitätsstufen hörbar machte. Einvernehmlicher Tenor in den Diskussionen und im Pausengespräch: Die Mindestanforderungen obliegen einzig dem sozialen Wohnungsbau! Bei allen anderen Bauten gilt es die Anforderungen höher zu legen. Zum "Wie" gab es sowohl konstruktive als auch Vorschläge der Materialwahl. ¬† Nach einer kurzen Kaffeepause mit Kuchen, die intensiv zum Austausch untereinander, mit den Referenten und den Vertretern der Kalksandsteinindustrie genutzt wurde, bildete der Vortrag von Prof. Dr. habil. Volker Eichener, Hochschule Düsseldorf ‚Äď University of Applied Sciences "Design sells. Urbanität durch gute Gestaltung - von außen, innen und drum herum" den Abschluss des Seminars. Er nahm die Teilnehmer mit auf eine anregende visuelle Reise durch eine Vielfalt von Designstilen, die √úberraschendes und Neues bot. Gutes Design verkauft sich gut und hat in den letzten Jahren in den Märkten für Miet- und Eigentumsimmobilien nicht nur neue Kundengruppen sondern auch neue Nachfragestrukturen gebracht.


Schallschutzworkshops im Westen

Auch die diesjährigen Schallworkshops in der Region des KS-West e.V. waren wieder schnell ausgebucht. Das regionale Feedback bestätigt auch immer wieder großes Interesse an dem Thema.

Der KS-Schallrechner ist und bleibt auch weiterhin das Instrument, einfach und übersichtlich die geforderten Anforderungen nach aktueller Norm vernünftig und übersichtlich darzustellen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung dieses Tools und die abgestimmte Schulung in Bezug auf die Möglichkeiten des Rechners werden von den Teilnehmern immer wieder hervorgehoben. Und das soll auch in Zukunft so bleiben!


Baukindergeld: Auf den richtigen Einsatz kommt es an

Seit dem 18. September können Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren das neue Baukindergeld bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.

Rückwirkend zum 1. Januar 2018 erhalten sie dann für den Kauf oder Bau einer Immobilie 10 Jahre lang jährlich 1.200 Euro Unterstützung pro Kind. Voraussetzung: Das zu versteuernde Jahreshaushaltseinkommen darf mit einem Kind 90.000 Euro nicht überschreiten. Mit jedem weiteren Kind erhöht sich der Betrag zudem um 15.000 Euro.
Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer von Baufi24.de, dem unabhängigen Beratungs- und Vermittlungsportal für Baufinanzierungen, begrüßt die Entscheidung: "Selbst in Ballungszentren gibt es Stadtteile mit Immobilien, die auch für Familien mit kleinerem Budget finanzierbar sind. Für sie sind 12.000 Euro eine große Unterstützung."
Einen grundlegenden Anreiz zu investieren, sieht er in dem neuen Baukindergeld hingegen nicht. "Wer sich einen Hauskauf erst mithilfe von 1.200 Euro zusätzlich im Jahr leisten kann, sollte genau abwägen, ob er die finanzielle Belastung eingehen möchte", so Scharfenorth.
Mehr rausholen aus dem BaukindergeldZukünftige Immobilienbesitzer sollten den Zuschuss indes überlegt einsetzen. "Wer nicht zwingend auf die Bezuschussung angewiesen ist, sollte das Baukindergeld als Sicherheitsrücklage für weitere Ausgaben nutzen - und die kommen garantiert", rät Scharfenorth. Ebenfalls sinnvoll kann es sein, das Baukindergeld für Sondertilgungen einzusetzen. Scharfenorth empfiehlt deshalb: "Die Beträge über 5 Jahre zunächst als Puffer anzusparen und anschließend für eine Sondertilgung des Darlehens zu nutzen." Wer sich für diese Variante entscheidet, sollte auf die genauen Darlehenskonditionen achten. Einige Banken erheben höhere Zinsen bei Sondertilgungen. Daher rät der Experte zu einem Vertrag, der auch Sonderzahlungen ohne Zusatzkosten zulässt.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debaufi24.de
 


