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Gewerke

 

Gewerke

12. Mauerer


12.10. TOP TEN


12.20. BAUSTOFFINDUSTRIE

12.50. DIENSTLEISTUNGEN

12.21. - Mauerziegel, Ziegel (49)

12.51. - Baustoffhandel (163)

12.22. - Klinker, Backsteine (36)

12.52. - Bauunternehmen (77)

12.23. - Kalksandstein, KS (24)

12.53. - Sachverständige (31)

12.24. - Porenbeton (15)

12.54. - Verbände, Bauindustrie (191)

12.25. - Betonsteine (14)

12.55. - Verbände, Baustoffhandel (59)

12.26. - Bimssteine (14)

12.56. - Verbände, Mauerwerk (157)

12.27. - Isolierklinker (10)

12.57. - Initiativen (18)

12.28. - Lehmziegel, Lehm (15)

12.58. - Publikationen, Verlage (411)

12.29. - Glasbausteine (12)

12.59. - Institute, Lehre (77)


12.30. - Schornsteine, Kamine (23)

12.60. - Museen, Museum (23)

12.31. - Rolladenkästen (21)

12.61. - Messen, Veranstaltungen (380)

12.32. - Fertigteile, Elemente (83)

12.62. - Portale (72)

12.33. - Systemergänzungen (225)

12.34. - Mauermörtel (31)

12.35. - Grundmauerschutz (22)

12.36. - Einbauelemente (69)

12.37. - Dämmstoffe (56)

12.38. - Hilfsmittel (56)


12.40. MASCHINEN, TECHNIK

12.41. - Maschinen (25)

12.42. - Handmaschinen (20)

12.43. - Mauerwerkzeuge (18)

12.44. - Software (9)


Gewerkespezifische News

Quelle: http://www.kalksandstein.de

Deutschland wohnt sich arm

4 von 10 Neu-Rentnern werden 2030 weniger als 800 Euro pro Monat haben - Förderung von Wohneigentum soll Abrutschen in Altersarmut verhindern

Im Wohneigentum steckt eine effektive Chance zur Altersvorsorge. Genutzt wird sie in Deutschland allerdings zu wenig. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Wohnungsbau-Studie, die das Pestel-Institut (Hannover) vorgestellt hat.

Darin beleuchten die Wissenschaftler auch das von der GroKo geplante Baukindergeld: "Es kostet vier Milliarden Euro staatliche Förderung pro Jahr. Trotzdem wird das Baukindergeld allein zu keiner spürbaren Steigerung der Wohneigentumsquote führen. Dabei liegt diese in Deutschland bei lediglich 45 % und damit im Europa-Vergleich ganz hinten. Vor allem aber verschenkt eine ‚ÄöNur-Baukindergeld-Politik‚Äė für weite Teile der Bevölkerung die Möglichkeit einer verlässlichen Alterssicherung durch selbst genutztes Wohneigentum", sagt der Leiter des Pestel-Instituts, Matthias Günther.
Es gebe weitaus mehr Bevölkerungsgruppen, für die eine Eigentumsförderung aus staatlicher Sicht mehr als sinnvoll sei, um deren Wohnkostenrisiko im Alter zu reduzieren. Hier hat die Studie insbesondere Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen im Blick, die sich ohne staatliche Unterstützung kein Wohneigentum leisten können. Ebenso Mieter in teuren Großstädten und Metropolregionen. Vor allem aber auch die geburtenstarken Jahrgänge der heute 45- bis 55-Jährigen, die ab 2030 in Rente gehen. Für diese Bevölkerungsgruppe prognostiziert die Studie ein hohes Risiko, durch Miete in Altersarmut zu rutschen: 40 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die ab 2030 in Rente gehen, bekommen demnach künftig weniger als 800 Euro pro Monat von der gesetzlichen Rentenversicherung ‚Äď und das selbst bei 40 Beitragsjahren mit Vollzeitbeschäftigung.
"Mit der Rente sackt für diese Menschen das Geld, das sie monatlich zur Verfügung haben, rapide nach unten. Gleichzeitig sind Miete, Heiz- und Nebenkosten aber weiterhin fix", sagt Günther. Gegen diese "konkrete Gefahr, sich arm zu wohnen", könne eine staatliche Förderung für kleines Wohneigentum ein "Wohnschutzschirm" sein: √úber eine gut justierte Wohneigentumsförderung würde es dem Staat gelingen, Menschen davor zu bewahren, ihren Lebensstandard dramatisch absenken zu müssen oder sogar in die Grundsicherung im Alter abzurutschen. Der Staat könne damit langfristig auch Sozialleistungen ‚Äď nämlich Wohngeld und Kosten der Unterkunft ‚Äď sparen.
"Der Bund ist deshalb gut beraten, die Wohneigentumsförderung breit aufzustellen und als wichtige Säule der Sozialpolitik zu nutzen. Denn die eigenen vier Wände sind da und haben Bestand ‚Äď unabhängig davon, wie die Rentenhöhe im Alter schwankt. Sie bieten die Sicherheit eines dauerhaften ‚ÄöDaches über dem Kopf‚Äė ‚Äď ohne Angst vor Mieterhöhungen oder vor einer Kündigung", sagt Pestel-Studienleiter Matthias Günther.
Für ein staatliches Förderprogramm beim Wohneigentum schlägt die Studie ein staatlich gefördertes Kreditprogramm vor. Dies müsse Menschen auch mit wenig Eigenkapital das Anschaffen von Wohneigentum ermöglichen. Wichtig seien dabei auch langfristig garantierte Zinsen auf niedrigem Niveau. Dazu gehört, so das Pestel-Institut, ebenso ein Bürgschaftsprogramm des Staates. Dies sollte mindestens 20 % der Baukosten bzw. des Kaufpreises abdecken. Damit würden Menschen, die von Haus aus wenig Eigenkapital mitbringen, eine Chance auf selbst genutztes Wohneigentum bekommen.
"So würde der Staat vielen Menschen die Startchance fürs Wohneigentum geben und damit den Grundstein für die eigenen vier Wände als solide Altersvorsorge legen", sagt Günther. Statt Einkommensgrenzen beim Förderprogramm festzuschreiben, solle der Staat besser die geförderte Wohnfläche pro Person begrenzen.
Auftraggeber der Studie ist das Verbändebündnis Wohneigentum. In ihm haben sich sechs führende Verbände der Architekten, Ingenieure und Bauherren sowie der Bau- und Immobilienwirtschaft zusammengeschlossen. Sie fordern zudem bei der Anschaffung einer selbst genutzten Immobilie Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer. Zum Verbändebündnis gehören: die Bundesarchitektenkammer (BAK), die Bundesingenieurkammer (BIngK), der Verband Privater Bauherren (VPB), der Immobilienverband Deutschland (IVD), der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) und die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM).
Quelle und weitere Informationen:-¬†wohn-perspektive-eigentum.de-¬†verbändebündnis-wohneigentum.de-¬†dgfm.de


Flanken im Fokus ‚Äď Artikel zur Schallschutzplanung im Massivbau

Dr. Martin Schäfers, Leiter der Abteilung Bauanwendung im Bundesverband Kalksandsteinindustrie, erläurtert in einem Artikel in der Ausgabe 2/2018 der Fachzeitschrift "Bauen+" die grundlegenden bauakustischen Aspekte bezüglich der schalltechnisch günstigen Planung und Ausführung der Anschlussdetails im Massivbau sowie daraus abgeleitete Empfehlungen für die baupraktische Ausführung.

Denn die Schallübertragung über flankierende Bauteile kann einen dominierenden Einfluss auf den Schallschutz von Wohnungstrennwänden und -decken haben. Daher kommt der schalltechnisch günstigen Planung und Ausführung der Anschlussdetails zwischen Trennbauteil und Flanken eine zentrale Rolle bei der Realisierung eines guten Schallschutzes zu. Weiterhin bezieht Dr. Schäfers Stellung zu der im Rahmen der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) vorgesehenen parallelen Einführung der neuen und alten Nachweisverfahren für den Schallschutz im Geschosswohnungsbau.
Der vollständige Artikel steht Ihnen nachfolgend zum Download bereit.


Bundesverband Kalksandsteinindustrie beteiligt sich am Forschungsprojekt ";Windheizung 2.0"

Durch den weiteren Ausbau erneuerbarer Energieträger wie Windkraft herrscht vor allem während Starkwindzeiten häufig ein √úberangebot an Strom im deutschen Netz. Hier gilt es alternative Möglichkeiten der Stromspeicherung zu entwickeln. Aus diesem Grund wurde das Forschungsprojekt "Windheizung 2.0" gestartet, an dem sich der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e. V. beteiligt.

Forschungsziel des Projekts ist es, Konzepte für "Windheizungs-Gebäude" zu erstellen, die ausschließlich während dieser Starkwindzeiten beheizt werden. Deren eingespeicherte Wärme soll so lange vorgehalten werden können, dass diese Energie auch außerhalb der Starkwindereignisse für die Heizung und Trinkwarmwassererwärmung genutzt werden kann. Hierzu soll unter anderem die Wärmespeicherfähigkeit der in den Gebäuden "ohnehin" vorhandenen Bauteile aktiviert und genutzt werden. Gebäude mit schweren KS-Innen- und KS-Außenwänden sind hierfür aufgrund ihrer hohen Wärmespeicherfähigkeit besonders geeignet.
In mehreren vorgelagerten, bereits abgeschlossenen Projekten wurde die grundsätzliche Machbarkeit des Konzepts "Windheizung 2.0" untersucht und nachgewiesen. Das aktuelle Projekt steht unter der Federführung des Fraunhofer Instituts für Bauphysik (IBP). Neben dem Bundesverband Kalksandsteinindustrie e. V. sind verschiedene Partner an dem Projekt beteiligt, wie z.B. die TenneT TSO GmbH, das Bayrischen Landesamt für Umwelt (LfU) und die tekmar Regelsysteme GmbH. Momentan wird ein Antrag für das groß angelegte Verbund-Forschungsprojekt beim Projektträger Jülich (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)) vorbereitet.
Nähere Informationen zum Projekt "Windheizung 2.0" finden Sie auf der¬†Homepage des Fraunhofer Instituts für Bauphysik sowie im¬†Energieatlas Bayern.


KALKSANDSTEIN Ausschreibungstexte überarbeitet

Die KALKSANDSTEIN Ausschreibungstexte wurden inhaltlich und redaktionell überarbeitet. Unter anderem sind Anpassungen an neue Normen und Regelwerke vorgenommen worden.

Die Ausschreibungstexte sind in die folgenden zehn Themenbereiche gegliedert:

Allgemeine Vorbemerkungen
Ergänzende Ausschreibungstexte
Kleinformatige Kalksandsteine
KS-Bauplatten
KS-Fasensteine
KS-Plansteine
KS XL-Planelemente
KS XL-Rasterelemente
KS-Innensichtmauerwerk
KS-Verblendmauerwerk

Die Texte sind ab sofort im Downloadbereich unserer Homepage erhältlich.


Ungünstige Witterung belastet Bautätigkeit - Arbeitsvolumen und Bruttolohnsumme sinken im Februar kräftig

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im Februar saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat deutlich um 5,0 % gesunken ist. Bereits zu Jahresbeginn war das Arbeitsvolumen gesunken. Auch die Bruttolohnsumme ging kräftig zurück (- 6,0 %), während die Zahl der gewerblichen Arbeitnehmer konstant blieb.

Dabei hat wohl auch die strenge Witterung zu der schwächeren Bautätigkeit beigetragen. So war der Monat Februar deutlich kälter als üblich mit teilweise strengem Frost. Auch die Frühindikatoren zeigten sich zuletzt wieder schwächer. Nachdem Großaufträge im Dezember zu einem starken Anstieg der (volumenmäßigen) Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe geführt hatten, sind diese im Februar wieder deutlich gesunken (-¬†12,8¬†%). Auch die Baugenehmigungen im Hochbau haben im Januar wieder nachgegeben (-¬†4,8¬†%). Der Rückgang erstreckte sich über den Wohnungs- und Nichtwohnungsbau.
Die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft haben sich in den vergangenen Wochen kaum verändert. Die Zinsen für neue Wohnungsbaukredite sind im Februar weiter leicht gestiegen und die Neukreditvergabe hat nach Daten der Deutschen Bundesbank zuletzt etwas nachgegeben. Das von der Regierung bereits angekündigte Baukindergeld dürfte zudem dazu führen, dass viele private Haushalte mit dem Bau des Eigenheims (bzw. dem Antrag auf Baugenehmigung) bis zur Verabschiedung des Gesetzes warten. Die Aussichten für den Wirtschaftsbau sind nach wie vor gut. Kapazitätsengpässe im Verarbeitenden Gewerbe haben bereits zu drastischen Lieferengpässen geführt und stoßen Erweiterungsinvestitionen an. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes erwarten für dieses Jahr einen Anstieg des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 4,0¬†%.
Quelle und weitere Informationen:presseportal.desoka-bau.de
 


Seminare im März 2018 in Nürnberg und Ingolstadt:
Aktuellste Informationen über das neue Baurecht 2018

Im März 2018 haben wir Sie herzlich eingeladen, sich bei unseren Seminaren über das neue Baurecht 2018 zu informieren.

