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Gewerke

 

Gewerke

12. Mauerer


12.10. TOP TEN


12.20. BAUSTOFFINDUSTRIE

12.50. DIENSTLEISTUNGEN

12.21. - Mauerziegel, Ziegel (49)

12.51. - Baustoffhandel (163)

12.22. - Klinker, Backsteine (36)

12.52. - Bauunternehmen (77)

12.23. - Kalksandstein, KS (24)

12.53. - Sachverständige (31)

12.24. - Porenbeton (15)

12.54. - Verbände, Bauindustrie (191)

12.25. - Betonsteine (14)

12.55. - Verbände, Baustoffhandel (59)

12.26. - Bimssteine (14)

12.56. - Verbände, Mauerwerk (157)

12.27. - Isolierklinker (10)

12.57. - Initiativen (18)

12.28. - Lehmziegel, Lehm (15)

12.58. - Publikationen, Verlage (411)

12.29. - Glasbausteine (12)

12.59. - Institute, Lehre (77)


12.30. - Schornsteine, Kamine (23)

12.60. - Museen, Museum (23)

12.31. - Rolladenkästen (21)

12.61. - Messen, Veranstaltungen (380)

12.32. - Fertigteile, Elemente (83)

12.62. - Portale (72)

12.33. - Systemergänzungen (225)

12.34. - Mauermörtel (31)

12.35. - Grundmauerschutz (22)

12.36. - Einbauelemente (69)

12.37. - Dämmstoffe (56)

12.38. - Hilfsmittel (56)


12.40. MASCHINEN, TECHNIK

12.41. - Maschinen (25)

12.42. - Handmaschinen (20)

12.43. - Mauerwerkzeuge (18)

12.44. - Software (9)


Gewerkespezifische News

Quelle: http://www.kalksandstein.de

Zahlen, Fakten und Projekte in der Kalksandsteinindustrie

Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. veröffentlicht Geschäftsberichte 2017/2018

Die aktuellen KALKSANDSTEIN Geschäftsberichte 2017/2018 stehen ab sofort unter www.kalksandstein.de/gb-2017-2018 zum Download bereit. Sie informieren in kompakter Form über die Ergebnisse der einzelnen Gesellschaften des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V. (BV KSI) sowie der Entwicklung der gesamten Kalksandsteinindustrie im Rahmen der Bauwirtschaft in den letzten 12 Monaten.

"Aber auch Themen aus der politischen und technischen Lobbyarbeit des BV KSI haben wir in unseren Geschäftsberichten veröffentlicht, genauso wie beispielsweise die verschiedenen Maßnahmen im Rahmen der Nachwuchsförderung oder der Presse- und √Ėffentlichkeitsarbeit", erläutert Roland Meißner, Geschäftsführer BV KSI. Nicht zu vergessen auch die Aktivitäten im Bereich der industriellen Grundlagenforschung der Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. Hier werde die Basis für die technische Weiterentwicklung der deutschen Kalksandsteinindustrie geschaffen, beispielsweise beim Thema Recycling oder Industrie 4.0. "Zudem bieten die Geschäftsberichte unserer einzelnen Gesellschaften einen Einblick in die Leistungsfähigkeit unserer Industrie und informieren über die Ziele und Leitlinien unseres Handelns", schließt Meißner ab.
Die Geschäftsberichte zeigen, der BV KSI bleibt ebenso in Bewegung wie die Wirtschaft in Deutschland. Denn nur wer sich weiterentwickelt, kann auch an der Gestaltung zukunftsfähiger Rahmenbedingungen teilhaben. Die Kalksandsteinindustrie, mit ihren innovativen Produkten, ist für die Anforderungen der kommenden Jahre bestens aufgestellt.


Baukindergeld: 58.000 neue Ersterwerberfamilien

Modellrechnung zeigt: 32 Prozent mehr junge Mieterhaushalte mit Kindern können sich künftig eigene vier Wände leisten ‚Äď regional große Unterschiede

Das von der Großen Koalition beschlossene Baukindergeld wird zusätzlich 58.000 junge Familien in die Lage versetzen, Wohneigentum zu erwerben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Modellrechnung des Berliner Immobilienforschungsinstituts empirica in Zusammenarbeit mit LBS Research. Das derzeit vorhandene Potenzial an jungen Mieterhaushalten mit Kindern, die aufgrund ihrer Einkommens- und Eigenkapitalsituation für einen Wohneigentumserwerb in Frage kommen, erhöht sich damit um 32 Prozent von 181.000 auf 239.000 Haushalte (vgl. Grafik).

Wie LBS Research mitteilt, haben die Wissenschaftler zunächst das "natürliche" Ersterwerberpotenzial ermittelt. Dabei wurden all jene Mieterhaushalte mit Kindern betrachtet, die sowohl über ausreichend Eigenkapital (mindestens 25 Prozent des Kaufpreises zzgl. Nebenkosten) als auch über ausreichend Einkommen (Einkommensbelastung durch Zins und Tilgung maximal 35 Prozent) verfügen, um sich eine ortsübliche Immobilie (regionalspezifische Gewichtung von Eigentumswohnungs- und Eigenheimpreisen) leisten zu können. Das "natürliche" Potenzial von Familien im Alter zwischen 30 und 45 Jahren für den erstmaligen Immobilienerwerb liegt demnach deutschlandweit bei 181.000 Haushalten. Bezieht man nun den über 10 Jahre gewährten, als Eigenkapital berücksichtigten Zahlungsstrom durch das geplante Baukindergeld in die Modellrechnung ein, ergibt sich ein Zusatzpotenzial von 58.000 Haushalten (im Schnitt ein Plus von 32 Prozent).
Da die Höhe des Baukindergeldes mit der Kinderzahl ansteigt, ist das Zusatzpotenzial bei großen Familien besonders ausgeprägt. In der mit 3.000 Mieterhaushalten kleinen Gruppe von Familien mit vier und mehr Kindern, die bereits heute in der Lage wären, eigene vier Wände zu finanzieren, erhöht sich das Wohneigentumspotenzial laut Modellrechnung um 4.000 Haushalte, also um 128 Prozent. Bei Familien mit drei Kindern wächst das Ersterwerberpotenzial durch das Baukindergeld von 12.000 auf 21.000 Haushalte (plus 78 Prozent). Bei den zahlenmäßig größten Gruppen, den Familien mit einem Kind oder zwei Kindern steigt das Zusatzpotenzial von 115.000 auf 136.000 Haushalte (plus 19 Prozent) bzw. von 51.000 auf 74.000 Haushalte (plus 45 Prozent).
Die Experten von LBS Research haben darüber hinaus auch die regionalen Auswirkungen des Baukindergeldes untersucht. Wenig überraschend: Ein überdurchschnittlich hohes Zusatzpotenzial (plus 56 Prozent) ergibt sich modellhaft in Schrumpfungsregionen, d. h. in Regionen mit Bevölkerungsrückgang. Dort sind die Immobilienpreise so niedrig, dass schon ein kleiner Zuschuss den Eigenkapitalbedarf erheblich senkt. In Metropolstädten wie Hamburg, Köln, Frankfurt, München und Berlin hingegen sind die Preise so hoch, dass selbst hohe Zuschüsse die Familien kaum über die Eigenkapitalschwelle helfen würden. Hier ergibt sich rechnerisch ein Zusatzpotenzial von bestenfalls 15 Prozent. Allerdings, so LBS Research, sollten die Extreme nicht falsch interpretiert und vor allem nicht einseitig als Problem dargestellt werden. Es sei unrealistisch anzunehmen, dass sich junge Familien nun systematisch, verleitet vom Baukindergeld, dort niederlassen, wo sie keinerlei berufliche Perspektiven haben. Vielmehr werden sie dort bleiben oder dort hinziehen, wo es Arbeit gibt und sie sich wohlfühlen. Beschäftigungsmöglichkeiten gebe es nicht nur in Ballungszentren, sondern eben auch "in der Fläche". Und für den Fall, dass es doch der Arbeitsplatz in Hamburg, München oder Berlin ist, werde die Förderung dazu beitragen, außerhalb der Zentren die Wohneigentumsbildung zu unterstützen.
Nach Ansicht von empirica bietet das Baukindergeld damit auch einen politisch durchaus gewollten Vorteil: es wirkt stärker in den niedrigpreisigen sowie durch Abwanderung gefährdeten ländlichen Regionen und hat damit den Effekt einer "Bleibeprämie". Diese Wirkung sei gewünscht, denn jede Familie, die jetzt nicht auch noch oder erst später in die attraktiveren Städte zieht, entlaste dort den Wohnungsmarkt.
Die positive Gesamtwirkung des Baukindergelds wird laut LBS Research auch durch einen Vergleich mit dem Jahr 2007 deutlich, als die Wohnungsmarktsituation noch entspannt war. Seinerzeit registrierten die Immobilienforscher 52 Landkreise und kreisfreie Städte in Deutschland mit einem hohen Ersterwerberpotenzial von mindestens 11 Prozent aller jungen Familien in Mietwohnungen, die ausreichend Einkommen und Eigenkapital für den Erwerb von Wohneigentum vorweisen konnten. Zehn Jahre später galt dies nur noch für 20 Kreise. Durch das neue Baukindergeld wird sich die Situation in vielen Regionen für Familien wieder spürbar verbessern: in 99 Landkreisen und kreisfreien Städten liegt das Ersterwerberpotential wieder bei mindestens 11 Prozent.
Unzureichendes Eigenkapital potenzieller Erwerber ist derzeit das größte Hindernis für die Wohneigentumsbildung in Deutschland. Die Immobilienpreise sind "nachfragegetrieben" (vor allem durch Kapitalanleger auf der Suche nach Rendite) kräftig gestiegen, ebenso die Nebenkosten wie die Grunderwerbsteuer. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, das nötige Eigenkapital aufgrund der Niedrigzinssituation anzusparen. Die Große Koalition hat sich deshalb darauf verständigt, Ersterwerber mit einem Baukindergeld zu unterstützen. Sie erhalten für den Bau oder Kauf eines selbstgenutzten Objekts über einen Zeitraum von zehn Jahren pro Jahr und Kind einen Eigenkapitalzuschuss von 1.200 Euro pro Kind. Vorgesehen ist eine Einkommensgrenze von 75.000 Euro (zu versteuerndes Einkommen), die sich um 15.000 Euro pro Kind erhöht. Das Baukindergeld soll zunächst bis Ende 2020 beantragt werden können. Darüber hinaus plant die Große Koalition weitere Eigenkapital unterstützende Maßnahmen, die über den kurzfristig wirkenden Impuls durch das Baukindergeld hinausgehen sollen. Dazu gehört laut Koalitionsvertag eine staatliche Bürgschaft für Nachrangdarlehen sowie die Verbesserung der Wohnungsbauprämie.


KALKSANDSTEIN - Gastvorlesung an der TU Darmstadt

Auf Einladung der Technische Universität Darmstadt unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. C.-A. Graubner, Institut für Massivbau, hielt Herr Dipl.-Ing. (FH) Oliver Keil am 21. Juni 2018 einen Vortrag zum Thema Besonderheiten Kalksandstein. Die Gastvorlesung mit Ausarbeitung eines Skriptes war Teil der Informationsreihe zu den verschiedenen Mauerwerksarten.

Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Kalksandsteinindustrie unter der Koordination von Frau Katharina Lennig wurden die Studenten auch zu einer Baustellen- und Werksbesichtigung ins nahegelegene KS-Werk Rodgauer Baustoffwerke eingeladen. In dem 90 min. dauernden Vortrag erörterte Herr Oliver Keil intensiv die bauphysikalischen Einflüsse, die wärmetechnischen Anforderungen, Brandschutz und den Schallschutz. Die hilfreichen baupraktischen Ausführungsdetails zu den wirtschaftlich schlanken Wandkonstruktionen wurden von den Studenten sehr positiv bewertet. "Die Leistungsfähigkeit der KS-Bauweise besteht vor allem darin, dass alle Ansprüche und Anforderungen ohne jegliche Kompromisse erfüllt werden können", so Keil. Zusätzlich wurde unter dem Thema "Intelligent Planen" die Zukunftstechnologie BIM am Bsp. KS-QUADRO aufgezeigt.
Der kurzweilige Vortrag stieß bei den Zuhörern auf positive Resonanz. Der Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke als regionale Bauberatung freut sich damit auf die weitere intensive Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt.
 
 
 


Betriebsleiter/in in Oggersheim gesucht

Unser Mitgliedsunternehmen "Hessisches Bausteinwerk Dr. Blasberg GmbH & Co. KG" sucht ab sofort eine/n Betriebsleiter/in in Oggersheim.

Details zu der ausgeschriebenen Stelle entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Dokument.


Besichtigung der Kalksandsteinproduktion in Bösel

Studenten der Hochschule Bremen und Meisterschüler der Handwerkskammer Oldenburg besuchten im Mai und Juni das Kalksandsteinwerk Bösel.