Massiv gebaut ‚Äď günstig versichert

Vergleichsstudie belegt: Versicherungsprämie fällt bei massiv errichteten Gebäuden deutlich geringer aus

Die Deutschen gelten als Versicherungsweltmeister. Rund 431 Millionen Verträge laufen derzeit hierzulande. Ob Sinn oder Unsinn: Für jede Eventualität im Leben gibt es eine entsprechende Police. Neben Rechtsschutz, Hausrat, Leben und Automobil werden sogar Smartphones und Lesebrillen versichert ‚Äď gerade letztere sind schlichtweg unnötig. Für Hausbesitzer ist eine Absicherung in Form einer Wohngebäudeversicherung aber unumgänglich. Handelt es sich um ein kreditfinanziertes Objekt, ist ein Versicherungsschein sogar obligatorisch. Welche unterschiedlichen Kosten auf den Bauherren zukommen, je nach dem in welcher Bauart er sein Eigenheim errichtet hat, zeigt jetzt eine neue Kurz-Studie des renommierten Pestel-Instituts aus Hannover.

Wenig Risiko mit massivem Mauerwerk
Hagel, Feuer, Blitzeinschlag oder Schäden durch Leitungswasser sind Risiken, die man durch eine gute Versicherung abdecken sollte. Dass die Bauweise des zu versichernden Gebäudes ausschlaggebend für die Höhe der jährlichen Kosten ist, konnte jetzt in einer Studie im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) durch eine Herausstellung von Preisunterschieden bei der Wohngebäudeversicherung belegt werden. Im Ergebnis hat das beauftrage Pestel-Institut 15 Angebote gefunden, die im Rahmen eines Tarifes zwei Gebäudearten mit identischer Risikoabdeckung versichern. Dabei handelt es sich um massive, mit Mauerwerk gebaute Häuser und solche in Holzbauweise. Im Vorfeld stellten die Experten fest, dass bei manchen Versicherern Fachwerk- und Holzhäuser grundsätzlich nicht versichert werden und wenn, dann mit separaten Tarifen und unterschiedlichen Leistungen.
Ein Vergleich, der sich lohnt
Bei den 15 untersuchten Anbietern unterschied man zur Einstufung des Risikos nur zwischen "massiv" und "nicht massiv". Zudem wurden mit Lübeck, Cottbus, Asperg und Münster zusätzlich vier Standorte unter die Lupe genommen, um auch regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. Neben den ortsabhängigen Kosten zeigt der Vergleich auch die Preisunterschiede zwischen Massivbauten und Holzkonstruktionen. Beispielsweise liegt in Lübeck die Jahresprämie für massiv gebaute Eigenheime im Durchschnitt 44 Prozent unter dem Beitrag für nicht-massive Einfamilienhäuser. Wobei der Mittelwert für massive Bauten bei 284,90 Euro liegt und der für nicht-massive bei 409,50 Euro. Asperg in Baden-Württemberg verzeichnet mit 267,70 Euro den geringsten Mittelwert für Massivbauten, während die Beiträge in Münster mit 341,50 Euro in der Untersuchung am höchsten liegen.
Das Fazit der Kurz-Studie zeigt deutlich: Neben Vorteilen wie Nachhaltigkeit und Wertbeständigkeit liegen die vier Steinarten Ziegel, Kalksandstein, Poren- und Leichtbeton auch in Sachen Kosten für die Wohngebäudeversicherung weit vorne: Denn alle Versicherer, die für den Vergleich herangezogen wurden, verlangen einen um 40 bis 50 Prozent niedrigeren Jahresbeitrag für Massivbauten im Vergleich zu den Prämien bei Holzhäusern.
Weitere Informationen zum Bauen mit massivem Mauerwerk sowie die ausführliche Studie, in der übrigens auch Mehrfamilienhäuser berücksichtig wurden, gibt es unter www.massiv-mein-haus.de.