√úber die folgenden Inhalte wurde vom Dozenten Herrn Dr. Rainer Knychalla referiert:
1. Anwendungsbereich2. Kaufvertragsrecht: Regress in der Lieferkette bei mangelhaften Baustoffen3. Werkvertrag: Neues zu Abschlagszahlung und Abnahme4. Bauvertrag

Leistungsänderung und Nachtragsangebot
Anordnung
Vergütungsanpassung
Zustandsfeststellung bei Verweigerung der Abnahme

5. Verbraucherbauvertrag6. Architekten- und Ingenieurvertrag

Planungsgrundlage und Sonderkündigung
Anspruch auf Teilabnahme
Gesamtschuld

7. Bauträgervertrag
Wenn Sie Rückfragen dazu haben, steht Ihnen Herr Peter Schmid jederzeit gerne zur Verfügung.¬†¬†


Wohnungsbaugenehmigungen 2017: Das hohe Genehmigungsniveau im Bereich der Mehrfamilienhäuser konnte gehalten werden.

Enttäuschende Entwicklung bei den Ein- und Zweifamilienhäusern.

Damit wurden drei Mal so viele Genehmigungen erteilt wie zum Tiefpunkt im Jahr 2008. In den sieben A-Städten sind die Genehmigungen 2017 sogar um 12,6 % gestiegen. Dies sei angesichts der Wohnungsknappheit insbesondere in Ballungsgebieten eine erfreuliche Entwicklung, kommentierte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie heute in Berlin die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Er sieht sich damit in seiner Umsatzprognose für den Wohnungsbau 2018 zur Jahresauftaktpressekonferenz von nominal 3,5¬†% bestätigt. Trotz des Rückgangs der gesamten Baugenehmigungen von 7,3¬†% auf 348.128 Wohnungen könne das Umsatzplus sogar noch höher ausfallen. Schließlich werde der Genehmigungsüberhang von etwa 400.000 Wohnungen die Produktion noch einige Zeit tragen.
Der Rückgang der gesamten Wohnungsbaugenehmigungen sei zum einen auf die schlechte Entwicklung bei den Ein- und Zweifamilienhäusern zurückzuführen, deren Neubaugenehmigungen nur noch bei 113.000 und damit um 4,5¬†% unter dem Vorjahresniveau lagen. Hierfür seien nach Einschätzung des HDB Baulandengpässe und der Mangel an Planungskapazitäten in den Kommunalverwaltungen maßgeblich verantwortlich. Er appelliere daher an die Kommunen, neben ausreichendem und bezahlbarem Bauland auch genügend Personal zur Verfügung zu stellen. Ansonsten würde der von der Bundesregierung geschätzte jährliche Bedarf von mindestens 350.000 fertiggestellten Wohnungen verfehlt.
Zum anderen sei für den Rückgang aber auch ein Sondereffekt verantwortlich. Die Genehmigungen von Wohnungen in Wohnheimen - zu denen auch Flüchtlingsunterkünfte zählten - seien 2017 wegen des abnehmenden Bedarfs um 10.500 Einheiten bzw. 41¬†% zurückgegangen, nach einem Plus von über 100¬†% in 2016.
Hinzu komme der Vorzieheffekt durch die Verschärfung der Energieeinsparverordnung. Viele Bauherren hätten noch deren alten Regelungen nutzen wollen. Die Genehmigungen hätten daraufhin 2016 ein zweistelliges Genehmigungsplus und damit den höchsten Stand seit 1999 erreicht.
Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.
Quelle und weitere Informationen:destatis.debauindustrie.depresseportal.de


NACHBERICHT - KS BAUSEMINARE 2018 im Süden

Nach der Neuauflage der Kalksandstein-Bauseminare durch den KS-Süd im letzten Jahr, konnte der Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V. auch in diesem Jahr wieder über 370 Teilnehmer zu seinen Veranstaltungen im Süden begrüßen.

Zum Gelingen dieser Veranstaltungsreihe, mit durchweg positiven Resonanzen, sowohl zum Inhalt als auch zur Form, trugen in erster Linie unsere vier namhaften Referenten bei. Sie sorgten für ein abwechslungsreiches Programm, welches in Freiburg, Filderstadt, Karlsruhe, Frankenthal und Neu-Isenburg verfolgt werden konnte.
So stellte Frau Dipl.-Ing. Wiebke Grethe vom Bundesverband KSI das "Aktuelle aus der Normung" vor.
Herr Prof. Dr.-Ing. Alfred Schmitz von der TAC - Technische Akustik berichtete mit hörbaren Beispielen über den Lärm und seine Wirkung sowie über den "Baulichen Schallschutz".
Ebenfalls dieses Jahr mit dabei war Herr Dr. Frederik Neyheusel von der Kanzlei SGP Rechtsanwälte, dessen Beitrag über "neues aus der Bauvertragsfront" informierte.
Den Abschluss der Tagesveranstaltung übernahm Herr Dipl.-Ing. (FH) Josef Mayr vom Ingenieurbüro Mayr. Er berichtete ausführlich über das Thema "Baulicher Brandschutz".
Der KS-Süd bedankt sich auf diesem Wege ganz herzlich bei allen, die am Erfolg der Bauseminare 2018 mitgewirkt haben!
Um die Wartezeit bis zum Bauseminar 2019 zu verkürzen, richtet der KS Süd e.V. im Herbst wieder seine Workshopreihe aus. Nähere Informationen zu den Terminen und zum Programm gibt es hier in Kürze.
 


Kalksandstein Bauseminare 2018 im Norden: Wieder eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe!

Die traditionellen Kalksandstein Bauseminare im Norden sind auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich verlaufen. Gut 700 Teilnehmer besuchten die Veranstaltungen in Hannover, Osnabrück, Papenburg, Bremen und Norderstedt und folgten mit großem Interesse den Vorträgen der Referenten.

Die¬†Bauseminare boten wieder ein umfassendes Programm mit aktuellen Themen:Den¬†Einstieg in die Veranstaltungen¬†gestaltete Herr Dr.-Ing. Frank Purtak von Trag Werk Ingenieure Döking + Purtak Partnerschaft aus Dresden mit einem Vortrag zum Thema "Nachhaltige Konstruktionen - Mauerwerk aus Kalksandstein". Herr Purtak ging praxisnah auf Grundrissgestaltung, Gebäudedehnfugen, Gebrauchstauglichkeit und Risssicherheit sowie den statischen Nachweis ein. Er verdeutlichte anhand von Beispiele die Lagerung von Wänden und Wandanschlüsse und erläuterte abschließend die Ausführungsregeln von Kalksandstein-Mauerwerk.Im zweiten Vortrag stellte Dipl.-Ing. Andreas Schlundt vom Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. Hannover unter dem Thema "Brandschutz mit Kalksandstein - Bemessung und Konstruktion" die Bauaufsichtlichen Grundlagen und die Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen dar. Herr Schlundt ging dabei auf Brandschutzbemessung und Brandschutztechnische Ausführung ein. Er¬†informierte über die Erweiterung der vereinfachten Bemessung nach Eurocode 6 Teil 3 und über¬†eine entsprechnede Softwareunterstützung.Herr Dipl.-Pol. Klaus Michael vom Niedrig Energie Institut Detmold¬†zeigte anhand zahlreicher Beipiele auf, dass sich die Energiewende im Neubau und Nerly-Zero-Energy-Buildings mit hoch wärmegedämmten KS-Bauten realisieren lassen und¬†ging auf die Faktoren ein, die¬†für¬†eine erfolgreiche Umsetzung notwendig sind.Unter dem Titel "Der vergessene Anschluss" verdeutlichte Herr Dipl.-Ing. Henrik-Horst Wetzel, ö.b.u.v. Sachverständiger aus Laboe, sehr¬†praxisnah die typischen Probleme bei Abdichtungsanschlüssen. Herr Wetzel informierte über die Anordnung und Bemessung von Sockelabdichtungen unter Berücksichtung der neuen DIN 18533 und die Wahl geeigneter Abdichtungsprodukte. Er zeigte zudem mit anschaulichen Beipielen auf, wie Lücken bei den Abdichtungsanschlüssen an die Rahmen von Türen und bodentiefen Fenstern bei ein- und zweischaligen Außenwandkonstruktionen vermieden werden können.Das Tagungshandbuch zu der Veranstaltungsreihe steht Ihnen hier zum kostenfreien Download zur Verfügung:


Nachbericht Kalksandstein Bauseminare im Westen

Fast 1800 Teilnehmer an 8 Standorten im Westen

Seit Jahrzehnten informiert der KS-West e.V. an mittlerweile 8 Standorten Nordrhein-Westfalens in seinen KS-Bauseminaren praxisnah über aktuelle Themen. Die in den letzten Jahren konstant hohe Teilnehmerzahl mit knapp 1800 Besuchern bestätigen, dass das Format und die Themen auf das breite Interesse der Zuhörer stößt.¬†
Die Reihe der Fachvorträge eröffnete Herr Dr. Schäfers vom Bundesverband der Kalksandsteinindustrie e.V. in Hannover mit dem Thema:¬†Planung und Konstruktion mit Kalksandstein
‚Äď Neuerungen in Normen und Regelungen. Neben der neuen Abdichtungsnorm DIN 18533 und dem neuen Bauordnungsrecht wurde die Neufassung der DIN 4108 Beiblatt 2 "Wärmebrücken" sowie die Schallschutznorm DIN 4109:A1-√Ąnderung in den Mittelpunkt gerückt.
Bei dem Vortrag von Prof. Dipl.-Ing. Hans-Georg Oltmanns von Oltmanns & Partner GmbH, Oldenburg drehte sich alles um das Thema "BIM" ‚Äď Building Information Modeling. Angefangen mit der Antwort auf die Frage "Was BIM überhaupt ist" bis hin zu Beispielen aus der Praxis fesselte der Referent die Teilnehmer, denn fest steht: Es wird √Ąnderungen in den Prozessen bei Planung und Ausführung geben.
Nach einer kurzen Kaffeepause mit Kuchen, die intensiv zum Austausch untereinander, mit den Referenten und den Vertretern der Kalksandsteinindustrie genutzt wurde, bildete der Vortrag von Bettina Hahn, Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) den Abschluss des Seminars. Sie berichtete anschaulich über das Planen und Bauen mit dem Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS). Dabei wurden u. a. die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten als auch die positiven Langzeiterfahrungen informiert und über Mythen aufgeklärt.
Den Ausführungen der Referenten, stand ein bis zum Veranstaltungsende sehr interessiertes Publikum gegenüber. Das Tagungshandbuch steht zum kostenlosen Download für Sie bereit:
 