Bauingenieurstudenten des 6. Semesters der Hochschule Bremen sowie Meisterschüler des Berufsbildungszentrums der Handwerkskammer Oldenburg informierten sich bei diesen Exkursionen über die regionale Herstellung der Kalksandsteinprodukte in Bösel. Herr Hans-Günter Otto sowie Herr Christoph Vagelpohl zeigten den Teilnehmern dabei anschaulich die einzelnen Produktionsschritte. Von der Sandgewinnung und Reinigung bis zu der Mischanlage und den Reaktoren bekamen die Teilnehmer einen Eindruck über die Mengen, die Mischverhältnisse sowie die Zeiträume für diese Prozesse.Erstaunt waren die Besucher, dass für die Kalksandsteinproduktion im Vergleich zu anderen Wandbaustoffen, trotz der großen Steinpressen und Dampf-Härtekessel, deutlich weniger Energie verbraucht wird.Im Anschluss an die Werksführung konnten die Bauingenieurstudenten unter Anleitung von Herrn Flerlage und Herrn Albrecht¬† bei der Erstellung zweier Wandflächen, aus kleinformatigen 2DF Kalksandsteinen und großformatigen KS XL Elementmauerwerk die Unterschiede der beiden Bauweisen mit Normal- und Dünnbettmörtel direkt und praxisnah erleben.Für die Meisterschüler stand dagegen die Optimierung der Arbeitsvorbereitung sowie der Arbeitsabläufe mit den verschiedenen KS XL Bausystemen im Vordergrund.Als Begleitunterlagen erhielten die Bauingenieurstudenten das KALKSANDSTEIN Planungshandbuch und die Meisterschüler die KALKSANDSTEIN Maurerfibel.


DIN-Mauerwerksforum am 26. September 2018

Gleich nach dem Mauerwerkskongress beginnt der DIN-Mauerwerksfachforum, welches nun zum 2. Mal gemeinsam mit der DIN-Akademie veranstaltet wird. Ein breit gefächertes Fachprogramm mit hochkarätigen Referenten wird zeigen, dass die Mauerwerksindustrie bei Themen wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Erdbebensicherheit und Digitalisierung überzeugende Antworten geben kann.

Das Mauerwerksforum findet am 26. Septmer 2018, in der Zeit vom 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr im Konferenzzentrum der DIN-Akademie im Beuth-Verlag statt.
Einen kurzen √úberblick über das Programm erhalten Sie untenstehend.
Detaillierte Informationen über den Ablauf und die Anmeldeformalitäten erhalten Sie hier.


10. Deutscher Mauerwerkskongress am
25. September 2018

Aller 2 Jahre findet nun schon traditionell der DGfM-Mauerwerkskongress statt. In diesem Jahr wird erstmals der Mauerwerkskongress mit dem DIN-Mauerwerksforum gekoppelt, sodass sich daraus eine zweitägige Veranstaltung in Berlin etablieren soll.

Der Mauerwerkskongress hat sich in den vergangenen Jahren zum Branchentreffen der führenden Repräsentanten aus unserer Industrie, den Verbänden, der¬†Wissenschaft sowie der Politik entwickelt. Die DGfM freut sich, ein sehr interessantes halbtägiges Programm mit insgesamt vier Vorträgen zu aktuellen Top-Themen präsentieren zu können.
Herr Matthias Günther vom Pestel-Institut wird höchst beeindruckende Fakten zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des Mauerwerksbaus aufzeigen.
Frau Dr. Piasecki von bulwiengesa wird in sehr anschaulicher Form kommunale Kostentreiber für den Wohnungsbau aufdecken.Herr Walberg von der ARGE für zeitgemäßes Bauen in Kiel wird zu den aller neuesten Entwicklungen beim typisierten und seriellen Bauen sprechen.
Ein Highlight der festlichen Abendveranstaltung wird dann die zweite Verleihung des Walther-Mann-Ehrenpreises sein. Dieser Preis wird in diesem Jahr für außergewöhnliche und langjährige Verdienste um die deutsche Mauerwerksindustrie vergeben. Davor gibt es noch Denkanstöße zur "Baustelle Zukunft" vom Zukunftsforscher und Strategieberater Klaus Burmeister.
Alle konkreten Programmdetails entnehmen Sie bitte dem Flyer (siehe unten). Der Mauerwerkskongress beginnt am 25. September 2018, von 16:00 Uhr bis 22:30 Uhr im Golden Tulip-Hotel Hamburg statt.
Weitere Informationen zur Teilnahmegebühr und Anmeldeformalitäten finden Sie untenstehend.
 


Baugenehmigungen in den ersten vier Monaten 2018: Schub im Mehrfamilienhausbau

Bauindustrieverband appelliert an Politik, gegen Spekulationen vorzugehen, um den Wohnungsbau voranzutreiben

"Wir freuen uns, dass die Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern in diesem Jahr wieder anzieht." Mit diesen Worten kommentierte heute in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen.

Demnach sei in den ersten vier Monaten dieses Jahres der Neubau von knapp 54.000 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern genehmigt worden, 5 % mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aufgrund des Genehmigungsrückgangs bei den Ein- und Zweifamilienhäusern und Wohnheimen, welche auch Flüchtlingsunterkünfte enthalten, seien die gesamten Baugenehmigungen allerdings nur minimal gestiegen: Es wurden 107.000 Wohnungen bewilligt, lediglich 0,7 % mehr als im Vorjahr.
Babiel: "So erfreulich die Entwicklung bei den Mehrfamilienhäusern - angesichts der Wohnungsknappheit in Ballungsgebieten - auch ist, genehmigt ist noch nicht gebaut. Auch 2017 hatten wir aufgrund der hohen Genehmigungszahlen des Vorjahres mit deutlich steigenden Fertigstellungen gerechnet und wurden enttäuscht. Wir befürchten, dass in den Genehmigungen nach wie vor viel Spekulation steckt. Wir appellieren deshalb weiter an die Politik, gegen die Praxis der "Genehmigung zum Weiterverkauf" vorzugehen, damit wir die positive Entwicklung bei den Genehmigungen auch bald in den Fertigstellungszahlen sehen."
Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.dedestatis.debauindustrie.de


Studium mit Praxisnähe

Im Rahmen des Projektes Nachwuchsförderung des BV KSI waren 10 Studenten der TU Dresden Fakultät Architektur am 18. Juni 2018 zu Gast bei den Baustoffwerken Dresden GmbH & Co. KG.

Im Präsentationraum des Werkes wurden von Beratungsingenieur Roland Pomsel der Herstellungsprozess von Kalksandstein, die Vorzüge des Materials und theoretische Grundlagen des Mauerwerksbaues vorgetragen. Jeder Gast erhielt als Schulungsunterlagen ein KS-Planungshandbuch, ein KS-Lexikon und einen KS-Collegeblock. Mit großem Interesse fand anschließend ein Rundgang durch die Produktionsstätte statt. Durch die Nähe des Werkes zur Universität sind weitere Besuche mit Studenten geplant.


Kalksandsteinabsatz steigt im dritten Jahr in Folge

+++ Rd. 2,4 Prozent mehr Kalksandsteine abgesetzt
+++ Aussichten für 2018 weiterhin positiv
+++ Erfolgreicher Start in das Programm "Akademische Nachwuchsförderung"
+++ Jochen Bayer als Vorstandsvorsitzender wiedergewählt
+++ Rudolf Dombrink neuer stellv. Vorsitzender

"Die deutsche Kalksandsteinindustrie schließt das vergangene Jahr bereits im dritten Jahr in Folge mit einer positiven Entwicklung ab. Die Kalksandsteinabsätze stiegen 2017 bundesweit um rund 2,4 Prozent, bei regionalen Unterschieden. Wir hatten also durchaus ein ordentliches Jahr", eröffnet Jochen Bayer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V. (BV KSI), die Mitgliederversammlung am 8. Juni 2017 in Hamburg


Kalksandstein Sachverständigen Tagung 2018

Die Dreiteilige Bewertung von Bauleistungen: Hinzunehmende Unregelmäßigkeiten, Minderung anstelle Austausch oder Nacherfüllung

"Bei in handwerklicher Einzelanfertigung, oft unter Zeit- und Kostendruck, errichteten Gebäuden lassen sich Abweichungen von Sollvorgaben nicht ausschließen. Es gibt damit keine Null-Toleranz, sowohl bei handwerklicher Einzelanfertigung als auch bei industrieller Produktion. Welche Abweichungen sind "nach Art des Werks" unvermeidbar, noch vertragsgerecht und damit tolerabel? Welche sind als nicht mehr hinnehmbar einzustufen? Woran können sich Planer und Ausführende orientieren, wenn erst im Nachhinein Vertragsinhalte "durch Auslegung" festgestellt werden? Können Mängel beseitigt werden, wenn sie als Abweichungen "nach Art des Werks" auch bei einer Neuherstellung zu erwarten sind? Das Gesetz kennt nur mangelfrei oder mangelbehaftet. Letzteres löst regelmäßig einen Nacherfüllungsanspruch aus, der auch mit Abbruch und Neuherstellung verbunden sein kann.Ausführungen zum Umgang mit Abweichungen stellen überwiegend auf werkvertragliche und somit auf juristische Aspekte ab. Die Tätigkeit des Sachverständigen an der Schnittstelle zwischen Recht und Technik ist ein wichtiger Teil der juristischen Gesamtbewertung." (Prof. Dipl.-Ing. Architekt Matthias Zöller)
Mit diesen Gedanken laden wir Sie ein zu unserer 7. Kalksandstein Sachverständigen Tagung am 18. September 2018¬†in den Maharadschasaal im Zoo Hannover.Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung hier.


Bautätigkeit zieht im Frühjahr weiter an - Arbeitsvolumen und Beschäftigung legen im April zu

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im April saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um
3,2 % gestiegen ist. Im Vormonat waren die geleisteten Arbeitsstunden bereits um 3,1 % gestiegen. Auch die Bruttolohnsumme stieg an, und zwar um 4,6 %, während die Zahl der gewerblichen Arbeitnehmer noch leicht sank (- 0,4 %).

Die Frühindikatoren fielen zuletzt etwas schwächer aus. Die (volumenmäßigen) Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe haben im März stark um 15,5 % nachgegeben. Zwar war der Vormonat durch Großaufträge überzeichnet, im weniger schwankungsanfälligen Quartalsvergleich sind die Auftragseingänge im ersten Quartal aber ebenfalls gesunken (-1,6 %). Die Baugenehmigungen im Hochbau haben im März wieder zugelegt (6,9 %), im gesamten ersten Quartal haben sie allerdings nur stagniert.
Die Rahmenbedingungen haben sich in den vergangenen Wochen kaum verändert. So hat sich der leichte Anstieg der Zinsen für neu zu vergebende Wohnungsbaukredite zuletzt nicht weiter fortgesetzt. Allerdings haben sich Wohnimmobilien durch den fortgesetzten Anstieg der Immobilienpreise bereits deutlich verteuert. Nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank lag das Verhältnis von Annuitätenzahlungen zum Einkommen der privaten Haushalte im ersten Quartal auf dem höchsten Niveau seit 2014. Unterdessen hat sich die Stimmung bei den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes weiter verschlechtert, was an der Verschärfung des Handelsstreits mit den USA liegen dürfte. Bei weiterhin hohem Produktionswachstum haben sich die Lieferzeiten allerdings erneut verlängert, was für weitere Kapazitätserweiterungen und damit Investitionen in Wirtschaftsbauten spricht. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwarten für dieses Jahr einen Anstieg des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 4,0 % bzw. 6,0 %.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.desoka-bau.de
 


Tag der Architektur im Norden

Die Länderprogramme sind online!

Unter dem Motto "Architektur bleibt!" findet am 23. und 24. Juni 2018 der diesjährige bundesweite "Tag der Architektur" statt.

"Wir benötigen Räume zum Wohnen und Arbeiten, zum Lernen, zur Pflege, zur Erholung, zur Unterhaltung, zur inneren Einkehr und für viele andere Zwecke mehr. Wohin wir sehen, haben sich Menschen Räume geschaffen ‚Äď Straßen, Plätze, Parks und öffentliche Gebäude, um sie gemeinsam auf Dauer zu nutzen. Private Häuser und Wohnungen dienen dem Rückzug, dem Leben in Familien und Gemeinschaften und der persönlichen Entfaltung. Wir benötigen bleibende, passgenaue Lösungen ‚Äď sie müssen sorgfältig geplant werden, damit sie die Erwartungen aller Nutzer und aller Gesellschaftsgruppen erfüllen und langfristig genutzt werden können. Unterschiedlichste Anforderungen sind zu berücksichtigen, differenzierten Ansprüchen gerecht zu werden. "Architektur bleibt!" ..."
So ist es auf den Internetseiten zum Tag der Architektur www.tag-der-architektur.de¬†zu lesen.Unter diesem Motto präsentieren Bauherren und Architekten wieder mit Führungen, Veranstaltungen und Besichtigungen bundesweit zahlreiche Objekte und öffnen für alle Interessierten die Türen.Termine und Programme für den Norden:09. + 10. Juni 2018 Schleswig-Holstein Programm23. + 24. Juni 2018 Hamburg Programm24. Juni 2018 Niedersachsen Programm24. Juni 2018 Bremen¬†Programm


Blick hinter die Kulissen garantiert

13 angehende Bautechniker des Beruflichen Schulzentrums Bau und Technik Dresden mit ihrer Lehrbeauftragten Frau Eilfeld waren am 23. Mai 2018 zu Gast bei den Baustoffwerken Dresden GmbH & Co. KG.

In entspannter Atmosphäre wurden theoretische Grundlagen des Mauerwerksbaues, der Herstellung von Kalksandstein präsentiert und allgemeine Fragen zu dem wirtschaftlichen Baustoff Kalksandstein von Beratungsingenieur Roland Pomsel beantwortet. Jeder Gast erhielt als Schulungsunterlagen eine KS-Maurerfibel, ein KS-Lexikon und einen KS-Collegeblock. Mit großem Interesse fand anschließend ein Rundgang durch die Produktionsanlagen statt. Der enge Kontakt zum Beruflichen Schulzentrum Bau und Technik Dresden besteht seit vielen Jahren. Ein Besuch ist auch für das nächstes Jahr fest eingeplant.