Auftragseingang im Bauhaupt­gewerbe im November 2016

- 1,0 % saison­bereinigt zum Vormonat

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2016 um 1,0 % niedriger als im Oktober 2016. Dennoch erreichte das Volumen der Auftragseingänge nach dem Oktober 2016 den zweithöchsten Wert seit März 2002. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich nahm das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von September bis November 2016 gegenüber Juni bis August 2016 um 4,3 % zu.

Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November 2016 um 4,9¬†% höher. In den ersten¬†elf Monaten 2016 stieg er um 13,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.¬†
Bezogen auf die nominalen Ergebnisse lag der Wert des Auftragseingangs im Bauhauptgewerbe im November 2016 um 7,6¬†% über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vergleich zu den ersten elf Monaten 2015 stiegen die Auftragseingänge in den ersten elf Monaten 2016 nominal um 15,3¬†%.¬†
Der Umsatz des Bauhauptgewerbes in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lag im November 2016 nominal mit rund 7,4 Milliarden Euro um 6,3¬†% höher als im November 2015. Ein höherer Umsatz in einem November war zuletzt im Jahr 1999 erreicht worden (7,8 Milliarden Euro). Für die ersten elf Monate des Jahres 2016 ergab sich ein Anstieg um 6,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Quelle und weitere Informationen:destatis.de


Genehmigte Wohnungen von Januar bis September 2016

+ 24,0 % gegen¬≠über Vorjahres¬≠zeitraum

Von Januar bis September 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 276.300 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 24,0 % oder rund 53.500 Baugenehmigungen für Wohnungen mehr als in den ersten neun Monaten 2015. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es in den ersten neun Monaten eines Jahres zuletzt im Jahr 1999 gegeben (331.600)

Von den in den ersten neun Monaten 2016 genehmigten Wohnungen waren 232.500 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+¬†21,5¬†% gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Dieser starke Zuwachs zeigte sich vor allem in Mehrfamilienhäusern (+¬†27,5¬†% beziehungsweise +¬†26.700 Wohnungen). Die Anzahl genehmigter Wohnungen in Zweifamilienhäusern stieg um 12,6¬†% beziehungsweise 1.900 Wohnungen und in Einfamilienhäusern um 3,0¬†% beziehungsweise 2.100¬†Wohnungen. Prozentual am stärksten stiegen die Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen mit +¬†129,6¬†% beziehungsweise +¬†10.400 Wohnungen. Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Damit wurden von Januar bis September¬†2016 mehr Wohnungen in Wohnheimen (18.400 Wohnungen) genehmigt als in Zweifamilienhäusern (17.100 Wohnungen). Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stiegen die Baugenehmigungen in neuen Wohngebäuden um 16,8¬†%.
Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, erreichte in den ersten neun Monaten 2016 mit 39.000 Wohnungen den höchsten Wert seit 1998 (43.200).¬†
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich von Januar bis September 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20,8 Millionen Kubikmeter auf 159,5 Millionen Kubikmeter (+¬†15,0¬†%). Diese Entwicklung ist sowohl auf einen Anstieg der Genehmigungen bei den öffentlichen Bauherren (+¬†34,1¬†%) als auch bei den nichtöffentlichen Bauherren (+¬†13,3¬†%) zurückzuführen.
Quelle:destatis.de


Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2016: Deutsche Wirtschaft gut ausgelastet

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung. Davon gehen die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute aus. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im kommenden Jahr um 1,4 Prozent zulegen. Im Jahr 2018 dürfte die Expansionsrate bei 1,6 Prozent liegen. Die gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten sind damit im Prognosezeitraum etwas stärker ausgelastet als im langjährigen Mittel.