Erfolgreicher Auftakt:
Netzwerk innovativer Massivbau
in Nürnberg

Forum mit Ausstellung

Auftaktveranstaltung
Netzwerk innovativer Massivbau

21. Februar 2018, Am Tullnaupark 8, Nürnberg

Das gelungene Auftaktforum mit Ausstellung¬†fand am 21. Februar 2018 in den Räumlichkeiten der Bayern Innovativ GmbH in Nürnberg statt. Spannende Vorträge von¬†Branchenexperten¬†zu den Themenbe- reichen¬†'Baustelle 4.0', 'Nachhaltigkeit' und 'innovative Baustoffe' sowie eine Podiumsdiskussion mit Franz Josef Pschierer, MdL, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie wurden den Teilnehmern geboten.
Rund 120 Teilnehmer aus Deutschland und Italien waren angemeldet, neben bayerischen Bauverbänden und -kammern u. a. von AFM Verlag, Anton Aumer Bau, asset bauen wohnen, Baustoff Recycling Bayern, BayFOR, BayWa, BEIL Baugesellschaft, C3-Carbon Concrete Composite, Ceramix, ComCode, Cordes & Graefe, Dänisches und Niederländisches Generalkonsulat, Deutsche Poroton, Dömges Architekten, Ed. Züblin, Eigner Bauunternehmung, Franken Maxit, FutureCarbon, Geiger Schlüsselfertigbau, Gesamtverband textil+mode, GFM Bau- und Umweltingenieure, Goldbeck, Hartsteinwerke Schicker, Heck Wall Systems, HWK Oberfranken, INVEST München, Kalkwerk RYGOL, KammBau, Karl Bachl Betonwerke, Kellhuber, KfW, Kipan, Leipfinger Bader Ziegelwerke, LfU Bayern, LGA Bayern, Lindermayr, LNC S. A.-Zapf, Manz CIGS, Naturspeicher, NUCE, Plattner, PDR Recycling, Pfeifer Seil- und Hebetechnik, Regierung von Oberbayern, Richard Rank, Robert Bosch, Roland Berger, Schlagmann Poroton, Tauber Bau, TH Ingolstadt und Nürnberg, TU München, Umweltcluster Bayern, Unionbau, VDI, Wacker Chemie, Weichs Management Consultants, Wilhelm Kneitz Textilwerke, weisenburger bau, W. Markgraf, WOLF, Wölfel Engineering, Zapf KG, Zentrum Digitalisierung.Bayern, Ziegelwerk Englert
Vernetzungen mit den Entscheidern der Baubranche und Diskussionenn über die Zukunftsthemen im Bau wurden so ermöglicht.
Die folgenden Themen wurden im angebotenen Programm behandelt:
Netzwerk innovativer Massivbau Bayern¬†Thomas Bader, Inhaber und Geschäftsführer, Leipfinger-Bader KG, VatersdorfDr. Matthias KonradLeiter Innovation¬†und Dienstleistungen, Bayern Innovativ GmbH
Neue Perspektiven und Herausforderungen für die BauwirtschaftRichard SchneiderGeschäftsführer Goldbeck Süd GmbH, Planegg
Best-Practice BIM ‚Äď Ganzheitliche Umsetzung digitaler Planungswerkzeuge im BauAxel GauweilerSmart Site Team, Robert Bosch Power Tools, Leinfelden-EchterdingenMilos Mikasinovic Geschäftsführer, NUCE GmbH, Hamburg¬†¬†¬† Ansätze zur Automatisierung im Bauwesen¬†Prof. Dr.- Ing. Jörg Franke Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg¬† Nachhaltigkeit gestalten¬†Prof. Clemens RicharzDipl.-Ing. Architekt, Mitglied des Vorstands der Bayerischen Architektenkammer, München
Verbundmaterial Carbonbeton - Revolution im Bauwesen?Dr.-Ing. Frank SchladitzGeschäftsführer, C¬≥ ‚Äď Carbon Concrete Composite e. V., Dresden
Studie ‚ÄöBauwirtschaft im Wandel ‚Äď Trends und Potenziale‚ÄėDr. Kai-Stefan Schober Senior Partner, Roland Berger GmbH, München
Innovation und Nachhaltigkeit in der bayerischen BauwirtschaftStatementFranz Josef Pschierer, MdLStaatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, München
PODIUMSDISKUSSIONFranz Josef Pschierer im Gespräch u.a. mit Dr. Hannes Zapf, Geschäftsführer, Zapf KG, Schwaig, Thomas Bader, Prof. Clemens Richarz und Dr. Rainer Seßner
NETZWERK TALKDialog mit Publikum und Presse
AusblickDr. Robert BartlLeiter Cluster/Cross-Cluster, Bayern Innovativ GmbH
 
Die folgenden Aussteller mit interessanten Exponaten aus der Bauwirtschaft waren u.a. vor Ort:
AFM Verlag GmbH, Haar ¬† Bayerische Architektenkammer, München ¬† Bayerischer Industrieverband Baustoffe, Steine und Erden e.V. , München ¬† Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V., Röthenbach a.d.P. ¬† BayFIA, München ¬† C¬≥ ‚Äď Carbon Concrete Composite e. V., Dresden ¬† Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co., Kasendorf ¬† Future Carbon GmbH, Bayreuth ¬† Landesverband Bayerischer Bauinnungen (LBB), München ¬† Leipfinger-Bader KG, Vatersdorf ¬† Schlagmüller Poroton GmbH & Co. KG, Zeilarn¬†
 
Wenn Sie Fragen dazu haben steht Ihnen Herr Peter Schmid unter der 0170 4543718 jederzeit gerne zur Verfügung.


Bauhauptgewerbe zieht positive Jahresbilanz 2017: Umsätze steigen um
6 %.

Branche schafft 30.000 neue Arbeitsplätze. Aussichten für 2018 positiv: Aufträge nehmen um
7 % zu, im Dezember sogar um 24 %.

Das deutsche Bauhauptgewerbe schließt das Baujahr 2017 mit einem Umsatzplus von nominal 6,0¬†% ab (real: +¬†2,7¬†%). Damit übertrifft das Jahresergebnis sogar noch die Verbandsprognose zur Jahresauftaktpressekonferenz von +¬†5¬†%. Die Branche erwirtschaftete einen baugewerblichen Umsatz von 114 Mrd. Euro. Dies teilte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) heute in Berlin in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mit. Die größeren Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten meldeten sogar ein Umsatzplus von 8,5¬†% (real: +¬†5,1¬†%). Von der guten Baukonjunktur haben 2017 somit die größeren Betriebe überdurchschnittlich profitiert. Der Hauptverband führt dies darauf zurück, dass der aktuelle Konjunkturaufschwung vor allem vom Neubau getragen wird, kleinere Unternehmen aber eher bei Baumaßnahmen im Bestand gefragt sind. Hinzu kommt, dass die Kleinbetriebe mit 1 bis 19 Beschäftigten stärker von personellen Kapazitätsengpässen betroffen sind.
Größeren Betriebe haben hingegen eher die Möglichkeit, ihren zusätzlichen Personalbedarf durch die Anwerbung ausländischer Fachkräfte zu decken: Während die Zahl der deutschen Beschäftigten im Bauhauptgewerbe 2017 lediglich um 1¬†% zunahm, lag die der ausländischen um 16¬†% über dem Vorjahresniveau. Insgesamt stockten die Betriebe ihren Personalbestand um 30.000 bzw. 4¬†% auf 812.000 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt auf. Damit hat die Branche erstmals seit 2003 wieder mehr als 800.000 Beschäftigte und schuf seit dem Tiefpunkt im Jahr 2009 mehr als 100.000 neue Stellen.
Die Aussichten für das laufende Jahr sind vielversprechend: Die Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten meldeten für 2017 einen Zuwachs ihres Auftragseingangs* von nominal 6,6¬†%. Im Dezember legte der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar noch um 24,3¬†% zu. Auch im Vergleich zum Vormonat sind die Aufträge nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (arbeitstäglich-, saison- und preisbereinigt) gestiegen (+¬†16,8¬†%). Um die Aufträge auch in Zukunft zeitnah abarbeiten zu können, planen die Unternehmen, in den kommenden 12 Monaten zusätzliches Personal einzustellen und ihre Investitionen zu erhöhen: Im Rahmen der aktuellen Umfrage des Deut¬¨schen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) gab dies jedes fünfte bzw. vierte Unternehmen an. Insgesamt spricht alles dafür, dass die Umsatzprognose aus der Jahresauftaktpressekonferenz für 2018 von +¬†4¬†% übertroffen wird.
Der Wohnungsbau war 2017 abermals die stärkste Stütze der Baukonjunktur: Der Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten legte um 11,6¬†% zu. Die Bausparte hat auch im vergangenen Jahr vor allem von den niedrigen Zinsen und dem wachsenden Bedarf an Mietwohnungen in den Ballungszentren profitiert. Aufgrund der nach wie vor steigenden Auftragseingänge* - im Gesamtjahr 2017 um 5,0¬†%, im Dezember sogar um 39,8¬†% - erwartet der HDB für 2018 eine Fortsetzung der guten Entwicklung, trotz des Rückgangs der Wohnungsbaugenehmigungen von rund 6¬†% (Jan.-Nov.). Diesen führt der HDB lediglich auf das mittlerweile erreichte hohe Niveau (2016: +¬†19¬†%) und auf Baulandengpässe in den Ballungszentren zurück, die insbesondere den Ein- und Zweifamilienhausbau bremsen. Der Genehmigungsüberhang von etwa 400.000 Wohnungen wird die Produktion noch einige Zeit tragen.
Auch der Wirtschaftsbau hat das Baujahr 2017 positiv abgeschlossen: Der Umsatz* lag um 8,4¬†% über dem Niveau von 2016, der Auftragseingang* um 6,9¬†%. Die Branche profitierte zum einen von den zusätzlichen Bundesmitteln für die Bahn und zum anderen von der gestiegenen Investitionstätigkeit der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Auch für 2018 ist der HDB optimistisch: Immerhin plant laut DIHK jedes dritte Industrieunternehmen, seine Investitionen zu erhöhen.
Der √Ėffentliche Bau hat die Erwartungen des Hauptverbandes übertroffen: Der Umsatz* lag 2017 um 6,5¬†% über dem Vorjahresniveau. Dies ist auch auf die zusätzlichen Bundesmittel aus dem Investitionshochlaufprogramm zurückzuführen. Entsprechend stark legte der Straßenbau mit einem Umsatzplus von 7,7¬†% zu. Dass auch 2018 gut laufen wird, dafür spricht die Entwicklung des Auftragseingangs*, welcher um 7,2¬†% gestiegen ist.
Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes und des ifo Instituts.*) Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten


Aktuelle Zinsänderung bei KfW-Förderung

Die KfW hat zum 19.01.2018 die Zinsen im Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen geändert. Die Zinsen wurden im Wohneigentumsprogramm und im Programm Energieeffizient Bauen erhöht. KfW-Darlehen für selbstgenutztes Wohneigentum - egal ob Eigenheim oder Eigentumswohnung - und Neubauten bleiben aber für Bauherren attraktiv.

Die aktuelle Zinserhöhung der KfW Bankengruppe betrifft unter anderem folgende Programme aus dem Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen:¬†

Energieeffizient Bauen (153)
KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134)
Altersgerecht Umbauen (159)
Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167)

Wohneigentum mit unschlagbar günstigem Kredit finanzierenMit dem KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134) fördert die KfW den Kauf oder Bau von selbstgenutztem Wohneigentum (Eigenheim oder Eigentumswohnung). Auch Privatpersonen, die Genossenschaftsanteile für selbstgenutzten Wohnraum erwerben, können von diesem Förderprogramm profitieren (134). Die¬†Förderung¬†wird in Form von günstigen Förderkrediten bereitgestellt, pro Vorhaben gibt es bis zu 50.000 Euro.¬†
Förderung für energieeffizientes EigenheimIm Programm "Energieeffizient Bauen" (153) vergibt die KfW-Bank zinsgünstige Kredite für den Bau oder Ersterwerb eines Hauses, das den energetischen Standard eines KfW-Effizienzhauses 40 Plus, 40 und 55 oder den eines Passivhauses erfüllt. Bis zu 50.000 Euro Kredit erhalten Bauherren pro Wohneinheit, dazu kommt ein Tilgungszuschuss, der sich nach dem erreichten Effizienzhaus-Niveau richtet.
Barrierefreiheit¬†für den WohnraumIm Programm Altersgerecht Umbauen (159) erhalten Hausbesitzer einen Kredit für die barrierefreie Gestaltung des Hauses oder den Kauf umgebauten Wohnraums. Bis zu 50.000 Euro Kredit je Wohneinheit sind möglich.
Förderung für HeizungsmodernisierungIm Programm Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (167) erhalten Hausbesitzer, die eine Sanierung angehen, von der KfW bis zu 50.000 Euro Förderkredit pro Wohneinheit für die Modernisierung der¬†Heizung, wenn sie dabei auf erneuerbare Energien umstellen.¬†
Quelle und weitere Informationen:aktion-pro-eigenheim.dekfw.de
 
 
 


Kalksandsteinindustrie im neuen AiF-Präsidium vertreten

Bernhard Göcking, Vorstandsmitglied des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e. V. sowie Geschäftsführender Gesellschafter der Emsländer Baustoffwerke GmbH & Co. KG, wurde als Vertreter der Wirtschaft in das neue Präsidium der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) gewählt. Im Januar tagte das Gremium in seiner ersten Sitzung.