Bauindustrie erwartet nominales Umsatzwachstum von 6 % - Alle Bausparten im Plus ‚Äď Wohnungsbau bleibt Treiber der Baukonjunktur

"Das deutsche Bauhauptgewerbe bewegt sich weiter auf Expansionskurs. Wir haben deshalb unsere Jahresauftaktprognose über die Entwicklung der baugewerblichen Umsätze im Bauhauptgewerbe von nominal 4 auf 6 % angehoben", erklärte heute in Berlin der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dipl.-Ing. Peter Hübner, im Rahmen seiner Jahrespressekonferenz zum Tag der Deutschen Bauindustrie.

Bei stärker steigenden Preisen als 2017 dürfte dies einem realen Wachstum von 2 % entsprechen. Für 2019 geht der Hauptverband von einem nominalen Umsatzplus in gleicher Höhe aus. Hübner: "Die Bauwirtschaft bleibt damit auch auf mittlere Sicht eine Stütze der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland".
Treiber der Baukonjunktur bleibt auch 2018 der Wohnungsneubau: Hübner rechnet hier mit einem weiteren Anstieg der Fertigstellungszahlen auf 330.000¬†bis¬†340.000 Einheiten. Damit bleibe der Wohnungsneubau aber weiterhin hinter dem von CDU, CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag angepeilten Ziel von 375.000 Wohnungsfertigstellungen pro Jahr zurück. Fertigstellungszahlen in dieser Größenordnung ließen sich jedoch nicht von heute auf morgen realisieren. Die Bauwirtschaft brauche Zeit, ihre Kapazitäten an das stark steigende Nachfrageniveau anzupassen. Für den gesamten Wohnungsbau einschließlich der Modernisierung erwartet der Hauptverband ein Umsatzplus von nominal 7 %.
Der Wirtschaftsbau hat im vergangenen Jahr den Anschluss an den allgemeinen Bauaufschwung geschafft: "Der Investitionsstandort Deutschland ‚Äď noch vor einigen Jahren als unattraktiv abgeschrieben ‚Äď erlebt derzeit eine Renaissance", ist Präsident Hübner überzeugt. Als positive Wachstumsfaktoren nannte Hübner die anhaltende Investitionsneigung des verarbeitenden Gewerbes, insbesondere der Industrie, die lebhafte Nachfrage nach Büroarbeitsplätzen, die vorsichtige Belebung beim Breitbandausbau sowie die Investitionsbereitschaft der Deutschen Bahn AG, die sowohl den Netzausbau als auch die Modernisierung ihrer Bahnhöfe vorantreibe. Der Hauptverband rechnet vor diesem Hintergrund für 2018 mit einem Umsatzplus von 5 %.
Im öffentlichen Bau profitiert die deutsche Bauwirtschaft derzeit von der Investitionswende des Bundes im Verkehrswegebau. Von 2014 bis 2017 seien die Verkehrsinvestitionen des Bundes von 10,3 auf gut 13,4 Mrd. Euro gestiegen. Für das laufende Jahr sei ein weiterer Aufwuchs der Investitionsmittel auf 14,2 Mrd. Euro vorgesehen, erläuterte Präsident Hübner. Finanzmittel stünden auf der Ebene des Bundes ausreichend zur Verfügung; es komme jetzt darauf an, diese Mittel auch in Projekte umzusetzen. In diesem Zusammenhang fordert Hübner von der Bundesregierung ein Planungsbeschleunigungsgesetz, um das deutsche Planungs- und Baugenehmigungsrecht von unnötigem Ballast zu befreien. Hübner: "Es kann nicht sein, dass wir für den Ersatzneubau einer Brücke ähnlich viel Zeit veranschlagen müssen, wie für einen Neubau auf der grünen Wiese".
Dagegen stecken viele Kommunen weiterhin im Investitionsstau: Zwar hätten die Städte und Gemeinden in den vergangenen Jahren ihre Ausgaben für Baumaßnahmen erhöht, erklärte Präsident Hübner, dieser Zuwachs reiche jedoch nicht aus, um den anhaltenden Werteverzehr des öffentlichen Kapitalstocks zu bremsen. Hübner appellierte deshalb an den Bund, einen Investitionsfonds zugunsten struktur- und steuerschwacher Kommunen einzurichten. Der Bund müsse ‚Äď trotz der vielen Entlastungen, die er in der vergangenen Legislaturperiode für die Kommunen auf den Weg gebracht habe ‚Äď bei der Finanzierung der kommunalen Investitionen "im Boot bleiben".
Dank der expansiven Investitionspolitik des Bundes erwartet der Hauptverband für den öffentlichen Bau insgesamt ein Umsatzplus von 6¬†%.
Quelle und weitere Informationen:bauindustrie.de
 


KS Süd e.V. unterstützt ABZ Karlsruhe

Jährlich präsentiert das Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft Nordbaden auf der Messe INVENTA ‚Äď Garden, Living, ECO Building die Gestaltungsmöglichkeiten mit KALKSANDSTEIN-Sichtmauerwerk.

Zu dem exklusiven Themenmix zu Garten, Wohndesign und nachhaltigem Bauen erfuhren die ca. 35.000 Besucher Beratung und Inspiration auf höchstem Niveau. Die 394 Austeller verwandelten auch dieses Jahr die Hallen wieder in eine frühlingshafte Landschaft.
Durch die enge Zusammenarbeit vom KS-S√úD mit dem Ausbildungszentrum Karlsruhe konnten die Auszubildenden des 2. und 3. Lehrjahres auch dieses Jahr wieder durch Materialsponsoring individuelle Mauerwerksvariationen erstellen, die auch von den gewerblichen Ausstellern gerne als attraktive Schaustücke integriert wurden.


Dr. Hannes Zapf neuer Vorsitzender
der DGfM

Wechsel an der "Stein-Spitze": Hannes Zapf neuer "politischer Manager fürs Mauerwerk"
Hans Georg Leuck erster Ehrenvorsitzender der DGfM

Dr. Hannes Zapf ist neuer Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM). Die Mitglieder wählten ihn einstimmig zum Nachfolger von Dr. Hans Georg Leuck, der sich weiter für den Verband engagiert: Leuck wurde mit den Stimmen aller Mitglieder zum ersten Ehrenvorsitzenden der DGfM gewählt. Leuck und Zapf sind beide ebenso Mitglied im Vorstand des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e. V.

Die DGfM machte damit einen "Nord-Süd-Wechsel": Der Niedersache Leuck war 14 Jahre ‚Äď und damit zwei Bundeskanzler und fünf Bauminister lang ‚Äď "politischer Manager fürs Mauerwerk". Mit Dr. Hannes Zapf steht jetzt ein fränkischer Unternehmer an der DGfM-Spitze und damit im Fokus der √Ėffentlichkeit.
Auf seiner ersten Berliner Pressekonferenz im neuen Amt forderte Zapf bereits ‚Äď über das von der GroKo geplante Baukindergeld hinaus ‚Äď ein stärkeres Engagement des Bundes für die Bildung von Wohneigentum. "Die eigenen vier Wände sind ein wichtiger Baustein für die Alterssicherung der Menschen", so Zapf. Zuvor war Hannes Zapf Sprecher des Ausschusses für √Ėffentlichkeitsarbeit der DGfM. Und er engagiert sich nach wie vor in Bayern: Dort ist Zapf Sprecher der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau".
Als DGfM-Vorsitzender war Hans Georg Leuck Mitinitiator des Wohnungsbau-Tages in Berlin. "Er hat den Branchen-Gipfel mit aus der Taufe gehoben und zur festen Instanz für die Wohnungsbaupolitik in Berlin gemacht. Hans Georg Leuck hat zehn Wohnungsbau-Tage geprägt. Und er hat es ‚Äď als ‚Äöpolitischer Lotse‚Äė der DGfM ‚Äď geschafft, der Wohnungsbaupolitik zum Kurswechsel zu verhelfen: mit mehr sozialem und bezahlbarem Wohnungsbau, mit einer neuen Förderung für Wohneigentum, mit mehr Augenmaß bei der EnEV und mit dem erklärten politischen Ziel, die Bauordnung einfacher und einheitlicher zu machen", würdigt Zapf seinen Vorgänger.
Spitzen- und Fachpolitiker hätten den Wohnungsbau-Tag genutzt, um Trends mitzubekommen und Know-how mitzunehmen. Dr. Hans Georg Leuck habe den Wohnungsbau-Tag als politische Plattform genutzt, um die Stellschrauben weiterzudrehen. Dabei habe Leuck "immer deutliche Worte gefunden, um der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik mit klaren Forderungen ins wohnungsbaupolitische Gewissen zu reden". Und er habe "den notwendigen Mix aus Beharrlichkeit und höflicher Hartnäckigkeit an den Tag gelegt", um nach und nach im Interesse der Menschen inhaltlich etwas zu bewegen und der Wohnungsbaupolitik einen neuen Stellenwert zu verschaffen.
"Von Normen, Vorschriften und Baustandards bis zu den handfesten Rahmenbedingungen beim Wohnungsbau: Zum politischen Engagement der DGfM gehört nun einmal das Bohren dicker politischer Bretter", so Hannes Zapf. Der neue DGfM-Chef erklärt, nahtlos mit der Arbeit seines Amtsvorgängers Hans Georg Leuck weitermachen zu wollen. Zusammen mit seinem Stellvertreter, Lorenz Bieringer, sowie Heinz-Jakob Holland, Guido Runkel und Patrik Polakovic will sich Hannes Zapf im neuen DGfM-Vorstand "steinstark" fürs optimale Bauen mit Mauerwerk einsetzen. Denn: "Deutschland ist noch längst nicht gebaut. Wohnungsbau wird immer gebraucht", so Hannes Zapf.
Quelle:DGfM


Neuer Rekord: √úber 3.500 Teilnehmer bei den Kalksandstein-Bauseminaren 2018

Die diesjährige Reihe der Kalksandstein-Bauseminare für Architekten, Bauingenieure und Planer hat einen neuen Teilnehmerrekord erbracht: Mehr als 3.500 Teilnehmer sind zu insgesamt 25 Veranstaltungen in ganz Deutschland gekommen. Das sind 13 Prozent beziehungsweise über 400 Personen mehr als in 2017. Bestätigt wird das durch das überwiegend sehr gute Feedback der Teilnehmer. Rund 90 Prozent der Seminarbesucher waren mit der Veranstaltungsreihe insgesamt sehr zufrieden.

Das Themenspektrum war auch in diesem Jahr breit gefächert. Die 18 renommierten Experten und Fachreferenten aus Lehre und Praxis sprachen in ihren Vorträgen unter anderem über Bereiche der Bauphysik und Statik sowie dem aktuellem Normungsgeschehen, aber auch über die Abdichtung von Bauvorhaben, den Einsatz von BIM in der Praxis und Neuigkeiten aus dem Bauvertragsrecht.
Im Vortrag "Nachhaltige Konstruktionen" ging es beispielsweise um eine optimale Grundrissgestaltung, den Einsatz von Gebäudedehnfugen oder dem statischen Nachweis. So bekamen die Teilnehmer nicht nur einen theoretischen √úberblick, sondern auch einen praktischen Bezug zum Arbeitsalltag auf den Baustellen.
Building Information Modeling (BIM) war ein anderes Thema, das auf großes Interesse bei den Teilnehmern stieß. Nach einer allgemeinen Einführung wurden die erforderlichen √Ąnderungen bei Planungs- und Ausführungsprozessen vorgestellt. Auch auf die Chancen und Risiken der Digitalisierung für kleine und mittelständische Unternehmen ging der Referent in seinem Vortrag ein.
Ausgewählte Beiträge der Kalksandstein-Bauseminare 2018 stehen für Sie auf der Internetseite des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie unter www.kalksandstein.de/bauseminare2018 zum Download bereit.
Traditionell finden die Kalksandstein-Bauseminare in den "bauruhigen" Monaten statt. Organisiert werden sie jeweils durch die fünf Regionalvereine der Kalksandsteinindustrie im Norden, Osten, Süden, Westen und Bayern. In einigen Bundesländern werden die Veranstaltungen von den Architekten- und Ingenieurkammern sowie der Deutschen Energie-Agentur (dena) als Fortbildungsmaßnahme anerkannt


KS Süd: Technische Schulung am 17.04.2018 bei der Handwerkskammer Mannheim

Seit Jahren besteht die Kooperation zwischen der Handwerkskammer Mannheim und dem Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V. Die rund 20 Lehrlinge des 2. und 3. Ausbildungs-jahres wurden auch in diesem Frühjahr wieder technisch geschult, um die Lehrlinge über die aktuellen technischen Themen von Kalksandstein-Mauerwerk zu informieren. Zusätzlich lernten die angehenden Maurer auch die baupraktische Anwendung des großformatigen Steinsystems KS-QUADRO kennen.