Dennoch sind es derzeit weniger die Unternehmensinvestitionen, die den Aufschwung tragen: Von der Weltkonjunktur gehen nur geringe stimulierende Effekte aus, so dass die Exporte nur moderat steigen; zudem dürften sich in den außerordentlich niedrigen Kapitalmarktzinsen nicht nur die derzeitige Geldpolitik, sondern auch niedrige Wachstumserwartungen widerspiegeln.
All dies hemmt die Ausrüstungsinvestitionen. So ist es weiterhin in erster Linie der Konsum, der den Aufschwung trägt. Der private Verbrauch profitiert dabei insbesondere vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau, beim öffentlichen Konsum machen sich weiterhin die hohen Aufwendungen zur Unterbringung und Integration von Flüchtlingen bemerkbar.
Der Wohnungsbau wird durch die niedrigen Zinsen angeregt. Insgesamt werden die Bauinvestitionen im Prognosezeitraum merklich ausgeweitet. Für das laufende Jahr ist ein Zuwachs um 3,2 Prozent, für die Jahre 2017 und 2018 sind Raten von 1,9 Prozent beziehungsweise 2,8 Prozent zu erwarten. Die Bauprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute für 2016 deckt sich mit den Einschätzungen des Bundesverbands Baustoffe ‚Äď Steine und Erden e.V. (bbs) Insbesondere die gegenüber der vorherigen Prognose vorgenommene Korrektur der gewerblichen Bauinvestitionen (Frühjahr: +1,8%) erscheint realistisch. Auch die Einschätzungen für 2017 erscheinen aus heutiger Sicht nachvollziehbar.
Das vollständige Gutachten und weitergehende Informationen finden sie auf den Internetseiten der beteiligten Institute unter www.cesifo-group.de.


Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet

Das Land Baden-Württemberg hat zusammen mit der Wohnungswirtschaft, den kommunalen Spitzenverbänden, den Landtagsfraktionen, Banken sowie Natur- und Umweltschutzverbänden die Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet. Die neue Wohnraum-Allianz soll alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen, um schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können.

Auf Einladung der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut, ist die Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet worden. Zur Auftaktveranstaltung für eines der wichtigsten Projekte der Landesregierung in dieser Legislaturperiode begrüßte sie rund 50 Vertreterinnern und Vertreter der Wohnungswirtschaft, der kommunalen Spitzenverbände, der im Landtag vertretenen Fraktionen sowie von Banken oder auch des Natur- und Umweltschutzes.
Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen
"Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung, das sich als nötiger denn je erweist", erklärte Hoffmeister-Kraut. In den Ballungsräumen Baden-Württembergs, aber auch in vielen Regionen des ländlichen Raums seien Mieten und Immobilienpreise drastisch gestiegen. Es fehlten insbesondere günstige Wohnungen für Menschen mit geringerem Einkommen, so die Ministerin. Die Anstrengungen zur Schaffung von Wohnraum müssten daher mit Nachdruck intensiviert werden. Sie strebe daher an, dass das Land die für die Wohnraumförderung zur Verfügung stehenden Mittel auf 250 Millionen Euro in 2017 erhöhe.
Hoffmeister-Kraut: "Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, dieses Ziel erreichen wir nur, wenn wir alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen. Die neue ,Wohnraum-Allianz‚Äô ist dafür das beste Mittel, mit dem wir Leitlinien für die verstärkte Schaffung von Wohnraum gemeinsam zügig erarbeiten und uns über Schritte zur Umsetzung auf allen Ebenen verständigen wollen."
Der Bogen der Themen spanne sich dabei von den rechtlichen Grundlagen des Bauens und der Planung bis hin zu Förderinstrumenten und der Finanzierung. In den Blick zu nehmen seien bei der Schaffung von mehr Wohnraum zudem gleichermaßen die Interessen der Mieter als auch von Vermietern, betonte die Ministerin.
"Wohnraum-Allianz"
Die "Wohnraum-Allianz" hat konsultative und beratende Funktion und soll in vier Arbeitsgruppen in regelmäßigen Sitzungen drängende mit dem Wohnungsbau zusammenhängende Fragen diskutieren. Darüber hinaus werden in diesem Jahr weitere Spitzengesprächs-Runden zur Reflektion der Ergebnisse stattfinden, um noch in 2016 erste mögliche Vorschläge zu präsentieren, die schnell umgesetzt werden könnten.
Quelle:baden-wuerttemberg.de


Neue Website des Bundesverbandes Baustoffe ‚Äď Steine und Erden online

Mit neuem Look sowie einer klaren und benutzerfreundlichen Navigation präsentiert sich der überarbeitete Internetauftritt des Bundesverbandes Baustoffe ‚Äď Steine und Erden (bbs).