Aufgrund einer Novellierung der Satzung der AiF, die im Januar 2018 in Kraft getreten ist, hat sich die Gremienstruktur der AiF verändert. Statt eines Vorstands und eines Aufsichtsrats verfügt die AiF nun über ein Präsidium, dem gesamtverantwortlich die Leitung des Vereins obliegt. Dem neuen Gremium gehören sechs Vertreter der Wirtschaft, sechs Vertreter der Ordentlichen Mitglieder der AiF sowie drei Vertreter der Wissenschaft an.
Mitte Januar fand in Köln die konstituierende Sitzung des Präsidiums statt, das in diesem Rahmen aus seiner Mitte Professor Sebastian Bauer, Geschäftsführer der BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen, zum neuen Präsidenten der AiF gewählt hat. Als Vizepräsidenten nach ¬ß 26 BGB wurden gewählt Edwin Büchter, Geschäftsführender Gesellschafter der Clean-Lasersysteme GmbH, Herzogenrath, und Dr.-Ing. Andreas Zielonka, Geschäftsführer des Vereins für das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (fem), Schwäbisch Gmünd, als weitere Vizepräsidenten wurden Professor Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Karlsruhe, sowie Professor Kurt Wagemann, Geschäftsführer der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, Frankfurt am Main, gewählt. Zum Schatzmeister wurde Dr. Markus Safaricz, Geschäftsführer der Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik (F.O.M.), Berlin gewählt.
Zusammensetzung des AiF-Präsidiums
Vertreter der Wirtschaft

Jan Wilhelm Arntz Geschäftsführender Gesellschafter der ARNTZ GmbH + Co. KG, Remscheid
Professor Dr.-Ing. Sebastian Bauer ‚Äď Präsident Geschäftsführer der BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen
Edwin Büchter ‚Äď Vizepräsident Geschäftsführender Gesellschafter der Clean-Lasersysteme GmbH, Herzogenrath
Bernhard Göcking Geschäftsführender Gesellschafter der Emsländer Baustoffwerke GmbH & Co. KG, Haren-Ems
Dietmar Marx Geschäftsführender Gesellschafter der Büttel und Marx GmbH, Dettingen
Bernd Rhiemeier Geschäftsführender Gesellschafter der AUCOTEAM GmbH, Berlin

Vertreter der Ordentlichen Mitglieder der AiF

Rolf-Michael Blume Geschäftsführer der Internationalen Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik (IFF), Braunschweig
Professor Dr.-Ing. Claudia Langowsky Geschäftsführerin der Forschungsvereinigung Automobiltechnik beim Verband der Automobilindustrie, Berlin
Dr. Markus Safaricz Geschäftsführer der Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik (F.O.M.), Berlin
Martin Seeliger Mitglied der Geschäftsleitung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen (IKV), Aachen
Professor Dr. Kurt Wagemann ‚Äď Vizepräsident Geschäftsführer der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, Frankfurt am Main
Dr.-Ing. Andreas Zielonka ‚Äď Vizepräsident Geschäftsführer des Vereins für das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (fem) und Leiter dieses Instituts, Schwäbisch Gmünd

Vertreter der Wissenschaft

Professor Dr.-Ing. Holger Hanselka ‚Äď Vizepräsident Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Karlsruhe
Professor Dr. Peter Schieberle Lehrstuhl für Lebensmittelchemie der Technischen Universität München, Freising
Professor Dr.-Ing. Hans-Werner Zoch Geschäftsführender Direktor des Leibniz-Instituts für Werkstofforientierte Technologien ‚Äď IWT und Direktor der Amtlichen Materialprüfungsanstalt (MPA) der Freien Hansestadt Bremen, Bremen

Weitere Informationen zur AiF erhalten Sie unter www.aif.de.
 


Bundesverband Kalksandsteinindustrie ist Gründungsmitglied im neuen Deutschen Ausschuss für Mauerwerk

Mauerwerksbau bekommt Kompetenzpool und Forschungsmotor

Am 30.01.2018 wurde auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. (DGfM) der Deutsche Ausschuss für Mauerwerk (DAfM) in Berlin gegründet. Der Bundesverband Kalksansteinindustrie e.V. (BV KSI) sowie die weiteren vier Mitgliedsverbände der DGfM gehören zu den Gründungsmitgliedern. Genauso wie 25 weitere Vertreter aus den Bereichen Wissenschaft, Bauingenieurwesen, Bauwirtschaft, Baustoffhersteller, Bauherren sowie Bauaufsicht.

Ein wichtiges Ziel des Vereins ist es, die Wissenschaft und Anwendungsforschung auf dem Gebiet des Mauerwerks zu fördern, um daraus anwenderfreundliche Richtlinien und praxisnahe Ausführungsregelungen zu generieren. Um die Interessen der Kalksandsteinindustrie zu vertreten, stellt der BV KSI ebenso ein Vorstandsmitglied. Weitere Einzelheiten können Sie der beigefügten DGfM-Pressemeldung entnehmen.


Kalksandsteinindustrie 2018: Anstehenden Herausforderungen mit neuen Lösungen begegnen

Die Kalksandsteinindustrie blickt auf ein abwechslungsreiches Geschäftsjahr 2017 zurück, in dem sich die wirtschaftliche Entwicklung trotz rückläufiger Baugenehmigungszahlen auf einem soliden Wachstumskurs von voraussichtlich 3 Prozent bewegte. Auch für das Jahr 2018 bleibt die Kalksandsteinindustrie optimistisch und prognostiziert ein Absatzplus von circa 2 Prozent, jedoch bei teils erheblichen regionalen Unterschieden.

Diese positive Perspektive führt die Kalksandsteinindustrie unter anderem auf die weiterhin gute Ausgangssituation zurück. Dazu gehören das immer noch sehr niedrige Zinsniveau, eine gute Einkommens- und Arbeitsplatzentwicklung, der Mangel an attraktiven sonstigen Anlagemöglichkeiten und wichtige Frühindikatoren, wie der Ifo-Geschäftsklimaindex, der die konjunkturelle Entwicklung und die Bautätigkeit in Deutschland auch in 2018 auf einem positiven Kurs sieht.
All die positiven Einschätzungen dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass bezahlbare Wohnungen, insbesondere in den Ballungsgebieten, noch immer deutlich unterhalb des Bedarfs an Wohnraum liegen. Dies bestätigt auch eine aktuelle Studie der Prognos-AG, Berlin. Demzufolge fehlen rund eine Million Wohnungen in Deutschland, denn inzwischen sind nicht nur deutsche Großstädte und Metropolen vom Wohnungsmangel betroffen, sondern auch ländliche Regionen.
Baugenehmigungen und -fertigstellungen driften weiter auseinander
Dieser baukonjunkturelle Trend lässt auch aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes herleiten. Demnach wurden von Januar bis September 2017 4,6 Prozent bzw. 10.600 weniger Baugenehmigungen von Neubauwohnungen in Wohngebäuden erteilt, als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Demgegenüber stehen die Genehmigungszahlen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit einem Plus von 0,9 Prozent.
Der Wermutstropfen: Genehmigte Wohnungen bedeuten noch lange nicht gebaute, bezahlbare Wohnungen. 2016 war laut dem Statistischen Bundesamt der Anstieg der genehmigen Wohnungen (+ 19,8 Prozent auf 375.400 Wohneinheiten) deutlich höher als die Zunahme der Fertigstellungen (+ 12,1 Prozent auf 277.700 Wohneinheiten). Das führte in 2016 zu einem Gesamtüberhang von 605.000 genehmigten, aber noch nicht fertiggestellten Wohnungen. Damit setzte sich der Anstieg des Bauüberhangs seit 2008 weiter fort und erreichte den höchsten Wert seit 1999 (679.200 Wohneinheiten).
Politische Rahmenbedingungen müssen stimmen
Auch vor diesem Hintergrund wird sich die Kalksandsteinindustrie in ihrer politischen Lobbyarbeit weiterhin vehement dafür einsetzen, dass in Bezug auf den Wohnungsneubau in der kommenden Legislaturperiode die baukonjunkturellen Weichen anders und schneller gestellt werden. So sind steuerliche Förderungen des Wohnungsneubaus wie eine Erhöhung der AfA und Sonderabschreibungen unausweichlich, um Investoren einen Anreiz zu geben, ihr Kapital auch in bezahlbaren Wohnungsbau anzulegen. Auch die Forderung nach einem separaten Bundesbauministerium, das für wichtige Zukunftsthemen des Wohnungsbaus wie einem einheitlichen und schlanken Baurecht mit weniger kostentreibenden Auflagen und schnelleren, standardisierten Genehmigungsverfahren etc. verantwortlich ist, spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.
Wettbewerbsneutralität hat Vorrang
Gleichzeitig stellt sich die Kalksandsteinindustrie in 2018 den wesentlichen Herausforderungen, die künftig den konstruktiven Mauerwerksbau maßgeblich beeinflussen werden. Hier ist insbesondere die politische Einflussnahme zur "Förderung des Bauens mit Holz" zu nennen. Bereits seit Jahren nehmen verschiedene Umweltministerien, wie zum Beispiel in Bayern, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, öffentlich politische Pro-Holz-Positionen ein, die nicht länger hinzunehmen sind. Im engen Schulterschluss mit anderen Mauerwerksverbänden wird die Kalksandsteinindustrie dieser Wettbewerbsverzerrung und einseitigen politischen Einflussnahme mit wissenschaftlich fundierten, ökologischen, wirtschaftlichen wie auch konstruktiven Daten und Fakten und mit Nachdruck entgegentreten.
Als Anbieter einer breiten Produktpalette mit allen gängigen Mauersteinformaten, Sonderprodukten wie auch wirtschaftlichen Bausystemen für zukunftsorientierte und multifunktionale Mauerwerkskonstruktionen, ist sich die Kalksandsteinindustrie ihrer maßgebenden Rolle im Rohbausegment bewusst und wird diese insbesondere mit Blick auf den Wettbewerber Stahlbeton im Jahr 2018 weiter ausbauen. Unsere Industrie verfügt über bewährte Lösungskonzepte sowie solide Bautechniken, die sich durch eine hohe Anwendungs- und Konstruktionsflexibilität auszeichnen.
Alle Arten von Gebäuden - von privaten Bauvorhaben über Wirtschafts-und Gewerbebauten bis zur Domäne des Kalksandsteins, dem Bau von mehrgeschossigen Wohnhäusern und Wohnquartieren - können schnell, kostengünstig, energieeffizient und nachhaltig mit Kalksandstein erstellt werden. Im Focus stehen serielle Bausysteme mit großformatigen Kalksandsteinen. Aufgrund ihrer hohen Druckfestigkeitsklassen 12 und 20 können mehrgeschossige Wohnungsbauten mit schlanken Wänden und Wohnflächengewinnen bis zu 7 Prozent wirtschaftlich erstellt werden. Ein schlagkräftiges Argument für Investoren.
Kalksandstein erfüllt schon heute kommende Anforderungen
Ferner zeichnen sich für das Jahr 2018 maßgebende √Ąnderungen in den Regelungen zum Wärme- und Schallschutz ab. So soll im Rahmen des neuen GebäudeEnergieGesetzes (GEG) das neue Beiblatt 2 zu DIN 4108 "Wärmebrücken" eingeführt werden. Das dort beschriebene, verbesserte Niveau von Anschlussdetails kann bereits mit Standardkonstruktionen der Kalksandsteinbauweise problemlos umgesetzt werden. Eine Hilfestellung dazu bietet der "KS-Wärmebrückenkatalog Online" (www.ks-waermebruecken.de), der ab Anfang 2018 auch die neuen Regeln und Wärmebrückendetails beinhalten wird.
Das hohe Energieniveau, das mit dem GEG künftig als Standard gefordert wird, kann mit funktionsgetrennten Kalksandsteinaußenwänden bereits heute problemlos erfüllt werden. Darüber hinaus ist ein thermischer Standard bis hin zum Passivhaus wirtschaftlich möglich. Die Konstruktionen dafür sind auf der Baustelle gang und gäbe und werden seit Jahren problemlos eingesetzt.
√Ąhnlich verhält es sich mit den bauaufsichtlichen Anforderungen zum Schallschutz. Nach über 20-jähriger √úberarbeitungszeit wird die neue Schallschutznorm DIN 4109 im kommenden Jahr über die jeweilige Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VV TB) in den Bundesländern eingeführt. Die Kalksandsteinindustrie bietet mit dem KS-Schallschutzrechner (www.kalksandstein.de/schallschutzrechner) ein Nachweisprogramm an, mit dem die neuen Verfahren der DIN 4109 problemlos in die Planungspraxis integriert werden können. Die hohen Rohdichten der Kalksandsteinprodukte ermöglichen in Kombination mit den KS-spezifischen einfachen Detailausbildungen darüber hinaus die Möglichkeit, auch einen erhöhten Schallschutz sicher und kostengünstig zu realisieren.
Herausforderungen im Blick
Zwei weitere Herausforderungen 2018 hängen mit Kosteneinsparungen eng zusammen. Zum einen ist es die Erarbeitung des Nationalen Anhangs zum Eurocode 8, der zukünftigen Erdbebennorm. Die Kalksandsteinindustrie ist in den zuständigen wissenschaftlichen und politischen Gremien direkt vertreten, in denen unter anderem Kosten-Risiko-Abschätzungen intensiv diskutiert werden. Hintergrund ist die geplante Anhebung der Erdbebeneinwirkungen, verbunden mit erhöhten Anforderungen an Baukonstruktionen in den deutschen Erdbebengebieten Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, die zu einer erheblichen Erhöhung der Baukosten führen könnten.
Der zweite Punkt betrifft die Novellierung der Eurocodes auf europäischer Ebene. Auch hier setzt sich die Kalksandsteinindustrie in den Normungsgremien für einfache und kostengünstige Anwendungen ein, da die Planungsvorgaben bei Gebäuden immer komplexer werden.
Auch in Bezug auf die europäisch harmonisierten Bauproduktnormen und die in der Diskussion stehende Umsetzung der bauordnungsrechtlichen Randbedingungen zu Bauprodukten befinden sich Bauherren, Architekten, Ingenieure und Bauunternehmer mit Kalksandstein auf der sicheren Seite. Es werden nur vollständig genormte und CE-gekennzeichnete Produkte ohne nationale Zusatzanforderungen hergestellt.
Schnittstelle zwischen BIM und Leistungserklärung
Ebenso nimmt die Digitalisierung des Bauwesens und die Vernetzung von Arbeitsprozessen ‚Äď mit Schwerpunkt BIM (Building Information Modeling) weiter zu. Die Kalksandsteinindustrie wird 2018 BIM-fähige Module zur Verfügung stellen. Dabei steht das Smart-CE-Marking-Format als Zwischenschritt im Vordergrund, welches mit BIM kompatibel ist. Es erlaubt die digitale Datenübermittlung von Informationen der Leistungserklärung bzw. CE-Kennzeichnung im XML-Format und die direkte Integration dieser Daten ins BIM-Modell. Mit benutzerorientierten Apps ist darüber hinaus eine √úberprüfung der Anwendbarkeit der CE-gekennzeichneten Produkte für die jeweils vorgesehene Einbausituation in Deutschland möglich.
Diese Schnittstelle, bei dessen Entwicklung die Kalksandsteinindustrie die Vorreiterrolle übernimmt, schließt den Kreis zwischen Auftrag, Planung und Ausführung und erleichtert Planern, Verarbeitern, Endverbraucher wie auch Behörden die Daten-Dokumentation und verringert den Arbeitsaufwand.