Beim Vortrag am Vormittag durch Herrn Dipl.-Ing. (FH) Oliver Keil wurde Wissenswertes zum Kalksandstein-Mauerwerk mit Praxisbeispielen aufgezeigt. Die Verarbeitungsempfehlungen wurden ausführlich erklärt und Detailfragen intensiv behandelt.
Nach der Mittagspause sind die Lehrlinge in die Verarbeitung von großformatigem Mauerwerk eingeführt worden. Aus diesem Grund wurde vom nahegelegenen Kalksandsteinwerk: Hessisches Bausteinwerk Dr. Blasberg GmbH & Co. KG aus dem Werk Ludwigshafen im Vorfeld ein Minikran und Steine des Systems KS-XL kostenlos zur Verfügung gestellt, somit konnten die Lehrlinge die KS-Kimmschicht bereits im Vorfeld angelegen. Bevor das Versetzen der KS-QUADRO-Steine nach ausführlicher Erklärung starten konnte und die Jugendlichen selbst Hand anlegten wurde der Minikrans aufgebaut und die sicherheits-technischen Belange besprochen. Dann durfte jeder eigenständig mehrere Quadratmeter großformatiges Mauerwerk "mauern".
Unter baupraktischen Bedingungen haben die Auszubildenden die Steine gesetzt und ausgerichtet. Jeweils in Zweier-Teams wurden ¬†¬Ĺ m¬≤ große Flächen gesetzt. Die oberen Steinreihen blieben unvermörtelt, so konnten die Lehrlinge durch Auf - ¬†und Abbau den Umgang mit dem Minikran üben.
Bei bestem Wetter hatten die Nachwuchsmaurer sichtlich Spaß daran im Freien moderne Arbeitstechniken eigenständig zu nutzen und nicht nur kleinformatige Kalksandsteine mit Normalmörtel in der Arbeitshalle zu vermauern.
Ihr handwerkliches Können werden die Lehrlinge auch auf dem Mannheimer Maimarkt zeigen. Auch hier unterstützt der KS-Süd die Handwerkskammer durch Bereitstellung des passenden Kalksandsteinmaterials.
 


Deutschland wohnt sich arm

4 von 10 Neu-Rentnern werden 2030 weniger als 800 Euro pro Monat haben - Förderung von Wohneigentum soll Abrutschen in Altersarmut verhindern

Im Wohneigentum steckt eine effektive Chance zur Altersvorsorge. Genutzt wird sie in Deutschland allerdings zu wenig. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Wohnungsbau-Studie, die das Pestel-Institut (Hannover) vorgestellt hat.

Darin beleuchten die Wissenschaftler auch das von der GroKo geplante Baukindergeld: "Es kostet vier Milliarden Euro staatliche Förderung pro Jahr. Trotzdem wird das Baukindergeld allein zu keiner spürbaren Steigerung der Wohneigentumsquote führen. Dabei liegt diese in Deutschland bei lediglich 45 % und damit im Europa-Vergleich ganz hinten. Vor allem aber verschenkt eine ‚ÄöNur-Baukindergeld-Politik‚Äė für weite Teile der Bevölkerung die Möglichkeit einer verlässlichen Alterssicherung durch selbst genutztes Wohneigentum", sagt der Leiter des Pestel-Instituts, Matthias Günther.
Es gebe weitaus mehr Bevölkerungsgruppen, für die eine Eigentumsförderung aus staatlicher Sicht mehr als sinnvoll sei, um deren Wohnkostenrisiko im Alter zu reduzieren. Hier hat die Studie insbesondere Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen im Blick, die sich ohne staatliche Unterstützung kein Wohneigentum leisten können. Ebenso Mieter in teuren Großstädten und Metropolregionen. Vor allem aber auch die geburtenstarken Jahrgänge der heute 45- bis 55-Jährigen, die ab 2030 in Rente gehen. Für diese Bevölkerungsgruppe prognostiziert die Studie ein hohes Risiko, durch Miete in Altersarmut zu rutschen: 40 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die ab 2030 in Rente gehen, bekommen demnach künftig weniger als 800 Euro pro Monat von der gesetzlichen Rentenversicherung ‚Äď und das selbst bei 40 Beitragsjahren mit Vollzeitbeschäftigung.
"Mit der Rente sackt für diese Menschen das Geld, das sie monatlich zur Verfügung haben, rapide nach unten. Gleichzeitig sind Miete, Heiz- und Nebenkosten aber weiterhin fix", sagt Günther. Gegen diese "konkrete Gefahr, sich arm zu wohnen", könne eine staatliche Förderung für kleines Wohneigentum ein "Wohnschutzschirm" sein: √úber eine gut justierte Wohneigentumsförderung würde es dem Staat gelingen, Menschen davor zu bewahren, ihren Lebensstandard dramatisch absenken zu müssen oder sogar in die Grundsicherung im Alter abzurutschen. Der Staat könne damit langfristig auch Sozialleistungen ‚Äď nämlich Wohngeld und Kosten der Unterkunft ‚Äď sparen.
"Der Bund ist deshalb gut beraten, die Wohneigentumsförderung breit aufzustellen und als wichtige Säule der Sozialpolitik zu nutzen. Denn die eigenen vier Wände sind da und haben Bestand ‚Äď unabhängig davon, wie die Rentenhöhe im Alter schwankt. Sie bieten die Sicherheit eines dauerhaften ‚ÄöDaches über dem Kopf‚Äė ‚Äď ohne Angst vor Mieterhöhungen oder vor einer Kündigung", sagt Pestel-Studienleiter Matthias Günther.
Für ein staatliches Förderprogramm beim Wohneigentum schlägt die Studie ein staatlich gefördertes Kreditprogramm vor. Dies müsse Menschen auch mit wenig Eigenkapital das Anschaffen von Wohneigentum ermöglichen. Wichtig seien dabei auch langfristig garantierte Zinsen auf niedrigem Niveau. Dazu gehört, so das Pestel-Institut, ebenso ein Bürgschaftsprogramm des Staates. Dies sollte mindestens 20 % der Baukosten bzw. des Kaufpreises abdecken. Damit würden Menschen, die von Haus aus wenig Eigenkapital mitbringen, eine Chance auf selbst genutztes Wohneigentum bekommen.
"So würde der Staat vielen Menschen die Startchance fürs Wohneigentum geben und damit den Grundstein für die eigenen vier Wände als solide Altersvorsorge legen", sagt Günther. Statt Einkommensgrenzen beim Förderprogramm festzuschreiben, solle der Staat besser die geförderte Wohnfläche pro Person begrenzen.
Auftraggeber der Studie ist das Verbändebündnis Wohneigentum. In ihm haben sich sechs führende Verbände der Architekten, Ingenieure und Bauherren sowie der Bau- und Immobilienwirtschaft zusammengeschlossen. Sie fordern zudem bei der Anschaffung einer selbst genutzten Immobilie Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer. Zum Verbändebündnis gehören: die Bundesarchitektenkammer (BAK), die Bundesingenieurkammer (BIngK), der Verband Privater Bauherren (VPB), der Immobilienverband Deutschland (IVD), der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) und die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM).
Quelle und weitere Informationen:-¬†wohn-perspektive-eigentum.de-¬†verbändebündnis-wohneigentum.de-¬†dgfm.de


Flanken im Fokus ‚Äď Artikel zur Schallschutzplanung im Massivbau

Dr. Martin Schäfers, Leiter der Abteilung Bauanwendung im Bundesverband Kalksandsteinindustrie, erläurtert in einem Artikel in der Ausgabe 2/2018 der Fachzeitschrift "Bauen+" die grundlegenden bauakustischen Aspekte bezüglich der schalltechnisch günstigen Planung und Ausführung der Anschlussdetails im Massivbau sowie daraus abgeleitete Empfehlungen für die baupraktische Ausführung.

Denn die Schallübertragung über flankierende Bauteile kann einen dominierenden Einfluss auf den Schallschutz von Wohnungstrennwänden und -decken haben. Daher kommt der schalltechnisch günstigen Planung und Ausführung der Anschlussdetails zwischen Trennbauteil und Flanken eine zentrale Rolle bei der Realisierung eines guten Schallschutzes zu. Weiterhin bezieht Dr. Schäfers Stellung zu der im Rahmen der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) vorgesehenen parallelen Einführung der neuen und alten Nachweisverfahren für den Schallschutz im Geschosswohnungsbau.
Der vollständige Artikel steht Ihnen nachfolgend zum Download bereit.


Bundesverband Kalksandsteinindustrie beteiligt sich am Forschungsprojekt ";Windheizung 2.0"

Durch den weiteren Ausbau erneuerbarer Energieträger wie Windkraft herrscht vor allem während Starkwindzeiten häufig ein √úberangebot an Strom im deutschen Netz. Hier gilt es alternative Möglichkeiten der Stromspeicherung zu entwickeln. Aus diesem Grund wurde das Forschungsprojekt "Windheizung 2.0" gestartet, an dem sich der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e. V. beteiligt.

Forschungsziel des Projekts ist es, Konzepte für "Windheizungs-Gebäude" zu erstellen, die ausschließlich während dieser Starkwindzeiten beheizt werden. Deren eingespeicherte Wärme soll so lange vorgehalten werden können, dass diese Energie auch außerhalb der Starkwindereignisse für die Heizung und Trinkwarmwassererwärmung genutzt werden kann. Hierzu soll unter anderem die Wärmespeicherfähigkeit der in den Gebäuden "ohnehin" vorhandenen Bauteile aktiviert und genutzt werden. Gebäude mit schweren KS-Innen- und KS-Außenwänden sind hierfür aufgrund ihrer hohen Wärmespeicherfähigkeit besonders geeignet.
In mehreren vorgelagerten, bereits abgeschlossenen Projekten wurde die grundsätzliche Machbarkeit des Konzepts "Windheizung 2.0" untersucht und nachgewiesen. Das aktuelle Projekt steht unter der Federführung des Fraunhofer Instituts für Bauphysik (IBP). Neben dem Bundesverband Kalksandsteinindustrie e. V. sind verschiedene Partner an dem Projekt beteiligt, wie z.B. die TenneT TSO GmbH, das Bayrischen Landesamt für Umwelt (LfU) und die tekmar Regelsysteme GmbH. Momentan wird ein Antrag für das groß angelegte Verbund-Forschungsprojekt beim Projektträger Jülich (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)) vorbereitet.
Nähere Informationen zum Projekt "Windheizung 2.0" finden Sie auf der¬†Homepage des Fraunhofer Instituts für Bauphysik sowie im¬†Energieatlas Bayern.


KALKSANDSTEIN Ausschreibungstexte überarbeitet

Die KALKSANDSTEIN Ausschreibungstexte wurden inhaltlich und redaktionell überarbeitet. Unter anderem sind Anpassungen an neue Normen und Regelwerke vorgenommen worden.

Die Ausschreibungstexte sind in die folgenden zehn Themenbereiche gegliedert:

Allgemeine Vorbemerkungen
Ergänzende Ausschreibungstexte
Kleinformatige Kalksandsteine
KS-Bauplatten
KS-Fasensteine
KS-Plansteine
KS XL-Planelemente
KS XL-Rasterelemente
KS-Innensichtmauerwerk
KS-Verblendmauerwerk

Die Texte sind ab sofort im Downloadbereich unserer Homepage erhältlich.


Ungünstige Witterung belastet Bautätigkeit - Arbeitsvolumen und Bruttolohnsumme sinken im Februar kräftig

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im Februar saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat deutlich um 5,0 % gesunken ist. Bereits zu Jahresbeginn war das Arbeitsvolumen gesunken. Auch die Bruttolohnsumme ging kräftig zurück (- 6,0 %), während die Zahl der gewerblichen Arbeitnehmer konstant blieb.

Dabei hat wohl auch die strenge Witterung zu der schwächeren Bautätigkeit beigetragen. So war der Monat Februar deutlich kälter als üblich mit teilweise strengem Frost. Auch die Frühindikatoren zeigten sich zuletzt wieder schwächer. Nachdem Großaufträge im Dezember zu einem starken Anstieg der (volumenmäßigen) Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe geführt hatten, sind diese im Februar wieder deutlich gesunken (-¬†12,8¬†%). Auch die Baugenehmigungen im Hochbau haben im Januar wieder nachgegeben (-¬†4,8¬†%). Der Rückgang erstreckte sich über den Wohnungs- und Nichtwohnungsbau.
Die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft haben sich in den vergangenen Wochen kaum verändert. Die Zinsen für neue Wohnungsbaukredite sind im Februar weiter leicht gestiegen und die Neukreditvergabe hat nach Daten der Deutschen Bundesbank zuletzt etwas nachgegeben. Das von der Regierung bereits angekündigte Baukindergeld dürfte zudem dazu führen, dass viele private Haushalte mit dem Bau des Eigenheims (bzw. dem Antrag auf Baugenehmigung) bis zur Verabschiedung des Gesetzes warten. Die Aussichten für den Wirtschaftsbau sind nach wie vor gut. Kapazitätsengpässe im Verarbeitenden Gewerbe haben bereits zu drastischen Lieferengpässen geführt und stoßen Erweiterungsinvestitionen an. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes erwarten für dieses Jahr einen Anstieg des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 4,0¬†%.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.desoka-bau.de
 


Seminare im März 2018 in Nürnberg und Ingolstadt:
Aktuellste Informationen über das neue Baurecht 2018

Im März 2018 haben wir Sie herzlich eingeladen, sich bei unseren Seminaren über das neue Baurecht 2018 zu informieren.

√úber die folgenden Inhalte wurde vom Dozenten Herrn Dr. Rainer Knychalla referiert:
1. Anwendungsbereich2. Kaufvertragsrecht: Regress in der Lieferkette bei mangelhaften Baustoffen3. Werkvertrag: Neues zu Abschlagszahlung und Abnahme4. Bauvertrag

Leistungsänderung und Nachtragsangebot
Anordnung
Vergütungsanpassung
Zustandsfeststellung bei Verweigerung der Abnahme

5. Verbraucherbauvertrag6. Architekten- und Ingenieurvertrag

Planungsgrundlage und Sonderkündigung
Anspruch auf Teilabnahme
Gesamtschuld

7. Bauträgervertrag
Wenn Sie Rückfragen dazu haben, steht Ihnen Herr Peter Schmid jederzeit gerne zur Verfügung.¬†¬†


Wohnungsbaugenehmigungen 2017: Das hohe Genehmigungsniveau im Bereich der Mehrfamilienhäuser konnte gehalten werden.