Unter www.baustoffindustrie.de sind Informationen zu branchenrelevanten Themen wie Konjunktur und Produktion, Bauwirtschaft, Energie, Klimaschutz, Rohstoffe, Technik/Normung oder Umwelt zusammengefasst. Die Vielfalt der Produkte und Anwendungen sowie der Gewinnungs- bzw. Produktionsstätten wird durch spannende Bilder deutlich.
"Wir freuen uns, den Besuchern im Netz ein frisches Layout und eine `aufgeräumte¬ī Seite präsentieren zu können, die das Aufgabenspektrum des bbs ebenso abbildet wie Daten und Fakten zur Branche," so bbs-Hauptgeschäftsführer Michael Basten.
Der Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V. vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen der deutschen Roh- und Baustoffindustrie. Die Branche erwirtschaftet mit 145.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von rund 31 Milliarden Euro.


Gesetzentwurf zur Sonder-AfA für Mietwohnungsbau gestoppt

Desaster für den Mietwohnungsbau

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus ist zunächst gescheitert, da sich die Koalitionspartner diese Woche u.a. nicht auf Nachbesserungen bei der Höhe der Fördergrenze einigen konnten.

Der ursprüngliche Gesetzentwurf sah ‚Äď zusätzlich zur regulären AfA in Höhe von 2% jährlich ‚Äď eine steuerliche Sonderabschreibung in Höhe von insgesamt 29% der Anschaffungs- oder Herstellungskosten verteilt auf die ersten drei Jahre nach Baufertigstellung vor. Voraussetzungen sollten u.a. sein, dass das Gebäude zur Wohnungsvermietung bestimmt ist, in einer Region mit besonders angespannter Wohnraumsituation liegt und die maximalen Baukosten von 3.000 Euro je m¬≤ Wohnfläche nicht überschritten werden, wovon jedoch nur 2.000 Euro förderfähig sein sollten.
Nachdem im Rahmen der öffentlichen Anhörung im Bundestags-Finanzausschuss am 25.04.2016 von Seiten der bestellten Sachverständigen Kritik am Gesetzentwurf insbesondere in Bezug auf mögliche Mitnahmeeffekte und eine fehlende Mietendeckelung geäußert wurde, haben die Koalitionspartner über Nachbesserungen verhandelt. So wollte die SPD-Fraktion eine Absenkung der maximalen Förderhöhe und eine Begrenzung der durch den Vermieter maximal zu verlangenden Miete durchsetzen. Die Hausspitze des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ging bis vor kurzem noch von einer Einigung bis zur Sommerpause aus, diese konnte jedoch letztlich nicht erzielt werden.
Alternativ werden sollen in den Bundeshaushalt nun 500 Mio. Euro zusätzlich eingestellt, die für ein gesondertes Investitionsförderprogramm zum bezahlbaren Wohnen vorgesehen sind. Das Programm soll vom BMUB umgehend erstellt und veröffentlicht werden.
Es besteht zwar noch immer die Chance, dass die steuerliche Mietwohnungsbauförderung doch noch nach der Sommerpause in einem modifizierten Gesetzentwurf verabschiedet wird. Es ist jedoch in jedem Fall ein negatives Signal, dass trotz des erheblichen Mangels an bezahlbarem Wohnraum in Ballungszentren, der aufgrund der zu geringen Fertigstellungszahlen weiterwächst, keine kurzfristige Einigung über eine wirksame Sonder-AfA im Mietwohnungsneubau möglich war.
Zusammenfassend ist es sicher besser, dass anstelle einer vollständigen Ablehnung einer Sonder-AfA nun zumindest zusätzliche 500 Mio. Euro für ein Investitionsförderprogramm sowohl für private wie auch kommunale Bauherren freigegeben wurden. Allerdings wird dies zur Ankurblung des sozialen Wohnungsbaus nicht ausreichen. Wir werden daher weiterhin im Rahmen des Verbändebündnisses "Impulse für den Wohnungsbau" aber auch über die DGfM für steuerliche Anreize im Wohnungsbau eintreten.