And the Winner is ... Mauerwerk!

Warum sich die massive Bauweise als optimale Wahl herausstellt

Als zukünftiger Bauherr heißt es, viele Faktoren im Blick zu behalten, ohne dabei den Durchblick zu verlieren. Große und kleine Dinge wollen vorab geplant, wichtige und weniger wichtige Entscheidungen getroffen werden. Eine grundlegende Frage, die man frühzeitig beantworten muss ‚Äď und die gleichzeitig auch die Basis für das zukünftige Leben darstellen wird ‚Äď ist die nach der Bauweise. Dabei ist vielen Häuslebauern nämlich gar nicht bewusst, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Baustoffe auf das künftige Wohnen haben.

Lärm, Staub und dicke Luft müssen draußen bleiben
Ein Aspekt, der Bauherren sehr wichtig ist, ist beispielsweise eine gesunde Raumluft. Die vier Mauersteinarten Kalksandstein, Leichtbeton, Porenbeton und Ziegel bieten in dieser Hinsicht allesamt beste Voraussetzungen, da ihre Bauteile und Oberflächen keine Gase, Stäube oder Fasern freisetzen. Das freut die Bauherren und deren Kinder. Apropos Nachwuchs: Wenn die Kleinen so richtig rumtollen kann es schon einmal laut werden. Umso besser, dass ein massives Haus mit Wänden aus Mauerwerk und massiven Decken aus Stahlbeton sehr guten Schall- sowie Trittschallschutz gewährleistet. Das gilt neben Geräuschen innerhalb der eigenen vier Wände natürlich auch für Lärm, der von außerhalb kommt, wie zum Beispiel von einer viel befahrenen Straße.
Mauerwerk als natürliche Klimaanlage
Elementar neben einer gesunden Raumluft und wohltuender Ruhe sind auch ganzjährig angenehme Temperaturen im Innern. Die hohe Wärmespeicherfähigkeit der massiven Wände sorgt dafür, dass sie tagsüber die Wärme der Sonne aufnehmen und damit Temperaturspitzen im Wohnraum spürbar abbauen. Nachts, wenn die Außentemperaturen sinken, können sie diese gespeicherte Wärme dann wiederum an den Wohnraum abgeben. Sie fungieren im Sommer also quasi als eine Art natürliche Klimaanlage. Das gilt übrigens genauso für die kälteren Tage im Jahr: Tagsüber speichern sie überschüssige Sonnenwärme. Wird es kälter, strahlen sie die Wärme fast wie Kachelofenwände in den Raum zurück und sorgen so für ein gutes Temperaturgefühl. √úbrigens bringt dieser Effekt nicht nur wohlige Innentemperaturen, sondern sorgt auch für eine Senkung des jährlichen Energiebedarfs von bis zu zehn Prozent.
Flexibilität bis ins hohe Alter
Mit der massiven Bauweise lässt sich aber auch beruhigt in die Zukunft blicken: Die robusten und pflegeleichten Wände garantieren einen geringen Instandhaltungsaufwand, der entsprechende Kosten sehr in Grenzen hält. Gleichzeitig besitzt ein Haus aus Mauerwerk dadurch eine außerordentlich hohe Nutzungsdauer. Und da man diese gerne lange ausnutzen und auch im hohen Alter noch in den eigenen vier Wänden leben möchte, sorgt Mauerwerk dank seiner Flexibilität dafür, dass man sich vergleichsweise einfach an veränderte Lebensumstände anpassen kann. Da die Wände in den meisten Bauten nicht ausgelastet sind, können nachträglich neue √Ėffnungen geschaffen, nichttragende Wände komplett entfernt oder aber versetzt werden. Sollte es etwa nötig sein, im fortgeschrittenen Alter das Schlafzimmer ins Erdgeschoss zu legen, lassen sich sowohl Grundriss als auch Raumgröße und -anzahl den neuen Bedingungen anpassen.
Wer diese Vorteile übersichtlich auf einen Blick haben möchte, dem bietet die Checkliste "Welche Bauweise ist die richtige für mich?" eine sehr gute Orientierung. Diese Checkliste und weitere Hilfsmittel für Bauherren wie etwa Broschüren stehen unter¬†www.massiv-mein-haus.de zum kostenlosen Download bereit.


Nachbericht - KS Workshop 2017 im Süden
Alles nur Fassade ‚Äď und dahinter?

Jedes Jahr im Herbst lädt der Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V. zu seiner Veranstaltungsreihe "Kalksandstein Workshops" ein.

Mit der großen Resonanz von über 250 Teilnehmern, bei insgesamt 8 Veranstaltungen zeigte sich der KS Süd e.V auch in diesem Jahr wieder sehr zufrieden.

Für die diesjährige Halbtagesveranstaltung konnte man zusätzlich 2 Gastreferenten gewinnen. Zuerst stellte Herr Rudolf Herz vom¬† KS-Süd sehr ausführlich die wesentlichsten Einflussfaktoren für eine ökonomische und ökologische Kalksandstein-Bauweise dar. Detailliert wurden die Einflüsse auf Brandschutz, Schallschutz, Wärmeschutz mit einem Blick hinter die Fassade aufzeigt.
Herr Jochen Faller von der Firma Beck + Heun GmbH berichtete über Rollladenkästen für WDV-Systeme und die dazu passenden Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung. Im dritten Vortrag berichtete die Referentin für Technik des Verbandes für Dämm-systeme, Putz und Mörtel e.V (VDPV), Frau Bettina Hahn über die Erfahrungen aus 60 Jahren mit Wärmedämm-Verbundsystemen, insbesondere die technische Planung und Anwendung, sowie Recycling und Langlebigkeit wurden ausführlich besprochen.
Die zahlreichen Fragestellungen wurden detailliert besprochen.
Mit der genauen Betrachtung der entscheidenden Einflussgrößen für wirtschaftliche Außenwandkonstruktionen und einem detaillierten Einblick in Fassadensysteme, konnten die Teilnehmer der Fortbildungsveranstaltung ¬†einen intensiven Wissensvorsprung mitnehmen.
 


KS S√úD: Hochschule Karlsruhe zu Besuch bei Kalksandstein

Dieses Jahr folgten 70 Studenten, im Rahmen einer Exkursion, mit ihren Professoren der Einladung von KS S√úD und besichtigten das Kalksandsteinwerk Peter in Rheinau. Die gute Zusammenarbeit mit der Fakultät für Architektur der Hochschule Karlsruhe besteht bereits seit 17 Jahren.

Der Eigentümer Herr Peter begrüßte die Gruppe und informierte über die KS-Industrie und die Geschichte des Werks. Im Folgenden wurde der Gruppe vom Technischen Bauberater Herrn Möhler während der Werksbesichtigung anschaulich der Herstellungsprozess von Kalksandsteinen erklärt sowie allgemeine Fragen rund um KS beantwortet.
Den Abschluss bildete ein Fachvortrag zu Mauerwerk, der √Ėkologie und √Ėkonomie von Kalksandstein sowie den heutigen Anforderungen der Bauphysik, gehalten vom Technischer Leiter KS S√úD, Herrn Herz. Angeregt durch den Vortrag fand das große Informationsinteresse der Teilnehmer selbst beim abschließenden Mittagessen noch kein Ende.
 


KALKSANDSTEIN Schallschutzrechner in der Version 5.10 erschienen

In der Version 5.10 des Kalksandstein-Schallschutzrechners wurden neben der Behebung einiger Bugs die folgende Neuerung/√Ąnderung gegenüber der Vorgängerversion 5.09 realisiert:




Bei schalltechnisch ungünstig gelochten Massivbauteilen ist neben der Eingabe der Direktschalldämmung gemäß Prüfzeugnis eine Reduzierung des Stoßstellendämm-Maßes gemäß DIN 4109-32 erforderlich, um die Auswirkung der Lochung auf die Stoßstellendämmung zu berücksichtigen. Diese musste bisher manuell vorgenommen werden. Ab sofort wird bei ungünstig gelochten Steinen nach Eingabe des Prüfwertes der Direktschalldämmung automatisch eine eigene Stoßstellenkorrektur vorgenommen.¬†

Die neue Version des KS-Schallschutzrechners ist im Downloadbereich (Link).


Bauhauptgewerbe im September 2017: Positive Herbstbilanz

Bauunternehmen melden für die ersten neun Monate ein Umsatzplus von 9 %. Der Auftragseingang legt um 5 % zu.

Die Herbstbilanz im Bauhauptgewerbe fällt ausgesprochen positiv aus: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, meldeten die Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten für die ersten neun Monate ein Umsatzplus von nominal 9,3 %.

Damit erreichte der Umsatz einen neuen Rekord: Der Wert ist mit 54 Mrd. Euro der höchste seit fast 20 Jahren. Auch für September meldete die Branche ein Umsatzplus (+¬†3,0 %) und das, obwohl den Unternehmen ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Entsprechend zufrieden äußern sich die Bauunternehmen: 92 % der im Rahmen des ifo Konjunkturtests Befragten beurteilten im September ihre aktuelle Lage als gut bzw. befriedigend, so viele wie noch nie. Auch für die nahe Zukunft ist die Branche so optimistisch wie nie im Herbst: 83 % der Unternehmen erwarten in den kommenden sechs Monaten eine günstigere oder zumindest gleichbleibende - und somit gute - Geschäftslage. Dies verwundert nicht - der Auftragseingang legte von Januar bis September schließlich um nominal 5,4 % zu. Auch für den September wird ein Orderplus von nominal 2,9 % ausgewiesen - und das trotz des mittlerweile erreichten hohen Niveaus. Die nach wie vor gute Entwicklung spiegelt sich auch in dem vom Statistischen Bundesamt berechneten preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigten Auftragseingang wider: Er lag im September um 0,7 % über dem Vormonat.
Für den Wohnungsbau meldeten die Baubetriebe für die ersten neun Monate ein Umsatzplus von 10,5 % und einen Anstieg des Auftragseingangs von 2,2 %. Für den September wurde sogar ein Umsatzplus von 3,9 % ausgewiesen. Demgegenüber lag der Auftragseingang mit - 12,7 % deutlich unter dem Vorjahresniveau. Hierbei scheint es sich um einen statistischen Effekt zu handeln, der Wert vom September 2016 war der mit Abstand höchste seit 1998. Aber man darf auch die Engpassfaktoren, wie zunehmende Baulandknappheiten und den Mangel an Planungskapazitäten in den Kommunalverwaltungen, nicht aus den Augen verlieren, die den Wohnungsbau bremsen. Grundsätzlich sind die Rahmenbedingungen aber nach wie vor positiv: Die Bausparte profitiert weiterhin von den niedrigen Zinsen, der ausgesprochen guten Arbeitsmarktlage sowie von den Wanderungsbewegungen insbesondere in die Großstädte und somit einer weiterhin hohen Nachfrage nach Wohnraum.
Auch der Wirtschaftsbau schloss das erste Halbjahr positiv ab: Der Umsatz legte in den ersten neun Monaten um 9,8 % und der Auftragseingang um 5,3 % zu (Sep.: + 4,7 %, + 9,1 %). Besonders stark gestiegen ist der Umsatz im Wirtschaftshochbau (+ 11,4 %, Sep.: + 5,0 %), auch die Nachfrage legte zu (+ 4,6 %, Sep.: + 8,7 %). Nach einem eher verhaltenen ersten Halbjahr zieht der Wirtschaftstiefbau mittlerweile auch an: Umsatz und Auftragseingang liegen deutlich im Plus (+ 7,1 % bzw. +¬†6,3¬†%, Sep.: + 4,3 % bzw. + 9,7 %). Mit dieser Entwicklung war angesichts der zusätzlichen Mittel für die Deutsche Bahn AG zu rechnen. Schließlich wurden laut Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums in den ersten drei Quartalen für Eisenbahnen und öffentlichen Nahverkehr 38,3 % mehr ausgeben als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Mittlerweile sind schon 78 % der angesetzten Mittel für das Gesamtjahr 2017 abgeflossen, im vergangenen Jahr lag die Abflussquote lediglich bei 67 %.
Positive Signale kamen auch aus dem √Ėffentliche Bau: Der Umsatz stieg um 7,9 %, der Auftragseingang um 7,4 % (Sep.: + 0,5 % bzw. + 7,6 %). Der Hauptverband führt dies überwiegend auf den "Investitionshochlauf" bei den Verkehrswegeinvestitionen des Bundes zurück. Entsprechend stark legte der Straßenbau zu: Die Unternehmen meldeten einen Anstieg des Umsatzes und des Auftragseingangs von 8,9 % bzw. 6,9 %. Dies deckt sich auch mit den Angaben des Bundesfinanzministeriums: Laut aktuellem Monatsbericht lagen die Ausgaben des Bundes für den Straßenbau in diesem Zeitraum um 10,9 % über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Die Entwicklung am aktuellen Rand gibt aber leichten Anlass zur Sorge: Der Umsatz sank um 1,3 % und der Auftragseingang um 0,7 %. Dies ist - im Gegensatz zum Wohnungsbau - nicht auf einen statistischen Effekt zurückzuführen. Der Hauptverband vermutet, dass die Planungskapazitäten aufgrund des jahrelangen Personalabbaus in den öffentlichen √Ąmtern nicht ausreichen, die Projekte voranzutreiben.
Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes und des ifo Instituts. 
Quelle und weitere Informationen:presseportal.debauindustrie.de


7% weniger genehmigte Wohnungen nach 9 Monaten

Laut Statistische Bundesamt wurden von Januar bis September 2017 in Deutschland 7% oder 19.500 weniger Baugenehmigungen von Wohnungen erteilt als in den ersten neun Monaten 2016.