Enttäuschende Entwicklung bei den Ein- und Zweifamilienhäusern.

Damit wurden drei Mal so viele Genehmigungen erteilt wie zum Tiefpunkt im Jahr 2008. In den sieben A-Städten sind die Genehmigungen 2017 sogar um 12,6 % gestiegen. Dies sei angesichts der Wohnungsknappheit insbesondere in Ballungsgebieten eine erfreuliche Entwicklung, kommentierte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie heute in Berlin die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Er sieht sich damit in seiner Umsatzprognose für den Wohnungsbau 2018 zur Jahresauftaktpressekonferenz von nominal 3,5¬†% bestätigt. Trotz des Rückgangs der gesamten Baugenehmigungen von 7,3¬†% auf 348.128 Wohnungen könne das Umsatzplus sogar noch höher ausfallen. Schließlich werde der Genehmigungsüberhang von etwa 400.000 Wohnungen die Produktion noch einige Zeit tragen.
Der Rückgang der gesamten Wohnungsbaugenehmigungen sei zum einen auf die schlechte Entwicklung bei den Ein- und Zweifamilienhäusern zurückzuführen, deren Neubaugenehmigungen nur noch bei 113.000 und damit um 4,5¬†% unter dem Vorjahresniveau lagen. Hierfür seien nach Einschätzung des HDB Baulandengpässe und der Mangel an Planungskapazitäten in den Kommunalverwaltungen maßgeblich verantwortlich. Er appelliere daher an die Kommunen, neben ausreichendem und bezahlbarem Bauland auch genügend Personal zur Verfügung zu stellen. Ansonsten würde der von der Bundesregierung geschätzte jährliche Bedarf von mindestens 350.000 fertiggestellten Wohnungen verfehlt.
Zum anderen sei für den Rückgang aber auch ein Sondereffekt verantwortlich. Die Genehmigungen von Wohnungen in Wohnheimen - zu denen auch Flüchtlingsunterkünfte zählten - seien 2017 wegen des abnehmenden Bedarfs um 10.500 Einheiten bzw. 41¬†% zurückgegangen, nach einem Plus von über 100¬†% in 2016.
Hinzu komme der Vorzieheffekt durch die Verschärfung der Energieeinsparverordnung. Viele Bauherren hätten noch deren alten Regelungen nutzen wollen. Die Genehmigungen hätten daraufhin 2016 ein zweistelliges Genehmigungsplus und damit den höchsten Stand seit 1999 erreicht.
Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.
Quelle und weitere Informationen:destatis.debauindustrie.depresseportal.de


NACHBERICHT - KS BAUSEMINARE 2018 im Süden

Nach der Neuauflage der Kalksandstein-Bauseminare durch den KS-Süd im letzten Jahr, konnte der Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V. auch in diesem Jahr wieder über 370 Teilnehmer zu seinen Veranstaltungen im Süden begrüßen.

Zum Gelingen dieser Veranstaltungsreihe, mit durchweg positiven Resonanzen, sowohl zum Inhalt als auch zur Form, trugen in erster Linie unsere vier namhaften Referenten bei. Sie sorgten für ein abwechslungsreiches Programm, welches in Freiburg, Filderstadt, Karlsruhe, Frankenthal und Neu-Isenburg verfolgt werden konnte.
So stellte Frau Dipl.-Ing. Wiebke Grethe vom Bundesverband KSI das "Aktuelle aus der Normung" vor.
Herr Prof. Dr.-Ing. Alfred Schmitz von der TAC - Technische Akustik berichtete mit hörbaren Beispielen über den Lärm und seine Wirkung sowie über den "Baulichen Schallschutz".
Ebenfalls dieses Jahr mit dabei war Herr Dr. Frederik Neyheusel von der Kanzlei SGP Rechtsanwälte, dessen Beitrag über "neues aus der Bauvertragsfront" informierte.
Den Abschluss der Tagesveranstaltung übernahm Herr Dipl.-Ing. (FH) Josef Mayr vom Ingenieurbüro Mayr. Er berichtete ausführlich über das Thema "Baulicher Brandschutz".
Der KS-Süd bedankt sich auf diesem Wege ganz herzlich bei allen, die am Erfolg der Bauseminare 2018 mitgewirkt haben!
Um die Wartezeit bis zum Bauseminar 2019 zu verkürzen, richtet der KS Süd e.V. im Herbst wieder seine Workshopreihe aus. Nähere Informationen zu den Terminen und zum Programm gibt es hier in Kürze.
 


Kalksandstein Bauseminare 2018 im Norden: Wieder eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe!

Die traditionellen Kalksandstein Bauseminare im Norden sind auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich verlaufen. Gut 700 Teilnehmer besuchten die Veranstaltungen in Hannover, Osnabrück, Papenburg, Bremen und Norderstedt und folgten mit großem Interesse den Vorträgen der Referenten.

Die¬†Bauseminare boten wieder ein umfassendes Programm mit aktuellen Themen:Den¬†Einstieg in die Veranstaltungen¬†gestaltete Herr Dr.-Ing. Frank Purtak von Trag Werk Ingenieure Döking + Purtak Partnerschaft aus Dresden mit einem Vortrag zum Thema "Nachhaltige Konstruktionen - Mauerwerk aus Kalksandstein". Herr Purtak ging praxisnah auf Grundrissgestaltung, Gebäudedehnfugen, Gebrauchstauglichkeit und Risssicherheit sowie den statischen Nachweis ein. Er verdeutlichte anhand von Beispiele die Lagerung von Wänden und Wandanschlüsse und erläuterte abschließend die Ausführungsregeln von Kalksandstein-Mauerwerk.Im zweiten Vortrag stellte Dipl.-Ing. Andreas Schlundt vom Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. Hannover unter dem Thema "Brandschutz mit Kalksandstein - Bemessung und Konstruktion" die Bauaufsichtlichen Grundlagen und die Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen dar. Herr Schlundt ging dabei auf Brandschutzbemessung und Brandschutztechnische Ausführung ein. Er¬†informierte über die Erweiterung der vereinfachten Bemessung nach Eurocode 6 Teil 3 und über¬†eine entsprechnede Softwareunterstützung.Herr Dipl.-Pol. Klaus Michael vom Niedrig Energie Institut Detmold¬†zeigte anhand zahlreicher Beipiele auf, dass sich die Energiewende im Neubau und Nerly-Zero-Energy-Buildings mit hoch wärmegedämmten KS-Bauten realisieren lassen und¬†ging auf die Faktoren ein, die¬†für¬†eine erfolgreiche Umsetzung notwendig sind.Unter dem Titel "Der vergessene Anschluss" verdeutlichte Herr Dipl.-Ing. Henrik-Horst Wetzel, ö.b.u.v. Sachverständiger aus Laboe, sehr¬†praxisnah die typischen Probleme bei Abdichtungsanschlüssen. Herr Wetzel informierte über die Anordnung und Bemessung von Sockelabdichtungen unter Berücksichtung der neuen DIN 18533 und die Wahl geeigneter Abdichtungsprodukte. Er zeigte zudem mit anschaulichen Beipielen auf, wie Lücken bei den Abdichtungsanschlüssen an die Rahmen von Türen und bodentiefen Fenstern bei ein- und zweischaligen Außenwandkonstruktionen vermieden werden können.Das Tagungshandbuch zu der Veranstaltungsreihe steht Ihnen hier zum kostenfreien Download zur Verfügung:


Nachbericht Kalksandstein Bauseminare im Westen

Fast 1800 Teilnehmer an 8 Standorten im Westen

Seit Jahrzehnten informiert der KS-West e.V. an mittlerweile 8 Standorten Nordrhein-Westfalens in seinen KS-Bauseminaren praxisnah über aktuelle Themen. Die in den letzten Jahren konstant hohe Teilnehmerzahl mit knapp 1800 Besuchern bestätigen, dass das Format und die Themen auf das breite Interesse der Zuhörer stößt.¬†
Die Reihe der Fachvorträge eröffnete Herr Dr. Schäfers vom Bundesverband der Kalksandsteinindustrie e.V. in Hannover mit dem Thema:¬†Planung und Konstruktion mit Kalksandstein
‚Äď Neuerungen in Normen und Regelungen. Neben der neuen Abdichtungsnorm DIN 18533 und dem neuen Bauordnungsrecht wurde die Neufassung der DIN 4108 Beiblatt 2 "Wärmebrücken" sowie die Schallschutznorm DIN 4109:A1-√Ąnderung in den Mittelpunkt gerückt.
Bei dem Vortrag von Prof. Dipl.-Ing. Hans-Georg Oltmanns von Oltmanns & Partner GmbH, Oldenburg drehte sich alles um das Thema "BIM" ‚Äď Building Information Modeling. Angefangen mit der Antwort auf die Frage "Was BIM überhaupt ist" bis hin zu Beispielen aus der Praxis fesselte der Referent die Teilnehmer, denn fest steht: Es wird √Ąnderungen in den Prozessen bei Planung und Ausführung geben.
Nach einer kurzen Kaffeepause mit Kuchen, die intensiv zum Austausch untereinander, mit den Referenten und den Vertretern der Kalksandsteinindustrie genutzt wurde, bildete der Vortrag von Bettina Hahn, Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) den Abschluss des Seminars. Sie berichtete anschaulich über das Planen und Bauen mit dem Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS). Dabei wurden u. a. die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten als auch die positiven Langzeiterfahrungen informiert und über Mythen aufgeklärt.
Den Ausführungen der Referenten, stand ein bis zum Veranstaltungsende sehr interessiertes Publikum gegenüber. Das Tagungshandbuch steht zum kostenlosen Download für Sie bereit:
 


Bauhauptgewerbe zieht positive Jahresbilanz 2017: Umsätze steigen um
6 %.

Branche schafft 30.000 neue Arbeitsplätze. Aussichten für 2018 positiv: Aufträge nehmen um
7 % zu, im Dezember sogar um 24 %.

Das deutsche Bauhauptgewerbe schließt das Baujahr 2017 mit einem Umsatzplus von nominal 6,0¬†% ab (real: +¬†2,7¬†%). Damit übertrifft das Jahresergebnis sogar noch die Verbandsprognose zur Jahresauftaktpressekonferenz von +¬†5¬†%. Die Branche erwirtschaftete einen baugewerblichen Umsatz von 114 Mrd. Euro. Dies teilte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) heute in Berlin in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mit. Die größeren Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten meldeten sogar ein Umsatzplus von 8,5¬†% (real: +¬†5,1¬†%). Von der guten Baukonjunktur haben 2017 somit die größeren Betriebe überdurchschnittlich profitiert. Der Hauptverband führt dies darauf zurück, dass der aktuelle Konjunkturaufschwung vor allem vom Neubau getragen wird, kleinere Unternehmen aber eher bei Baumaßnahmen im Bestand gefragt sind. Hinzu kommt, dass die Kleinbetriebe mit 1 bis 19 Beschäftigten stärker von personellen Kapazitätsengpässen betroffen sind.
Größeren Betriebe haben hingegen eher die Möglichkeit, ihren zusätzlichen Personalbedarf durch die Anwerbung ausländischer Fachkräfte zu decken: Während die Zahl der deutschen Beschäftigten im Bauhauptgewerbe 2017 lediglich um 1¬†% zunahm, lag die der ausländischen um 16¬†% über dem Vorjahresniveau. Insgesamt stockten die Betriebe ihren Personalbestand um 30.000 bzw. 4¬†% auf 812.000 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt auf. Damit hat die Branche erstmals seit 2003 wieder mehr als 800.000 Beschäftigte und schuf seit dem Tiefpunkt im Jahr 2009 mehr als 100.000 neue Stellen.
Die Aussichten für das laufende Jahr sind vielversprechend: Die Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten meldeten für 2017 einen Zuwachs ihres Auftragseingangs* von nominal 6,6¬†%. Im Dezember legte der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar noch um 24,3¬†% zu. Auch im Vergleich zum Vormonat sind die Aufträge nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (arbeitstäglich-, saison- und preisbereinigt) gestiegen (+¬†16,8¬†%). Um die Aufträge auch in Zukunft zeitnah abarbeiten zu können, planen die Unternehmen, in den kommenden 12 Monaten zusätzliches Personal einzustellen und ihre Investitionen zu erhöhen: Im Rahmen der aktuellen Umfrage des Deut¬¨schen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) gab dies jedes fünfte bzw. vierte Unternehmen an. Insgesamt spricht alles dafür, dass die Umsatzprognose aus der Jahresauftaktpressekonferenz für 2018 von +¬†4¬†% übertroffen wird.
Der Wohnungsbau war 2017 abermals die stärkste Stütze der Baukonjunktur: Der Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten legte um 11,6¬†% zu. Die Bausparte hat auch im vergangenen Jahr vor allem von den niedrigen Zinsen und dem wachsenden Bedarf an Mietwohnungen in den Ballungszentren profitiert. Aufgrund der nach wie vor steigenden Auftragseingänge* - im Gesamtjahr 2017 um 5,0¬†%, im Dezember sogar um 39,8¬†% - erwartet der HDB für 2018 eine Fortsetzung der guten Entwicklung, trotz des Rückgangs der Wohnungsbaugenehmigungen von rund 6¬†% (Jan.-Nov.). Diesen führt der HDB lediglich auf das mittlerweile erreichte hohe Niveau (2016: +¬†19¬†%) und auf Baulandengpässe in den Ballungszentren zurück, die insbesondere den Ein- und Zweifamilienhausbau bremsen. Der Genehmigungsüberhang von etwa 400.000 Wohnungen wird die Produktion noch einige Zeit tragen.
Auch der Wirtschaftsbau hat das Baujahr 2017 positiv abgeschlossen: Der Umsatz* lag um 8,4¬†% über dem Niveau von 2016, der Auftragseingang* um 6,9¬†%. Die Branche profitierte zum einen von den zusätzlichen Bundesmitteln für die Bahn und zum anderen von der gestiegenen Investitionstätigkeit der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Auch für 2018 ist der HDB optimistisch: Immerhin plant laut DIHK jedes dritte Industrieunternehmen, seine Investitionen zu erhöhen.
Der √Ėffentliche Bau hat die Erwartungen des Hauptverbandes übertroffen: Der Umsatz* lag 2017 um 6,5¬†% über dem Vorjahresniveau. Dies ist auch auf die zusätzlichen Bundesmittel aus dem Investitionshochlaufprogramm zurückzuführen. Entsprechend stark legte der Straßenbau mit einem Umsatzplus von 7,7¬†% zu. Dass auch 2018 gut laufen wird, dafür spricht die Entwicklung des Auftragseingangs*, welcher um 7,2¬†% gestiegen ist.
Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes und des ifo Instituts.*) Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten


Aktuelle Zinsänderung bei KfW-Förderung

Die KfW hat zum 19.01.2018 die Zinsen im Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen geändert. Die Zinsen wurden im Wohneigentumsprogramm und im Programm Energieeffizient Bauen erhöht. KfW-Darlehen für selbstgenutztes Wohneigentum - egal ob Eigenheim oder Eigentumswohnung - und Neubauten bleiben aber für Bauherren attraktiv.