Impulse für Wohnungsbau ‚Äď Baden-Württemberg: Bezahlbarer Wohnraum (un)möglich?

Aktionsgemeinschaft fordert verbesserte Rahmenbedingungen für den
Wohnungsbau in Baden-Württemberg

"Bezahlbarer Wohnungsbau (un)möglich?" unter diesem Titel hatte die Aktionsgemeinschaft Impulse für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg zu einem Symposium nach Stuttgart eingeladen.

Der Mangel an bezahlbaren Wohnraum, insbesondere in Ballungsräumen, ist derzeit in aller Munde und beschäftigt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. Dies zeigte auch die große Resonanz auf die Veranstaltung. √úber 230 Vertreter aus der Architektenschaft, der Wohn- und Bauwirtschaft sowie den Kommunen nahmen teil, zahlreichen Interessenten musste man im Vorfeld aufgrund der begrenzten Raumkapazität sogar absagen. Wie kann man bezahlbaren Wohnraum schaffen? Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Ist bezahlbarer Wohnungsbau angesichts der steigenden technischen und gesetzlichen Anforderungen überhaupt möglich? All diese Fragen standen im Fokus des Symposiums.
Jens Kuderer, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen, Stuttgart, skizzierte zunächst die Entwicklung des Wohnungsbedarfs. Die hohe Zuwanderung aus dem In- und Ausland, die wachsende Zahl der Singlehaushalte ‚Äď die Nachfrage in Baden-Württemberg steigt und steht einem angespannten Wohnungsmarkt gegenüber. Laut einer aktuellen Studie des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung e. V., Dresden, werden rund 62.000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt, nur knapp über 30.000 werden jedoch gebaut. Besorgt zeigte er sich auch über die rückläufige Tendenz bei den Fertigstellungen im Jahr 2013. Zudem seien die Baugenehmigungen im vergangenen Jahr zurückgegangen. Dies alles würde zu einer weiteren Verschärfung des Problems führen, so Kuderer. Er forderte daher die Schaffung eines ausreichenden Angebots als effektivstes Mittel für bezahlbaren Wohnraum.
Matthias Günther vom Eduard Pestel Institut für Systemforschung e.V., Hannover, unterstrich in seinem Vortrag die Aussagen seines Vorredners und zeigte anhand der Studie¬†"Mietwohnungsbau 2.0 ‚Äď Bezahlbarer Wohnraum durch Neubau" auf, was sich ändern muss, um einen mit niedrigeren Mieten attraktiven Wohnungsneubau zu erreichen. Eine Verbesserung der steuerlichen Abschreibungsbedingungen, eine Reduzierung der Baulandkosten und verbesserte Finanzierungskonditionen hätten einen enormen Preiseffekt auf dem Mietwohnungsmarkt, rechnete der Volkswirt vor.
Die Kosten im Blick, hatte auch Dietmar Walberg, Arbeitsgemeinschaft zeitgemäßes Bauen ¬†¬†e. V., Kiel. Er stellte das Ergebnis der ARGE-Untersuchung¬†"Optimierter Wohnungsbau" vor. Insbesondere die gestiegenen Energiesparauflagen und kommunalen Vorgaben ‚Äď beispielsweise für Stellplätze ‚Äď haben die Baukosten in den vergangenen Jahren deutlich nach oben getrieben. Hinzu kommen höhere logistische Kosten, die das Bauen in Innenstädten mit sich bringt. So schlage ein Mehrfamilienhaus, das in der Innenstadt mit den hohen gesetzlichen Energiesparauflagen (EnEV ab 2016) gebaut werde, mittlerweile mit Baukosten von 2.422 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zu Buche. Hierbei seien noch nicht einmal die Grundstückskosten berücksichtigt. Zudem präsentierte er einen detaillierten Kostenkatalog, der transparent macht, was beim Neubau von Mehrfamilienhäusern durchschnittlich pro Quadratmeter Wohnfläche wie viel kostet ‚Äď von der Tiefgarage (292¬† Euro/m¬≤) über das Kellergeschoss (122 Euro/m¬≤) und den Aufzug (68 Euro/m¬≤) bis zur Dachbegrünung (41 Euro/m¬≤). Um in den Wachstumsregionen kostengünstiger bauen zu können, seien verbesserte Rahmenbedingungen zwingend erforderlich, so auch sein Fazit.