Insgesamt wurde von Januar bis September 2017 der Bau von 256.800 Wohnungen genehmigt. Im Dreimonatsvergleich nahm die Zahl der geneh­mig­ten Wohnungen von Juli bis September 2017 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6,5 % ab. 
Die Zahl der Baugenehmigungen von Neubauwohnungen in Wohngebäuden insgesamt hat in den ersten neun Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,6¬†% bzw. 10.600 Wohnungen abgenommen.
Gegen den allgemeinen Trend nahmen die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern zu (+¬†0,9¬†% bzw. +¬†1.200 Wohnungen). Damit erreichte die Anzahl genehmigter Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit 125.000 Wohnungen den höchsten Wert von Januar bis September seit zwanzig Jahren (im vergleichbaren Zeitraum 1997: 171.000 Wohnungen).Die Baugenehmigungen von Wohnungen in Einfamilienhäusern (-¬†5,7¬†% bzw. -¬†4.100 Wohnungen) und in Zweifamilienhäusern (-¬†0,6¬†% bzw. -100 Wohnun¬≠gen) gingen dagegen zurück - was natürlich Firmen, die z.B. rund ums geneigte Dach unterwegs sind, besonders schmerzt.Die Genehmigungen von Wohnungen in Wohnheimen sind stark gesunken (-¬†40,9¬†% bzw. -¬†7.500 Wohnungen). Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte.Auch die Zahl der Wohnungen, die durch in den ersten neun Monaten 2017 genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, gingen deutlich zurück (-20,8% bzw. -8.100 Wohnungen).Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäudeblieb von Januar bis September 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu unverändert bei 159,4 Mio. m¬≥. Hierbei gab es einen leichten Anstieg der Genehmigungen bei den nichtöffentlichen Bauherren (+¬†0,9¬†%), während die Genehmigungen bei den öffentlichen Bauherren zurückgingen (-¬†8,4¬†%).
Quelle und weitere Informationen:baulinks.dedestatis.de
 


Studie: Mauerwerk steht Holz beim Thema Nachhaltigkeit in nichts nach

In der öffentlichen Wahrnehmung gilt Holz als DER nachhaltige und umweltschonende Rohstoff, obwohl mineralische Baustoffe wie Kalksandstein in nichts nachstehen und sogar noch zusätzlich Vorteile bieten.

Hinzu kommt, dass die Nachhaltigkeit eines Baustoffes sich nicht nur auf den Produktionsprozess beschränkt, sondern auch die Nutzungsphase der mit ihnen errichteten Gebäude berücksichtigt werden muss. Dies zeigt unter anderem die Studie "Betrachtungen zur Nachhaltigkeitsqualität der Holzbauweise im Wohnungsbau", die von der TU Darmstadt in Kooperation mit dem Unternehmen Life Cycle Engineering Experts (LCEE) durchgeführt wurde.
Unter anderem belegen die Studienergebnisse kürzere Transportwege für die Produkte in der Steine- und Erdenindustrie. Durchschnittlich sind es hier ca. 50 Kilometer. Eigene Statistiken der Kalksandsteinindustrie zeigen für die Rohstoffe Kalk und Sand sogar nur 25 Kilometer auf, denn der Großteil der Sande wird in unmittelbarer Nähe zur Produktionsstätte gewonnen. Im Vergleich dazu: Holzrohstoffe werden im Schnitt etwa 175 Kilometer weit transportiert. Das führt natürlich zu einer erheblich höheren CO2-Belastung beim Holztransport.
Die Studie beschäftigt sich in vier Teilbereichen mit den Themen:

Holzressourcen und Verwendung in Deutschland
Nachhaltigkeitsbewertung von Wohngebäuden in Holzbauweise
Baukonstruktive Nachhaltigkeitsbewertung
Zusätzliche grundlegende Nachhaltigkeitsmerkmale¬†

Die Studie mit allen Ergebnissen finden Sie nachfolgend zum Download.


Brandschutzseminar 2017 in Nürnberg und Ingolstadt mit großer Nachfrage

Kalksandstein-Bauberatung wiederholt sein Brandschutzseminar von 2016 wegen sehr hoher Nachfrage.

Mit Ihrem Seminar im Oktober 2017 bietet die Kalksandstein-Bauberatung ihren Interessenten wiederholt die Möglichkeit sich zum Thema Brandschutz und Bauwerksabdichtung zu informieren.

In Nürnberg und Ingolstadt wurden auf Einladung der Kalksandstein-Bauberatung Bayern im Oktober 2017 zu folgenden Themen referiert:
Baulicher Brandschutz (Herr Josef Mayr)
Abdichtung erdberührter Wände - Lösungen nach der¬†neuen Abdichtungsnorm¬†DIN 18533:2017-07 und konstruktive¬†Empfehlungen (Herr Prof. Matthias Zöller)
Die Seminare erfreuten¬†sich auch dieses Jahr einer großen Nachfrage.
Seminarunterlagen¬†soweit wir¬†sie online zur Verfügung stellen dürfen, finden Sie hier:


Massiv gebaut ‚Äď günstig versichert

Vergleichsstudie belegt: Versicherungsprämie fällt bei massiv errichteten Gebäuden deutlich geringer aus

Die Deutschen gelten als Versicherungsweltmeister. Rund 431 Millionen Verträge laufen derzeit hierzulande. Ob Sinn oder Unsinn: Für jede Eventualität im Leben gibt es eine entsprechende Police. Neben Rechtsschutz, Hausrat, Leben und Automobil werden sogar Smartphones und Lesebrillen versichert ‚Äď gerade letztere sind schlichtweg unnötig. Für Hausbesitzer ist eine Absicherung in Form einer Wohngebäudeversicherung aber unumgänglich. Handelt es sich um ein kreditfinanziertes Objekt, ist ein Versicherungsschein sogar obligatorisch. Welche unterschiedlichen Kosten auf den Bauherren zukommen, je nach dem in welcher Bauart er sein Eigenheim errichtet hat, zeigt jetzt eine neue Kurz-Studie des renommierten Pestel-Instituts aus Hannover.

Wenig Risiko mit massivem Mauerwerk
Hagel, Feuer, Blitzeinschlag oder Schäden durch Leitungswasser sind Risiken, die man durch eine gute Versicherung abdecken sollte. Dass die Bauweise des zu versichernden Gebäudes ausschlaggebend für die Höhe der jährlichen Kosten ist, konnte jetzt in einer Studie im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) durch eine Herausstellung von Preisunterschieden bei der Wohngebäudeversicherung belegt werden. Im Ergebnis hat das beauftrage Pestel-Institut 15 Angebote gefunden, die im Rahmen eines Tarifes zwei Gebäudearten mit identischer Risikoabdeckung versichern. Dabei handelt es sich um massive, mit Mauerwerk gebaute Häuser und solche in Holzbauweise. Im Vorfeld stellten die Experten fest, dass bei manchen Versicherern Fachwerk- und Holzhäuser grundsätzlich nicht versichert werden und wenn, dann mit separaten Tarifen und unterschiedlichen Leistungen.
Ein Vergleich, der sich lohnt
Bei den 15 untersuchten Anbietern unterschied man zur Einstufung des Risikos nur zwischen "massiv" und "nicht massiv". Zudem wurden mit Lübeck, Cottbus, Asperg und Münster zusätzlich vier Standorte unter die Lupe genommen, um auch regionale Besonderheiten zu berücksichtigen. Neben den ortsabhängigen Kosten zeigt der Vergleich auch die Preisunterschiede zwischen Massivbauten und Holzkonstruktionen. Beispielsweise liegt in Lübeck die Jahresprämie für massiv gebaute Eigenheime im Durchschnitt 44 Prozent unter dem Beitrag für nicht-massive Einfamilienhäuser. Wobei der Mittelwert für massive Bauten bei 284,90 Euro liegt und der für nicht-massive bei 409,50 Euro. Asperg in Baden-Württemberg verzeichnet mit 267,70 Euro den geringsten Mittelwert für Massivbauten, während die Beiträge in Münster mit 341,50 Euro in der Untersuchung am höchsten liegen.
Das Fazit der Kurz-Studie zeigt deutlich: Neben Vorteilen wie Nachhaltigkeit und Wertbeständigkeit liegen die vier Steinarten Ziegel, Kalksandstein, Poren- und Leichtbeton auch in Sachen Kosten für die Wohngebäudeversicherung weit vorne: Denn alle Versicherer, die für den Vergleich herangezogen wurden, verlangen einen um 40 bis 50 Prozent niedrigeren Jahresbeitrag für Massivbauten im Vergleich zu den Prämien bei Holzhäusern.
Weitere Informationen zum Bauen mit massivem Mauerwerk sowie die ausführliche Studie, in der übrigens auch Mehrfamilienhäuser berücksichtig wurden, gibt es unter www.massiv-mein-haus.de.


Auftragseingang im Bauhaupt­gewerbe im November 2016

- 1,0 % saison­bereinigt zum Vormonat

Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2016 um 1,0 % niedriger als im Oktober 2016. Dennoch erreichte das Volumen der Auftragseingänge nach dem Oktober 2016 den zweithöchsten Wert seit März 2002. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich nahm das Volumen der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigten Auftragseingänge von September bis November 2016 gegenüber Juni bis August 2016 um 4,3 % zu.

Im Vorjahresvergleich war der arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November 2016 um 4,9¬†% höher. In den ersten¬†elf Monaten 2016 stieg er um 13,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.¬†
Bezogen auf die nominalen Ergebnisse lag der Wert des Auftragseingangs im Bauhauptgewerbe im November 2016 um 7,6¬†% über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Vergleich zu den ersten elf Monaten 2015 stiegen die Auftragseingänge in den ersten elf Monaten 2016 nominal um 15,3¬†%.¬†
Der Umsatz des Bauhauptgewerbes in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lag im November 2016 nominal mit rund 7,4 Milliarden Euro um 6,3¬†% höher als im November 2015. Ein höherer Umsatz in einem November war zuletzt im Jahr 1999 erreicht worden (7,8 Milliarden Euro). Für die ersten elf Monate des Jahres 2016 ergab sich ein Anstieg um 6,8¬†% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Quelle und weitere Informationen:destatis.de


Genehmigte Wohnungen von Januar bis September 2016

+ 24,0 % gegen¬≠über Vorjahres¬≠zeitraum

Von Januar bis September 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 276.300 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 24,0 % oder rund 53.500 Baugenehmigungen für Wohnungen mehr als in den ersten neun Monaten 2015. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es in den ersten neun Monaten eines Jahres zuletzt im Jahr 1999 gegeben (331.600)

Von den in den ersten neun Monaten 2016 genehmigten Wohnungen waren 232.500 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+¬†21,5¬†% gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Dieser starke Zuwachs zeigte sich vor allem in Mehrfamilienhäusern (+¬†27,5¬†% beziehungsweise +¬†26.700 Wohnungen). Die Anzahl genehmigter Wohnungen in Zweifamilienhäusern stieg um 12,6¬†% beziehungsweise 1.900 Wohnungen und in Einfamilienhäusern um 3,0¬†% beziehungsweise 2.100¬†Wohnungen. Prozentual am stärksten stiegen die Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen mit +¬†129,6¬†% beziehungsweise +¬†10.400 Wohnungen. Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Damit wurden von Januar bis September¬†2016 mehr Wohnungen in Wohnheimen (18.400 Wohnungen) genehmigt als in Zweifamilienhäusern (17.100 Wohnungen). Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stiegen die Baugenehmigungen in neuen Wohngebäuden um 16,8¬†%.
Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, erreichte in den ersten neun Monaten 2016 mit 39.000 Wohnungen den höchsten Wert seit 1998 (43.200).¬†
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude erhöhte sich von Januar bis September 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20,8 Millionen Kubikmeter auf 159,5 Millionen Kubikmeter (+¬†15,0¬†%). Diese Entwicklung ist sowohl auf einen Anstieg der Genehmigungen bei den öffentlichen Bauherren (+¬†34,1¬†%) als auch bei den nichtöffentlichen Bauherren (+¬†13,3¬†%) zurückzuführen.
Quelle:destatis.de


Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2016: Deutsche Wirtschaft gut ausgelastet

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung. Davon gehen die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute aus. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im kommenden Jahr um 1,4 Prozent zulegen. Im Jahr 2018 dürfte die Expansionsrate bei 1,6 Prozent liegen. Die gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten sind damit im Prognosezeitraum etwas stärker ausgelastet als im langjährigen Mittel.