Die aktuelle Zinserhöhung der KfW Bankengruppe betrifft unter anderem folgende Programme aus dem Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen:¬†

Energieeffizient Bauen (153)
KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134)
Altersgerecht Umbauen (159)
Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167)

Wohneigentum mit unschlagbar günstigem Kredit finanzierenMit dem KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134) fördert die KfW den Kauf oder Bau von selbstgenutztem Wohneigentum (Eigenheim oder Eigentumswohnung). Auch Privatpersonen, die Genossenschaftsanteile für selbstgenutzten Wohnraum erwerben, können von diesem Förderprogramm profitieren (134). Die¬†Förderung¬†wird in Form von günstigen Förderkrediten bereitgestellt, pro Vorhaben gibt es bis zu 50.000 Euro.¬†
Förderung für energieeffizientes EigenheimIm Programm "Energieeffizient Bauen" (153) vergibt die KfW-Bank zinsgünstige Kredite für den Bau oder Ersterwerb eines Hauses, das den energetischen Standard eines KfW-Effizienzhauses 40 Plus, 40 und 55 oder den eines Passivhauses erfüllt. Bis zu 50.000 Euro Kredit erhalten Bauherren pro Wohneinheit, dazu kommt ein Tilgungszuschuss, der sich nach dem erreichten Effizienzhaus-Niveau richtet.
Barrierefreiheit¬†für den WohnraumIm Programm Altersgerecht Umbauen (159) erhalten Hausbesitzer einen Kredit für die barrierefreie Gestaltung des Hauses oder den Kauf umgebauten Wohnraums. Bis zu 50.000 Euro Kredit je Wohneinheit sind möglich.
Förderung für HeizungsmodernisierungIm Programm Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167) erhalten Hausbesitzer, die eine Sanierung angehen, von der KfW bis zu 50.000 Euro Förderkredit pro Wohneinheit für die Modernisierung der¬†Heizung, wenn sie dabei auf erneuerbare Energien umstellen.¬†
Quelle und weitere Informationen:aktion-pro-eigenheim.dekfw.de
 
 
 


Kalksandsteinindustrie im neuen AiF-Präsidium vertreten

Bernhard Göcking, Vorstandsmitglied des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e. V. sowie Geschäftsführender Gesellschafter der Emsländer Baustoffwerke GmbH & Co. KG, wurde als Vertreter der Wirtschaft in das neue Präsidium der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) gewählt. Im Januar tagte das Gremium in seiner ersten Sitzung.

Aufgrund einer Novellierung der Satzung der AiF, die im Januar 2018 in Kraft getreten ist, hat sich die Gremienstruktur der AiF verändert. Statt eines Vorstands und eines Aufsichtsrats verfügt die AiF nun über ein Präsidium, dem gesamtverantwortlich die Leitung des Vereins obliegt. Dem neuen Gremium gehören sechs Vertreter der Wirtschaft, sechs Vertreter der Ordentlichen Mitglieder der AiF sowie drei Vertreter der Wissenschaft an.
Mitte Januar fand in Köln die konstituierende Sitzung des Präsidiums statt, das in diesem Rahmen aus seiner Mitte Professor Sebastian Bauer, Geschäftsführer der BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen, zum neuen Präsidenten der AiF gewählt hat. Als Vizepräsidenten nach ¬ß 26 BGB wurden gewählt Edwin Büchter, Geschäftsführender Gesellschafter der Clean-Lasersysteme GmbH, Herzogenrath, und Dr.-Ing. Andreas Zielonka, Geschäftsführer des Vereins für das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (fem), Schwäbisch Gmünd, als weitere Vizepräsidenten wurden Professor Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Karlsruhe, sowie Professor Kurt Wagemann, Geschäftsführer der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, Frankfurt am Main, gewählt. Zum Schatzmeister wurde Dr. Markus Safaricz, Geschäftsführer der Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik (F.O.M.), Berlin gewählt.
Zusammensetzung des AiF-Präsidiums
Vertreter der Wirtschaft

Jan Wilhelm Arntz Geschäftsführender Gesellschafter der ARNTZ GmbH + Co. KG, Remscheid
Professor Dr.-Ing. Sebastian Bauer ‚Äď Präsident Geschäftsführer der BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen
Edwin Büchter ‚Äď Vizepräsident Geschäftsführender Gesellschafter der Clean-Lasersysteme GmbH, Herzogenrath
Bernhard Göcking Geschäftsführender Gesellschafter der Emsländer Baustoffwerke GmbH & Co. KG, Haren-Ems
Dietmar Marx Geschäftsführender Gesellschafter der Büttel und Marx GmbH, Dettingen
Bernd Rhiemeier Geschäftsführender Gesellschafter der AUCOTEAM GmbH, Berlin

Vertreter der Ordentlichen Mitglieder der AiF

Rolf-Michael Blume Geschäftsführer der Internationalen Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik (IFF), Braunschweig
Professor Dr.-Ing. Claudia Langowsky Geschäftsführerin der Forschungsvereinigung Automobiltechnik beim Verband der Automobilindustrie, Berlin
Dr. Markus Safaricz Geschäftsführer der Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik (F.O.M.), Berlin
Martin Seeliger Mitglied der Geschäftsleitung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen (IKV), Aachen
Professor Dr. Kurt Wagemann ‚Äď Vizepräsident Geschäftsführer der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, Frankfurt am Main
Dr.-Ing. Andreas Zielonka ‚Äď Vizepräsident Geschäftsführer des Vereins für das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (fem) und Leiter dieses Instituts, Schwäbisch Gmünd

Vertreter der Wissenschaft

Professor Dr.-Ing. Holger Hanselka ‚Äď Vizepräsident Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Karlsruhe
Professor Dr. Peter Schieberle Lehrstuhl für Lebensmittelchemie der Technischen Universität München, Freising
Professor Dr.-Ing. Hans-Werner Zoch Geschäftsführender Direktor des Leibniz-Instituts für Werkstofforientierte Technologien ‚Äď IWT und Direktor der Amtlichen Materialprüfungsanstalt (MPA) der Freien Hansestadt Bremen, Bremen

Weitere Informationen zur AiF erhalten Sie unter www.aif.de.
 


Bundesverband Kalksandsteinindustrie ist Gründungsmitglied im neuen Deutschen Ausschuss für Mauerwerk

Mauerwerksbau bekommt Kompetenzpool und Forschungsmotor

Am 30.01.2018 wurde auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. (DGfM) der Deutsche Ausschuss für Mauerwerk (DAfM) in Berlin gegründet. Der Bundesverband Kalksansteinindustrie e.V. (BV KSI) sowie die weiteren vier Mitgliedsverbände der DGfM gehören zu den Gründungsmitgliedern. Genauso wie 25 weitere Vertreter aus den Bereichen Wissenschaft, Bauingenieurwesen, Bauwirtschaft, Baustoffhersteller, Bauherren sowie Bauaufsicht.

Ein wichtiges Ziel des Vereins ist es, die Wissenschaft und Anwendungsforschung auf dem Gebiet des Mauerwerks zu fördern, um daraus anwenderfreundliche Richtlinien und praxisnahe Ausführungsregelungen zu generieren. Um die Interessen der Kalksandsteinindustrie zu vertreten, stellt der BV KSI ebenso ein Vorstandsmitglied. Weitere Einzelheiten können Sie der beigefügten DGfM-Pressemeldung entnehmen.


Massiv gebaut ‚Äď günstig versichert

Vergleichsstudie belegt: Versicherungsprämie fällt bei massiv errichteten Gebäuden deutlich geringer aus

Die Deutschen gelten als Versicherungsweltmeister. Rund 431 Millionen Verträge laufen derzeit hierzulande. Ob Sinn oder Unsinn: Für jede Eventualität im Leben gibt es eine entsprechende Police. Neben Rechtsschutz, Hausrat, Leben und Automobil werden sogar Smartphones und Lesebrillen versichert ‚Äď gerade letztere sind schlichtweg unnötig. Für Hausbesitzer ist eine Absicherung in Form einer Wohngebäudeversicherung aber unumgänglich. Handelt es sich um ein kreditfinanziertes Objekt, ist ein Versicherungsschein sogar obligatorisch. Welche unterschiedlichen Kosten auf den Bauherren zukommen, je nach dem in welcher Bauart er sein Eigenheim errichtet hat, zeigt jetzt eine neue Kurz-Studie des renommierten Pestel-Instituts aus Hannover.

Wenig Risiko mit massivem Mauerwerk
Hagel, Feuer, Blitzeinschlag oder Schäden durch Leitungswasser sind Risiken, die man durch eine gute Versicherung abdecken sollte. Dass die Bauweise des zu versichernden Gebäudes ausschlaggebend für die Höhe der jährlichen Kosten ist, konnte jetzt in einer Studie im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) durch eine Herausstellung von Preisunterschieden bei der Wohngebäudeversicherung belegt werden. Im Ergebnis hat das beauftrage Pestel-Institut 15 Angebote gefunden, die im Rahmen eines Tarifes zwei Gebäudearten mit identischer Risikoabdeckung versichern. Dabei handelt es sich um massive, mit Mauerwerk gebaute Häuser und solche in Holzbauweise. Im Vorfeld stellten die Experten fest, dass bei manchen Versicherern Fachwerk- und Holzhäuser grundsätzlich nicht versichert werden und wenn, dann mit separaten Tarifen und unterschiedlichen Leistungen.
Ein Vergleich, der sich lohnt
Bei den 15 untersuchten Anbietern unterschied man zur Einstufung des Risikos nur zwischen "massiv" und "nicht massiv". Zudem wurden mit Lübeck, Cottbus, Asperg und Münster zusätzlich vier Standorte unter die Lupe genommen, um auch regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. Neben den ortsabhängigen Kosten zeigt der Vergleich auch die Preisunterschiede zwischen Massivbauten und Holzkonstruktionen. Beispielsweise liegt in Lübeck die Jahresprämie für massiv gebaute Eigenheime im Durchschnitt 44 Prozent unter dem Beitrag für nicht-massive Einfamilienhäuser. Wobei der Mittelwert für massive Bauten bei 284,90 Euro liegt und der für nicht-massive bei 409,50 Euro. Asperg in Baden-Württemberg verzeichnet mit 267,70 Euro den geringsten Mittelwert für Massivbauten, während die Beiträge in Münster mit 341,50 Euro in der Untersuchung am höchsten liegen.
Das Fazit der Kurz-Studie zeigt deutlich: Neben Vorteilen wie Nachhaltigkeit und Wertbeständigkeit liegen die vier Steinarten Ziegel, Kalksandstein, Poren- und Leichtbeton auch in Sachen Kosten für die Wohngebäudeversicherung weit vorne: Denn alle Versicherer, die für den Vergleich herangezogen wurden, verlangen einen um 40 bis 50 Prozent niedrigeren Jahresbeitrag für Massivbauten im Vergleich zu den Prämien bei Holzhäusern.
Weitere Informationen zum Bauen mit massivem Mauerwerk sowie die ausführliche Studie, in der übrigens auch Mehrfamilienhäuser berücksichtig wurden, gibt es unter www.massiv-mein-haus.de.


Auftragseingang im Bauhaupt­gewerbe im November 2016

- 1,0 % saison­bereinigt zum Vormonat

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2016 um 1,0 % niedriger als im Oktober 2016. Dennoch erreichte das Volumen der Auftragseingänge nach dem Oktober 2016 den zweithöchsten Wert seit März 2002. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich nahm das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von September bis November 2016 gegenüber Juni bis August 2016 um 4,3 % zu.

Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November 2016 um 4,9¬†% höher. In den ersten¬†elf Monaten 2016 stieg er um 13,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.¬†
Bezogen auf die nominalen Ergebnisse lag der Wert des Auftragseingangs im Bauhauptgewerbe im November 2016 um 7,6¬†% über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vergleich zu den ersten elf Monaten 2015 stiegen die Auftragseingänge in den ersten elf Monaten 2016 nominal um 15,3¬†%.¬†
Der Umsatz des Bauhauptgewerbes in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lag im November 2016 nominal mit rund 7,4 Milliarden Euro um 6,3¬†% höher als im November 2015. Ein höherer Umsatz in einem November war zuletzt im Jahr 1999 erreicht worden (7,8 Milliarden Euro). Für die ersten elf Monate des Jahres 2016 ergab sich ein Anstieg um 6,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Quelle und weitere Informationen:destatis.de


Genehmigte Wohnungen von Januar bis September 2016

+ 24,0 % gegen¬≠über Vorjahres¬≠zeitraum

Von Januar bis September 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 276.300 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 24,0 % oder rund 53.500 Baugenehmigungen für Wohnungen mehr als in den ersten neun Monaten 2015. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es in den ersten neun Monaten eines Jahres zuletzt im Jahr 1999 gegeben (331.600)

Von den in den ersten neun Monaten 2016 genehmigten Wohnungen waren 232.500 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+¬†21,5¬†% gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Dieser starke Zuwachs zeigte sich vor allem in Mehrfamilienhäusern (+¬†27,5¬†% beziehungsweise +¬†26.700 Wohnungen). Die Anzahl genehmigter Wohnungen in Zweifamilienhäusern stieg um 12,6¬†% beziehungsweise 1.900 Wohnungen und in Einfamilienhäusern um 3,0¬†% beziehungsweise 2.100¬†Wohnungen. Prozentual am stärksten stiegen die Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen mit +¬†129,6¬†% beziehungsweise +¬†10.400 Wohnungen. Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Damit wurden von Januar bis September¬†2016 mehr Wohnungen in Wohnheimen (18.400 Wohnungen) genehmigt als in Zweifamilienhäusern (17.100 Wohnungen). Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stiegen die Baugenehmigungen in neuen Wohngebäuden um 16,8¬†%.
Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, erreichte in den ersten neun Monaten 2016 mit 39.000 Wohnungen den höchsten Wert seit 1998 (43.200).¬†
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich von Januar bis September 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20,8 Millionen Kubikmeter auf 159,5 Millionen Kubikmeter (+¬†15,0¬†%). Diese Entwicklung ist sowohl auf einen Anstieg der Genehmigungen bei den öffentlichen Bauherren (+¬†34,1¬†%) als auch bei den nichtöffentlichen Bauherren (+¬†13,3¬†%) zurückzuführen.
Quelle:destatis.de


Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2016: Deutsche Wirtschaft gut ausgelastet

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung. Davon gehen die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute aus. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im kommenden Jahr um 1,4 Prozent zulegen. Im Jahr 2018 dürfte die Expansionsrate bei 1,6 Prozent liegen. Die gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten sind damit im Prognosezeitraum etwas stärker ausgelastet als im langjährigen Mittel.

Dennoch sind es derzeit weniger die Unternehmensinvestitionen, die den Aufschwung tragen: Von der Weltkonjunktur gehen nur geringe stimulierende Effekte aus, so dass die Exporte nur moderat steigen; zudem dürften sich in den außerordentlich niedrigen Kapitalmarktzinsen nicht nur die derzeitige Geldpolitik, sondern auch niedrige Wachstumserwartungen widerspiegeln.
All dies hemmt die Ausrüstungsinvestitionen. So ist es weiterhin in erster Linie der Konsum, der den Aufschwung trägt. Der private Verbrauch profitiert dabei insbesondere vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau, beim öffentlichen Konsum machen sich weiterhin die hohen Aufwendungen zur Unterbringung und Integration von Flüchtlingen bemerkbar.
Der Wohnungsbau wird durch die niedrigen Zinsen angeregt. Insgesamt werden die Bauinvestitionen im Prognosezeitraum merklich ausgeweitet. Für das laufende Jahr ist ein Zuwachs um 3,2 Prozent, für die Jahre 2017 und 2018 sind Raten von 1,9 Prozent beziehungsweise 2,8 Prozent zu erwarten. Die Bauprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute für 2016 deckt sich mit den Einschätzungen des Bundesverbands Baustoffe ‚Äď Steine und Erden e.V. (bbs) Insbesondere die gegenüber der vorherigen Prognose vorgenommene Korrektur der gewerblichen Bauinvestitionen (Frühjahr: +1,8%) erscheint realistisch. Auch die Einschätzungen für 2017 erscheinen aus heutiger Sicht nachvollziehbar.
Das vollständige Gutachten und weitergehende Informationen finden sie auf den Internetseiten der beteiligten Institute unter www.cesifo-group.de.


Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet

Das Land Baden-Württemberg hat zusammen mit der Wohnungswirtschaft, den kommunalen Spitzenverbänden, den Landtagsfraktionen, Banken sowie Natur- und Umweltschutzverbänden die Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet. Die neue Wohnraum-Allianz soll alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen, um schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können.

Auf Einladung der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut, ist die Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet worden. Zur Auftaktveranstaltung für eines der wichtigsten Projekte der Landesregierung in dieser Legislaturperiode begrüßte sie rund 50 Vertreterinnern und Vertreter der Wohnungswirtschaft, der kommunalen Spitzenverbände, der im Landtag vertretenen Fraktionen sowie von Banken oder auch des Natur- und Umweltschutzes.
Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen
"Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung, das sich als nötiger denn je erweist", erklärte Hoffmeister-Kraut. In den Ballungsräumen Baden-Württembergs, aber auch in vielen Regionen des ländlichen Raums seien Mieten und Immobilienpreise drastisch gestiegen. Es fehlten insbesondere günstige Wohnungen für Menschen mit geringerem Einkommen, so die Ministerin. Die Anstrengungen zur Schaffung von Wohnraum müssten daher mit Nachdruck intensiviert werden. Sie strebe daher an, dass das Land die für die Wohnraumförderung zur Verfügung stehenden Mittel auf 250 Millionen Euro in 2017 erhöhe.
Hoffmeister-Kraut: "Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, dieses Ziel erreichen wir nur, wenn wir alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen. Die neue ,Wohnraum-Allianz‚Äô ist dafür das beste Mittel, mit dem wir Leitlinien für die verstärkte Schaffung von Wohnraum gemeinsam zügig erarbeiten und uns über Schritte zur Umsetzung auf allen Ebenen verständigen wollen."
Der Bogen der Themen spanne sich dabei von den rechtlichen Grundlagen des Bauens und der Planung bis hin zu Förderinstrumenten und der Finanzierung. In den Blick zu nehmen seien bei der Schaffung von mehr Wohnraum zudem gleichermaßen die Interessen der Mieter als auch von Vermietern, betonte die Ministerin.
"Wohnraum-Allianz"
Die "Wohnraum-Allianz" hat konsultative und beratende Funktion und soll in vier Arbeitsgruppen in regelmäßigen Sitzungen drängende mit dem Wohnungsbau zusammenhängende Fragen diskutieren. Darüber hinaus werden in diesem Jahr weitere Spitzengesprächs-Runden zur Reflektion der Ergebnisse stattfinden, um noch in 2016 erste mögliche Vorschläge zu präsentieren, die schnell umgesetzt werden könnten.
Quelle:baden-wuerttemberg.de


Neue Website des Bundesverbandes Baustoffe ‚Äď Steine und Erden online

Mit neuem Look sowie einer klaren und benutzerfreundlichen Navigation präsentiert sich der überarbeitete Internetauftritt des Bundesverbandes Baustoffe ‚Äď Steine und Erden (bbs).

Unter www.baustoffindustrie.de sind Informationen zu branchenrelevanten Themen wie Konjunktur und Produktion, Bauwirtschaft, Energie, Klimaschutz, Rohstoffe, Technik/Normung oder Umwelt zusammengefasst. Die Vielfalt der Produkte und Anwendungen sowie der Gewinnungs- bzw. Produktionsstätten wird durch spannende Bilder deutlich.
"Wir freuen uns, den Besuchern im Netz ein frisches Layout und eine `aufgeräumte¬ī Seite präsentieren zu können, die das Aufgabenspektrum des bbs ebenso abbildet wie Daten und Fakten zur Branche," so bbs-Hauptgeschäftsführer Michael Basten.
Der Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V. vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen der deutschen Roh- und Baustoffindustrie. Die Branche erwirtschaftet mit 145.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von rund 31 Milliarden Euro.


Gesetzentwurf zur Sonder-AfA für Mietwohnungsbau gestoppt

Desaster für den Mietwohnungsbau

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus ist zunächst gescheitert, da sich die Koalitionspartner diese Woche u.a. nicht auf Nachbesserungen bei der Höhe der Fördergrenze einigen konnten.

Der ursprüngliche Gesetzentwurf sah ‚Äď zusätzlich zur regulären AfA in Höhe von 2% jährlich ‚Äď eine steuerliche Sonderabschreibung in Höhe von insgesamt 29% der Anschaffungs- oder Herstellungskosten verteilt auf die ersten drei Jahre nach Baufertigstellung vor. Voraussetzungen sollten u.a. sein, dass das Gebäude zur Wohnungsvermietung bestimmt ist, in einer Region mit besonders angespannter Wohnraumsituation liegt und die maximalen Baukosten von 3.000 Euro je m¬≤ Wohnfläche nicht überschritten werden, wovon jedoch nur 2.000 Euro förderfähig sein sollten.
Nachdem im Rahmen der öffentlichen Anhörung im Bundestags-Finanzausschuss am 25.04.2016 von Seiten der bestellten Sachverständigen Kritik am Gesetzentwurf insbesondere in Bezug auf mögliche Mitnahmeeffekte und eine fehlende Mietendeckelung geäußert wurde, haben die Koalitionspartner über Nachbesserungen verhandelt. So wollte die SPD-Fraktion eine Absenkung der maximalen Förderhöhe und eine Begrenzung der durch den Vermieter maximal zu verlangenden Miete durchsetzen. Die Hausspitze des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ging bis vor kurzem noch von einer Einigung bis zur Sommerpause aus, diese konnte jedoch letztlich nicht erzielt werden.
Alternativ werden sollen in den Bundeshaushalt nun 500 Mio. Euro zusätzlich eingestellt, die für ein gesondertes Investitionsförderprogramm zum bezahlbaren Wohnen vorgesehen sind. Das Programm soll vom BMUB umgehend erstellt und veröffentlicht werden.
Es besteht zwar noch immer die Chance, dass die steuerliche Mietwohnungsbauförderung doch noch nach der Sommerpause in einem modifizierten Gesetzentwurf verabschiedet wird. Es ist jedoch in jedem Fall ein negatives Signal, dass trotz des erheblichen Mangels an bezahlbarem Wohnraum in Ballungszentren, der aufgrund der zu geringen Fertigstellungszahlen weiterwächst, keine kurzfristige Einigung über eine wirksame Sonder-AfA im Mietwohnungsneubau möglich war.
Zusammenfassend ist es sicher besser, dass anstelle einer vollständigen Ablehnung einer Sonder-AfA nun zumindest zusätzliche 500 Mio. Euro für ein Investitionsförderprogramm sowohl für private wie auch kommunale Bauherren freigegeben wurden. Allerdings wird dies zur Ankurblung des sozialen Wohnungsbaus nicht ausreichen. Wir werden daher weiterhin im Rahmen des Verbändebündnisses "Impulse für den Wohnungsbau" aber auch über die DGfM für steuerliche Anreize im Wohnungsbau eintreten.


50 Jahre Praxisforschung für eine gesamte Industrie

Am 24. März 1965 wurde die Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. (FVKS) in Hannover gegründet. Dieses Jubiläum feierten 50 Jahre später, am 24. März 2015, ebenso in Hannover rund 100 Vertreter aus Industrie, Hochschullehre und Forschung.

"Die Entwicklung der deutschen Kalksandsteinindustrie wurde maßgeblich durch die Forschungsvereinigung begleitet. Sie hat den Grundstein für viele erfolgreiche Innovationen in der Branche gelegt", resümiert Bernhard Göcking, Vorstandsvorsitzender der FVKS und Kalksandstein-Unternehmer, in seinem Grußwort zum Beginn der Veranstaltung.
Yvonne Karmann-Proppert, Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF), die für die Vergabe von jährlich rund 500 Millionen Euro Forschungsgelder des Bundeswirtschaftsministeriums für den deutschen Mittelstand verantwortlich zeichnet, schloss sich den Ausführungen Göckings an und betonte die Bedeutung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF): "Die IGF ist eine tragende Säule der deutschen Mittelstandsförderung. Sie schlägt eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und wirtschaftlicher Anwendung und bietet dem innovativen Mittelstand eine gezielte Förderung."
Einen Blick über den Tellerrand und in die Entwicklung im Bereich der Fassadengestaltung wagte Professor Ulrich Knaack von der Technischen Universität Darmstadt. Seiner Meinung nach wird das Thema Rapid Prototyping ‚Äď auch 3D-Druck genannt ‚Äď in den kommenden Jahren eine große Rolle auch in der Baustoffindustrie spielen. "In China spuckt ein 3D-Drucker bereits heute Häuser wie am Fließband aus. In nur zwei Tagen wird eine Villa mit 1.100 Quadratmeter Wohnfläche gedruckt. Sein Erfinder tönt von einer Revolution in der Bauindustrie. Und das ist nur der Anfang. Die Potenziale in diesem Bereich sind immens", prognostiziert Knaack.
Blickt man zurück auf fünf Jahrzehnte Forschungsvereinigung, lassen sich beispielsweise das Thema Recycling von Kalksandstein und der Bereich Nachhaltigkeit als zentrale Kernkompetenzen identifizieren.
Zwei aktuelle Forschungsvorhaben sind dabei sehr interessant:

Im Labor wurde der Einsatz von Kalksandstein-Abbruchmaterial als Tragschicht im Straßenbau getestet. Die Ergebnisse sind so Erfolg versprechend, dass nun in der nächsten Stufe eine echte Erprobungsstrecke für den Test unter Realbedingungen gebaut wird.
Erforscht¬† wird ebenso, ob recycelter Kalksandstein als Abdeckung für Deponien genutzt werden kann. Der Clou dabei: Das in der Deponie entstehende Methangas reagiert mit dem Kalksandstein-Material und über natürliche chemische Prozesse wird das schädliche Gas neutralisiert.