Wo es derzeit hakt und welche Lösungsansätze es gibt, diskutierten in der anschließenden Podiumsrunde Jochen Bayer, Sprecher der Aktionsgemeinschaft in Baden-Württemberg, und Harald Luger vom Siedlungswerk Stuttgart mit den Vertretern der vier Landtagsfraktionen. Tobias Wald, wohnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, kritisierte die neue Landesbauordnung. Durch überzogene Anforderungen wie die Schaffung von Fahrradstellplätzen oder von Fassadenbegrünung würde sich das Bauen unnötig verteuern. Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer trage ebenfalls dazu bei. Das landeseigene Förderprogramm aufzustocken sei wichtig, helfe bei den derzeit niedrigen Zinsen allerdings nur wenig.¬†
Dr. Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender der FDP, teilte seine Meinung. Er forderte mehr Deregulierung statt Regulierung. Maßnahmen, wie die Einführung der Mietpreisbremse bekämpfen nur die Symptome, nicht die Ursache. Der Wohnungsbau müsse für Investoren wieder attraktiv gemacht werden. Harald Luger konnte dies aus seiner Erfahrung in der Praxis nur bestätigen. Der Mietwohnungsbau sei nicht mehr rentabel. Grund seien die gestiegen Baukosten. Vor allem die Preise für die Grundstücke machen den Investoren zu schaffen. Günstiges Bauland sei auf dem freien Markt kaum zu bekommen, bezahlbare Wohnungen somit immer schwerer zu realisieren. Land und Kommunen müssten Grundstücke in ausreichender Anzahl und zu vernünftigen Preisen bereitstellen, so seine Forderung. Auch die Verknappung der Deponiekapazitäten und die damit einhergehenden Kostensteigerungen, stellen das Bauen vor neuen Herausforderungen.
Andrea Lindlohr, wirtschafts- und wohnungsbaupolitische Sprecherin der GR√úNEN-Landtagsfraktion, verteidigte die Wohnungspolitik der Landesregierung. Der soziale Wohnungsbau hätte in Baden-Württemberg seit vielen Jahren brachgelegen, das Thema nun voranzubringen mache zwar Mühe, räumte sie ein, man sei jedoch auf einem guten Weg. Durch die Neugestaltung der Förderkonditionen habe sich der Mittelabfluss deutlich besser, betonte auch ihr Kollege Johannes Stober von der SPD. Was die Mietpreisbremse angehe, so gelte diese nur bei Wiedervermietung in angespannten Wohnlagen. Eine neu errichtete Wohnung könne der Eigentümer auch in Zukunft ohne Beschränkung vermieten. Nachbesserungsbedarf sähe er lediglich bei der Erstellung der sog. "Gebietskulisse". Frau Lindlohr wies außerdem darauf hin, dass Kommunen Grundstücke nicht zu Höchstpreisen verkaufen müssen. Hierzu habe man im vergangenen Jahr eine Verwaltungsvorschrift verabschiedet, nach der der Kaufpreis für landeseigene Grundstücke, die für sozial orientierten Förderungen von Wohnraum abgegeben werden, ermäßigt werden kann. Auch der Bund sei gefordert, etwa bei der Konversion ehemaliger Militärflächen.
Jochen Bayer von der Aktionsgemeinschaft sieht noch mehr Stellschrauben an denen man drehen kann. Er forderte die Erhöhung der linearen Abschreibung von 2 auf mindestens 3 Prozent. Dies würde den Werteverzehr realistischer abbilden. Die Abnutzung, insbesondere der Gebäudetechnik, liege heutzutage weit unter den angenommen 50 Jahren. Auch müsse man den Ersatzneubau nicht wirtschaftlich sanierungsfähiger Wohnungen in der KfW-Förderung sowie bauordnungsrechtlich durch eine Anpassung des Baugesetzbuches einer Vollsanierung gleichstellen.


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