Dennoch sind es derzeit weniger die Unternehmensinvestitionen, die den Aufschwung tragen: Von der Weltkonjunktur gehen nur geringe stimulierende Effekte aus, so dass die Exporte nur moderat steigen; zudem dürften sich in den außerordentlich niedrigen Kapitalmarktzinsen nicht nur die derzeitige Geldpolitik, sondern auch niedrige Wachstumserwartungen widerspiegeln.
All dies hemmt die Ausrüstungsinvestitionen. So ist es weiterhin in erster Linie der Konsum, der den Aufschwung trägt. Der private Verbrauch profitiert dabei insbesondere vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau, beim öffentlichen Konsum machen sich weiterhin die hohen Aufwendungen zur Unterbringung und Integration von Flüchtlingen bemerkbar.
Der Wohnungsbau wird durch die niedrigen Zinsen angeregt. Insgesamt werden die Bauinvestitionen im Prognosezeitraum merklich ausgeweitet. Für das laufende Jahr ist ein Zuwachs um 3,2 Prozent, für die Jahre 2017 und 2018 sind Raten von 1,9 Prozent beziehungsweise 2,8 Prozent zu erwarten. Die Bauprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute für 2016 deckt sich mit den Einschätzungen des Bundesverbands Baustoffe ‚Äď Steine und Erden e.V. (bbs) Insbesondere die gegenüber der vorherigen Prognose vorgenommene Korrektur der gewerblichen Bauinvestitionen (Frühjahr: +1,8%) erscheint realistisch. Auch die Einschätzungen für 2017 erscheinen aus heutiger Sicht nachvollziehbar.
Das vollständige Gutachten und weitergehende Informationen finden sie auf den Internetseiten der beteiligten Institute unter www.cesifo-group.de.


Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet

Das Land Baden-Württemberg hat zusammen mit der Wohnungswirtschaft, den kommunalen Spitzenverbänden, den Landtagsfraktionen, Banken sowie Natur- und Umweltschutzverbänden die Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet. Die neue Wohnraum-Allianz soll alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen, um schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können.

Auf Einladung der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut, ist die Wohnraum-Allianz für Baden-Württemberg gegründet worden. Zur Auftaktveranstaltung für eines der wichtigsten Projekte der Landesregierung in dieser Legislaturperiode begrüßte sie rund 50 Vertreterinnern und Vertreter der Wohnungswirtschaft, der kommunalen Spitzenverbände, der im Landtag vertretenen Fraktionen sowie von Banken oder auch des Natur- und Umweltschutzes.
Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum schaffen
"Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung, das sich als nötiger denn je erweist", erklärte Hoffmeister-Kraut. In den Ballungsräumen Baden-Württembergs, aber auch in vielen Regionen des ländlichen Raums seien Mieten und Immobilienpreise drastisch gestiegen. Es fehlten insbesondere günstige Wohnungen für Menschen mit geringerem Einkommen, so die Ministerin. Die Anstrengungen zur Schaffung von Wohnraum müssten daher mit Nachdruck intensiviert werden. Sie strebe daher an, dass das Land die für die Wohnraumförderung zur Verfügung stehenden Mittel auf 250 Millionen Euro in 2017 erhöhe.
Hoffmeister-Kraut: "Schnell ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, dieses Ziel erreichen wir nur, wenn wir alle Akteure des Wohnungsmarktes an einen Tisch bekommen. Die neue ,Wohnraum-Allianz‚Äô ist dafür das beste Mittel, mit dem wir Leitlinien für die verstärkte Schaffung von Wohnraum gemeinsam zügig erarbeiten und uns über Schritte zur Umsetzung auf allen Ebenen verständigen wollen."
Der Bogen der Themen spanne sich dabei von den rechtlichen Grundlagen des Bauens und der Planung bis hin zu Förderinstrumenten und der Finanzierung. In den Blick zu nehmen seien bei der Schaffung von mehr Wohnraum zudem gleichermaßen die Interessen der Mieter als auch von Vermietern, betonte die Ministerin.
"Wohnraum-Allianz"
Die "Wohnraum-Allianz" hat konsultative und beratende Funktion und soll in vier Arbeitsgruppen in regelmäßigen Sitzungen drängende mit dem Wohnungsbau zusammenhängende Fragen diskutieren. Darüber hinaus werden in diesem Jahr weitere Spitzengesprächs-Runden zur Reflektion der Ergebnisse stattfinden, um noch in 2016 erste mögliche Vorschläge zu präsentieren, die schnell umgesetzt werden könnten.
Quelle:baden-wuerttemberg.de


Neue Website des Bundesverbandes Baustoffe ‚Äď Steine und Erden online

Mit neuem Look sowie einer klaren und benutzerfreundlichen Navigation präsentiert sich der überarbeitete Internetauftritt des Bundesverbandes Baustoffe ‚Äď Steine und Erden (bbs).

Unter www.baustoffindustrie.de sind Informationen zu branchenrelevanten Themen wie Konjunktur und Produktion, Bauwirtschaft, Energie, Klimaschutz, Rohstoffe, Technik/Normung oder Umwelt zusammengefasst. Die Vielfalt der Produkte und Anwendungen sowie der Gewinnungs- bzw. Produktionsstätten wird durch spannende Bilder deutlich.
"Wir freuen uns, den Besuchern im Netz ein frisches Layout und eine `aufgeräumte¬ī Seite präsentieren zu können, die das Aufgabenspektrum des bbs ebenso abbildet wie Daten und Fakten zur Branche," so bbs-Hauptgeschäftsführer Michael Basten.
Der Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V. vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen der deutschen Roh- und Baustoffindustrie. Die Branche erwirtschaftet mit 145.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von rund 31 Milliarden Euro.


Gesetzentwurf zur Sonder-AfA für Mietwohnungsbau gestoppt

Desaster für den Mietwohnungsbau

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus ist zunächst gescheitert, da sich die Koalitionspartner diese Woche u.a. nicht auf Nachbesserungen bei der Höhe der Fördergrenze einigen konnten.

Der ursprüngliche Gesetzentwurf sah ‚Äď zusätzlich zur regulären AfA in Höhe von 2% jährlich ‚Äď eine steuerliche Sonderabschreibung in Höhe von insgesamt 29% der Anschaffungs- oder Herstellungskosten verteilt auf die ersten drei Jahre nach Baufertigstellung vor. Voraussetzungen sollten u.a. sein, dass das Gebäude zur Wohnungsvermietung bestimmt ist, in einer Region mit besonders angespannter Wohnraumsituation liegt und die maximalen Baukosten von 3.000 Euro je m¬≤ Wohnfläche nicht überschritten werden, wovon jedoch nur 2.000 Euro förderfähig sein sollten.
Nachdem im Rahmen der öffentlichen Anhörung im Bundestags-Finanzausschuss am 25.04.2016 von Seiten der bestellten Sachverständigen Kritik am Gesetzentwurf insbesondere in Bezug auf mögliche Mitnahmeeffekte und eine fehlende Mietendeckelung geäußert wurde, haben die Koalitionspartner über Nachbesserungen verhandelt. So wollte die SPD-Fraktion eine Absenkung der maximalen Förderhöhe und eine Begrenzung der durch den Vermieter maximal zu verlangenden Miete durchsetzen. Die Hausspitze des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ging bis vor kurzem noch von einer Einigung bis zur Sommerpause aus, diese konnte jedoch letztlich nicht erzielt werden.
Alternativ werden sollen in den Bundeshaushalt nun 500 Mio. Euro zusätzlich eingestellt, die für ein gesondertes Investitionsförderprogramm zum bezahlbaren Wohnen vorgesehen sind. Das Programm soll vom BMUB umgehend erstellt und veröffentlicht werden.
Es besteht zwar noch immer die Chance, dass die steuerliche Mietwohnungsbauförderung doch noch nach der Sommerpause in einem modifizierten Gesetzentwurf verabschiedet wird. Es ist jedoch in jedem Fall ein negatives Signal, dass trotz des erheblichen Mangels an bezahlbarem Wohnraum in Ballungszentren, der aufgrund der zu geringen Fertigstellungszahlen weiterwächst, keine kurzfristige Einigung über eine wirksame Sonder-AfA im Mietwohnungsneubau möglich war.
Zusammenfassend ist es sicher besser, dass anstelle einer vollständigen Ablehnung einer Sonder-AfA nun zumindest zusätzliche 500 Mio. Euro für ein Investitionsförderprogramm sowohl für private wie auch kommunale Bauherren freigegeben wurden. Allerdings wird dies zur Ankurblung des sozialen Wohnungsbaus nicht ausreichen. Wir werden daher weiterhin im Rahmen des Verbändebündnisses "Impulse für den Wohnungsbau" aber auch über die DGfM für steuerliche Anreize im Wohnungsbau eintreten.


50 Jahre Praxisforschung für eine gesamte Industrie

Am 24. März 1965 wurde die Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. (FVKS) in Hannover gegründet. Dieses Jubiläum feierten 50 Jahre später, am 24. März 2015, ebenso in Hannover rund 100 Vertreter aus Industrie, Hochschullehre und Forschung.

"Die Entwicklung der deutschen Kalksandsteinindustrie wurde maßgeblich durch die Forschungsvereinigung begleitet. Sie hat den Grundstein für viele erfolgreiche Innovationen in der Branche gelegt", resümiert Bernhard Göcking, Vorstandsvorsitzender der FVKS und Kalksandstein-Unternehmer, in seinem Grußwort zum Beginn der Veranstaltung.
Yvonne Karmann-Proppert, Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF), die für die Vergabe von jährlich rund 500 Millionen Euro Forschungsgelder des Bundeswirtschaftsministeriums für den deutschen Mittelstand verantwortlich zeichnet, schloss sich den Ausführungen Göckings an und betonte die Bedeutung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF): "Die IGF ist eine tragende Säule der deutschen Mittelstandsförderung. Sie schlägt eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und wirtschaftlicher Anwendung und bietet dem innovativen Mittelstand eine gezielte Förderung."
Einen Blick über den Tellerrand und in die Entwicklung im Bereich der Fassadengestaltung wagte Professor Ulrich Knaack von der Technischen Universität Darmstadt. Seiner Meinung nach wird das Thema Rapid Prototyping ‚Äď auch 3D-Druck genannt ‚Äď in den kommenden Jahren eine große Rolle auch in der Baustoffindustrie spielen. "In China spuckt ein 3D-Drucker bereits heute Häuser wie am Fließband aus. In nur zwei Tagen wird eine Villa mit 1.100 Quadratmeter Wohnfläche gedruckt. Sein Erfinder tönt von einer Revolution in der Bauindustrie. Und das ist nur der Anfang. Die Potenziale in diesem Bereich sind immens", prognostiziert Knaack.
Blickt man zurück auf fünf Jahrzehnte Forschungsvereinigung, lassen sich beispielsweise das Thema Recycling von Kalksandstein und der Bereich Nachhaltigkeit als zentrale Kernkompetenzen identifizieren.
Zwei aktuelle Forschungsvorhaben sind dabei sehr interessant:

Im Labor wurde der Einsatz von Kalksandstein-Abbruchmaterial als Tragschicht im Straßenbau getestet. Die Ergebnisse sind so Erfolg versprechend, dass nun in der nächsten Stufe eine echte Erprobungsstrecke für den Test unter Realbedingungen gebaut wird.
Erforscht¬† wird ebenso, ob recycelter Kalksandstein als Abdeckung für Deponien genutzt werden kann. Der Clou dabei: Das in der Deponie entstehende Methangas reagiert mit dem Kalksandstein-Material und über natürliche chemische Prozesse wird das schädliche Gas neutralisiert.