Weitere Informationen zur Forschungsvereinigung erhalten Sie hier.
 


Zulassungen des Bundesverbands auf Eurocode 6 angepasst

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat die allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie neu ausgestellt. Grund ist, dass die Zulassungen um die Ausführung und Bemessung nach Eurocode 6 erweitert werden mussten.

Die angepassten Dokumente finden Sie in unserem Downloadbereich unter der Rubrik "Zulassungen".


Impulse für Wohnungsbau ‚Äď Baden-Württemberg: Bezahlbarer Wohnraum (un)möglich?

Aktionsgemeinschaft fordert verbesserte Rahmenbedingungen für den
Wohnungsbau in Baden-Württemberg

"Bezahlbarer Wohnungsbau (un)möglich?" unter diesem Titel hatte die Aktionsgemeinschaft Impulse für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg zu einem Symposium nach Stuttgart eingeladen.

Der Mangel an bezahlbaren Wohnraum, insbesondere in Ballungsräumen, ist derzeit in aller Munde und beschäftigt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. Dies zeigte auch die große Resonanz auf die Veranstaltung. √úber 230 Vertreter aus der Architektenschaft, der Wohn- und Bauwirtschaft sowie den Kommunen nahmen teil, zahlreichen Interessenten musste man im Vorfeld aufgrund der begrenzten Raumkapazität sogar absagen. Wie kann man bezahlbaren Wohnraum schaffen? Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Ist bezahlbarer Wohnungsbau angesichts der steigenden technischen und gesetzlichen Anforderungen überhaupt möglich? All diese Fragen standen im Fokus des Symposiums.
Jens Kuderer, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen, Stuttgart, skizzierte zunächst die Entwicklung des Wohnungsbedarfs. Die hohe Zuwanderung aus dem In- und Ausland, die wachsende Zahl der Singlehaushalte ‚Äď die Nachfrage in Baden-Württemberg steigt und steht einem angespannten Wohnungsmarkt gegenüber. Laut einer aktuellen Studie des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung e. V., Dresden, werden rund 62.000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt, nur knapp über 30.000 werden jedoch gebaut. Besorgt zeigte er sich auch über die rückläufige Tendenz bei den Fertigstellungen im Jahr 2013. Zudem seien die Baugenehmigungen im vergangenen Jahr zurückgegangen. Dies alles würde zu einer weiteren Verschärfung des Problems führen, so Kuderer. Er forderte daher die Schaffung eines ausreichenden Angebots als effektivstes Mittel für bezahlbaren Wohnraum.
Matthias Günther vom Eduard Pestel Institut für Systemforschung e.V., Hannover, unterstrich in seinem Vortrag die Aussagen seines Vorredners und zeigte anhand der Studie¬†"Mietwohnungsbau 2.0 ‚Äď Bezahlbarer Wohnraum durch Neubau" auf, was sich ändern muss, um einen mit niedrigeren Mieten attraktiven Wohnungsneubau zu erreichen. Eine Verbesserung der steuerlichen Abschreibungsbedingungen, eine Reduzierung der Baulandkosten und verbesserte Finanzierungskonditionen hätten einen enormen Preiseffekt auf dem Mietwohnungsmarkt, rechnete der Volkswirt vor.
Die Kosten im Blick, hatte auch Dietmar Walberg, Arbeitsgemeinschaft zeitgemäßes Bauen ¬†¬†e. V., Kiel. Er stellte das Ergebnis der ARGE-Untersuchung¬†"Optimierter Wohnungsbau" vor. Insbesondere die gestiegenen Energiesparauflagen und kommunalen Vorgaben ‚Äď beispielsweise für Stellplätze ‚Äď haben die Baukosten in den vergangenen Jahren deutlich nach oben getrieben. Hinzu kommen höhere logistische Kosten, die das Bauen in Innenstädten mit sich bringt. So schlage ein Mehrfamilienhaus, das in der Innenstadt mit den hohen gesetzlichen Energiesparauflagen (EnEV ab 2016) gebaut werde, mittlerweile mit Baukosten von 2.422 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zu Buche. Hierbei seien noch nicht einmal die Grundstückskosten berücksichtigt. Zudem präsentierte er einen detaillierten Kostenkatalog, der transparent macht, was beim Neubau von Mehrfamilienhäusern durchschnittlich pro Quadratmeter Wohnfläche wie viel kostet ‚Äď von der Tiefgarage (292¬† Euro/m¬≤) über das Kellergeschoss (122 Euro/m¬≤) und den Aufzug (68 Euro/m¬≤) bis zur Dachbegrünung (41 Euro/m¬≤). Um in den Wachstumsregionen kostengünstiger bauen zu können, seien verbesserte Rahmenbedingungen zwingend erforderlich, so auch sein Fazit.
Wo es derzeit hakt und welche Lösungsansätze es gibt, diskutierten in der anschließenden Podiumsrunde Jochen Bayer, Sprecher der Aktionsgemeinschaft in Baden-Württemberg, und Harald Luger vom Siedlungswerk Stuttgart mit den Vertretern der vier Landtagsfraktionen. Tobias Wald, wohnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, kritisierte die neue Landesbauordnung. Durch überzogene Anforderungen wie die Schaffung von Fahrradstellplätzen oder von Fassadenbegrünung würde sich das Bauen unnötig verteuern. Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer trage ebenfalls dazu bei. Das landeseigene Förderprogramm aufzustocken sei wichtig, helfe bei den derzeit niedrigen Zinsen allerdings nur wenig.¬†
Dr. Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender der FDP, teilte seine Meinung. Er forderte mehr Deregulierung statt Regulierung. Maßnahmen, wie die Einführung der Mietpreisbremse bekämpfen nur die Symptome, nicht die Ursache. Der Wohnungsbau müsse für Investoren wieder attraktiv gemacht werden. Harald Luger konnte dies aus seiner Erfahrung in der Praxis nur bestätigen. Der Mietwohnungsbau sei nicht mehr rentabel. Grund seien die gestiegen Baukosten. Vor allem die Preise für die Grundstücke machen den Investoren zu schaffen. Günstiges Bauland sei auf dem freien Markt kaum zu bekommen, bezahlbare Wohnungen somit immer schwerer zu realisieren. Land und Kommunen müssten Grundstücke in ausreichender Anzahl und zu vernünftigen Preisen bereitstellen, so seine Forderung. Auch die Verknappung der Deponiekapazitäten und die damit einhergehenden Kostensteigerungen, stellen das Bauen vor neuen Herausforderungen.
Andrea Lindlohr, wirtschafts- und wohnungsbaupolitische Sprecherin der GR√úNEN-Landtagsfraktion, verteidigte die Wohnungspolitik der Landesregierung. Der soziale Wohnungsbau hätte in Baden-Württemberg seit vielen Jahren brachgelegen, das Thema nun voranzubringen mache zwar Mühe, räumte sie ein, man sei jedoch auf einem guten Weg. Durch die Neugestaltung der Förderkonditionen habe sich der Mittelabfluss deutlich besser, betonte auch ihr Kollege Johannes Stober von der SPD. Was die Mietpreisbremse angehe, so gelte diese nur bei Wiedervermietung in angespannten Wohnlagen. Eine neu errichtete Wohnung könne der Eigentümer auch in Zukunft ohne Beschränkung vermieten. Nachbesserungsbedarf sähe er lediglich bei der Erstellung der sog. "Gebietskulisse". Frau Lindlohr wies außerdem darauf hin, dass Kommunen Grundstücke nicht zu Höchstpreisen verkaufen müssen. Hierzu habe man im vergangenen Jahr eine Verwaltungsvorschrift verabschiedet, nach der der Kaufpreis für landeseigene Grundstücke, die für sozial orientierten Förderungen von Wohnraum abgegeben werden, ermäßigt werden kann. Auch der Bund sei gefordert, etwa bei der Konversion ehemaliger Militärflächen.
Jochen Bayer von der Aktionsgemeinschaft sieht noch mehr Stellschrauben an denen man drehen kann. Er forderte die Erhöhung der linearen Abschreibung von 2 auf mindestens 3 Prozent. Dies würde den Werteverzehr realistischer abbilden. Die Abnutzung, insbesondere der Gebäudetechnik, liege heutzutage weit unter den angenommen 50 Jahren. Auch müsse man den Ersatzneubau nicht wirtschaftlich sanierungsfähiger Wohnungen in der KfW-Förderung sowie bauordnungsrechtlich durch eine Anpassung des Baugesetzbuches einer Vollsanierung gleichstellen.


Gefällt mir! Kalksandsteinindustrie jetzt auch bei Facebook.

Auf geht es! Neues Jahr, neues Glück! Auch die Kalksandsteinindustrie ist nun auf Facebook unterwegs.

Ab sofort informieren wir Sie unter¬†www.facebook.com/kalksandstein über Aktuelles aus der Kalksandsteinindustrie, dem Mauerwerksbau, der Baustoffbranche und der Bauwirtschaft allgemein oder mal abseits von alledem, einfach über Dinge aus dem Alltag. Sehen Sie unsere Seite auch als Diskussionsplattform, auf der Sie sich gerne austauschen können.
Und da ja bekanntlich aller Anfang schwer ist, sind wir auf Ihre Rückmeldungen angewiesen. Was läuft gut? Was können wir noch optimieren? Posten Sie einfach einen Kommentar auf unsere Facebook-Seite, schicken Sie uns eine private Nachricht oder schreiben Sie uns an socialmedia@kalksandstein.de.
Ach so: Natürlich freuen wir uns über ein Like!


Workshop-Reihe "Detail und nachhaltige Konstruktion" erfolgreich abgeschlossen

Der Kalksandsteinindustrie Nord e.V. hat im November wieder seine Kalksandstein Workshop-Reihe durchgeführt. Unter dem Titel "Detail und nachhaltige Konstruktion" informierten sich die Teilnehmer in diesem Jahr an neun Veranstaltungsorten zum Thema Gebäudekonstruktion.

Aufbauend auf den Grundlagen der Tragwerksplanung zu Bemessung, Gebrauchstauglichkeit und Risssicherheit hat der Referent Herr Dr.-Ing. Frank Purtak¬†für typische Gebäude die Konstruktion im Detail für nachhaltige Bauwerke aufgezeigt. Die Einflüsse, der mit dem Mauerwerk verbundenen Konstruktionsteile, wurden für eine möglichst mängelfreie Gesamtkonstruktion dargelegt. Herr Purtak verdeutlichte unter anderem, dass speziell bei weit spannenden Dachdecken aus Stahlbeton die Auflagerbedingungen aus Mauerwerk detailliert geplant werden müssen. Tragende sowie nichttragende Außen- und Innenwandkonstruktionen müssen im Hinblick auf die Gebäudeabmessungen für eine wirtschaftliche Umsetzung optimiert werden. Möglichkeiten zur Ausbildung sowohl von Kellerwänden als auch von freistehenden Wänden wurden aufgezeigt. Herr Dr. Purtak machte deutlich, dass die¬†Bemessung der tragenden Bauteile nach aktueller Normengeneration im Planungs- und Ausführungsprozess lediglich als modernes Hilfsmittel auf dem Weg zu standsicheren und gebrauchstauglichen Gebäuden dient und daher bei speziellen Fragestellungen gezielt angewendet wird.


KS-VERTRIEBSSEMINAR 2014: ";Noch erfolgreicher mit KS ‚Äď Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien"

Der Einladung der Kalksandstein-Bauberatung Bayern GmbH zum Seminar "Noch erfolgreicher mit KS ‚Äď Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien" mit Hans J. Gärtner folgten am 28. November 2014 in Greding diverse Teilnehmer.

Der TRAINER HANS J. G√ĄRTNER, Stuttgart referierte¬†das praxisnahe Seminar mit folgenden Inhalten:¬†¬†
Werbung, die "echte" Käuferkontakte schafft:
·       Was muss die unterscheidende Werbung beinhalten und was nicht?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬† Welche Informationsmöglichkeiten sind in der Presse¬†sinnvoll?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬† Wie viele und welche Informationen bringen echte Käufer?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†Welche Fotos oder Darstellungen sprechen echte Käufer an?¬†¬†¬†Wir haben uns über Ihren Besuch und Ihre¬†aktive Teilnahme sehr gefreut.
Vielen Dank.
 


"Erfolgreicher mit KS ‚Äď
Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien"

Traditionelles Verkaufstraining mit dem Erfolgstrainer Hans J. Gärtner

In Denkendorf an der Autobahn A9 fand wieder das traditionelle Verkaufstraining mit dem Erfolgstrainer Hans J. Gärtner aus Stuttgart statt. Inhaber von Immobilien- oder Bauträgerunternehmen sowie Vertriebsmitarbeiter trainierten das professionelle Filtern von Interessenten, die richtige Werbung, die Argumente gegen Rabattforderungen und den Weg zum Kaufabschluss.
Das Seminar war mit 20 Teilnehmern ausgebucht.




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