Weitere Informationen zur Forschungsvereinigung erhalten Sie hier.
 


Zulassungen des Bundesverbands auf Eurocode 6 angepasst

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat die allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie neu ausgestellt. Grund ist, dass die Zulassungen um die Ausführung und Bemessung nach Eurocode 6 erweitert werden mussten.

Die angepassten Dokumente finden Sie in unserem Downloadbereich unter der Rubrik "Zulassungen".


Impulse für Wohnungsbau ‚Äď Baden-Württemberg: Bezahlbarer Wohnraum (un)möglich?

Aktionsgemeinschaft fordert verbesserte Rahmenbedingungen für den
Wohnungsbau in Baden-Württemberg

"Bezahlbarer Wohnungsbau (un)möglich?" unter diesem Titel hatte die Aktionsgemeinschaft Impulse für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg zu einem Symposium nach Stuttgart eingeladen.

Der Mangel an bezahlbaren Wohnraum, insbesondere in Ballungsräumen, ist derzeit in aller Munde und beschäftigt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. Dies zeigte auch die große Resonanz auf die Veranstaltung. √úber 230 Vertreter aus der Architektenschaft, der Wohn- und Bauwirtschaft sowie den Kommunen nahmen teil, zahlreichen Interessenten musste man im Vorfeld aufgrund der begrenzten Raumkapazität sogar absagen. Wie kann man bezahlbaren Wohnraum schaffen? Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Ist bezahlbarer Wohnungsbau angesichts der steigenden technischen und gesetzlichen Anforderungen überhaupt möglich? All diese Fragen standen im Fokus des Symposiums.
Jens Kuderer, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen, Stuttgart, skizzierte zunächst die Entwicklung des Wohnungsbedarfs. Die hohe Zuwanderung aus dem In- und Ausland, die wachsende Zahl der Singlehaushalte ‚Äď die Nachfrage in Baden-Württemberg steigt und steht einem angespannten Wohnungsmarkt gegenüber. Laut einer aktuellen Studie des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung e. V., Dresden, werden rund 62.000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt, nur knapp über 30.000 werden jedoch gebaut. Besorgt zeigte er sich auch über die rückläufige Tendenz bei den Fertigstellungen im Jahr 2013. Zudem seien die Baugenehmigungen im vergangenen Jahr zurückgegangen. Dies alles würde zu einer weiteren Verschärfung des Problems führen, so Kuderer. Er forderte daher die Schaffung eines ausreichenden Angebots als effektivstes Mittel für bezahlbaren Wohnraum.
Matthias Günther vom Eduard Pestel Institut für Systemforschung e.V., Hannover, unterstrich in seinem Vortrag die Aussagen seines Vorredners und zeigte anhand der Studie¬†"Mietwohnungsbau 2.0 ‚Äď Bezahlbarer Wohnraum durch Neubau" auf, was sich ändern muss, um einen mit niedrigeren Mieten attraktiven Wohnungsneubau zu erreichen. Eine Verbesserung der steuerlichen Abschreibungsbedingungen, eine Reduzierung der Baulandkosten und verbesserte Finanzierungskonditionen hätten einen enormen Preiseffekt auf dem Mietwohnungsmarkt, rechnete der Volkswirt vor.
Die Kosten im Blick, hatte auch Dietmar Walberg, Arbeitsgemeinschaft zeitgemäßes Bauen ¬†¬†e. V., Kiel. Er stellte das Ergebnis der ARGE-Untersuchung¬†"Optimierter Wohnungsbau" vor. Insbesondere die gestiegenen Energiesparauflagen und kommunalen Vorgaben ‚Äď beispielsweise für Stellplätze ‚Äď haben die Baukosten in den vergangenen Jahren deutlich nach oben getrieben. Hinzu kommen höhere logistische Kosten, die das Bauen in Innenstädten mit sich bringt. So schlage ein Mehrfamilienhaus, das in der Innenstadt mit den hohen gesetzlichen Energiesparauflagen (EnEV ab 2016) gebaut werde, mittlerweile mit Baukosten von 2.422 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zu Buche. Hierbei seien noch nicht einmal die Grundstückskosten berücksichtigt. Zudem präsentierte er einen detaillierten Kostenkatalog, der transparent macht, was beim Neubau von Mehrfamilienhäusern durchschnittlich pro Quadratmeter Wohnfläche wie viel kostet ‚Äď von der Tiefgarage (292¬† Euro/m¬≤) über das Kellergeschoss (122 Euro/m¬≤) und den Aufzug (68 Euro/m¬≤) bis zur Dachbegrünung (41 Euro/m¬≤). Um in den Wachstumsregionen kostengünstiger bauen zu können, seien verbesserte Rahmenbedingungen zwingend erforderlich, so auch sein Fazit.
Wo es derzeit hakt und welche Lösungsansätze es gibt, diskutierten in der anschließenden Podiumsrunde Jochen Bayer, Sprecher der Aktionsgemeinschaft in Baden-Württemberg, und Harald Luger vom Siedlungswerk Stuttgart mit den Vertretern der vier Landtagsfraktionen. Tobias Wald, wohnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, kritisierte die neue Landesbauordnung. Durch überzogene Anforderungen wie die Schaffung von Fahrradstellplätzen oder von Fassadenbegrünung würde sich das Bauen unnötig verteuern. Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer trage ebenfalls dazu bei. Das landeseigene Förderprogramm aufzustocken sei wichtig, helfe bei den derzeit niedrigen Zinsen allerdings nur wenig.¬†
Dr. Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender der FDP, teilte seine Meinung. Er forderte mehr Deregulierung statt Regulierung. Maßnahmen, wie die Einführung der Mietpreisbremse bekämpfen nur die Symptome, nicht die Ursache. Der Wohnungsbau müsse für Investoren wieder attraktiv gemacht werden. Harald Luger konnte dies aus seiner Erfahrung in der Praxis nur bestätigen. Der Mietwohnungsbau sei nicht mehr rentabel. Grund seien die gestiegen Baukosten. Vor allem die Preise für die Grundstücke machen den Investoren zu schaffen. Günstiges Bauland sei auf dem freien Markt kaum zu bekommen, bezahlbare Wohnungen somit immer schwerer zu realisieren. Land und Kommunen müssten Grundstücke in ausreichender Anzahl und zu vernünftigen Preisen bereitstellen, so seine Forderung. Auch die Verknappung der Deponiekapazitäten und die damit einhergehenden Kostensteigerungen, stellen das Bauen vor neuen Herausforderungen.
Andrea Lindlohr, wirtschafts- und wohnungsbaupolitische Sprecherin der GR√úNEN-Landtagsfraktion, verteidigte die Wohnungspolitik der Landesregierung. Der soziale Wohnungsbau hätte in Baden-Württemberg seit vielen Jahren brachgelegen, das Thema nun voranzubringen mache zwar Mühe, räumte sie ein, man sei jedoch auf einem guten Weg. Durch die Neugestaltung der Förderkonditionen habe sich der Mittelabfluss deutlich besser, betonte auch ihr Kollege Johannes Stober von der SPD. Was die Mietpreisbremse angehe, so gelte diese nur bei Wiedervermietung in angespannten Wohnlagen. Eine neu errichtete Wohnung könne der Eigentümer auch in Zukunft ohne Beschränkung vermieten. Nachbesserungsbedarf sähe er lediglich bei der Erstellung der sog. "Gebietskulisse". Frau Lindlohr wies außerdem darauf hin, dass Kommunen Grundstücke nicht zu Höchstpreisen verkaufen müssen. Hierzu habe man im vergangenen Jahr eine Verwaltungsvorschrift verabschiedet, nach der der Kaufpreis für landeseigene Grundstücke, die für sozial orientierten Förderungen von Wohnraum abgegeben werden, ermäßigt werden kann. Auch der Bund sei gefordert, etwa bei der Konversion ehemaliger Militärflächen.
Jochen Bayer von der Aktionsgemeinschaft sieht noch mehr Stellschrauben an denen man drehen kann. Er forderte die Erhöhung der linearen Abschreibung von 2 auf mindestens 3 Prozent. Dies würde den Werteverzehr realistischer abbilden. Die Abnutzung, insbesondere der Gebäudetechnik, liege heutzutage weit unter den angenommen 50 Jahren. Auch müsse man den Ersatzneubau nicht wirtschaftlich sanierungsfähiger Wohnungen in der KfW-Förderung sowie bauordnungsrechtlich durch eine Anpassung des Baugesetzbuches einer Vollsanierung gleichstellen.


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Auf geht es! Neues Jahr, neues Glück! Auch die Kalksandsteinindustrie ist nun auf Facebook unterwegs.

Ab sofort informieren wir Sie unter¬†www.facebook.com/kalksandstein über Aktuelles aus der Kalksandsteinindustrie, dem Mauerwerksbau, der Baustoffbranche und der Bauwirtschaft allgemein oder mal abseits von alledem, einfach über Dinge aus dem Alltag. Sehen Sie unsere Seite auch als Diskussionsplattform, auf der Sie sich gerne austauschen können.
Und da ja bekanntlich aller Anfang schwer ist, sind wir auf Ihre Rückmeldungen angewiesen. Was läuft gut? Was können wir noch optimieren? Posten Sie einfach einen Kommentar auf unsere Facebook-Seite, schicken Sie uns eine private Nachricht oder schreiben Sie uns an socialmedia@kalksandstein.de.
Ach so: Natürlich freuen wir uns über ein Like!


Workshop-Reihe "Detail und nachhaltige Konstruktion" erfolgreich abgeschlossen

Der Kalksandsteinindustrie Nord e.V. hat im November wieder seine Kalksandstein Workshop-Reihe durchgeführt. Unter dem Titel "Detail und nachhaltige Konstruktion" informierten sich die Teilnehmer in diesem Jahr an neun Veranstaltungsorten zum Thema Gebäudekonstruktion.

Aufbauend auf den Grundlagen der Tragwerksplanung zu Bemessung, Gebrauchstauglichkeit und Risssicherheit hat der Referent Herr Dr.-Ing. Frank Purtak¬†für typische Gebäude die Konstruktion im Detail für nachhaltige Bauwerke aufgezeigt. Die Einflüsse, der mit dem Mauerwerk verbundenen Konstruktionsteile, wurden für eine möglichst mängelfreie Gesamtkonstruktion dargelegt. Herr Purtak verdeutlichte unter anderem, dass speziell bei weit spannenden Dachdecken aus Stahlbeton die Auflagerbedingungen aus Mauerwerk detailliert geplant werden müssen. Tragende sowie nichttragende Außen- und Innenwandkonstruktionen müssen im Hinblick auf die Gebäudeabmessungen für eine wirtschaftliche Umsetzung optimiert werden. Möglichkeiten zur Ausbildung sowohl von Kellerwänden als auch von freistehenden Wänden wurden aufgezeigt. Herr Dr. Purtak machte deutlich, dass die¬†Bemessung der tragenden Bauteile nach aktueller Normengeneration im Planungs- und Ausführungsprozess lediglich als modernes Hilfsmittel auf dem Weg zu standsicheren und gebrauchstauglichen Gebäuden dient und daher bei speziellen Fragestellungen gezielt angewendet wird.


KS-VERTRIEBSSEMINAR 2014: ";Noch erfolgreicher mit KS ‚Äď Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien"

Der Einladung der Kalksandstein-Bauberatung Bayern GmbH zum Seminar "Noch erfolgreicher mit KS ‚Äď Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien" mit Hans J. Gärtner folgten am 28. November 2014 in Greding diverse Teilnehmer.

Der TRAINER HANS J. G√ĄRTNER, Stuttgart referierte¬†das praxisnahe Seminar mit folgenden Inhalten:¬†¬†
Werbung, die "echte" Käuferkontakte schafft:
·       Was muss die unterscheidende Werbung beinhalten und was nicht?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬† Welche Informationsmöglichkeiten sind in der Presse¬†sinnvoll?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬† Wie viele und welche Informationen bringen echte Käufer?
¬∑¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†Welche Fotos oder Darstellungen sprechen echte Käufer an?¬†¬†¬†Wir haben uns über Ihren Besuch und Ihre¬†aktive Teilnahme sehr gefreut.
Vielen Dank.
 


"Erfolgreicher mit KS ‚Äď
Professioneller Vertrieb von schlüsselfertigen Immobilien"

Traditionelles Verkaufstraining mit dem Erfolgstrainer Hans J. Gärtner

In Denkendorf an der Autobahn A9 fand wieder das traditionelle Verkaufstraining mit dem Erfolgstrainer Hans J. Gärtner aus Stuttgart statt. Inhaber von Immobilien- oder Bauträgerunternehmen sowie Vertriebsmitarbeiter trainierten das professionelle Filtern von Interessenten, die richtige Werbung, die Argumente gegen Rabattforderungen und den Weg zum Kaufabschluss.
Das Seminar war mit 20 Teilnehmern ausgebucht.




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